Brathähnchen erst kochen dann grillen

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Mitglied seit 12.09.2009
19 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo!
Meine Großtante kocht Grillhähnchen erst ca. 30 Min in ganz leichter Brühe. Dann wandert der Vogel für 30 Min in den Ofen (mit Grill).
Die Zeiten sind natürlich abhängig von der Größe
Das gibt erstmal eine leckere Hühnerbrühe. Das Fleisch ist schön zart und die Haut wird wunderbar knusprig. Lasst Euch nicht davon abschrecken, wie die Haut aussieht, wenn Ihr das Huhn aus der Brühe holt, die wird schon Lächeln
Außerdem ist der Backofen nicht vom Fett verspritzt, da das ja in der Brühe ist.

Nordlicht_78
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Mitglied seit 17.01.2002
11.277 Beiträge (ø1,67/Tag)

Hallo

das macht man bei größeren, älteren Tieren.

Gruß
Werner
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Mitglied seit 11.12.2005
30.242 Beiträge (ø5,68/Tag)

Hallo zusammen!


Ein Grillhähnchen ist ein junges Tier. Das muss nicht erst gekocht werden.


Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
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Mitglied seit 18.06.2003
34.870 Beiträge (ø5,6/Tag)

Moin

ähnlich hat es meine Omi auch gemacht. ERst gekocht, dann allerdings in mehrere Teile geschnitten und gebraten. Aus der Brühe hat sie eine wunderbare Sosse gemacht. Hmmm, ich glaube, das muss ich demnächst mal machen. Habe so richtig Lust drauf jetzt

LG
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Mitglied seit 11.12.2005
30.242 Beiträge (ø5,68/Tag)

Hallo zusammen!


Viellicht hat man das in Notzeiten gemacht?

Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
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Mitglied seit 01.12.2011
3.894 Beiträge (ø1,24/Tag)

Hallo

so alte Vögel muss man heute suchen gehen Na!

LG
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Mitglied seit 04.04.2005
13.910 Beiträge (ø2,49/Tag)

Hallo,

ob der Hintergedanke nicht auch war, dass man so eine leckere Brühe bekam?

Außerdem natürlich ein großer Vorteil, wenn der Ofen dann sauber bleibt.

Meine Oma hat die Flugdrachen gleich in den Ofen, die Haut wurde bepinselt mit einer Mischung aus ca. 2 EL Öl, Salz und Paprika - das gibt eine leckere, knusprige Haut.

lg
morgaine
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Mitglied seit 20.08.2010
22 Beiträge (ø0,01/Tag)

Früher mag das Vorkochen bei alten Hühnern notwendig gewesen sein. Heutzutage ist es einfach eine clevere Art, Geflügel zuzubereiten. Ähnlich dem Sousvide-Kochen koche ich meine Hähnchen, Enten, Gänse bei niedriger Temperatur immer vor, bevor ich sie grille. Der Vorteil ist einfach ein saftigeres, weicheres Fleisch mit superkrosser Haut. Eine gute Brühe bringt das allerdings nicht, denn dafür reicht weder die Zeit noch die Hitze aus. Auch ist es geschmacklich sinnvoller, das Geflügel gleich in fertiger Brühe zu garen, damit der natürlicher Salzgehalt des Fleisches nicht in die Brühe wandert, sondern eher umgekehrt der Brühegeschmack ins Fleisch. So sind die Brühen dann auch öfter in verschiedene Geschmacksrichtungen "getrimmt", asiatisch zum Beispiel mit viel Ingwer, Zitronengras und Koriander.
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Mitglied seit 26.11.2007
228 Beiträge (ø0,05/Tag)

Also ich finde das sehr spannend und werde das mal austesten! Kritzlibaers tips nehm ich da gleich mit Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Danke und liebe Grüße

Steffi
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Mitglied seit 25.08.2006
1.249 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hallo,

ich hab das vor einigen Wochen mal getestet, hier in der DB ist ja ein Rezept dafür.
Das Fleisch war schon zart und die Haut war auch knusprig, aber vom Geschmack hier ist uns ein Vogel, der "nur" gebraten wurde, dann doch lieber. Das Fleisch schmeckt ein bißchen "gekocht".....

Also wir fanden es schon gut, aber das nächste Mal wird der Vogel nur gekocht, wenn ich Huhn in der Suppe will.

Liebe Grüße

Christine
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Mitglied seit 25.08.2006
1.249 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hallo nochmal,

ich hatte dieses Rezept: Seidenzarte-Brathaehnchen

Liebe Grüße

Christine
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Mitglied seit 02.11.2014
1 Beiträge (ø0/Tag)

@Kritzlibaer
Die Sousvide-Variante würde ich gerne mal ausprobieren. Wie lange und bei welcher Temperatur hast du das Hähnchen denn sieden lassen?
Danke vorab für die Antwort!
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Mitglied seit 28.06.2014
12.132 Beiträge (ø5,5/Tag)

Hallo,

abgesehen davon, dass ich ein gekochtes Huhn nicht anschließend grillen möchte (schmeckt dann nämlich gekocht) verstehe ich den Sinn nicht.
30-minütiges Kochen, wie im Eingangspost beschrieben- kann nie und nimmer eine tolle Brühe ergeben. Das ist ja gerade mal durchs Wasser gezogen. Und darüber hinaus sind unsere Brathühner einfach nicht alt genug, dass man sie weichkochen müsste.

Ich kann aber verstehen, dass man in Notzeiten so kochen musste. Man hatte dann einfach mehr zu essen. Aber sicher hat man es dann richtig lang gekocht und anschließend vielleicht im Backofen versucht, zu bräunen. Das war dann schon in Ordnung.

Aus einem Suppenhuhn mache ich ja auch mehrere Gerichte. Irgendwo, ich glaube sogar im CK, habe ich gelesen, dassman die ausgekochte Haut vom Suppenhuhn anschließend in einer Pfanne krossbraten kann. Die hab ich bisher immer weggeschmissen. Aber das werde ich beim nächsten Suppenhuhn mal versuchen. In den Müll kann ich es immer noch geben.

LG Bagheera
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Mitglied seit 03.09.2008
3.312 Beiträge (ø0,77/Tag)

@Bagheera, das habe ich letztens gemacht, die Haut nach dem Suppekochen ausgebraten. Spritzt wie wild, aber nach einiger Zeit hatte ich leckere Hühnerhautchips.
Die 30 Minuten in reinem Wasser kochen um dann Suppe zu geniessen kann ich auch nicht glauben, aber das Rezept vom seidenzarten Backhähnchen habe ich gespeichert. Das Vorkochen in starker Bouillon könnte in der Tat etwas Gutes sein.
Lg, Irene
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Mitglied seit 18.06.2003
34.870 Beiträge (ø5,6/Tag)

Moin Bagheera,

gerade letzte Woche habe ich das wieder gemacht. Ein, sehr grosses, Hühnchen ca. 1 Stunde gekocht, dann zerteilt, angebraten und den Bratensatz mit der Brühe abgelöscht und eine helle Soße dazu gemacht. Hat allen super geschmeckt. Weder trocken, noch geschmacklos. Hier gibt es das,seit damals, regelmäßig Na!


Liebe Grüsse
Turtle

"Und während die Welt ruft... "Du kannst nicht alle retten!" ... flüstert die Hoffnung... "Und wenn es nur einer ist... Versuch es!" (Sylvia Raßloff)

Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
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