Rotes oder grünes Thai Curry

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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 16.11.2003
825 Beiträge (ø0,13/Tag)

Kann mir jemand die wesentlichen Unterschiede von rotem und grünen Thai-Curry nennen? Und... was ist von den handelsüblichen Pasten zu halten. Schließlich sind das doch Fertigprodukte und außerdem sind sie doch auch feucht. Müssten diese doch dann eigentlich mit Konservierungsstoffen versetzt sein?!
Vielen Dank im voraus..
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hi!

Also, die grüne currypaste ist schärfer als die rote und hat als hauptbestanteil kleine grüne chilis - ich kann dir bei bedarf gerne die rezepte der currypasten reinsetzen. die die man bei uns in asia läden kaufen kann sind frisch gemacht und haben soviel ich weiss keine konservierungsstoffe da sie gekühlt aufbewahrt werden und nicht so lange haltbar sind.

Gruss

Naati
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 16.11.2003
825 Beiträge (ø0,13/Tag)

Danke, für die Info. Sicher würden mich die Rezepte interessieren. Allerdings kenne ich nur Currypasten die nicht im Kühlregal stehen.
Gruß, Bonito.
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hi!

Ich schreib dir mal die original rezepte auf - die chili menge kann man auch reduzieren Lächeln

Grüne chilipaste

20 frische kleine grüne chilis kleingehackt
1 el in scheiben geschnittene schalotten
1 el gehackter knoblauch
1 el galganat
1/2 stengel zitronengras in scheiben
1/2 el koriandersamen
2 tl salz
1 tl garnelenpaste
1/2 tl gehackte kafir-limettenschale
1/2 tl gehackte korianderwurzel
6 weisse pfefferkörner zerstossen


alle zutaten ausser den grünen chilis im mörser oder mixer zu einer feinen paste verarbeiten. die grünen chilis untermischen.


rote chillipaste

5 getrocknete rote chilis grobgehackt
1 1/2 el in scheiben geschnittene schalotten
1/2 el zitronengras in dünne scheiben
1/2 el knoblauch gehackt
2 tl salz
1 tl garnelenpaste
1 tl galgant gehackt
1/2 tl kaffir-limettenschale gehackt
1/2 tl korianderwurzel gehackt

alle zutaten im mörser oder mixer zu einer feinen paste verarbeiten.




Gruss

Naati

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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 16.11.2003
825 Beiträge (ø0,13/Tag)

Hallo Naati,
vielen Dank für die Mühe. Habe es geespeichert und werde es bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren.
Gruß, Bonito.
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Mitglied seit 25.10.2003
118 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Naati,
danke dass du die Pasten hier reingestellt hast, wurden ofort gespeichert.
Wie lange sind die ungefähr haltbar?
Moni
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

Gut verschlossen im Kühlschrank 2 - 3 Wochen

gruss

Naati
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Mitglied seit 25.05.2003
1.371 Beiträge (ø0,22/Tag)

Habe mir die Rezepte sofort gespeichert, aber wie wende ich die Paste an???
Hat jemand ein paar Rezepte dafür? Am liebsten mit Hühnerfleisch hechel...
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Mitglied seit 29.11.2002
851 Beiträge (ø0,13/Tag)

Hi Nessa,
schau mal bei meinem Rezept \"Gemüsepfanne\" nach, das müsste sein was du suchst. Kannst du je nach belieben Fleisch zugeben.

Zu den Pasten. ich verwende sie eigentlich sehr oft, ABER:
ja sie sind feucht. Auf der Packung steht, dass sie nach Öffnen noch ca 4 Wochen haltbar sind. (Durch das viele Salz und die Schärfe vielleicht.)
Aber entweder sind die nicht \"koscher\" produziert oder ich weiß nicht was. Ich hatte schon 3 mal eine Lebensmittelvergiftung nach so einem Essen zuhause, obwohl die Paste nicht länger offen war als 4 Wochen. Und einmal vom thailändischen Schnellimbiss, wo sie auch diese Paste verwendet haben. Und die müssten dat ja nun eigentlich schnell aufbrauchen!


Also take care.
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hier mal ein rezept werde wenn ich zeit habe noch mehr reinstellen!

Greez

Naati

Poulet-Curry mit Ananas (Gaeng-gai sapparot)


400 ml Kokosmilch
15 g Rote Currypaste
400 g Pouletgeschnetzeltes
20 g Fischsauce
15 g Palmzucker
200 g Ananas, frisch
-- in Wuerfel geschnitten
4 Kaffir-Limettenblaetter
250 g Rote Peperoni
-- in Streifen geschnitten
4 Blaetter Thai-Basilikum


Die Haelfte der Kokosmilch aufkochen und einreduzieren, bis sie ganz
dick ist. Currypaste dazugeben und kurz anbraten. Fleisch dazugeben
und kurz mitanziehen. Fischsauce, Palmzucker, Ananas, Peperoni und
die fein geschnittenen Kaffir-Limettenblaetter zugeben. Restliche
Kokosmilch zufuegen und nochmals gut aufkochen. Mit dem Basilikum
abschmecken, eventuell mit etwas Wasser verduennen.




