Frittieren ohne Friteuse

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Mitglied seit 01.02.2016
36 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo Leute :)

Ich bin relativ neu in der Kochwelt und hab eine kleine Frage an euch. Und zwar habe ich so ein tolles Kochbuch gefunden, in dem es Rezepte für "Fastfood Gerichte" (Burger, Pommes Frittes, Sandwiches, etc.) gibt, aber halt zum selber machen. Ein Rezept hat es mir besonders angetan. Da muss man halt Hähnchenschenkel marinieren und panieren und anschließend frittieren. Das Problem ist jetzt, dass ich keine Friteuse habe.
Jetzt endlich zu meiner Frage: Brauch ich unbedingt eine Friteuse dafür oder habt ihr Tipps/Ideen, wie man das sonst hinkriegen könnte?
Vielen Dank schonmal! Lachen
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Mitglied seit 11.06.2008
6.091 Beiträge (ø1,66/Tag)

Hallo,
ich frittiere oft im hohen Kochtopf. Klappt super.
Nur bei selbstgemachten Tintenfischringen rate ich davon ab, ich musste weit springen und die Küche nachher putzen Verdammt nochmal - bin stocksauer Da nehme ich dann die Friteuse , aber die Putzerei ist mir zu lästig Na!

LG,
Weazl
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Mitglied seit 24.06.2015
7.471 Beiträge (ø6,83/Tag)

Hallo,

Du kannst auch in einem großen Topf frittieren.

Achte aber darauf, daß das Fett die richtige Temperatur hat.
Das kannst Du leicht mit einem Holzlöffel prüfen.

Halte den Stiel des Kochlöffels in das erhitzte Fett.
Bilden sich kleine Bläschen um den Stiel, ist das Fett heiß genug.

Hilfreich wäre auch ein Frottierkorb, damit Du nicht im Fett hantieren mußt.
Ganz wichtig beim Frittieren im Topf, niemals unbeaufsichtigt lassen.

Bei meiner Nichte hat sich das Fett entzündet, und sie hat sich böse
Verbrennungen zugezogen nur weil sie den Topf aus den Augen gelassen hat.

L.G.Karo



Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. Aristoteles
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Mitglied seit 01.02.2016
36 Beiträge (ø0,04/Tag)

Oha, klingt ziemlich gefährlich mhmmmh hmmhmhmmmmhhh Aber danke für die Tipps! :)
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Mitglied seit 07.07.2008
11.729 Beiträge (ø3,22/Tag)

Bonjour,

wenn Du im Topf frittieren willst, ist ein Thermometer hilfreicher als Omas Kochlöffel... passables Kochfeld sollte man auch haben...
Ich frittiere nicht im Topf, da ich da keine echte Temperatursteuerung habe.... Hühnerschenkel schon gar nicht...
Mehr als ein paar vereinzelte Fritten oder mal Kräuter würde ich nicht in einen Topf frittieren...


LG
Ornellaia
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Mitglied seit 18.06.2010
14.321 Beiträge (ø4,89/Tag)

Hola,

Pfeil nach rechts .....tolles Kochbuch gefunden, in dem es Rezepte für ........ gibt, aber halt zum selber machen. Pfeil nach links

Tja, das haben halt Kochbücher so an sich, dass man die Rezept die dort drin stehen selber kochen muss. Na!

Saludos, Carco
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Mitglied seit 11.03.2005
14.063 Beiträge (ø2,9/Tag)

Na Krauti,

mit nem Frottierkorb würde ich aber eher nicht ins heiße Fett gehen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG
Angelika
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Mitglied seit 01.02.2016
36 Beiträge (ø0,04/Tag)

Danke für die hilfreichen (!) Beiträge ;)
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Mitglied seit 27.01.2016
43 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo,
eine einfache Friteuse bekommt man unter 30 €, reicht völlig aus.
KA
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Mitglied seit 04.04.2005
13.805 Beiträge (ø2,86/Tag)

Hallo,

wir haben seinerzeit in der Schule auch frittieren ohne Friteuse gelernt.

Damit es einfach und für den Hausgebrauch ist, auch ohne Thermometer, sondern klassisch den Test mit dem Holzlöffel. Geht wunderbar.
Die Fritten haben wir mit der Schaumkelle rausgefischt.

