"Meal prep" // Vorkochen


Mitglied seit 11.10.2017
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo liebe Leute,
ein Thema von dem vielleicht schon einige von euch gehört haben das "Meal-prepen" also zu deutsch "Essen vorbereiten". Der Grundgedanke ist relativ simpel. An einem Tag (meistens Sonntags: wodurch der Begriff "Meal-prep-Sunday" populär wurde) wird für die kommenden Tage vorgekocht. Das ganze wird dann entsprechend in Frischhalteboxen portioniert und im Kühlschrank bzw. dem Gefrierschrank aufbewahrt. Es ergeben sich einige Vorteile. Man hat beispielsweise auf der Arbeit sein Essen fertig dabei und muss sich nicht mit Fastfood vom Laden um die Ecke oder Mensa-Essen begnügen wodurch man Geld spart aber auch einen Überblick auf die Zutaten etc. behält. Wer jetzt noch gerne weitere Infos möchte kann sich ja gerne mal bei Google über dieses Thema schlau machen.
Worum es mir hier in diesem Thema geht ist eher die Tatsache, dass die meisten Beiträge zum diesem Thema die Zeitersparnis im Zusammenhang mit dem Vorkochen so stark in den Vordergrund stellen. dass das Resultat ist dann, gerne auch mal bei der Google Bildersuche selber nachsehen, das ist, das ein "Menü" in x-facher Menge gekocht wird für die Woche und quasi jeden Tag das selbe gegessen wird. Auch für eine ganze Woche bzw. fünf Tage vorkochen finde ich etwas fragwürdig.
Gibt es den Ideen für "Kombiniertes-Vorkochen?". Mein Gedanke dahinter ist der, dass ich gerne Sonntag Vormittags für die Tage Montag - Mittwoch vorkochen würde, aber nicht dreimal das selbe bzw. ein dreifache Menge von etwas. Das vorgekochte möchte ich dann in Frischhalteboxen im Kühlschrank aufbewahren für die drei Tage. Ich suche nach, im besten Fall, immer drei Rezepten, die teilweise ähnliche Zutaten benötigen damit ich beim Kochen auch etwas Zeit sparen kann. Gibt es Ideen in diese Richtung?
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 10.05.2017
166 Beiträge (ø0,25/Tag)

Wenn du ein Gemüse mit hinzunimmst, aus dem sich auch eine Cremesuppe machen lässt (mir fällt gerade keins ein, bei dem das nicht geht ...) dann kann man 1x Gemüse irgendwie und 1x als suppe machen. Man kann ein und dasselbe Gemüse 1x mit Reis und 1x mit Pasta kombinieren und durch unterschiedliches würzen und andere Zutaten, die man bevorraten kann, variieren. Wenn man immer eine gute klare Brühe vorhält, kann man die mannigfach durch Würzung verändern und diverseste Einlagen hineingeben.

Für effizienter als deinen Plan halte aber das Vorkochen in größeren Mengen, verbunden mit einfrieren - genügend Tiefkühlplatz vorausgesetzt.
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Mitglied seit 26.02.2010
2.526 Beiträge (ø0,77/Tag)

Hallo,

man kann durchaus vorbereiten, z. B. Gemüse vorschneiden oder auch Pellkartoffeln kochen, diese einen Tag zu einem Salat verarbeiten, am anderen Tag als Bratkartoffeln zubereiten oder Nudeln zu einem Salat, zu einer Bolognese und letztlich zu einem Auflauf verarbeiten. Wie Schneidezentrum schon schreibt, kann man aus Gemüse nicht nur Beilagen, sondern auch Eintöpfe und eine leckere Cremesuppe machen, so dass sich die Küchenarbeitszeit insgesamt verkürzt.

Ich bevorzuge das Vorkochen in dem Sinn, dass ich z. B. größere Mengen Gulasch, Rouladen, Kohlrouladen, Frikassee und Bolognese aber auch gefüllte Paprikaschoten und Schmorkohlgerichte zubereite und diese portionsweise (ohne Kartoffeln, Nudeln oder Reis) einfriere, morgens das herausnehme, was ich brauche, und nur noch Beilagen frisch dazu koche.

Gut vorbereiten lassen sich viele Salate, die sich - getrennt - in Frischhaltedosen verpackt am nächsten und übernächsten Tag jeweils zu einem Salat mit anderen Zutaten (Eier, Garnelen, Hähnchen- oder Putenfiletstückchen etc.) und anderem Dressing zubereiten lassen und auch zum Arbeitsplatz mitgenommen werden können. Selbst gemachte Pizzen lassen sich ebenfalls gut einfrieren, sie müssen dann nur noch - wie die gekauften - im Ofen fertiggegart werden, wobei ich allerdings den Käse stets erst vor dem Abbacken dazu gebe.

