Wie mach ich Fasanenkeulen????

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Mitglied seit 07.12.2004
12.103 Beiträge (ø2,53/Tag)

Hallo zusammen,
Habe ca,2,5 kg Fasanenkeulen eingefroren,die ich nun am Sonntag machen möchte(Schwiegereltern,und Mutter kommen)weiss aber nicht wirklich wie?mit Wein schmoren??im Topf,oder im Ofen??welche Gewürze??welche Beilagen,dachte an Rosenkohl und???was meint ihr??Freue mich über Eure Tips und Erfahrungen.



LG:
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Mitglied seit 11.10.2004
411 Beiträge (ø0,08/Tag)

Ich würde die Keule generell wie Wild zubereiten.

Lege die Keule dazu vorher in Rotwein ein, mit den typischen Wildgewürzen wie Nelken, Piement, Lorbeer, Wacholder sowie Zwiebeln, Karotten, Sellerie (mind. 24 Stunden). Dann die Keule kurz scharf anbraten und bei geringer Hitze im Ofen garen. Die Pfanne mit Rotwein ablöschen, Soße zubereiten (das Gemüse passieren oder mit Pürierstab zerkleinern), mit Sirup und Creme fraiche, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt Rosenkohl, ganz klar. Vielleicht noch Semmelknödel (evtl. in Miniausführung?)? Oder Spätzle?

Das von mir als Brainstorming. Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN schreiben.
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Mitglied seit 26.10.2003
15.562 Beiträge (ø2,99/Tag)

Hallo Petra,

ließ Dich mal da durch Fasan

da findest Du sicher was. Fasan ist ein ganz feines zartes Fleisch, ich würde es nicht in Rotwein legen. Eher mit Weißwein schmoren und dazu Weinsauerkraut ist ein altes Rezept aus Frankreich ich glaube aus den Ardennen.


mach Fasanenkeulen 180011645
______________________________mach Fasanenkeulen 2887484975
Du musst nur tolleranter sein, dann trinkt die Welt auch Äppelwein.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 25.11.2005
911 Beiträge (ø0,21/Tag)

Moin!

Fasan bitte nicht einlegen, beizen oder ähnliches: der feine Geschmack verflüchtigt sich dann bzw wird überdeckt!

Mein Tipp: in Spitzkohlblätter (junger Wirsing ginge auch noch) einwickeln - vorher verhalten pfeffern und salzen - und dann mit Weißwein bei niedriger Hitze im oder auf dem Herd schmorgeln, d.h. langsam vor sich hin köcheln lassen! Durchaus länger, bei kleiner Hitze!

Du wirst überrascht sein vom Geschmack und der Zartheit des Fleisches!!

Bon appetit

Jorgin
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Mitglied seit 13.05.2002
3.253 Beiträge (ø0,57/Tag)

Yupp,

da kann ich Jorgin nur recht geben, nach dem Einlegen unterscheiden sich die edlen Teile nicht mehr von gleich behandelten Hähnchenkeulen.

Das mit dem Spitzkohl ist schon pfiffig aber pfiffiger sind Weinblätter (so man hat aus dem Weinberg und in etwas Salzwasser ca. 1 h gegart, notfalls aus dem Supermarkt). Und dann am Ende der Garzeit noch so ca. 3 - 4 Min. unter den Grill um die Haut schön kross zu kriegen.

Als Gewürze nur Pfeffer und Salz.

Beilagen? Such mal nach Champagnerkraut (keine Angst, das schmeckt mit nem einfachen trockenen Sekt genau so gut Na!)

Gruß Flar

PS: Die Weinblätter kann man danach getrost entsorgen, nach dem Garvorgang schmecken die eh nicht mehr.
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Mitglied seit 13.05.2002
3.253 Beiträge (ø0,57/Tag)

Sorry,

nachdem bei mir die Suche etwas dürftig ausgefallen ist, hier mein Rezept für Champagnerkraut:

1 kg Sauerkraut, frisch (soll heißen nix Dose, wenns wirklich frisch wär, wärs ja wohl Weißkohl Na!)
5 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
100 g Schweineschmalz (zu trockenes Kraut schmeckt nicht)
1 Zwiebel
200 ml Weißwein
200 g weiße Trauben
1 Piccolo trockener Sekt

Zwiebel in Streifen schneiden. Das Schmalz im Topf schmelzen, die Zwiebel darin glasig dünsten. Das Sauerkraut zugeben, kurz mit dünsten. Mit dem Wein ablöschen, die Gewürze zugeben und ca. 30 Min. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Trauben halbieren und entkernen (Puristen enthäuten noch, geht auch so).

