Hallo habe Lactose und Gluten Intoleranz was kann ich machen und was darf ich essen und was nich kann mir jemand helfen

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Mitglied seit 11.02.2021
2 Beiträge (ø0,08/Tag)

hallo ihr lieben bin claudi 27 jahr arbeite in 3 schichten in der pflege und bin vor kurzem gluten und lactose intolerant getestet worden wenn ich normale mich zu mir genommen habe wurde mein bauch dick und mussste schnell auf die toilette und bei mehl also gluten bekomme ich nen dicken aufgebläten bauch und lauter offene stellen am körper hauptsache oberkörper bauch brust hüften ich weis nicht mehr weiter der arzt wo das getestet hatte und das rauskam sagte mir nur habe das und ja ging dann ausn zimmer hat mich auf gut deutsch stehen lassen ich weis jetzt nich auf was ich aufpassen muss und was ich jetzt essen oder trinken darf ich kenne mich damit noch nich so wirklich aus währe froh wenn wenigstens ihr mir etwas weiter helfen könntet ein riesen großes danke schon mal hoffe das ihr mir da ettwas helfen könnt
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Mitglied seit 22.09.2014
4.711 Beiträge (ø2/Tag)

Puh, Claudi, hol erst einmal Luft! Da bekommt man ja Schnappatmung beim Lesen so ohne jedes Satzzeichen. Da ist nicht ein einziger Punkt oder ein Komma in dem ganzen Wort-Wust... Himmel *HändeüberdenKopfschlag*

Egal.

Thema Laktoseintoleranz: Einfach. Entweder Du weichst auf laktosefreie Produkte aus oder Du nimmst direkt Produkte, die keine Laktose enthalten (Soja, Mandel, Hafer, Kokos, Lupine...). Oder Du nimmst Laktase-Tabletten.

Thema Gluten: Google Gluten und lass alles weg, wo es drin ist. Es gibt soooo viele glutenfreie Alternativen mittlerweile, sei es Brot, Nudeln... Einfach weglassen und Alternativen finden.

Und Packungsrückseiten lesen! Wirklich lesen...

Lieben Gruß

TanteAnnette
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Mitglied seit 18.01.2019
4.995 Beiträge (ø6,4/Tag)

Claudia, du solltest zum Facharzt gehen und dich gut beraten lassen
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Mitglied seit 12.11.2011
13.759 Beiträge (ø4,04/Tag)

Hast du schriftliche Untersuchungsergebnisse? Dann vielleicht mal damit zum Hausarzt gehen, dir in Ruhe alles erklären lassen und möglichst eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Bis dahin alle Weizenmehlprodukte (Mehl, Nudeln, Brötchen, Kuchen usw.) meiden, auch Dinkelmehle und -produkte nicht verwenden und Ersatz suchen.

LG, ashala
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Mitglied seit 10.01.2015
7.274 Beiträge (ø3,24/Tag)

Ich schließe mich da auch vollends ashala und Pepe an.

In deinem Fall einen Facharzt/Ernährungsberater zu Rate ziehen und auf keinen Fall Rat annehmen von Leuten, die keine Kennung/Ahnung von diesem haben.

LG eisbobby
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Mitglied seit 25.09.2005
18.984 Beiträge (ø3,36/Tag)

In Roggenmehl ist aber auch Gluten drin
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Mitglied seit 19.04.2013
9.998 Beiträge (ø3,47/Tag)

Hallo,

ich habe mal eine blöde Frage:
Wie wird auf die im EP genannten Intoleranzen getestet?

Ich hatte mal ca. zwei Jahre das Problem, dass ich ziemlich zügig nach jedem Essen Schnelldurchlauf hatte. Und das völlig unabhängig davon, was ich gegessen hatte. Es kam nicht von heute auf morgen, sondern entwickelte sich langsam. Aber irgendwann war es alltäglich.
In Restos musste ich ziemlich zeitnah nach dem Essen die Toillette aufsuchen; und das nicht, um mich zu übergeben, sondern weil der Darm rummort hat. Lange Autobahnfahrten mit Schnittchen oder Snacks unterwegs undenkbar. Sehr unangenehm.

Es war eine Zeit, in der ich mich von bestimmten Dingen sehr unter Druck gesetzt fühlte.
Wenige Wochen, nachdem ich mich von diesen Problemen lösen konnte, hat sich meine Darmtätigkeit wieder auf einmal täglich reguliert. Auf Intoleranzen der o.g. Art habe ich mich nie testen lassen, keinen Arzt diesbezüglich zu Rate gezogen und meine Ernährung auch nicht umgestellt.

