Zwei Thai Menüs


Mitglied seit 01.04.2005
81 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo,

vor kurzem habe ich für meine Eltern und ihre Freunde als Dankeschön ein thailändisches Essen gekocht. Das kam so gut an, daß ich jetzt für den kulinarischen Teil einer Geburtstagsfeier zwangsverpflichtet wurde ... . Da teilweise die gleichen Personen dabeisein werden, möchte ich gerne verhindern, daß sich Gerichte wiederholen. Die Feier wurde krankheitsbedingt auf "nach Ostern" verschoben, aber auch das rückt langsam näher, und ich habe mal angefangen, mir Gedanken zu machen. Über Anregungen und Verbesserungsvorschläge würde ich mich natürlich sehr freuen!!
Das erste Essen fand im Januar statt und war für 8 Personen (und mich). Ich habe zuerst ein paar kalte Vorspeisen serviert, um in Ruhe in der Küche werkeln zu können, nicht ganz nach Thai-Art, nach der ja alles gleichzeitig auf den Tisch kommt, aber ungemein beruhigend na dann...
Das gab es:


Erdnuß-Dip mit Gemüsestreifen von Gurke, Möhren und roter Paprika

Erdnuß-Dip

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2-3 frische oder getrocknete Thai Chilischoten
2 EL Pflanzenöl
250g geröstete und gesalzene Erdnüsse
300 ml Kokosmilch
1 EL Zitronensaft
4 EL süße Sojasauce (Kecap manis)


Zwiebeln, Knoblauch und Chilis fein würfeln, wenn Ihr einen Mörser benutzt, die Erdnüsse zerstampfen.
Das Öl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chilis kurz anbraten, dann Erdnüsse und Kokosmilch hinzugeben und aufkochen lassen. Zitronensaft und süße Sojasauce hinzugeben und im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren.
Abkühlen lassen. Vorsicht: im Kühlschrank wird der Dip schnell dick. In dem Fall etwas Wasser oder Kokosmilch unterrühren. Der Dip sollte etwa zimmerwarm auf den Tisch kommen.


Glasnudelsalat nach Jamie Oliver (Yam Woonsen), aber ohne Garnelen, wurde hier schon mal gepostet


Die Garnelen gab es hier:


Kräutersalat mit Garnelen und Papaya

4 Personen

1 Papaya
250g gegarte Garnelen
1-2 EL frischer Ingwer in Streifen
1 rote Zwiebel in Streifen
1 rote Thai-Chilischote, entkernt in feinen Streifen
2 EL Pflanzenöl
½ TL dunkles Sesamöl
2 EL Reisessig oder anderer milder Essig
1 Bund Koriander
1 Bund Thai-Basilikum
3 EL Pflanzenöl
1 EL Ahornsirup (Palmzuckersirup, wer hat)
1 Limette, davon der Saft
Pfeffer
Salz (Fischsoße, wer mag)

Papaya schälen, halbieren, entkernen, und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden, Garnelen waschen, entdarmen und zu der Papaya geben
2 EL Pflanzenöl in einer Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen und darin Ingwer, Chili und Zwiebeln kurz anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und den Essig dazugeben. Mit den Garnelen und der Papaya vermischen.
Restliches Pflanzenöl, Sesamöl, Ahornsirup und Limettensaft zu einem Dressing verrühren.
Die Blätter von Koriander und Thai-Basilikum abzupfen und zu dem Salat geben. Alles vorsichtig salzen und pfeffern. Mit dem Dressing vermischen und kurz ziehen lassen.


