Proviant / Versorgung für Wanderungen

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Mitglied seit 01.02.2016
37 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hi Community,

seit einigerzeit bin ich mit meiner Liebsten gerne in der Natur unterwegs. Wir sind ziemliche Noobs, was das Wandern angeht, schlagen uns dafür aber recht gut. Ausrüstung und Wissen nehmen stetig zu. Problematisch ist aber immer die Versorgungsfrage.

Was nimmt am besten mit? Es ist ja immer ein Balanceakt aus nahrhaft/aufputschend/platzsparend.

Habt ihr Erfahrung mit Outdoor-Essen aus der Tüte/Tübe? Was taugt das Zeug? Schmeckt es.

Bin auf eure Anregungen gespannt.
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Mitglied seit 01.02.2016
37 Beiträge (ø0,02/Tag)

Achso, kleiner Nachtrag. Wir sind beide Vegetarier. Beef Jerky fällt also flach na dann...
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Mitglied seit 16.12.2003
54.643 Beiträge (ø8,38/Tag)

auf welche Dauer soll die Verpflegung denn angelegt sein ? ein paar Stunden ? einen ganzen Tag ? mehrere Tage ??
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Mitglied seit 22.01.2013
7.364 Beiträge (ø2,3/Tag)

Hi,

ja, die Dauer wäre schon interessant. Ansonsten prinzipiell geht gut: Obst, Müsliriegel, Studentenfutter, Rohkost (Möhren, Radieschen, gestiftelte Kohlrabi, Paprikastreifen), trockene Kekse.

LG
Schnürzel
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Mitglied seit 01.02.2016
37 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hey Schnürzl,

wir waren bisher immer nur einen Tag am Stück unterwegs und sind für die Nacht immer zurück in die Behausung.

Generell freue ich mich aber auch über Tipps für mehrtägige Trips, da wir auch gerne mal etwas expandieren möchten.
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Mitglied seit 12.12.2005
5.639 Beiträge (ø0,97/Tag)

Hallo,

das ist halt so eine Sache. Nehme ich mir eine gute, reichliche Brotzeit mit und es kommt unterwegs ein Restaurant/eine Hütte, setz ich mich dort gerne hin und esse etwas. Da mag ich dann nicht mein Mitgebrachtes auf der Wiese nebenan verzehren.

Nehme ich mir nichts mit, gibt es kein ansprechendes Restaurant oder die Hütte hat zu. Genauso dumm gelaufen.

Ich versuche, immer einen Mittelweg zu finden. Zum einen eine Schale mit saftigem Obst, kleingeschnitten, die gut auch mal einen Schluck zum Trinken ersetzt. Und ein wirklich super Sandwich mit viel Salat (2 Scheiben Sandwichtoast, Thunfischcreme, eine Scheibe Käse, Salatblätter und Tomatenscheiben). Reicht zum Sattwerden, aber notfalls schaffe ich auch noch eine gekaufte Brotzeit.

Bei mehrtägigen Ausflügen freue ich mich auf unbekannte Bäcker/Metzger, bei denen ich morgens einkaufe.


vG Marion
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Mitglied seit 22.09.2014
5.446 Beiträge (ø2,11/Tag)

Hallo Kachinga,

wir waren letzten Sommer in Südtirol wandern... Knapp drei Wochen lang.

Nachdem wir so ziemlich alles ausprobiert haben, was man auf so Wanderungen mitnehmen kann, haben wir uns in den letzten Tagen auf die folgenden Lebensmittel beschränkt (und die gingen dann auch weg und man musste sie nicht einen Tag später aus dem Rucksack klauben und wegwerfen... und / oder den Rucksack von innen auswaschen):

Brote oder Brötchen mit Kräuterrührei (die gingen am besten - herzhaft, nicht staubtrocken, aber auch nicht matschig)
Brote oder Brötchen mit Käse und Gurkenscheiben
Kleingeschnitte Rohkost wie Möhre, Kohlrabi, Radieschen, Paprika, Gurke
Äpfel
Cherrytomaten
Kekse (in unserem Fall haben sich die Frühstückskekse herauskristallisiert) gingen immer, die sind immer zu vier Keksen abgepackt
Wenn Kinder dabei sind, sind diese kleinen Gummibärchentütchen durchaus sinnvoll manchmal.

Bei Getränken sind wir irgendwann von nur Wasser oder vorbereiteter Schorle auf drei Flaschen Wasser und einer Flasche Apfelsaft umgeschwenkt und haben vor Ort in Plastikbechern gemischt (weil alles andere Vorbereitete warm war oder plörrig schmeckt).

Müsliriegel und diese Quetsch-Beutelchen mit Banane-Aprikose-Mango-Birne-Mantsche hatten wir auch am Anfang, aber erstens ist das ziemlich teuer, zweitens hat man danach nur noch mehr Durst... Dann lieber einen Apfel aus der Hand essen.

Viel Spaß beim nächsten Wanderurlaub!!!

LG TanteAnnette
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Mitglied seit 01.02.2016
37 Beiträge (ø0,02/Tag)

Danke @TanteAnnette: Hilft mir generell schonmal weiter.

@MarionMarion: Die Möglichkeit eines Imbisses/einer Station/Whatever ist nun auch nicht immer gegeben. Sind im März in Island und ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass da alle Nase lang etwas entsprechendes auf dem Weg liegt. Auf mehr oder minder unbekanntem Terrain möchte ich das Risiko, dass sich nichts findet unterwegs auch nicht unbedingt eingehen.