Aus dieser Erfahrung heraus frage ich mich, ob nicht auch psychische Belastungen "Druck" im Sinne von Darmbeschwerden ausüben/ auslösen können?
Deshalb denke ich, man sollte das Ganze etwas umfangreicher betrachten, als sich nur an Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu orientieren.

lG Modena
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Mitglied seit 03.06.2007
20.372 Beiträge (ø4,05/Tag)

Hallo,

eine Glutenunverträglichkeit geht nicht einfach weg, weil man jetzt keinen "Druck" mehr hat, ebensowenig eine Laktoseintoleranz.

Aber im Zuge einer Zölikakie und Schädigung des Darmes kann es auch vorübergehend zu einer vorübergehenden Mangelproduktion endogener Laktase kommen. Die kann sich zurückbilden, wenn der Darm sich erholt. Wenn es aber eine angeborene Laktoseintoleranz ist, wie ja bei den meisten bzw 15 % der Bevölkerung, so entwickelt sich diese im Laufe der Zeit und, egal ob psychicher Druck oder nicht, sie bleibt. Das liegt nunmal in den Genen.

Und jetzt zum Testen: Glutenunverträglichkeit/Zöliakie wird letztlich durch Magen/Darmspiegelung diagnostiziert. Dazu gibt es begleitend eine Antikörpertest auf eine Transglutaminase. Bei Kindern macht man heute meist schon keine Darmspiegelung mehr, sondern sieht das klinische Bild nach Nahrungsaufnahme und nimmt den Antikörpertest dazu.

Nachweis Laktoseunverträglichkeit: siehe hier.

LG Anne
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Mitglied seit 19.04.2013
9.998 Beiträge (ø3,47/Tag)

@Anne-Isabell,

vielen Dank für deine Erläuterung.

Bei mir hat sich das Problem Anfang 40 eingestellt. Mit ca. 43 verlor es sich im Zusammenhang mit der Änderung meiner Lebensumstände.
Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es vielleicht eventuell möglicherweise auch weitere Ursachen, nicht nur körperlicher, sondern auch psychischer Natur gibt, warum sich jemand dauerhaft fast in die Hosen sch****.

lG Modena
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Mitglied seit 26.12.2015
1.342 Beiträge (ø0,71/Tag)

Und ich dachte immer, Lactose und Gluten Intoleranz sei eine Erfindung von hyperempfindlichen Großstadtmenschen...

Churry
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Mitglied seit 12.08.2020
30 Beiträge (ø0,14/Tag)

nein ist es nicht, und die Probleme bzw. Schmerzen die du hast, auch nicht
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Mitglied seit 03.06.2007
20.372 Beiträge (ø4,05/Tag)

Hallo,

@Modena,
es gibt viele Erkrankungen, die zu Darmbeschwerden führen, dazu gehören sicher auch einige, die psychsische Ursachen haben, aber bevor man eine psychsische Ursache vermutet, sollte doch abgeklärt werden, ob es sich nicht um eine entzündlchen Erkrankung wie Colitis (Ulcerosa), Morbus Crohn, Reizdarm, Zöliakie handelt oder z.B. eine Intoleanzen auf Laktose oder Fructose oder auch um eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel.
Also das Feld ist weit, sehr weit. Und inwieweit eine andere Lebens- und Ernährungsweise durch psychsiche Belastungen sich in Form von sehr schweren Magen- und Darmbeschwerden äußert, sogar sehr ernste Erkrankungen auslösen kann, ist nochmal ein anderes Thema.
Also einfach zu sagen: Streß abbauen und dann gehts ihnen wieder gut, ist in meinen Augen etwas zu kurz gedacht bzw kann richtig gefährlich sein bzw werden.

LG Anne
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Mitglied seit 02.04.2014
6 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Claudia,
du hast mein vollstes Mitgefühl bei den Diagnosen und ob du ohne Punkt und Komma schreibst, denke ich das man es trozdem lesen kann😉 warum muss man sich darüber so aufregen ?

Früher habe ich auch einmal gedacht, Intoleranzen so etwas lachhaftes, das ist doch alles nur eingebildet, das gibt es doch gar nicht.
Und so lange man alles verträgt, ist es einfach so etwas zu denken...... Aber dann fing es bei mir an.

Vor zehn Jahren habe ich als erstes einen Lactosetest machen lassen müssen, bin hochgradig Intolerant. Die Umstellung allein mit diesen Lebensmittel ist schon nicht so einfach gewesen.
Habe dann in dieser Zeit viel zu Fruchtzuckerhaltigen Lebensmittel gegriffen, aber die Beschwerden gingen nicht weg. Sie verschlimmerten sich sogar noch 😓.
Damals wurde ich in eine Klinik zum Fructosetest geschickt. Dieser war bei mit auch so hochgradig, das ich aus der Klinik sofort zu
einer Ernährungsberaterin geschickt wurde, mit der Begündung: damit kommen sie alleine " nicht klar " !