Anschließend gab es:

Grünes Hühnercurry mit Thai-Auberginen (Rezept von UlrikeM)

Pfannengerührtes Rindfleisch mit Tomaten

4 Personen

600g Rinderfilet
1 EL Fischsauce
2 Stengel Zitronengras
4 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
3 rote Thai- Chili Schoten
1 Bund Frühlingszwiebeln
3-4 feste Tomaten
4 EL Pflanzenöl
1/8 l Hühnerbrühe
1 TL Palmzucker oder brauner Zucker
1 EL süße Sojasauce
Salz (oder mehr Fischsauce, nach Geschmack)
Koriander


Rindfleisch erst in dünne Scheiben und dann in mundgerechte Stücke schneiden, mit der Fischsauce vermengen (am besten in einem Plastikbeutel) und ca. 30 min. im Kühlschrank marinieren.

Aus Zitronengras, Knoblauch und Ingwer eine Paste herstellen (in der Küchenmaschine, im Mörser oder nur fein hacken)

Chilischoten entkernen und in feine Ringe schneiden, Frühlingszwiebeln putzen, längst halbieren und in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Tomaten würfeln, dabei die Stielansätze entfernen.

Öl im Wok erhitzen, das Fleisch etwa 2 Minuten pfannenrühren, dann rausnehmen, Zwiebelringe und Chilis 1-2 Minuten braten, nicht anbrennen lassen!! Zur Not lieber etwas Wasser hinzugeben. Dann die Würzpaste hinzugeben, dann Tomaten, Brühe, Zucker und süße Sojasauce (Kecap manis). Gut durchrühren, dann das Fleisch wieder hinzugeben und heiß werden lassen, nachsalzen wenn nötig.

Vor dem Servieren mit Korianderblättchen bestreuen.



Grünes Gemüse mit Austernsauce

Das mache ich immer Pi mal Daumen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer

fein würfeln und in ca. 2 EL Pflanzenöl scharf anbraten. 1 Stange Lauch in feinen Ringen dazugeben, dabei ständig rühren und bei Bedarf ein wenig (!) Wasser hinzugeben. Nach ein paar Minuten ca. 3 Händevoll grünes Gemüse hinzugeben: Babyspinat, Pak Choi, Chinakohl, was gerade da ist und 1-2 Minuten bei großer Hitze rühren, das Gemüse fällt schnell zusammen. Dann ordentlich Austernsauce darüber geben, so ca. 4-6 EL und noch 1 Handvoll gewaschene Sojasprossen. Wer mag, kann zusätzlich noch mit Salz oder Sojasauce würzen, ich tue das nicht, denn ich bevorzuge es in Kombination mit anderen Gerichten eher mild.


Und natürlich Reis

Zum Dessert gab es Kokosmilch Panna Cotta (Rezept von UlrikeM) mit Mangosirup und in Streifen geschnittener Mango


viele Grüsse,
Fra
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Mitglied seit 01.04.2005
81 Beiträge (ø0,02/Tag)

Jetzt das zweite Menü. Da bin ich noch nicht sehr weit. Ich würde sehr gerne etwas mit Tintenfisch machen, einen Salat vielleicht mit Chilies und Lychees oder pfannengerührt mit Pfeffer und Knoblauch... Hat jemand eine Idee?

Das zweite Essen wird für mehr Leute sein, ich rechne mit 12-16 Personen, vielleicht sogar mehr. Ich würde gerne wieder eine oder zwei kalte Vorspeisen vorbereiten, allerdings fehlen mir die Ideen. Vielleicht diese vietnamesischen kalten Frühlingsrollen, die nicht frittiert werden müssen mit unterschiedlichen Saucen?

Auf jeden Fall: eine Kokosmilch-Suppe, klassisch mit Huhn oder mit Rotbarsch (Tom Ka Plaa)

- ein Rendang-Curry mit Rindfleisch, scharf und relativ trocken, dann hätte ich Spielraum für ein zweites Curry, falls sich doch mehr Personen ankündigen.
- gebratenes Gemüse in Tamarindensauce
- pfannengerührtes Schweinefilet mit Cashew- Kernen
- Tintenfisch??
- eventuell noch ein Hühnergericht, z. B. ein rotes Hühnercurry mit Ananas

Dessert: Ich bin völlig ratlos. Klebreis mit Mango empfinde ich persönlich nach so einem Essen als zu mächtig. In der Datenbank gibt es eine Mangomousse mit Himbeersauce und irgendwo habe ich noch ein Rezept für eine Pflaumenweinmousse mit exotischem Obstsalat. Das ist zwar überhaupt nicht authentisch, aber beim Dessert nehme ich das nicht so genau na dann...

