Albertos Peking-Hähnchen


Mitglied seit 11.02.2004
14.453 Beiträge (ø2,73/Tag)

Ciao,

seit geraumer Zeit, spielte ich oft mit dem Gedanke Geflügel mit einer crossen süßlichen Haut zu versuchen. Da eine Ente oder Gans von den Rest der Familie den Eingang in unsere Küche strickt verweigert wird, blieb natürlich es nur mit einem Hähnchen zu versuchen.

Also, die Zubereitungsart ist so ähnlich wie bei einer Peking-Ente. Erstmal die Haut vom Fleisch lösen. Damit auch versuchen sie nicht zu reißen.

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Im Rezept steht auch, dass man die Ente stundenlang, aufgehängt in einem luftigen Ort trocknen lassen muss. Da ich das Hähnchen nicht unbedingt bei diesen Temperaturen draußen oder in der Mitte des Wohnzimmer aufhängen wollte, habe ich es auf dem Grillrost mit dem Modus "auftauen" im Backofen, in einer Auflaufform mit Gitter getrocknet. Nach circa 2 Stunden einen Sud mit einem Liter Wasser, 6 El brauner Zucker, 2 El Salz zum Kochen bringen.......

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.....und damit das Hähnchen sorgfältig von allen Seiten für circa 10 Minuten begießen.

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Dann es wieder in dem Ofen für weitere 2-3 Stunden kalt mit dem Ventilator des Auftauers trocken lassen.

Backofen auf 180° vorheizen und in der selben Auflaufform (mit Gitter) das Hähnchen für 20 Minuten mit der Brüst nach oben backen. Zweimal mit einer Marinade aus Wasser, Honig und Rübenkraut (zu gleichen Teile) bestreichen. Dann es noch weitere 20 Minuten mit dem Rücken nach oben weiter backen. Auch hier es ebenfalls 2 mal mit der Marinade bestreichen.

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Es wird knusprig, schmeckt angenehm süßlich jedoch nicht süß. Ich habe es mit überbackenen Zucchini mit Polenta und Taleggio gefüllt, serviert.

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Buon appetito




Alberto
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 16.11.2008
1.021 Beiträge (ø0,29/Tag)

Das macht Appetit....!!!!

Ich weiß gar nicht, ob unser Ofen eine Auftaustufe hat... aber ich glaube nicht! Könnte man das auch ohne machen?? Wenn ja, bei wieviel Grad??

LG, Nicole
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Mitglied seit 14.04.2004
3.095 Beiträge (ø0,59/Tag)

Hallo Alberto

Ich habe gerade das Rezept in mein Kochbuch gespeichert,dazu hätte Ich noch eine Frage.

Wasser,Honig und Rübenkraut Achtung / Wichtig wieviel von jedem Wichtige Frage

LG axel
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Mitglied seit 11.02.2004
14.453 Beiträge (ø2,73/Tag)

Nicole,

es geht natürlich auch so es freistehend in der Küche zu stellen. Es darf nicht warm werden.



Axel,

es reicht jeweils ein El davon. Durch die Hitze verteilt sich die Marinade bei anpinseln sehr leicht.


Alberto
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Mitglied seit 23.11.2007
16.534 Beiträge (ø4,22/Tag)

Hallo,

habe es bereits mehrfach mit der Ente gemacht, da es ja eigentlich "Peking-Ente" heißt, werde es aber demnächst auch mal mit einem Hähnchen versuchen, wobei auch Sojasauce und Pflaumenwein ein Bestandteil meines Suds ist, der ansonsten wie der von Alberto erwähnte zusammengesetzt ist...

...hänge das Tier immer im Keller auf, mit großer Schale darunter - eine Woche lang und täglich zweimalige Begießung...

Frage an Alberto: Habt ihr es in den klassischen 3-Stufen gegessen?
1. Haut mit ein wenig Fleisch als Vorspeise in hauchdünne Gemüseblätter eingerollt, dazu einen Dip.
2. Das Fleisch mit Reis und Gemüse als Hauptgang und ...
3. Eine Suppe aus dem Restfleisch mit Gemüse und Glasnudeln?

Das ist immer unsere Abfolge bei der Peking Ente.

Gruß pp
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Mitglied seit 14.04.2004
3.095 Beiträge (ø0,59/Tag)

Hallo

vielen Dank Alberto und noch einen schönen 1.1.2009

LG axel
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Mitglied seit 26.10.2003
15.646 Beiträge (ø2,89/Tag)

Ciao Alberto,

ein gutes Neues Jahr möchte ich dir an dieser Stelle wünschen.

Ich vermisse etwas die Sojasauce. Hattest Du keine im Haus, oder wolltest Du es nicht zu Chinesisch? Ich könnte mir das Huhn mit Sojasauce, Honig und Rüberkraus recht gut vorstellen. Rüberkraut verwende ich sehr gerne als Ersatz für Malzextrakt in der chinesischen Küche.


LG Babs der




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Du musst nur toleranter sein, dann trinkt die Welt auch Äppelwein.Albertos Peking Hähnchen 3581127074
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Mitglied seit 11.02.2004
14.453 Beiträge (ø2,73/Tag)

Ciao,

im Rezept selbst wird für die Peking-Ente keine Sojasoße angegeben, sondern nur wie ich oben beschrieben habe, Zucker, Salz fürs Abbrühen und Honig und Wasser fürs Bestreichen. Sojasoße wird nur zum Tunken der Beilage benutzt.

Nun ein Brathähnchen ist keine Ente, daher hatte ich bedenken genau so wie bei der Ente im Rezept zu verfahren . Die Garzeit und die Temperatur war im Rezept länger und höher. Ein Hähnchen wäre damit schnell verbrannt, deswegen habe ich zum Bestreichen auch Rübenkraut genommen, damit auch etwas mehr Farbe dazu kommt .

Alberto
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Mitglied seit 18.05.2007
198 Beiträge (ø0,05/Tag)

Vielen Dank Alberto,

aber, bei allem Respekt . . . . nun lese ich schon mehrfach von Dir, dass Deine Familie, das Eine oder Andere aus Deiner Küche verbannt.

Wie kann das sein?? Bei Deiner Kochbegabung und mit der Liebe zum Detail?? Du solltest ernsthaft über ein "Redeverbot" nachdenken . . .

. . . na ja, was soll´s, schliesslich beschert uns dieser Umstand ja auch Rezepte, wie dieses hier.

Weiter so in 2009 !!!

Rolf
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"Als guter Affe ist der Mensch ein soziales Wesen, und als wesentliche Norm ethischen Verhaltens zeichnen ihn Vetternwirtschaft, Nepotismus, Schwindel und Klatsch aus."
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Mitglied seit 26.10.2003
15.646 Beiträge (ø2,89/Tag)

Hallo Alberto,

wie lieben ja Peking Ente vorallem vom Holzkohlegrill. Ich lackiere meine Ente immer mit Sojaauce, Wasser und Honig bzw. Rübensirup.
Ich werde ein Hähnchen mal nach Deiner Beschreibung machen aber etwas Sojasauce zum einpinseln mit verwenden.


LG Babs der




Albertos Peking Hähnchen 2073794970

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