VG remasch
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Mitglied seit 28.12.2014
129 Beiträge (ø0,08/Tag)

Guten Morgen :)

also ich persönlich hätte keine Lust nen halben Tag vorzukochen, denn wenn man die Zeit auf die Woche umrechnet weiß ich nicht ob man wirklich so viel Zeit einspart. Ich halte das immer so dass wenn ich entweder zu viel gekocht habe oder wenn es z.B. Gulasch oder Braten etc ist die für uns 2 Nasen eh immer zu viel sind von der Menge her, dann wird der Rest vakuumiert und eingefroren. Da kann man dann auch gut beschriften was und wie viele Portionen drin sind und hat nichts an Zeitaufwand mehr gehabt.

Zumal ich mich gerne recht spontan dazu entscheide zu was ich essenstechnisch Lust habe. Da wäre das mit einige Tage vorkochen eh nicht so optimal für mich.

Ich würde mir für deine Grundrezepte überlegen ob es nicht eine Sauce gibt die du quasi als Grundbeilage machst und nur jeden Tag anders - also Quasi ne Sahnesauce - da kann man einen Tag Garnelen drin machen, den nächsten kannst mit Schinken ne Carbonara drauß machen, am Tag darauf Käse reinschmelzen und Kartoffeln überbacken.... Ähnliches geht ja auch mit Tomate als Grundlage.

LG Alex
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Mitglied seit 08.11.2007
1.085 Beiträge (ø0,26/Tag)

Hi Fadfreddy,

das Thema ist sicherlich spannend, ich hinterfrage aber bei welcher Art von Gerichten es überhaupt Sinn macht. Da fällt mir jetzt nicht wirklich viel ein was ich sonntags kochen mag um es unter der Woche verteilt zu essen vs. dem Aufwand etwas frisch zuzubereiten.

Der Ansatz des Einkochens macht für mich da viel mehr Sinn, da die Haltbarkeit verlängert wird und somit der repetitive Aspekt wegfällt. Ich mache z.B. Suppen immer in grösseren Mengen und fülle einen Teil davon heiss in 1l Weckflaschen. Ich sterilisiere dabei nicht nochmals im Ofen, sondern lagere sie nach dem abkühlen im Kühlschrank - ca. 14 Tage ist da kein Problem, die haben bis jetzt auch immer vakkum gezogen. Auch bei Eintöpfen, Bolognese Sauce, allerhand Schmorgerichten etc. lohnt es sich einfach mehr vorzubereiten und einen Teil dann ordentlich einzuwecken. Der Kreativität sind da wenig Grenzen gesetzt solange man sich an die klassischen Einkochregeln hält und der Aufwand hält sich in Grenzen. Ausserdem muss nichts eingefroren werden und somit sind die Gerichte auch schnell wieder aufgewärmt.

Liebe Grüsse,
Bourbie
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Mitglied seit 11.10.2017
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Guten Morgen,
vielen Dank für die ganzen Interessanten Beiträge. Ich habe mich jetzt gestern auch noch mit einem Bekannten über das Thema unterhalten. Eines unserer Ergebnisse war aus Putenbrust, Blumenkohl, Nudeln und Karotten für einen Tag Putenbrust mit Nudeln und Gemüse, für den anderen Tag Nudelauflauf mit Gemüse und Putenstückchen und für den letzten Tag eine Blumenkohlcremsuppe (hier könnte man ja evtl. sogar eine größere Portion aus dem ganzen Blumenkohl kochen und portioniert einfrieren?).
Ähnliches könnte ich mir vorstellen mit Kartoffeln, Hackfleisch und Karotten (gewürzt für Frikadellen/Hackklöschen) in der Kombination: am einen Tag Frikadellen mit Kartoffeln und Karotten, für den nächsten Tag einen Kartoffel-Hack-Auflauf und für den letzten Tag eine Kartoffel Suppe (evtl. mit Hackklöschen).
@Alex819 Mit geht es meistens so, dass ich Sonntags Vormittags einiges an freier Zeit und Lust zum kochen habe, was mir meistens Montags-Mittwochs fehlt weil ich da gut und gerne mal 9 - 10 Stunden auf der Arbeit bin. Aber sonst hast du recht, wenn man nicht eine große Portion von etwas kocht sondern so "leicht" variieren möchte wie mir das vorschwebt spart man vielleicht nicht ganz soviel Zeit.
Gruß Dominik :)
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Mitglied seit 28.12.2014
129 Beiträge (ø0,08/Tag)

