Anrichten „lernen“

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Mitglied seit 10.02.2014
210 Beiträge (ø0,11/Tag)

Hallo,

Wenn es um den Geschmack geht, bin ich mit meiner Kochkunst ganz zufrieden. Wenn es um die Konsistenzen geht, da ist noch Luft nach oben. Gar nicht zufrieden bin ich mit der Optik meiner Teller. Fürs Anrichten hab ich kein Händchen. Ich will nun zwar für unseren Hausgebrauch nicht mit Pinzetten-Bastelarbeiten aus der Sterneküche konkurrieren, es darf ruhig bodenständiger sein, aber ein bisschen mehr Optik würde ich mir schon wünschen. Hat jemand vielleicht grundlegende Tipps, worauf man achten soll, oder auch machbare Ideen für dekoratives Anrichten gängiger Speisen etc pp. Oder auch Hinweise auf Fachliteratur?

VG
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Mitglied seit 09.04.2015
6.820 Beiträge (ø4,84/Tag)

Hallo eva,

wie machst du es denn bisher? Es ist ja schon sehr viel erreicht, wenn man das Essen nicht einfach mitten auf den Teller klatscht, sondern behutsam ringsum darauf verteilt. Wenn man möchte, kann man auch z.B. das Kartoffelpüree oder den Reis mit Hilfe eines Servierrings in eine "geordnete" Form bringen.

In meiner Familie ist und war es noch nie üblich, das Essen auf Tellern anzurichten, es kommt in Schüsseln auf den Tisch und jeder nimmt sich selbst. Aber das kann natürlich jeder halten wie er will.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 12.12.2005
5.138 Beiträge (ø1,07/Tag)

Wenn du bei Google "Braten anrichten" "Salat anrichten" oder ähnliches eingibst, bekommst du jede Menge Anregungen.
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Mitglied seit 22.01.2013
4.903 Beiträge (ø2,21/Tag)

Hi,

ich finde, es ist schon viel gewonnen, wenn die Teller nicht zu voll gepackt werden.

LG
Schnürzel
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Mitglied seit 27.01.2016
1.061 Beiträge (ø0,95/Tag)

Hallo Eva,

über die Bildersuche habe ich mir auch schon viele Anregungen gesucht.

Wichtig finde ich auch, die Teller nicht zu voll zu machen, Tellerrand sauber halten, es sollte ein bißchen "aufgeräumt" aussehen.
Schwierig ist es bei Eintöpfen u.ä.
Im Alltag halte ich es wie Hobbybäckerin, da stelle ich zur Selbstbedienung die Schüsseln auf den Tisch, den Topf aber nicht!

LG Dalheimerin
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Mitglied seit 10.01.2015
407 Beiträge (ø0,27/Tag)

Hallo eva,
ich persönlich bin ja auch nicht so begabt beim Anrichten. Man gibt sich halt Mühe.
Doch eines weiß ich : - der Tellerrand gehört dem Esser oder Gast.
Allen einen schönen Tag.
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Mitglied seit 10.02.2014
210 Beiträge (ø0,11/Tag)

Na ihr seid ja von der schnellen Truppe 😁
Schüsseln mache ich auch, wenn im familiären Rahmen mehr Gäste da sind. Aber meist koche ich nur für zwei, und da finde ich Schüsseln fehl am Platze, außer für Salat.
So Ringe hab ich mir unlängst angeschafft, in zwei Größen. Das bringt schon was. Auf die Menge achte ich auch. Ich glaube ein Problem ist, dass ich im Moment des Anrichtens nicht organisiert genug bin oder es zu schnell gehen muss weil ein Bestandteil zu übergaben und ein anderer kalt zu werden droht. Vermutlich muss ich da einfach besser planen.

Gut auch der Tipp mit der Bildersuche. Das würde auch dazu führen, dass ich schon vorher mal überlegen muss, wie der Teller aussehen soll, was ich offen gestanden nicht immer mache (wird im Alltag auch so bleiben, aber fürs Wochenende....)
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Mitglied seit 10.04.2010
650 Beiträge (ø0,2/Tag)

Ich gebe mir im Alltag nicht so ganz viel Mühe, neben den oben genannten Punkten finde ich aber, dass man sehr gut mit Farben arbeiten kann. Kräuter, etwas buntes Gemüse, ein bunter Salat als Beilage...
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Mitglied seit 10.01.2015
407 Beiträge (ø0,27/Tag)

Wenn ich tatsächlich mal anrichte, dann arbeite ich auch gerne mit frischen Kräutern zum Garnieren.
Ansonsten läuft es wie bei der Hobbybäckerin. In der Küche in die Schüsseln und diese dann auf den Tisch.
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Mitglied seit 17.02.2001
19.833 Beiträge (ø3,02/Tag)

Hallo,

es gibt so ein paar Grundregeln, die es einfacher machen - einiges ist ja oben schon erwähnt. Auf jeden Fall alle Hilfsmittel wie Formen, Spritztüten, Saucieren etc. passend bereitstellen.