Gewürze entfernen, das Kraut mit einem Sieblöffel vom Topf auf eine Servierplatte geben. Mit dem Sekt übergießen und servieren...oder darauf die Vogelteile legen und das Ganze so servieren.

Gruß Flar
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Mitglied seit 13.05.2002
3.253 Beiträge (ø0,57/Tag)

Stöhn, und natürlich die Trauben kurz vorm Ende der Garzeit im Kraut kurz mit erhitzen. *ups ... *rotwerd*
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Mitglied seit 30.09.2005
2.451 Beiträge (ø0,55/Tag)

Hola,

man kann auch Lardo, grünen Speck od. Butterflöckchen unter die Haut schieben und schmoren.



Grüße

Elki
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Mitglied seit 13.05.2002
3.253 Beiträge (ø0,57/Tag)

Hallo Elki? oder Elke?

das musst mir mal zeigen, wie du unter die Haut von Fasanenkeulen noch was drunter kriegst, was stärker ist als ein Hauch Butter. Das ist schon fast so filigran wie gefüllte Schnittlauchröllchen Na!)

Aber drum rum wickeln kenn ich durchaus.

Gruß Flar
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Mitglied seit 07.12.2004
12.103 Beiträge (ø2,53/Tag)

Hallo ihr Lieben,

Leider konnte ich mich nicht eher zurück melden,habe gerade erst eure tollen Ideen gelesen,und mich natürlich sehr

gefreut!!!!werde mir jetzt alles noch mal in Ruhe durchstudieren,und mich dann wohl entscheiden müssen.

Allso,an euch alle,herzlichen Dank für eure Gedanken,die mir bestimmt weiterhelfen.


LG:
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Mitglied seit 07.12.2004
12.103 Beiträge (ø2,53/Tag)

@Feuervogel,hatte mich schon durch Fasan gelesen,aber da es da immer um ganze Tiere handelt,war ich unsicher

,da ich ja nur Keulen habe,Aber Dank dir Trotzdem.
LG:
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 25.11.2005
911 Beiträge (ø0,21/Tag)

Hallo Flar!

Sauerkraut mit Sekt ist \"Sektkraut\"!

Sauerkraut mit Champagner ist \"Champagnerkraut\"!

Fasan ist \"Fasan\"!

Huhn ist \"Huhn\"!

Nun wollen wir mal doch nicht die Geschmäcker durcheinander kriegen!

Nichts für ungut!

Bon appetit

Jorgin
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Mitglied seit 07.12.2004
12.103 Beiträge (ø2,53/Tag)


Mitglied seit 30.09.2005
2.451 Beiträge (ø0,55/Tag)

Hola Flar,

ich löse die Haut vorsichtig indem ich einen Finger darunter schiebe, dann die gelöste Haut zurückschiebe , nun lardo rumwickel, Haut wieder drüberstreife.

Bei Butter braucht man nur die Haut zu lösen.


Grüße

Elki
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 25.11.2005
911 Beiträge (ø0,21/Tag)

@alle

Das war also weder bös\' noch sonstwie aggressiv gemeint, aber mit Champagner schmeckt es eben anders!

Ich \"mache\" Champagnerkraut folgendermaßen:

- frisches Sauerkraut (wie Flar richtig sagt: keine Dosenware!)

- Gänseschmalz

- klein geschnittene Schalotten

- Pfefferkörner und Wachholderbeeren bester Qualität

- frisches Lorbeerblatt

- Champagner


Nun das Sauerkraut unter fließendem Wasser spülen, spülen und spülen! Dann ausdrücken so kräftig wie man es kann: es muss schön trocken sein!
Kleingeschnittene Schalotten in Gänseschmalz andünsten, das \"trockene\" Sauerkraut dazu, rösten bis es Farbe annimmt - mit Champagner ablöschen!
Die restlichen Gewürze dazu und mit Champagner auffüllen!
Auf ganz kleiner Flamme schmurgeln bis zur gewünschten Konsistenz! Bei mir schmurgelt es zwei bis drei Stunden!
Immer wieder mit Champagner auffüllen!
Eventuell mit braunem Rohrzucker abschmecken!

Das war\'s! Schmeckt prima! Und ist halt ein Champagnerkraut!

Bon appetit

Jorgin
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