Hallo Dominik :)
wie gekochter Blumentkohl aus der gefriere kommt kann ich dir leider nicht sagen. Wenn dann hab ich den roh gefroren. Aber zum Beispiel Kohlrabi gehen gut zum eingefrieren. Davon koche ich mir immer einen großen Topf und gefriere die inkl Sauce direkt portioniert weg. Das kannst du dann wenn du morgens aus dem Haus gehst im Topf auftauen lassen und brauchst abends nur noch ne Beilage dazu machen. Auch gekochte Nudeln lassen sich super wegfrieren. Also natürlich immer vorausgesetzt man hat den Platz in der Gefriertruhe ;) Hast du denn ne größere Gefriertruhe? Dann könntest auch überlegen ob du Sonntagvormittags dir immer große Portionen vorkochst, eine Portion kann man Sonntag dann direkt essen und den Rest vakuumieren und ab in den Gefrierer ;)
LG Alex 🙋🏼
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 10.05.2017
166 Beiträge (ø0,25/Tag)

gekochter Blumenkohl lässt sich akzeptabel frieren, wenn er teil eines Gerichtes wie Curry etc ist.
Ich würde da vor allem an der unterschiedlichen Würzung der Gerichte arbeiten, mal mediterran, mal indisch, mal orientalisch, mal asiatisch, mal deutsch. Zum Beispiel Blumenkohl ist dafür ein guter Kandidat, oder auch der Rosenkohl, der jetzt Saison hat.
VG
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Mitglied seit 11.10.2017
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

@​Schneidezentrum Das ist eine interessante Idee. Ich glaube gerade bei Putensteak mit Reis könnte man mit einmal Currysoße, einer "braunen Soße" und einer Tomatensoße eine gute Variation für drei Tage reinbringen. Vielen Dank für diese Idee, werde ich mir notieren :)
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Mitglied seit 03.11.2011
4.153 Beiträge (ø1,56/Tag)

bei uns wird auch oft für mehrere tage gekocht - nicht weil ich keine zeit / lust zum kochen habe , sondern weil bei gewissen gerichten einfach mehr entsteht als zwei personen essen können.
wird halt später gegessen oder eingefroren .
wenn irgendwelche zutaten übrigbleiben , werden die zu etwas anderem verwertet.
so für die ganze woche aufgestellten essenspläne sind nichts für mich . da habe ich dann doch täglich anderen hunger oder lust auf etwas - oder halt nicht .
wenn dann die wochenration schon im KS stehen würde und ich muß die dann essen ......... nee .
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Mitglied seit 28.12.2014
129 Beiträge (ø0,08/Tag)

ich bin da ganz bei Louisa mit meinen spontanen Entscheidungen auf was ich gerade Lust habe. Drum ist meine Gefriertruhe da ein guter Freund geworden 😉 So kann ich vorkochen und viel variieren
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Mitglied seit 11.08.2010
37 Beiträge (ø0,01/Tag)

Super Thema, ich stelle mir die selbe Frage! Bisher meine Ideen:
Wie wäre es mit einer Art Bolognese Sauce? Ich mache die mit Möhren, Staudensellerie, Ziebeln,Knoblauch, Tomaten, Hackfleisch, Majoran, und Thymian.
So kann man sie dann einen Tag mit ein bisschen Parmesan und Basilikum als Bolognese essen, einen Tag Lasagne machen und einen Tag mit Kartoffeln, Paprika und Brühe einen Bauerntopf machen.

Wir haben auch immer verschiedene Salatzutaten da, so gibt es einen Tag Salat mit Hähnchen/Lachs/Thunfisch und am nächsten mache ich daraus einen Wrap. Dadurch, dass wir zum Wrap eher Currysauce, Knoblauchsauce oder Honig Senf essen und zum Salat Balsamicodressing gibt das auch eine gute Abwechslung. Am dritten Tag kann man dann die übrig gebliebenen Tomaten, Paprika, Zwiebeln auf einem leckeren Baguette (z.B. Olive) mit Käse überbacken oder Nudeln mit Gemüse und Olivenöl. (Das restliche "Grünzeug" kommt dann aufs morgendliche Brot.

Eine Tomatensauce als Basis herstellen und einen Tag mit Gemüse und Nudeln essen, einen Tag Taco-mäßig und am dritten Tag gibts richtige Tacos (Tacos lassen sich wegen ähnlicher Zutaten auch mit Wraps an einem und Salat am anderen Tag kombinieren).

Einen Tag Kartoffeln mit Soße, Braten und Blumenkohl/Brokkoli, am nächsten einen Kartoffelauflauf mit dem Gemüse, klein geschnittenen Fleisch und einer Käsesauce und am dritten Nudeln mit Käsesauce (Mac n Cheese).

Mehr fällt mir gerade nicht ein, ich hoffe, da ist was bei ;)
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Mitglied seit 30.11.2007
1.046 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hallo,

Mach eine Hackfleischmasse an.
Daraus machst du 1 gefüllte Paprika, 1 Kohlroulade, 1 gefüllte Zucchini, ne Frikadelle und einige Fleischklösschen für eine Suppe.

Oder

Du kochst eine Bolognaise
1 mal mit Spaghetti, 1 mal als Lasagne, 1 mal für ne Pizza, beim Rest noch Kidneybohnen dazu + Chili für Chili con carne.

Oder

Schweine Gulasch kochen
In 4 Portionen teilen
1 mal gibst du Champi dazu "Jägerart", 1 mal Paprikastreifen "Ungarisch", 1 mal mit etwas Sauerkraut als "Szegediner Art" und einmal etwas Wasser + Kartoffelwürfel + Karotte + Erbsen + Paprika = Gulaschsuppe


Meinste so?

LG hallole
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