Es gilt die Regel der ungeraden Zahl, also nicht 2 Stücke Fleisch sondern 3, nicht 4 Blumenkohlröschen, sondern 3 oder 5 ...

Den Teller weder überladen noch zu leer wirken lassen, die Tellergröße dem Gericht anpassen

Farben durch Kräuter, buntes Gemüse oder Salat, aber nicht den Focus außer Acht lassen - das Gericht soll wirken, nicht die Deko

Nichts in Sauce ertränken, lieber sparsam tupfen und den Rest separat servieren

Bei vielen Gästen unbedingt darauf achten, dass die Teller gleich aussehen! (Neidfaktor 😂)

Und ganz wichtig: Bei den ersten Tests sich nicht zu viel vornehmen, sonst ist alles kalt... 😬. Lieber herantasten, es übt sich schnell.


Viel Spaß beim ausprobieren!

LG von fine
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Mitglied seit 03.11.2011
4.137 Beiträge (ø1,55/Tag)

na - beim anrichten scheiden sich ja die geister ..... auch bei sterneköchen .
für die einen ist grob gemahlener pfeffer über den teller " verdreckung des randes " , balsamiko straßen kitsch
und ein krauterstängel " was für hasen " .
andere mögen das .

für mich ist wichtig - teller nicht zu voll und rand sauber . wobei ich bei deko pfeffer etc. nicht in ohnmacht falle.
teller gut vorwärmen . die einzelnen komponenten gut getrennt plazieren . ring ist ganz nett , mit zwei löffeln
kann man aber auch ein schönes türmchen bauen .
soße nicht über die zutaten schütten . ( außer eventuell bei speziellen gerichten , jägerschnitzel oder so ) .

überkonstruierte teller nehmen mir immer etwas den appetit . ich sehe dann immer den koch mit den fingern in meinem essen , der das so hinbaut . außerdem ist so ein kunstwerk zwangsläufig kalt - war also vor dem servieren in der microwelle.
also - ich brauche das nicht.
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Mitglied seit 10.02.2014
210 Beiträge (ø0,11/Tag)

Danke für die vielen Anregungen, bin gespannt was noch kommt.

Stichwort passende Teller. Da muss ich wohl mal investieren.
Ich denke rechteckige Plattem sind ganz gut für die klassischen 3 Komponenten meine Speusetellet sind auch nicht gut für Gerichte mit Soße geeignet, weil gewölbt. Da läuft alles davom. Und eine kleine Sauciere sollte ich wohl auch mal anschaffen.

Auf dass das Haus voll werde ...

Überkonstruierte Teller, die Gefahr besteht bei mir nicht 😁 Und ist auch nicht mein Ziel. In den Sterneläden Fummeln Dutzende Hände an und in einem Teller ... und dann hat einer einen bösen Darmvirus und alle Gäste werden krank aber schuld sind die Muscheln sagt der Wirt 😂
Das kann man im Heimbetrieb nicht nachstellen. zum Glück .
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Mitglied seit 09.04.2015
6.820 Beiträge (ø4,84/Tag)

👉Ich denke rechteckige Plattem sind ganz gut für die klassischen 3 Komponenten meine Speusetellet sind auch nicht gut für Gerichte mit Soße geeignet, weil gewölbt. Da läuft alles davom. Und eine kleine Sauciere sollte ich wohl auch mal anschaffen. 👈

Aber auf flachen Platten (egal ob rechteckig oder rund) läuft ja die Soße erst recht davon. Gewölbte Speiseteller kenne ich auch, aber die Wölbung verläuft doch nicht so herum, dass die Soße davonläuft, sondern so, dass sie im Teller bleibt. Eine Sauciere kann man, muss man aber nicht unbedingt anschaffen, für den Hausgebrauch erfüllt ein normales Schüsselchen mit Soßenkelle den Zweck genauso gut.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 10.02.2014
210 Beiträge (ø0,11/Tag)

vielleicht ... ich teste es mal Lächeln
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Mitglied seit 06.06.2011
414 Beiträge (ø0,15/Tag)

Wichtig ist auch: Nicht dekorieren mit Unessbarem! Z.B Zitrusfrüchten mit Schale, ganzen Zimtstangen, Erdbeeren mit Grün...
Die Regel ist: Alles muss genießbar sein!
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