Langstreckenflug, Hunger, Haltbarkeit von Steak

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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hallo liebe Kochfreunde,

ich fliege im November auf Langsrecke und habe jetzt schon Angst vor der Pampe die man in der Economy Klasse vorgesetzt bekommt. Der Flug wird mit Zwischenstops ca. 30 Stunden dauern.

Ich möchte mir zwei Steaks (Entrecotes) frisch kurz vor Abflug braten, auskühlen lassen, schneiden, würzen und mit Kräuterbutter bestrichen vakuumieren (ich habe mir solche "Saugfolien" wie in der Fleischerei verwendet werden besorgt). Dazu geröstetes Weißbrot. Alles ungekühlt ins Handgepäck.

Nun meine Frage: Wird das ungekühlt mit der Haltbarkeit ein Problem? Kann ich es rosa braten, oder sollte ich es durchbraten? Im Flugzeug ist es ja nicht mollig warm.

Vielen Dank im Voraus für Eure Ratschläge
Christian
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Mitglied seit 27.10.2008
8.270 Beiträge (ø2,06/Tag)

Hi,

rosa gebratenes Rindfleisch bei niedriger Zimmertemperatur max. 30 h vakuuminiert zu lagern und dann zu essen, sollte eigentlich keine gesundheitlichen Probleme verursachen.

Dennoch würde ich dann doch auf Nummer Sicher gehen und eher Sandwiches mit Dauerwürsten wie türkische Sucuk, Rohpolnische Knoblauchwurst und dergleichen mit in den Flieger nehmen. Auch Käse wie Limburger, Stinking Bishop oder vollreifer Münsterkäse eignen sich bestens als kulinarische Flugbegleiter. Da haben auch die Sitznachbarn was von!

Freilich sind vorher die Bestimmungen der Fluggesellschaft zu beachten, was die Mitnahme von Nahrungsmitteln und deren Verzehr im Flieger betrifft... Gleiches gilt hinsichtlich der örtlichen Gesetzgebungen bei etwaigen Umstiegen von Flieger A in Flieger B, sofern keine Direktverbindung geflogen wird. Bei der Einfuhr eines kapitalen Münsterkäses nach Singapur oder ähnlichen asiatischen Metropolen könnte bei etwaigen Kontrollen leicht ein terroristischer Hintergrund gemutmaßt werden: Biologische Kampfstoffe und so...

Oder frag doch mal bei der Fluggesellschaft nach, ob Du nicht einen kleinen Holzkohlengrill in die Fluggastkabine mitnehmen darfst - frisch gegrillt schmeckt's doch immer noch am besten!

VG, turbot
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Mitglied seit 25.01.2005
30.480 Beiträge (ø5,67/Tag)

das geröstete Weißbrot erscheint mir sehr flugtauglich zu sein, da hat man bestimmt auch nach über 30 Stunden noch etwas von den knackigen Röstaromen - zur Not schmeckt das Steak aber auch ohne Brot! 🤔😎
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@Turbot

Hab Dank für Deine Antwort, ich habe mir das auch schon gedacht das es funktionieren müsste. Auch werde ich sicher in den ersten 20 Stunden alles aufgegessen haben.

Wer fragt verliert, darum würde ich ein Einweggrill mit in die Bordtoilette nehmen, dazu noch einen Salamander, den Rauchmelder abdecken, und dann ein leckeres Steak mit Limburger überbacken . . . . die erste Seite der Bildzeitung hänge ich mir dann in die Küche.

Lächeln Allzeit gutes Gelingen!
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Mitglied seit 27.05.2008
743 Beiträge (ø0,18/Tag)

Hey,

also ich hätte überhaupt keine Bedenken, gebratenes Fleisch (egal welches) mitzunehmen. Muss noch nicht einmal vakuumiert sein. Eine Dose oder Gefriertüte tut es auch. Es kann auch am Vortag gebraten sein und die Nacht im Kühlschrank verbracht haben. Solange es nicht bei 30 Grad in der Sonne liegt, wird das in 30 Stunden nicht schlecht.
Was ist mit dem Zwischenstopp? Da kann man wahrscheinlich auch noch etwas zu sich nehmen.

VG
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@xantula

Recht hast Du, aber man kann nicht alles haben. Wenn ich an die weißen faden Brötchen an Bord denke, dann freu ich mich auf ein leicht labschiges Stück geröstetes Kräuterbaguette.
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@Jeannetty

Danke für die Antwort, ich wollte es einvakuumieren weil es dann sicher saftiger bleibt und vor allem nicht in irgendeine Dose saftet die dann in den Rucksack saftet Lächeln. Noch zudem wird es lecker aussehen wenn die Streifen schön beieinander liegen, das Auge isst mit.