Was meint Ihr?

viele Grüsse,
Fra
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Mitglied seit 05.11.2005
1.190 Beiträge (ø0,24/Tag)

Na da hast du dir ja was vorgenommen, alle Achtung, tolles Menue.


Na denn, Chock dii, was soviel heiß wie Viel Glück hechel...
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Mitglied seit 08.03.2004
9.194 Beiträge (ø1,65/Tag)

Mist HAR HAR HAR jetzt hab ich einen langen Beitrag abgemurkst...ich melde mich später wieder...

Ulrike
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Mitglied seit 08.03.2004
9.194 Beiträge (ø1,65/Tag)

Neuer Versuch...

Zuallererst, Rendang-Curry, da kann ich mir im Moment gar nichts drunter vorstellen. Wie macht man das?

Kalte Vorspeisen:

Dieser Garnelensalat , vielleicht mit gemischten Meeresfrüchten oder nur mit Tintenfisch.
Einen klassischen Tintenfisch-Salat findest du in meinem Profil. Für die milde Fraktion köme ein vietnamesischer Hühnersalat in Frage...


HÜHNERSALAT

350g Hühnerfleisch, gekocht, in feinen Streifen
125g Selleriestange, feine Streifen
125g Möhre, feine Streifen
100g Weißkraut, feine Streifen
1 Zwiebel, fein gehackt oder Thai-Schalotten
Koriander und Minze

DRESSING
:
1-2 El Zucker
3 El Wasser
3-4 El Fischsauce
1 Tl Knoblauch, fein gehackt
3-5 El Essig
1 rote Chili, entkernt und gehackt

GARNITUR:
geröstete, gehackt Erdnüsse
gerösteter Knoblauch
Minze undKoriander

Auf Salat anrichten.

Oder Ma Hor, die gallopierenden Pferde, sehr lecker und eindrucksvoll...

ANANAS MIT SCHWEINEHACK UND ERDNÜSSEN – GALLOPPIERENDE PFERDE
Maa Hor


250g Schweinehack
1 El Knoblauch, fein gehackt
2 El Schalotten, fein gehackt
2 El Öl

1 El getrocknete Shrimp, sehr fein zerstoßen, nach Belieben
1 Tl Ingwer, fein gehackt
1 Tl Korianderwurzel, fein gehackt
1 rote Chili, entkernt und fein gehackt
2 El gehackte Erdnüsse
1-2 El Fischsauce
schwarzer Pfeffer
Zucker
1 El Limettensaft

1 Ananas
Koriander zum Garnieren
1 rote Chili, in Streifen

Das Hackfleisch in ganz wenig Öl anbräunen und zur Seite stellen. Knoblauch und Schalotten separat in Öl anbraten, bis sie knusprig sind. Dabei mit den Schalotten beginnen, den Knoblauch später, da er schneller bräunt. Zum Schweinehack geben, zerstoßene Shrimp, Korianderwurzel, Ingwer, Erdnüsse, Zucker, Fischsauce und Limettensaft zugeben und gut umrühren. Etwas abkühlen lassen
.
Die Ananas schälen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Auf jedes Ananasstück ein Häufchen Hackfleischmischung geben. Jede Ananas mit einem Blatt Koriander und einem Streifen Chili belegen.

VARIANTE

4 Orangen, mit der Haut geschält, in Scheiben geschnitten
gleiche Füllung


Die Hackbällchen mit der Erdnusssauce kann man auch kalt essen...

