Brathähnchen erst kochen dann grillen

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Mitglied seit 26.02.2010
2.525 Beiträge (ø0,66/Tag)

Hallo,

wenn früher die alten Hühner ihren Lieferdienst beendet hatten, hat meine Oma sie auch erst gekocht, dann aus einem Teil Frikassee gemacht, die Brust wurde kräftig gebraten (einen Grill gab es noch nicht). Bei mir gibt es nur entweder oder - für ein Frikassee oder einen Geflügelsalat wird frisches Huhn gekocht, dann gibt es auch eine kräftige Suppe. Hähnchen bzw. Hähnchenteile werden sofort gebraten bzw. im Ofen "gebacken" und dann kurz übergegrillt. Zuerst gekocht und dann gebraten schmeckt uns immer wie gekocht, auch wenn das Fleisch sehr zart ist - aber, das ist natürlich Geschmacksache.

VG remasch
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Mitglied seit 17.01.2002
11.353 Beiträge (ø1,67/Tag)

Hallo

das Kochen, ...natürlich nur bei älteren Tieren.

Gruß
Werner
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 05.02.2013
5.919 Beiträge (ø2,16/Tag)

Moin

Früher wurden sie vorgekocht um eine weitere Speise zu haben. Natürlich unter Qualitätsverlust bei beiden Gerichten, obwohl das Fleisch damals kräftiger schmeckte und ausgereifter war, halt keine geschmackslose Massenware. Im Grunde genommen war es damals auch nicht wichtig ob man eine kulinarische Höchstleistung geboten bekam, sondern das hungrige Münder gestopft werden mußten, und dazu konnte man die Kraft der Henne doch schon mal auskochen und für eine zweite Mahlzeit den Vogel in den Backofen schieben.
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Mitglied seit 26.02.2010
2.525 Beiträge (ø0,66/Tag)

Ja, Smut, früher hat man anders gekocht - manches, aber nicht alles besser als heute. Lebensmittel - so man sie im Garten oder Stall nicht selber zog, waren teurer als heute verglichen mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen. Aber auch wenn vieles seinerzeit unbekannt oder auch unerschwinglich war - bei uns wurde so gekocht, dass es allen (meistens🙂) gut schmeckte. Gewürz-, Zutaten- und sonstige "Experimente" kamen erst im Laufe der Zeit dazu......

VG remasch
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Mitglied seit 10.10.2018
2 Beiträge (ø0/Tag)

Zitat von remasch am 08.02.2018 um 14:04 Uhr

„Ja, Smut , früher hat man anders gekocht - manches, aber nicht alles besser als heute. Lebensmittel - so man sie im Garten oder Stall nicht selber zog, waren teurer als heute verglichen mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen. Aber auch wenn vieles seinerzeit unbekannt oder auch unerschwinglich war - bei uns wurde so gekocht, dass es allen (meistens🙂) gut schmeckte. Gewürz-, Zutaten- und sonstige "Experimente" kamen erst im Laufe der Zeit dazu......

VG remasch“

Erst kochen und dann anbraten ist super. Emmi ....du weißt nicht wie es ist. Sparsam kochen macht viel Spaß wenn alles gut schmekt.
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Mitglied seit 10.10.2018
2 Beiträge (ø0/Tag)

Ich bin nicht aus Deutschland. Ich finde leider das heutzutage hat die Küche viel degeneriert und es wird so viel unnötiges und schlechtes billiges Qualität gekauft. Wie kann man so was gutes kochen....schade.
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Mitglied seit 07.07.2008
14.647 Beiträge (ø3,31/Tag)

Bonsoir,

poché et rôti ist eine klass. Art der Zubereitung...sparsam ist das Grillhuhn...traditionell wäre ein Kapaun...daran ist nix sparsam oder alt...

LG
Ornellaia
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Mitglied seit 10.11.2009
692 Beiträge (ø0,18/Tag)

Da bin ich aber froh, dass Ornellaia der Behauptung, das sei nur für alte Tiere sinnvoll, widerspricht!
Es ist doch m.W. auch bei der klassischen Pekingente so, dass die zuerst gedämpft und dann erst gebraten wird.
Und wenn man es nicht wallend kocht, sondern eben nur pochiert oder dämpft, dann schmeckt das Fleisch sicher nicht "gekocht"!
LG Ulrike
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 01.11.2005
17.810 Beiträge (ø3,3/Tag)

Hallo zusammen,

in einem Restaurant in der Bresse habe ich erlebt, dass die Viecher zuerst im Topf mit Brühe, der immer auf dem Herd stand, gekocht wurden.

Gruß
Peter
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