Zwischenstop ist Singapur, ich habe Bedenken dort zu essen, da warte ich lieber auf das Ankommen am Zielort. . . . ich werde nat. auch das an Bord angebotene Essen probieren, ist ja schließlich inclusive. Die Steaks sollen ein Snack sein und den Flug "versüßen".
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Mitglied seit 23.05.2007
28.971 Beiträge (ø6,39/Tag)

Ich glaube kaum, dass Du Fleisch in ein solches Land einführen darfst. Ausserdem überlebt jeder einen Flug ohne selbst gekochtes Essen und Fleisch. Aber ich gehe mal davon aus, dass dieser Thread ein Joke ist.
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Mitglied seit 03.06.2007
19.111 Beiträge (ø4,23/Tag)

Hallo,

wie öffnest du denn dein einvakumiertes Steak? Mit den Plastikmessern an Bord? Da solltest du darauf achten, dass du keine zu feste Folie fürs Einvakuumieren nutzt.

Nicht dass du ein wunderbares Steakt schön in Plastikverpackt hast und dann nicht essen kannst......

▶da warte ich lieber auf das Ankommen am Zielort. . . . ◀

Nach hoffentlich darfst du es dort dann noch genießen. Australien und auch Neuseeland sind z.B. sehr restriktive mit der Einfuhr jeglicher Nahrungsmittel und Naturmaterialien. Da musst du sogar deine Wanderschuhe vorzeigen, dass sie nicht den Dreck der letzte Wanderung noch an den Sohlen haben und angeben, dass du nicht die letzten Wochen mit den Wanderschuhen durch irgendwelchen Matsch und Gewässer gewandert bist.

LG Anne,
die auch schon eingige Langzeitflüge hinter sich hat, aber nie so großen Appetit hatte, dass ein Steak mit musste.
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@smokey1

Ich möchte das Fleisch nat. am Ankunftsort aufgegessen haben. Beim Umsteigen dürfte es keine Probleme geben? Von Hannover über München bis Singapur vergeht so eine lange Zeit, dass ich bis dahin sicher aufgegessen haben werde.

Neiiiin, natürlich ist der Thread kein Joke, wer schon einmal geflogen ist auf solch langen Flügen der weiß um jede kulinarische Freude bescheid. Und wenn man beim Flieger mit dem Kranich die Preise für zubuchbares Essen betrachtet, überlegt man sich das zwei Mal. Zumal es sich sicher auch da nicht um erstklassiges Essen handeln wird.
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@ Anne-Isabell

Hallo Anne,

daran habe ich gar nicht gedacht, danke, ich denke mal, dass ich mit Mühe und handwerklichem Geschick die Folie aufbekomme, wofür hat man Zähne Lächeln

Von unserer letzten Reise wissen wir über die Bestimmungen in Australien bescheid, ich würde Reste dann an Bord lassen. Wir haben unser Equipment komplett gereinigt.

Vielleicht nehme ich auf Rat von Turbot auch nur Sandwiches mit Dauerwürsten mit.
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Mitglied seit 23.05.2007
28.971 Beiträge (ø6,39/Tag)

Och ich bin wahrscheinlich schon mehr geflogen und gereist als Du, und bin nie verhungert😁 Ich hätte allerdings keine Freude gehabt, wenn jemand neben mir im Flieger sein eigenes Essen ausgepackt hätte. Das habe ich zum Glück auch nie erlebt.
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Mitglied seit 21.10.2018
38 Beiträge (ø0,1/Tag)

@smokey1

Da wirst Du sicherlich Recht haben, ich bin wahrlich kein Vielflieger. Aber wenn Du meinen Beitrag gelesen hast wird Dir aufgefallen sein, dass es mir nicht ums Verhungern ging. . . . ich wollte nur nicht allein auf die Pampe angewiesen sein. Oder hast Du schon lecker im Flugzeug gegessen? Wenn Du oft fliegst wirst Du mich mit Deinen kulinarischen Erfahrungen vielleicht überraschen können, ich habe aber noch nie lecker gegessen über den Wolken. Auch wird das von Economy zu z.B. Business ein gewaltiger Unterschied sein?

Da ich sehr rücksichtsvoll bin, würde ich natürlich kein stinkendes Essen mitnehmen.
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Mitglied seit 09.04.2015
7.563 Beiträge (ø4,57/Tag)

Hallo,

ich habe schon von so manchen Flugreisenden gehört, dass am Flughafen ihr Handgebäck kontrolliert wurde und der darin enthaltene Reiseproviant gnadenlos in die Tonne gewandert ist. Egal ob es Obst, ein belegtes Brötchen oder was auch immer war. Also wäre ich diesbezüglich vorsichtig und würde mich ganz genau erkundigen, ob man überhaupt irgendwas Essbares (außer Bonbons z.B.) im Handgebäck mitnehmen darf.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 09.04.2015
7.563 Beiträge (ø4,57/Tag)

Und auch wenn das Essen im Flugzeug keine kulinarische Offenbarung ist, aber es hat sicherlich noch keiner bleibende Schäden davongetragen. Ausnahmsweise kann man das doch mal essen.
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