DUFTENDE THAI – FLEISCHBÄLLCHEN


500 g mageres Hackfleisch vom Schwein oder Rind
1 El gehackter Knoblauch
1 Stängel Zitronengras, 5-6cm vom dicken Endstück, ganz fein gehackt
4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 El Koriandergrün, gehackt
3 Korianderwurzeln, geschrabbt und fein gehackt
1 –2El rote Currypaste
1-2 El Limettensaft
2 El Fischsauce
2 Eier
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Reismehl zum Bestäuben
Öl zum Frittieren

Garnitur: Korianderblättchen


ERDNUSS – SAUCE

1 El Öl
1 El rote Currypaste
6 El Erdnüsse, geröstet ungesalzen, fein gehackt
1 El Palmzucker
1-2 El Limettensaft
Fischsauce zum Abschmecken
1 Dose Kokosmilch (400ml)


Für die Erdnusssauce das Öl erhitzen, die Currypaste zugeben und eine Minute unter Rühren braten. Die restlichen Zutaten untermischen und bei geringer Hitze 5-10 Minuten kochen, bis die Sauce dicklich wird. Dabei immer wieder umrühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Für die Fleischbällchen alle Zutaten bis auf das Reismehl und das Öl gut vermengen. In kleine Bällchen in Walnussgröße formen und dünn mit Reismehl bestäuben.
Das Öl in einem Wok erhitzen und die Bällchen portionsweise frittieren, bis sie schön goldbraun und durchgegart sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Koriander garniert servieren und die Erdnusssauce dazu reichen.


Suppe:

Muss es denn immer die Tom Kah sein? Nix gegen zu sagen, aber vielleicht schaust du mal auf die Kambodschanische Fischsuppe in meinem Profil oder du kochst eine Suppe mit gefüllter Gurke, die kannst du soweit vorbereiten, dass du die gefüllten Gurkenstücke nur noch a la Minute gar ziehen und die Kräuter zugeben musst.

So weit erst einmal...ich muss jetzt weg und schreib nachher weiter.
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Mitglied seit 08.03.2004
9.194 Beiträge (ø1,65/Tag)

Sawasdee Lachen

Curry:

Rendang????

Pewe hat ein pfannengerührtes Panaeng-Curry in ihrem Profil, das ich fast genauso kochen, nur mit einer ganzen Dose Kokosmilch (160 ml)
Oder das Schweinecurry, rot, mit Schlangenbohnen oder Spinat (musst du blanchieren und sehr gut ausdrücken), das steht im Menue-Forum unter Suses asiatischem Menue, das oben angetackert ist.
Dann würde ich aber für die Cashew-Geschichte Huhn nehmen, schmeckt mir eh besser als Schwein.
Last and least wäre da noch mein Entencurry, das kann man sehr gut mit Ananas anstelle der Erbsen kochen. Die beine kannst du jetzt schon schmoren und das Fleisch mit dem Sud einfrieren. Ich kaufe dafür TK-Barberie-Entenbeine, die eignen sich gut und sind nicht teuer.

Nachtisch....nicht gerade meine Baustelle YES MAN

Vielleicht das....

GEBRATENE BANANEN


4 Bananen
2-3 El Butter
½ Tl Zimt, gemahlen
1 Msp. Nelke, gemahlen
1 El Honig
etwas Limettensaft
2 El Sesamsamen, trocken in der Pfanne geröstet


Bananen schälen, längs halbieren, auf kurze Holzspieße stecken und in der heißen Butter sanft anbraten. Honig zugeben und auflösen. Bananen vorsichtig darin wenden. Zum Schluss mit Sesam bestreuen.


Variante:

Ananas schälen und in Scheiben schneiden. Den mittleren Strunk entfernen und halbieren oder vierteln. Weiter verfahren wie oben. Eventuell etwas mehr Honig verwenden.

Ananas schmeckt mir besser als Banane, kommt halt drauf an, ob du im Hauptgericht Ananas hast. Obstsalat, exotisch, vielleicht mit gerösteten Kokosflocken wird eigentlich immer gern gegessen, macht aber für viele Leute viel Arbeit.

