wie kochen lernen

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Mitglied seit 31.07.2014
89 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo,
wie bringe ich mir Kochen "deutsche Küche" am besten selbst bei?
An Kochbüchern habe ich mir vorgestellt,
der kleine haushalter 16** und henriette davidis 18**
evtl. wollte ich noch das
Kunstbuch von mancherley Essen 15**
dabei tun.

Reicht das mit hilfe von google und des Forums?
lg
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Mitglied seit 03.04.2007
42.368 Beiträge (ø9,19/Tag)

Moin,
sicher reicht das. Dann einfach loslegen und ausprobieren. Lachen
Learning by doing

LG Ciperine
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Mitglied seit 12.01.2007
1.218 Beiträge (ø0,26/Tag)

Henriette Davidis hab ich noch in altdeutscher Schrift bei mir liegen: .....man nehme reichlich ein Pfund gute Butter..... Lachen
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Mitglied seit 08.12.2002
10.192 Beiträge (ø1,65/Tag)

Ich empfehle immer gern "Bayerisches Kochbuch", das ist als Lehrbuch angelegt, sehr umfasssend und auch außerhalb Bayerns nützlich.

Liebe Grüße,
Schasti
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Mitglied seit 27.10.2008
8.357 Beiträge (ø2,07/Tag)

Hi,

wird Zeit, dass Dir mal jemand sanft den Kopf zurecht rückt... Na!

Aus solchen Büchern lernt man/frau heute nicht mehr kochen. Die Rezepte (und auch die verwendeten Kochtechniken) sind größtenteils nicht mehr zeitgemäß und überholt. Bei H. Davidis gibt's z.B. Rezepte, wo feinste, zarte Fleischstücke entweder stundenlang im Ofen quasi zu Holzkohle gebraten oder optional zu Fleischbrei geschmort werden. Heute wird beispielsweise ein Wildhasenrücken oder ein Rehrücken ganz anders zubereitet... Ein Trüffelgericht mit 0,5 - 1 kg Trüffeln ist gleichfalls unzeitgemäß (ebenfalls bei Davidis zu finden). Neben einem "Aromen-Overkill" erwartet Dich da heute nämlich auch der finanzielle Overkill - es sei denn, Du bist reich wie ein Scheich...

Das ganze ist ähnlich absurd, wie heute z.B. den Führerschein auf einem Pferde-Sechsspänner zu machen. Oder Soldaten in der Kunst des Zweihänder-Schwertkampfes in Vollrüstung auszubilden.

Wenn Du allerdings so ein Fantasy- und Mittelaltermensch sein solltest, der in der Freizeit mit Plastikrüstung und Gummischwert schreiend durch den Wald rennt, liegst Du mit Deiner Herangehensweise aber nicht ganz falsch. Dann kannst Du im Feldlager ruhig 10 kg Fleisch zusammen mit 3 kg Hirse und 1 Kilo Kresse in den großen Wasserkessel über dem offenen Feuer werfen und über mehrere Stunden zu einer graugrünen Pampe verkochen. Irgendeinem Ork wird's gewiss schmecken...

Nix für ungut, mein Beitrag ist nicht bös, sondern konstruktiv gemeint. Ich werde mich, wenn ich mehr Zeit habe, auch nochmal ausführlicher zu dem Thema äußern; einstweilen empfehle ich Dir dringend, einige MODERNE Kochbücher zu studieren. "Culinaria Deutschland: Deutsche Spezialitäten" und "Witzigmann/Plachutta: Kochschule - Die Bibel der guten Küche" sind für einen zeitgemäßen und ambitionierten Einstieg ins Thema m.E. recht gut geeignete Bücher.

VG, turbot
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Mitglied seit 05.08.2007
14.106 Beiträge (ø3,14/Tag)

Ich kann zwar schon recht gut Kochen, will mir aber auch noch ein Kochbuch mit Grundlagen zulegen, ich hatte schon mal an "Das Gelbe von GU" gedacht, vuielleicht ist das ja was für Dich?
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Mitglied seit 06.09.2010
11.669 Beiträge (ø3,47/Tag)

Hallo,

schau dir mal "Ich helf dir kochen" an.

LG küchenbetti



Das Bessere ist der Feind des Guten
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Mitglied seit 23.05.2010
2.529 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hallo,

hast Du schon mal an ein en Kochkurs gedacht? Gibt es bei den Volkshochschulen und Familienwerken. Daas ist lustig und man bekommt viele praktische Tipps.

@ Turbot: meinen Davidis bekommst Du nicht ! es ist einfach zu schön darin zu lesen und nicht alles ist Unsinn was darin steht.

LG Ulea
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Mitglied seit 01.04.2014
725 Beiträge (ø0,35/Tag)

Hallo!
Mir hilft immer das "Schulkochbuch" von Dr. Oetker bei grundlegenden Dingen.
Ansonsten: Viel bei Chefkoch lesen und viiiiiiiiiel einfach ausprobieren!
Liebe Grüße und viel Spaß
Line87
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Mitglied seit 03.04.2007
42.368 Beiträge (ø9,19/Tag)

Das Bayerische Kochbuch kann ich auch sehr empfehlen.
Habe ich zu meiner Hochzeit bekommen und schaue heute noch oft hinein, wenn es um Grundwissen geht.
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Mitglied seit 31.07.2014
89 Beiträge (ø0,05/Tag)

Danke allen für das zurückfüttern :)

also
ich habe einen 100 stunden Kochkurs hinter mir, bekomm auch einfache Gerichte hin.