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Mitglied seit 25.05.2003
1.371 Beiträge (ø0,22/Tag)

Wow, danke für das tolle Rezept Naati....
und die Gemüsepfanne von Björk muß ich mir auch unbedingt anschauen Lachen
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Mitglied seit 18.11.2003
1.595 Beiträge (ø0,26/Tag)

Hmm, das hört sich ja alles soooo lecker an Lachen

Die Chilipasten lassen sich doch auch prima einfrieren??? Oder??
bekomme ich Garnelenpaste und Galgant im Asialaden?

Bisher kenne ich auch nur die Chiliipasten, die nicht im Kühlregal liegen.
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

yeep, galgant und garnelenpaste bekommst du in asia shops!

Hier noch ein rezept für ein grünes chili:

Grünes Hähnchencurry

Für 4 Personen

500 g hühnerbrust
3 - 4 zitronenblätter
2 thaibasilikum zweige
1 rote chilischote
400 ml kokosnussmilch
100 ml wasser
1 el grüne currypaste
4 thai auberginen (oder eine geschälte europäische) (die thai auberginen sind ziehmlich herb und bitter im geschmack)
2 bis 3 el fischsauce
1 tl palmzucker

hähnchenfleisch in mundgerechte stücke schneiden. zitronenblätter klein zupfen. basilikum waschen, blätter abzupfen und zerkleinern, chili waschen entkernen und in feine ringe schneiden.

kokosnussmilch mit dem wasser verrühren. 4 -6 el kokosnussmilch mit der currypaste erhitzen. hähnchen zugeben und kurz erhitzen. restliche kokosmiclh unterrühren.

auberginen waschen, putzen und in kleine würfel schneiden. zusammen mit den zitronenblättern, fischsauce und zucker zu dem fleisch geben und kurz aufkochen lassen.

mit chili und basilikum dekorieren.

gruss

Naati
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Mitglied seit 25.05.2003
1.371 Beiträge (ø0,22/Tag)

Entschuldigt bitte die dumme Frage, aber was ist Palmzucker??? BOOOIINNNGG....
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Mitglied seit 22.03.2003
606 Beiträge (ø0,1/Tag)

voila! hechel...

Palmzucker wird aus den Blütenständen der Attapalme (bot.: Arenga pinnata) und der Zuckerpalme (bot.: Nypa fruticans) gewonnen. Die Palmen die für die Zuckergewinnung bestimmt sind, werden eigens dafür in Plantagen angebaut. Nach drei bis vier Jahren sind die Palmen alt genug, um mit der Saftgewinnung zu beginnen.

Anbau und Ernte
Um an den begehrten, süßen Saft der Palmen zu gelangen, bedarf es einiger Vorarbeit. Als erstes wird das Hochblatt des Blütenstands fest zusammengebunden, so verhindert man ein Öffnen der Blütenknospe. Der so entstandenen \"Röhre\" werden nun, über mehrere Tage hinweg, mit einem Rundholz leichte Schläge versetzt. Die Schläge auf die zusammengebundene Blütenknospe bewirken zweierlei Dinge. Erstens: Die Pflanzenzellen des steifen Hochblatts werden verletzt, dadurch wird der Fluss des Pflanzensafts angeregt. Zweitens: Wird die Blütenknospe elastisch und lässt, jeden Tag ein wenig, nach unten biegen.

Drei bis vier Wochen muss man nun Geduld aufbringen. Erst dann wird der Knospe die Spitze abgeschnitten, so das der süße Saft endlich herauslaufen kann. Den Saft fängt man einfach mit einem Behälter auf. In der \"Haupterntezeit\" kann man den Saft zweimal täglich \"einsammeln\". Der Anschnitt der Knospe wird täglich erneuert, damit der Palmsaft ungehindert auslaufen kann.

Herstellung
Der Palmsaft ist sehr empfindlich gegenüber Wärme. Schon wenige Stunden nach dem er aus den Palmknospen ausgetreten ist fängt er an zu gären. Man versucht diesen Vorgang etwas herauszuzögern indem man Kalksteinpaste in die Auffangbehälter gibt. Palmzucker kann nur aus unvergorenem Palmsaft hergestellt werden. Darum muss man den Saft möglichst schnell verarbeiten.

Zuerst wird der Saft durch ein Sieb gestrichen, um Verunreinigungen und unerwünschte Stoffe herauszufiltern. Der gesiebte Saft wird dann mit einem kleinen Stück Kokosnuss für vier bis fünf Stunden gekocht, bis der Saft eindickt. Die Kokosnuss soll das Überkochen verhindern. Wenn man einen Tropfen eingekochten Palmsaft in etwas Wasser gibt und er sich dabei verfestigt, ist der richtige Zeitpunkt erreicht, um den Palmsirup in eine frische Pfanne zu geben. In der frischen Pfanne wird der Sirup etwas 20 Minuten lang geschlagen, bis er beginnt vom flüssigen in den kristallinen Zustand überzugehen. Jetzt wird der Sirup in Bambusröhren gegossen. Dort lässt man ihn auskühlen und erstarren. Der Palmzucker wird dann aus den Bambusröhren gelöst. Die so entstandenen Palmzuckerzylinder sind so hart, dass sie zum weitern Gebrauch entweder gerieben oder gehackt werden müssen.

Verwendung
Palmzucker eignet sich in der Küche ausgezeichnet, um Kuchen und Nachspeisen zu Süßen. Sein besonderes Aroma lässt sich nur schwer ersetzen. Alternativ kann man auch die beiden, wesentlich stärker süßenden braunen Kandiszucker oder Rohrzucker verwenden.

Gruss

Naati
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