Jetzt fällt mir nix mehr ein...hab Urlaub Na! sag mal was du von den Vorschlägen hältst, dann denk ich weiter nach.

Grüße Ulrike
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Mitglied seit 07.11.2005
466 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo!

@Ulrike Rendang ist ein trockenes indonesisches Rindfleischcurry. Schmeckt suesslich-scharf. Gibt es auf jeder indonesischen Rijstafel. Rezept ist u.a. bei mir im Profil.
LG
cuocoroma
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Mitglied seit 08.03.2004
9.194 Beiträge (ø1,65/Tag)

Danke cuocoroma,

Indonesien ist nicht so meine Baustelle Na!

Grüße Ulrike
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Mitglied seit 05.11.2005
1.190 Beiträge (ø0,24/Tag)

Indonesisch ist auch nicht so mein Ding.
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Mitglied seit 01.04.2005
81 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo!

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Ich weiß jetzt, daß ich bis zum Samstag nach Ostern Zeit habe, und das wir insgesamt 14 Personen sein werden.

Ich kenne Rendang Curries aus der Ecke Singapur/Malaysia, aber die Übergänge sind bestimmt fließend.
Ich mache es immer so:

Beef Rendang

4 Personen

Zutaten:
4 Knoblauchzehen, gehackt
2 Zwiebeln, gehackt
4 rote Thai-Chilis, entkernt und in Scheiben
3 Tl frisch geriebener Ingwer
400 ml Kokosmilch
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Korianderkörner
1 EL Cumin
1 TL Kurkuma, gemahlen
1 TL Zimt, gemahlen
¼ TL Nelkenpulver
¼ TL Cayennepfeffer
2 TL Tamarindenpaste
1 EL Palmzucker
1 Limette: davon 1 EL Saft und etwas abgeriebene Schale
800g Rinderschmorfleisch, gewürfelt

1. Koriander und Cumin im Mörser zerstoßen, mit den anderen Gewürzen und der Limettenschale mischen
2. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chilies zu einer glatten Paste zerstampfen und einen Schuß Kokosmilch hinzugeben. Mit den Gewürzen vermischen.
3. Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne oder im Wok bei mittlerer Hitze erwärmen und die Gewürze hinzugeben. Vorsicht, daß sie nicht anbrennen, gut rühren. Das Fleisch hinzugeben und pfannenrühren, bis es von der Gewürzpaste überzogen ist. Die restliche Kokosmilch hinzufügen und kurz (!) aufkochen, dann sofort auf niedrige Hitze herunterschalten. Mit geschlossenem Deckel 1 bis 1 ½ Stunden schmoren lassen, dabei öfter umrühren. Wenn die Mischung zu trocken wird, etwas Kokosmilch, Wasser oder Brühe nachgießen, damit nichts anbrennt. Das Gericht sollte aber eher trocken sein.
4. Palmzucker mit Limettensaft und Tamarindenpaste vermischen und gegen Ende der Garzeit zugeben.


Ein Entencurry als Alternative wäre natürlich edel! Ich werde mal schauen, ob und wo ich die Entenbeine bekomme.

Tintenfisch habe ich noch nie zubereitet und für das Wochenende welchen vorbestellt, um zu üben *ups ... *rotwerd*

Die beiden Rezepte möchte ich ausprobieren:

Tintenfisch mit grünem Pfeffer

und

Tintenfischsalat


@UlrikeM: Von Deiner kambodschanischen Fischsuppe bin ich begeistert und habe das Rezept schon mehrfach an Gäste weitergegeben. Die klassische Kokosmilchsuppe ist bestimmt nicht sehr originell, aber ausdrücklicher Wunsch des Geburtstagskindes. Na!


Die Häppchen mit Ananas, Schweinehack und Erdnüssen klingen wunderbar, aber sind sie nicht zu arbeitsaufwendig für eine grössere Anzahl von Gästen? Könnte man sie - inklusive Ananas - auch im Backofen machen und lauwarm servieren?

