Im Kühlschrank auftauen ?

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Mitglied seit 12.11.2015
79 Beiträge (ø0,05/Tag)

Es gibt ja reichlich threads mit dem Thema "Fleisch auftauen". Leider sind diese, soweit ich gesehen habe, alle schon älter, so dass neue Beiträge entwedre garnicht mehr möglich sind bzw. wenn sie noch möglich sind, bestimmt nicht mehr gelesen werden.
Deshalb habe ich ein neues Thema begonnen.
Zum Thema "Fleisch auftauen" lese ich immer wieder " Fleisch über Nacht im Kühlschrank auftauen ". Nun weiss ich ja nicht, welche Temperatur im Allgemeinen in Kühlschränken herrscht, aber wenn ich abends TK-Fleisch ( und ich rede nicht von einem 2-Kg-Bratenstück ), dann ist das am nächsten Tag gerade mal angetaut. Selbst Gehacktes, was ich kürzlich im Kühlschrank auftauen wollte, war nur eben angetaut.
Meine Küche ist nicht beheizt, weil sie offen zum Esszimmer/Wohnzimmer ist. Ich lasse eigentlich Fleisch über Nacht einfach im Gefrierbeutel im Durchschlag auftauen. Allerdings bin ich auch nicht besonders panisch.
Viele User benutzen da ja scheinbar die Mikrowelle. Das habe ich EINMAL ganz zu Anfang mi einem Schweinefilet gemacht - Igitt !
Das war grau ! Ich konnte das nicht mehr essen. Wenn es mal wirklich schnell gehen muss, dann kommt das Fleisch im gut verschlossenen Gefrierbeutel in eine Schüssel mit KALTEM Wasser. So wird es, wenn "Not am Mann " ist auch in der Gastronomie gemacht, wurde mir erklärt.
Mich würde aber wirklich interessieren, wie Ihr grössere Teile, z. B. eine Wildschweinkeule oder eine Gans, die man ja nicht unbedingt einen Tag vor Weihnachten beim Bauern abholt, macht.
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Mitglied seit 08.04.2017
180 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hi,

große Teile werden dann eben 1,5-2 Tage vorher rausgelegt, bei spontanen Gelüsten kommt der vakuumierte Beutel in kaltes Wasser.
Wie lange das Tauen dauert, hängt von der Kühlschrank Temperatur (und natürlich Masse/Form etc) ab.
Hatte noch nie Probleme beim Auftauen, nur gerade bei derzeitigen Temperaturen würde ich nichts über Nacht ungekühlt tauen lassen.

Gruß,
Caro
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Mitglied seit 26.12.2015
971 Beiträge (ø0,59/Tag)

Ein gefrorenes Hähnchen dauert zum Auftauen im Kühlschrank maximal 2 Tage, ein größerer Vogel, wie Ente, Gans oder Pute dann ca. 3 Tage.

Churry
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Mitglied seit 03.04.2007
43.944 Beiträge (ø9,07/Tag)

Moin,

ich taue so gut wie immer außerhalb des Kühlschranks in der Küche auf, eben weil es mir sonst zu lange dauert. Ich gebe gleich morgens für das Abendessen raus was ich brauche. Sobald es gerade aufgetaut ist, wandert es in den Kühlschrank.

Sehr große Teile gebe ich auch schon am tag vorher raus.

da VG Čiperine
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Mitglied seit 10.01.2015
4.049 Beiträge (ø2,02/Tag)

Caro,

den vakuumierten Beutel im Wasserbad Auftauen ist wirklich eine flotte Angelegenheit. Wenn es durchaus schnell gehen muss, dann Taue ich nur sooo auf.
Im Kühlschrank geht es natürlich auch, doch es dauert eben seine Zeit.

eisbobby
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Mitglied seit 31.03.2003
1.911 Beiträge (ø0,3/Tag)

Hallo,

Geflügel taue ich immer im Kühlschrank auf, wegen Salmonellengefahr.