Ganz wichtig Claudia, Facharzt suchen und einen " guten " Ernährungsberater . Schau mal ob du einen Ernährungsberater mit Dr.med.
findest. Es gibt viele die sich bei mehrfach Intoleranzen erst einlesen müssen.

Denke du wirst erst einmal eine Karenzphase machen müssen damit sich der Darm erholen kann.
Wichtig ist " danach " auch ein Ernährungstagebuch zu führen, auch " gaaaanz " wichtig. Dort schreibt man jeden Bissen den man isst mit Datum und Uhrzeit auf und genau das gleiche mit deinen Beschwerden, immer mit der Uhrzeit ! Hört sich blöd an, ist es aber auf gar keinen Fall ! Nur sehr umständlich, musst halt immer Zettel und Stift dabei haben.
So kann man feststellen, welche Beschwerden von welchen Lebensmittel verursacht werden ( mach ich heute noch, das gehr mit der Zeit automatisch im Kopf ohne Zettel ).

Seit vorletztem Jahr habe ich dann auch noch angefangen kein Gluten mehr zu vertragen, Zöliakie😩. Durch die Fructose Intoleranz schlag ich mich auch noch mit einer einhergehenden Sorbit Intoleranz herum und anscheinend reagier ich jetzt auch noch auf Soja 😞Oft werde ich gefragt was ich Überhaupt noch Essen kann...... tja.... 😭.
Deswegen bin ich ja auch sehr froh das es CK gibt 😊.

Gluten ist ganz, ganz schlimm denn es ist soweit fast Überall drin. Auch in Lebensmittel und Produkten in denen man es wirklich nicht vermuten würde. Fructose ist schon schlimm, aber Gluten übertrifft alle Intoleranzen.
Es gibt noch nicht so viele Lebensmittel für Zöllis und bei allein einer zusätzlichen Lactoseintoleranz fallen von diesen schon eine ganze Menge weg die man nicht essen kann.

Einfach alles weg lassen..... mh 🤔glaubt mir das ist NICHT EINFACH !

Am besten erst mal alles auf Lactosefreie Lebensmittel umstellen, d.h. Milch, Joghurt, Frischkäse, Quark, Buttermilch auch Butter usw. Schokolade nur Laktosefrei / Glutenfrei oder nur ganz dunkle, dabei immer auf Gluten achten. Das kann man schon ganz gut in den Griff bekommen, aber bei Gluten brauchst du echt hilfe, abgesehen von den vielen Begleiterkrankungen ( bei mir sammelt sich dann z.B. Wasser im Körper ) und den schweren Folgeerkrankungen die dadurch entstehen können.

Und sofort Finger weg von Fertigprodukten ! Päckchensoßen, Suppen, Gewürzmischungen, Brühepulver, Pizza usw.
Immer die Zutantenliste lesen ( aber da musst du erst mal wissen worauf du alles achten musst ) .
Von dem lesen der Zutatenlisten wirst du nie mehr verschont, denn es werden von den Herstellern die Zutaten laufend geändert, was nicht Betroffene meist gar nicht feststellen, da sie es ja einfach nur in den Einkaufswagen packen und all das " gesunde " Zeug einfach
essen.... 🙄.

Falls du fragen hast, bei denen ich dir evtl. helfen kann, oder Rezepte brauchst, kannst du mich ja über PN anschreiben.
Helfe gerne denn ich weiß wie man sich fühlt und es einem dann geht 😘
Lg
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Mitglied seit 25.01.2006
12.106 Beiträge (ø2,19/Tag)

Churry, natürlich gibt es Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit - beides sehr unerfreulich, wobei Laktoseintoleranz unkritischer ist.

Es gibt aber auch die Modeerscheinung, Laktose und Gluten generell für ungesund zu halten. Der Marktanteil von laktose- und glutenfreien Produkten ist jedenfalls viel höher als die Krankenrate.

Zudem gibt es den Verdacht, mit modernen Hilfsmitteln und verkürzter Teigführung hergestelltes Brot könne Glutenunverträglichkeit fördern.
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Mitglied seit 02.04.2014
6 Beiträge (ø0/Tag)

Mal ein Link zum Thema, für alle die es interssiert :

https://www.dzg-online.de/diagnose-und-behandlung.212.0.html
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