Neues Baby doch wer kümmert sich um die Großen?

zurück weiter

Mitglied seit 29.09.2004
409 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hallo eibne Aleinerziehdne Mutter hat vor 5 Tagen ein Baby bekommen. Das 3. Kind. Nun ist die Oma nervlich und körperlich am ende (sie ist selbst sehr krank) und kann sich nicht mehr 24 Stunden um die beiden Großen kümmern. Die Mutter ist allerdings noch nicht in der lage sich dauerhaft um die 3 Kinder zu kümmern. Ihre Freundin würde sich ja gerne kümmern, muss aber arbeiten und hat auch nur ganz wenig Urlaub, den sie nicht verplembern will.
Gibt es da irgend eine Möglichkeit, dass die junge Mutter noch für 5 bis 7 Tage eine Hilfe bekommt. Selbst finanzieren kann sie das nicht.

Danke!
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 05.10.2003
18.480 Beiträge (ø3,14/Tag)

Hallo zusammen,

da sollte sie einfach mal bei der Krankenkasse nachfragen und die Situation schildern, dies sollte doch möglich sein.


Liebe Grüße
vom mampfendem Affen
Lala
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 08.11.2009
2.096 Beiträge (ø0,57/Tag)

Hallo,

die Kinder haben doch bestimmt auch einen Vater, oder?


Viele Grüße
Achim

Nr.119 in der SHGdBS

***************************************************************

Viele Breie verderben den Koch
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.04.2005
6.045 Beiträge (ø1,14/Tag)

Hallo,

wenn eine Mutter selbst zu krank ist, sich um ihre kleinen Kinder (mindestens eins unter 12 Jahre alt) zu kümmern, muss man sich an die Krankenkasse wenden und um Familienhilfe bitten. Dann kann jemand von außerhalb (Freundin z. B.) dafür Bezahlung bekommen.

Gruß, Doris
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 29.09.2004
409 Beiträge (ø0,07/Tag)

Ja, die Kinder haben einen Vater. Aber wenn das alls so prima wäre, wie man sich das vorstellt, wäre die Mutter nicht mit 3 Kindern alleinerziehend.

Danke für die tipps. KK ist sicherlich nicht falsch.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 06.03.2006
2.194 Beiträge (ø0,44/Tag)

Hallo,

bei der caritas nachzufragen wäre auch noch eine Möglichkeit.

LG

Kirsten
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 04.06.2003
985 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hallo,
ganz schnell an Klinik, Frauen-oder Hausarzt wenden!! Dort gibt es dann eine Verordnung für Familienhilfe. Diese meldet man dann bei der KK an. Wenn man selbst jemanden hat, der gegen Geld die Unterstützung in der verordneten Stundenzahl leisten kann, darf man nach der Genehmigung der KK (ging bei mir schon mal ganz fix telefonisch) diese einsetzen, oder die KK empfiehlt einen Pflegedienst der auch Familienhilfe anbietet. Dann man man mit denen einen Termin aus und dann kommt halt von dort jemand. Sowohl für den Haushalt aber auch ganz besonders für die Kinder. Ich habe damit schon sehr gute Erfahrungen gesammelt.

Viel Erfolg!

LG
inaw

PS Nicht entmutigen lassen, man hat einen Rechtsanspruch darauf, wenn mindestens ein Kind im Haushalt unter 12 ist (im Zweifelsfall ja das Neugeborene..).
Zitieren & Antworten

Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 19.06.2009
4.609 Beiträge (ø1,21/Tag)

Rechtsanspruch ist ja gut. Aber die Person, die das ausführt, wächst ja auch nicht aufm Baum.
Wenn man ein wenig vornweg plant, kann man das vor der Geburt absichern. Jetzt Hauruck kann es sein, dass der "Rechtsanspruch" sich einfach auch personell so kurzfristig nicht ermöglichen lässt. Beantragen und hoffen, dass wer Zeit hat, ansonsten Augen zu und durch!!!

ESCH
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 10.09.2004
2.417 Beiträge (ø0,44/Tag)

Hallo

Ich würd mich auch an die Caritas wenden.

LG Sandra
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 12.12.2011
287 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hallo,
ich war selbst in der Situation, allerdings noch ohne irgendwelche Großeltern. Das Problem war, dass das ganze ein ziemlich aufwändiger Akt ist, das zu beantragen (zumindest war es bei mir so). Wenn ich mich recht erinnere, war das so:

Die Krankenkasse hat mir einen Vordruck geschickt, mit diesem musste ich zum Hausarzt. Der Arzt füllt das aus - es muss eine Diagnose drauf sein (schwere Erkrankung, nervliche Belastung, Burn out....) Dann wird der Vordruck an die Krankenkasse zurückgeschckt und erst DANN bekommt man den Schein, mit dem man dann zur Caritas oder Dorfhelferverband oder so gehen kann.
Ich Vielleicht kann man die Kosten auch im nachhinein einreichen, das weiß ich nicht...

grüße
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 12.12.2011
287 Beiträge (ø0,1/Tag)

Solche schwierigen Situationen kommen manchmal eben plötzlich: Vor der Geburt scheint die Betreuung noch gesichert, die Großeltern fit, die Nachbarn bereit zu helfen. Dann geschieht etwas und man hat nicht mehr die erwartete Hilfe... Manchmal spielt das Leben halt so...
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 27.12.2005
5.476 Beiträge (ø1,08/Tag)

Hallo,
da sie noch in der Klinik ist, sollte sie sich an den Sozialdienst der Klinik wenden.
Wenn sie Glück hat, und der Sozialdienst gut ist, finden sie eine schnelle Lösung.
Einen Versuch ist es allemal wert.

LG Piri
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 10.01.2013
347 Beiträge (ø0,14/Tag)

Lässt sich auf die Schnelle keine Tagesmutter oder so (nur zum Übergang) organisieren? Das ist zwar nicht die tollste Lösung, aber besser als ganz im Regen zu stehen.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 07.04.2006
10.190 Beiträge (ø2,05/Tag)

Hallo,

deiner Freundin steht eine Familienhilfe zu. Habe ich selbst mal gemacht. Ich war für Monate sogar für eine Familie zuständig. Der Vater war selbstständig und musste arbeiten. Sie soll mal ihre KK anrufen.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 14.08.2011
746 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hallo,
sie darf dabei nur nicht vergessen,dass sie auch anteilig die Hilfe mitbezahlen muss!
Sollte das ein Problem sein,würde ich den getrennt
lebenden Vater in die Pflicht nehmen!
Knofiqueen
Zitieren & Antworten
zurück weiter

Partnermagazine