Was grob in die Richtung geht und nicht ganz so aufwändig ist - statt gaaaanz wenig Fett in der Pfanne total viel rein, sodass das "Bratgut" fast schwimmt.
Ich meine jetzt nicht 2-3cm hoch, sondern einen knappen Zentimeter.

lg
morgaine
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Mitglied seit 26.09.2009
2.849 Beiträge (ø0,89/Tag)

Hallo
also...frittieren im Topf:

mach ich öfter.
Gerne mit Kleinteilen, wie Pommes, Chicken-Wings etc.
Das geht problemlos.
Bei größeren Teilen, wie z.B Entenbrust oder Hähnchenkeulen muss man aufpassen, dass es nicht zu heiß wird und ggf die Temperatur runterstellen.
Sonst verbrennen sie außen und sind innen noch roh.
So ist es bei meinem Herd, kann gut sein, dass es bei dir anders ist, ich würde das auf jeden Fall einfach ausprobieren, auch wenns beim ersten Mal nicht klappt, dann eben beim nächsten Mal.
Denke , das(aus) probieren gehört beim Kochen einfach dazu.....

LGC
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Mitglied seit 18.06.2010
14.321 Beiträge (ø4,89/Tag)

Pfeil nach rechts Danke für die hilfreichen (!) Beiträge ;) Pfeil nach links

Es ist halt hier so, dass auch mal gelacht werden darf ohne dabei in den Keller zu gehen. Na! Also nicht ärgern, es war ja von niemandem böse gemeint. Sicher nicht!
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Mitglied seit 07.10.2007
463 Beiträge (ø0,12/Tag)

Hallo,

ich habe meine alte Friteuse gerade verschenkt, da ich seit Jahren nur noch im Topf frittiere. Die elende Putzerei war mir einfach zu mühsam und mit entsprechender Übung geht das im Topf genauso gut. Stichwort ist allerdings Übung! Die Temperatureinstellung am Herd muß man austesten, und die Sache mit dem Holzstäbchen klappt nur dann sicher, wenn man etwas Erfahrung hat. Ein Thermometer ist deutlich sicherer aber nicht unbedingt nötig.

Apropos Sicherheit: unbedingt einen hohen Topf verwenden und Öl keinesfalls höher als 1/3 einfüllen, lieber deutlich weniger und einen höheren Topf verwenden. Beim Zugeben des Frittierguts schäumt das Öl auf und wenn der Topf nicht hoch genug ist, kann das Öl überlaufen. Auf Gas- oder normalen Elektroherden hat man dann eine gute Chance, daß das Öl Feuer fängt. Daher ist eine Friteuse für Anfänger bestimmt die sicherere Variante.

Übrigens würde ich Hühnchenschenkel eher nicht frittieren und wenn doch, dann in zwei Durchgängen, zuerst bei sehr milder Temperatur, was eine Friteuse nicht kann, und zum Schluß nochmal richtig heiß. Dein Rezept hört sich etwas nach Wiener Backhendl an, was man normalerweise in einem Zug ausbäckt. Ich würde es trotzdem erstmal vorgaren und erst danach panieren und ausbacken. Aber egal, wie Du es machst, sei einfach vorsichtig.

Gutes Gelingen,

der Yeti
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Mitglied seit 01.02.2016
36 Beiträge (ø0,04/Tag)

Vielleicht kauf ich mir doch lieber eine Friteuse BOOOIINNNGG.... Aber danke auf jeden Fall! :)
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Mitglied seit 31.12.2009
5.414 Beiträge (ø1,75/Tag)

Hallo,

das Rezept ähnelt dem von "Backhendl", die ebenfalls paniert und frittiert werden.
Gelegentlich bereite ich panierte Hahnchenschlegel in der Pfanne zu.

Ich verwende eine beschichtete Pfanne, gebe etwa 2 Finger hoch Sonnenblumenöl hinein und erhitze es.
Wenn es heiß genug ist (Bläschenbildung am Stiel eines Holzkochlöffels) gebe ich die Hähnchenteile vorsichtig hinein. Sobald die Panade goldbraun geworden ist, wende ich das Fleisch. Die Temperatur kann man nun zurückstellen, das Fleisch evtl. ein weiteres Mal wenden. Wenn Du einen Zahnstocher in Gelenknähe hineinstichst und die austretende Flüssigkeit ist klar, sind die Schlegel fertig.
Insgesamt dauert das 20 bis 30 Minuten. Wenn man aufpasst, ist dieser Vorgang völlig ungefährlich.

Viele Grüße,
Ro-Gi, die schon vor ewigen Zeiten ihre Friteuse in den Keller verbannt hat Lächeln
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