Ich hatte dann ein paar neue Kochbücher z.b. aus der Reihe
Googlesuchtext --> edition Limosa <-- "Link von Admin entfernt"
die mich wenig überzeugt haben.
Danach kochte ich ein paar Gerichte "einfache" z.b. gebratenes Huhn mit Muskatsoße, aus dem kleinen Haushalten da ich selbst aus Osnabrück komme und diese waren recht ansprechend, einfache Soßen, vielfältige Frikadellen und man wird sehr schön an Gemüse herangeführt. Genau wie man eine vielleicht ausnahmslose Liste der Gewürze und Nahrungsmittel hat, dafür muss man sich aber gut einlesen.
Die alten schriften kann ich sehr gut flüssig lesen.

Mir ist es dabei sehr wichtig, das ich ein Kochbuch vor der kulinarischen veränderung durch Frankreich habe.
Und eines vor der internationalisierung. Da ich mich auf die deutsche bzw. Norddeutsche Küche spezialisieren und kreiren möchte. Wobei ich mich z.b. vom La Vie "Ideen, kreativität" inspirieren lasse. Nach Zeit und Umfang den ich Privat habe...

Im Buch von Dr. oetker wird mir zu sehr auf Internationale Gerichte eingegangen, Dem Jungen Koch als Lehrbuch stehe ich skeptisch wie neugierig gegenüber "bekommt man für meinen anspruch zu wenig infos über den inhalt, ja das sind mir zu wenig infos!" und das Lexikon ist glaube ich auch eher international, womit ich dann bei Henriette glaube eine gute wahl getroffen zu haben.

Die 2 empfehlungen oben werde ich mir noch anschauen, muss aber erstmal weiter schaffen.
glg und freue mich über weitere Anregung/Kritik
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Mitglied seit 03.04.2007
42.368 Beiträge (ø9,19/Tag)

Kochbücher aus dem GU-Verlag sind eigentlich immer gut und sehr praktikabel.
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Mitglied seit 26.10.2013
159 Beiträge (ø0,07/Tag)

ich kann dir nur Sagen: kochen lernst du durch versuchen und vor allem durch Fehler !
Mit der Zeit wenn du viele verschiedene Sachen probiert hast und dir dann auch mal was schief geht weißt du nächstes mal wie es besser funktioniert und so wirst du dicch immer steigern und Erfahrungen sammeln
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Mitglied seit 03.04.2007
42.368 Beiträge (ø9,19/Tag)

Das sehe ich ganz genauso.
Totzdem ist es gut, wenigstens ein Kochbuch und eins fürs Backen als Grundstock zu haben. Manchmal ist es nicht praktikabel, eben mal schnell im CK nachzufragen Na!
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Mitglied seit 26.10.2006
11.787 Beiträge (ø2,47/Tag)

Moinsen,

Pfeil nach rechts Mir ist es dabei sehr wichtig, das ich ein Kochbuch vor der kulinarischen veränderung durch Frankreich habe.
Und eines vor der internationalisierung. Pfeil nach links
Pfeil nach rechts Da ich mich auf die deutsche bzw. Norddeutsche Küche spezialisieren und kreiren möchte. Pfeil nach links
Pfeil nach rechts Im Buch von Dr. oetker wird mir zu sehr auf Internationale Gerichte eingegangen Pfeil nach links

Aha, wenn Du meinst, dass die deutsche, vor allem die besonders raffinierte norddeutsche, Küche nicht zu stemmen sei, wenn man "nur" auf "international gelernt" hat, dann hast Du anscheinend eine sehr eigene Sichtweise nicht nur auf das Kochen an sich, die ich hier auch nicht weiter kommentieren möchte.

Der Wunsch, kreativ mit einer Regionalküche umzugehen, ist an und für sich lobenswert.
Leider ist jedoch die Kreativität als solche nicht erlernbar. Wenn man Glück hat, kommt sie von allein (sofern man die Anlagen dazu hat).
Voraussetzung ist aber immer, dass man auf dem Gebiet, auf dem man kreativ arbeiten möchte, auch elementare Grundkenntnisse beherrscht. Und diese Grundlagen wiederum unterscheiden sich in den (europ.) Länderküchen nur marginal.
Ein rein von der norddeutschen Küche geprägtes Schulkochbuch kenne ich nicht. Ob das überhaupt zielführend wäre, wage ich, der die norddeutsche Küche recht gut kennt, allerdings auch anzuzweifeln.
Über den Tellerrand zu schauen halte ich für klüger, als mit Scheuklappen den Kochlöffel zu schwingen.
Aber das soll jede/r halten wie sie/er will.

BG Hinnerk
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