LG aus der Uckermark
stecs
_______________________________________
Satzzeichen sind schon ne geile Angelegenheit...
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Mitglied seit 18.01.2019
3.253 Beiträge (ø6,05/Tag)

Zitat von eisbobby am 27.06.2020 um 19:12 Uhr

„Caro,

den vakuumierten Beutel im Wasserbad Auftauen ist wirklich eine flotte Angelegenheit. Wenn es durchaus schnell gehen muss, dann Taue ich nur sooo auf.
Im Kühlschrank geht es natürlich auch, doch es dauert eben seine Zeit.

eisbobby“


Wichtig hierbei
Kaltes Wasser nehmen, kein warmes oder laues
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Mitglied seit 10.01.2015
4.049 Beiträge (ø2,02/Tag)

Oh ja Pepe,
das hatte ich natürlich mit erwähnen müssen.

eisbobby
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Mitglied seit 06.06.2011
567 Beiträge (ø0,17/Tag)

Casus/Caro und Ciperine habens gur erläutert! <3
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Mitglied seit 22.01.2012
4.943 Beiträge (ø1,6/Tag)

Zitat von ciperine am 27.06.2020 um 19:00 Uhr

„Sobald es gerade aufgetaut ist, wandert es in den Kühlschrank.


Ich würde es eher umgekehrt machen und versuchen, das Fleisch im Kühlschrank aufzutauen. Wenn das nicht klappt, kann man den Rest dann in der Küche machen. Gerade auch Fleisch, das nicht durchgebraten werden soll, sollte ja annähernd Raumtemperatur haben und das musst du dann zweimal der Raumtemperatur aussetzen.

Klar funktioniert deine Methode in den meisten Fällen auch, aber durch das anfängliche Auftauen bei Zimmertemperatur bilden sich eben Keime, die dann auch im Kühlschrank weiterleben. Macht man es hingegen umgekehrt, hat man beispielsweise auch die Möglichkeit, das Fleisch noch einen weiteren Tag im Kühlschrank zu lassen, wenn einem etwas dazwischenkommt, was eher kritisch ist, wenn das Fleisch zuvor längere Zeit bei Zimmertemperatur aufgetaut wurde.
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Mitglied seit 10.01.2015
4.049 Beiträge (ø2,02/Tag)

Ja Dirty,

ich sehe es genauso wie du, denn gerade in der jetzigen Jahreszeit entwickelt sich das > Auftaugut < bei der hohen Raumtemperatur zu einer ""absolute Keimschleuder"" während der Auftauphase.

eisbobby
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Mitglied seit 15.03.2002
43.779 Beiträge (ø6,54/Tag)

Ich kenne es so, dass man Fleisch möglichst langsam im Kühlschrank auftauen sollte.
Einfach weil es so am wenigsten Flüssigkeit verliert.

Bei meinen eher kleineren Stücken Medaillons, Schnitzel, Geflügelbrust etc. oder max. ein ganzes Rinder-/Kalbsfilet klappt das auch in 24 Stunden an der kühlsten Stelle meines Kühlschrankes bei 1-2 Grad.
Dickere Stücke brauchen halt länger. Das muss man austesten. Beispiele wurden ja oben genannt.

Im kalten Wasserbad auftauen geht auch, aber ist suboptimal.
Das mache ich nur in Notfällen, die bei mir aber mehr als selten vorkommen.
Da plane ich lieber um und koche etwas anderes bevor ich gutes Fleisch verhunze.
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Mitglied seit 10.01.2015
4.049 Beiträge (ø2,02/Tag)

Das Auftauen im ""kalten Wasserbad"" kommt für mich persönlich auch nur in frage, wenn ich wirklich absolute Zeitnot beim Kochen habe, sprich "NOTFALL".

Ansonsten, so wie ceperine es praktiziert, währe für meiner wirklich zu gefährlich und sicherlich auch ein Qualitätsmanko.
Gerade bei Fleisch, welches enorm viel Wasser verlieren würde bei dieser Art des Auftauens.

eisbobby
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Mitglied seit 12.11.2015
79 Beiträge (ø0,05/Tag)

@Churry
Bei einer Ente/Gans, die dann je nach Grösse ( bei uns dann eher "grösser;)) mind. 3 Tage im Kühlschrank auftaut, kann man ja schon fast überlegen, ob nicht 1 Tag ausserhalb besser ist, als 3 -4 Tage im Kühlschrank. Wobei das u.U. auch ein Problem mit dem Platz in selbigem sein könnte.
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Mitglied seit 10.01.2015
4.049 Beiträge (ø2,02/Tag)

Im Grunde genommen macht es ohnehin jeder so, wie er es persönlich für sich richtig hält.

Nur gerade sooon großer Vogel, der bei Raumtemperatur auftaut, fängt doch auch zu schwitzen an und wird dann schnell schmierig. Ja und das müffelt eben auch.

Bye
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