Garzeit Pute 5kg mit Niedergarmethode


Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo zusammen

Ich möchte zu Weihnachten eine Pute vom knapp 5kg mit der Niedergarmethode machen.

Wie lange ist die Garzeit mit einer Gartemperatur von 85 Grad?
Kann mir da jemand helfen?
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Mitglied seit 26.04.2010
17 Beiträge (ø0/Tag)

1. h bei 180 Grad
dann würde ich auf ca. 7-8 h schätzen
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Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

besten dank für die schnelle antwort.

ich habe auf dieser home page noch folgendes rezept gesehen:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1066521212126543/Thanksgiving-Truthahn-mit-Niedrigtemperatur-gegart.html

darin beschreibt der author es etwa so:
16 Stunden bei 8 kg, ca. 18 Stunden bei 10 kg
-> demnach würde es bei einer 5kg pute (gefüllt) ca 12h dauern.

was meinst du dazu?
irgendwie habe ich respekt davor etwas 12h in den ofen zu hauen...
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Mitglied seit 23.12.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Moin!
Genau mit dieser Frage beschäftige ich mich auch gerade Mein Piepmatz hat 9,5 Kg + Füllung. Wenn ich nach dem Thanksgiving Truthahn gehe, bräuchte er also an die 17 Std. An anderer Stelle im Forum habe ich etwas von 1,5 Std pro Kg gelesen. Das wären dann auch schon 14 Std. Ich habe Angst, daß das Fleisch zu weich wird und vom Knochen fällt. Deshalb werde ich es mit NT nicht übertreiben.

Bisher habe ich meine Puten immer bei 140 Grad gemacht. Waren nie trocken, hätten aber etwas saftiger sein können. Also suche ich den Kompromiss.

Jetzt sieht mein Plan so aus:
Vorbruzzeln bei 220° knapp 1 Std.
Dann 10 Std. bei 90°
Ich schätze, daß die Kerntemperatur dann bei knapp 60° liegt.
Danach mit 160° weiter auf Kerntemperatur von 75° geschätzte 2 Std.
Ggf. zum Schluß noch nochmal knusprig überbruzzeln.

Der Vogel wäre dann insgesamt 13-14 Std. im Ofen.

Was denkt Ihr?
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Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

hallo

aus reiner neugier: warum erhöhst du in den letzten 2h nochmals die temperatur?
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Mitglied seit 23.12.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Ich habe Sorge, daß das Fleisch zu weich wird, wenn ich es komplett mt NT mache. Ich hoffe mit diesen Mix ein Zwischending zu erreichen. Zartes Fleisch ist für mich kein Selbstzweck. Es kann auch zu zart bzw labberig werden. Ziel ist die richtige Konsistenz.
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Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

hast du schon negative erfahrungen gemacht diesbezüglich?
sonst sagen ja alle immer, je zarter desto besser...
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Mitglied seit 23.12.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Ich finde, daß Putenfleisch auch die Konsistenz von Putenfleisch haben sollte. Ich habe viel über NT gelesen und einige hatten Probleme mit labbrigem Fleisch und auseinanderfallenden Vögeln. In jedem Falle soll er ja außen knusprig werden. Also muß er zum Schluß rundum nochmal ordentlich Hitze kriegen. Wenn mir der Vogel dann beim Umdrehen auseinanderfält fände ich das fatal.

Deshalb will ich quasi 2/3 NT und 1/3 konventionell machen.

Wir wollen schon morgen gegen 14 Uhr essen. Ich werde danach sofort berichten wie gut es funktioniert hat.
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Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

umsere (geplante) essenszeit ist 18.00.
werde dann meine erfahrungen auch kurz schildern.

auf deine bin ich auch gespannt.
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Mitglied seit 23.12.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Hier ein Kurzbericht.
Der Vogel hatte nach 10 Std. bei 90° eine Kerntemperatur von ca 65°. Das hat mich etwas gewundert. Ich vermute, daß mein Backofen heißer war, als er sollte. Ich muß mal ein Innenthermometer besorgen. Habe dann die Temperatur nochmal für 2 Stunden etwas runter gefahren und dann planmäßig erhöht.
Der Vogel blieb auch beim Wenden im Stück. Die Keulen ließen sich heil abtrennen. Das Fleisch der Keulen einfac genial. Man hätte es fast vom Knochen schütteln können. Trotzdem nicht labbrig.
Die Flügel ein Gnadenhammer. Zart aber trotzdem am Stück.
Und das wichtigste: Die Brust. Genau, wie ich es mir vorgestellt hatte. Viel zarter und saftiger als konventionell gegart, aber trotzdem noch eine schöne Struktur. Alle waren begeistert. Ich auch!!
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Mitglied seit 23.12.2010
6 Beiträge (ø0/Tag)

tönt wirklich gut.

hier mein bericht:
1h bei 220
danach auf 85 grad heruntergestelt für 11h
dann noch 1h auf 110 grad

das fleisch war extreeem zart und viel förmlich vom knochen. die brust war im gegensatz zu den schenkeln etwas trocken,
das hat die preiselbeersoose aber wieder wettgemacht
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