Ich glaube, ich muß noch ein bisschen grübeln...

vg,
Fra
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Mitglied seit 17.01.2002
7.951 Beiträge (ø1,25/Tag)

Wollt ihr noch was zum Rendang hören? (wenn nicht, einfach weiterscrollen Na! )

Das ist ein urtypisches indonesisches Gericht, ursprünglich aus der Küche der Minangkabau. Aber es stimmt, dass es in angrenzenden asiatischen Küchen auch gekocht wird und auch Rendang heißt. Hierzulande findet man es auch auf Speisekarten indischer oder malayischer Restaurants.

Im Prinzip ging es dabei um einen haltbaren Fleischvorrat (ohne Kühlung), deshalb wird das Fleisch mit vielen Gewürzen stundenlang gekocht, so dass das Fleisch darin praktisch konserviert wird. Je nachdem, wie lange man es aufheben will, wird es mit mehr oder weniger Sauce gekocht. "Trocken" soll man es mehrere Monate aufbewahren können (bei dortigen Temperaturen!), mit Sauce "nur" einen Monat. Diese beiden Konsistenzen werden auch unterschieden, das trockene Rendang machte man eher für zeremonielle Anlässe, das saucigere gerne zur Reistafel, weil man es gut vorbereiten kann. Auf jeden Fall ist es eine Ehre, wenn jemand es für einen Gast kocht.

Man kann es auch mit anderen Fleischsorten machen, aber dann kocht man es nicht so lange und das Fleisch nimmt nicht ganz so viel von den Gewürzen auf. Nur Rind verträgt das stundenlange köcheln. Aber selbst das weniger trockene Rendang hat bei weitem nicht so viel Sauce, wie bei Curries üblich (eigentlich hat es gar nix mit Curry zu tun).

Weil ich Rendang sehr liebe, aber auch Saucen, habe ich schon versucht, es mit mehr Sauce zu machen. Aber davon kann ich nur abraten, es schmeckt einfach nicht richtig, die Kokosmilch muss sehr dick einkochen und die Gewürze die Fleischwürfel völlig durchdringen. Ach ja, deshalb schneidet man die Würfel auch etwas kleiner, als für Gulasch üblich.

Für meinen Geschmack ist das wichtigste der Gewürze bei Rendang das Daun Salam. Oft liest man, man könne es mit Lorbeerblättern ersetzen, aber das stimmt nicht. Ohne Daun Salam ist Rendang nur halb so gut. Lachen

Liebe Grüße
Turi

P.S. In meinem Profil ist das Rezept, das meine chinesische Freundin von zuhause (Indonesien) mitgebracht hat. Genauso habe ich es auch von indonesischen Köchen gegessen.
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Mitglied seit 15.08.2004
5.923 Beiträge (ø1,09/Tag)

Hallo Fra,

vielen Dank Fra, jetzt habe ich auch ein Rendang-Rezept.. liest sich sehr gut von den Zutaten

Lasse Dir den Tintenfischsalat gut schmecken... lauwarm ist er am besten Na!

la gon, Surina
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Mitglied seit 08.03.2004
9.194 Beiträge (ø1,65/Tag)

Hallo Fra,

für die Ma Hor muss das Hackfleisch nicht heiß sein, das kommt warm auf die kalten Ananasstücke. Das kühlt so sowieso ziemlich schnell ab. Wenn es dir zuviel Aufwand erscheint, vielleicht kaufst du die geschälten Ananas in Scheiben. Die gibt es bei unserem Gemüsehändler ständig frisch. Die Scheiben nur noch in fünf bis sechs Teile schneiden, dann bist du schnell fertig.
Kokosmilchsuppe...ist klar... vielleicht dann wirklich mit Fisch. Ich hab sie mal mit Süßwasserfisch gekocht, Zander und Wels(kleine Fische), das war auch sehr fein.

Lieben Gruß Ulrike
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