Wir haben in der Vergangenheit auch Brote/Brötchen dabei gehabt, Süßkram für kurze Energieschübe und Wasser eben. Aber Platz sparen kann man ja sicher immer ein wenig mehr. Vielleicht nehmen wir für Notfälle einfach noch Amphetamine mit Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 14.08.2006
2.958 Beiträge (ø0,53/Tag)

Hallo,

meinst du mit Tütenessen, Trek'n'eat und Konsorten? Das ist vor allem eins: Teuer.
Wie das schmeckt kann ich dir nicht sagen, dafür ist mir mein Geld schlicht zu schade.

Das Thema Essen auf mehrtägigen Touren hatten wir schon öfter, glaube ich. Hier z.B.:
http://www.chefkoch.de/forum/2,41,644039/Trekking-Wandern-in-Skandinavien-oder-sonstwo-in-der-Welt.html
Aber ja, Balanceakt trifft es ganz gut.

Aber egal ob Tages- oder Mehrtagestouren, ich esse untertags nicht viel und dafür Abends mehr. Ich habe unterwegs eh immer 'Hummeln im Hintern' und kann nicht lange stillsitzen. Außer die Familie oder sonstwer zwingt mich dazu. ;)

Aber ist März nicht noch etwas früh für mehrtägige Wanderungen in/auf Island?

Gruß
Schneckentier
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Mitglied seit 25.01.2006
12.416 Beiträge (ø2,16/Tag)

Dass Fleisch wegfällt, ist ein bisschen ungünstig, weil getrockneter Speck usw. bei wenig Gewicht viel Energie enthält. Wenn es ovo-lacto sein darf, kämen mir noch Hartkäse und hartgekochte Eier in den Sinn. Dazu Roggenbrot, Trockenfrüchte, Nüsse, Müsliriegel. Wasser muss man je nach Gegend nicht unbedingt mitnehmen. In den Alpen z. B. findet man oft genug saubere Bäche. Eine Trinkflasche sollte man natürlich dabeihaben. Packt einen eine akute Unterzuckerung, hilft kurzfristig Traubenzucker.

Auf mehrtägigen Touren wäre zu überlegen, ob ein kleiner Kocher und ein paar Tütensuppen sinnvoll sind. Viel wiegen muss das nicht.
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Mitglied seit 05.01.2010
10.497 Beiträge (ø2,44/Tag)

Hallo,

ich würde Nüsse, Kerne und Trockenobst vorschlagen. So essen aus der Tube durfte ich als Kind mal probieren, wenn ich mich richtig erinnere war es ziemlich unlecker
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Mitglied seit 01.02.2016
37 Beiträge (ø0,02/Tag)

Danke an alle!

@Schneckentier: Wir sind nur 4-5 Tage dort, werden im März auf Island sicher auch keine mehrtägigen Wanderungen unternehmen. So blauäugig sind wir nicht, zumal wir bisher auch in etwas wärmeren Gefilden im Sommer uns das noch nicht zugetraut haben Na! Es bleibt bei einzelnen Tagestouren.

Generell hab ich aber auf dieses spezielle Trekkingfutter abgezielt, ja. Mir war das für die letzten Touren auch zu teuer. Aber hätte jetzt wer gesagt, der Kram ist geil und taugt was, hätte ich es mal gewagt.
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Mitglied seit 14.08.2006
2.958 Beiträge (ø0,53/Tag)

Hallo,

ich sag es mal so:

Bioladen: 200 Gramm, ca. 2 Euro: COUSCOUS (HARTWEIZENGRIEß) 87 %, Gemüse getrocknet 8,5 % (Tomaten,Karotten, Zwiebeln), Meersalz, Petersilie, Minze, Koriander,Pfeffer weiß, Sonnenblumenöl 0,05 %, Zitronenöl 0,01% (= 95,5% Couscous & Gemüse, 4,5% 'sonstige' Zutaten)

Trekkingmahlzeit: 160 Gramm, ca. 7 Euro: 58% Couscous (Hartweizengrieß), 15% Gemüse in veränderlichen
Gewichtsanteilen (Broccoli, Erbsen, Gurken, Karotten, Lauch, Mais, Zwiebeln),
Palmfett, Glucosesirup, Maltodextrin, modifizierte Stärke, Würze, Speisesalz,
Hefeextrakt, Gewürze, natürliches Aroma, Trennmittel: Tricalciumphosphat;
Fruchtzucker (= 73% Couscous & Gemüse, 27% 'sonstige' Zutaten)


Zubereitung: Bei beiden, heißes Wasser drüber und kurz warten. Kalorien: Bioladen 116kcal, Trekkingmahlzeit 130kcal (jeweils pro 100g fertiges Gericht)

Einziger 'Vorteil' der Trekkingmahlzeit: Das Essen ist in einer sehr stabilen Tüte verpackt, man kann es also direkt aus der Tüte essen und muss unterwegs nicht spülen. Mahlzeit! Dafür muss man dann aber auch noch die schwere Tüte schleppen. Und wenn sie leer ist, schleppt man eine dreckige, schwere Tüte mit. Weil man das Zeug unterwegs ja nicht loswird.
Kann natürlich sein, dass die Trekkingmahlzeit 'besser' schmeckt, dank Hefeextrakt (aka Glutamat). Wenn du willst, probier es aus. Wie gesagt, mir ist mein Geld dafür zu schade.

Gruß
Schneckentier
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Mitglied seit 10.02.2006
4.200 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hallo,

die erfahrenen Wanderer, die ich kenne, nehmen gerne Dörrfrüchte mit (gibt Energie und ist leicht) und Würste, die sie dann am Feuer braten.

C-
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Mitglied seit 25.12.2008
1.618 Beiträge (ø0,35/Tag)

Mit Trockenfrüchten habe ich wegen Explosionsgefahr schlechte Erfahrungen oberhalb der Baumgrenze, wenn man nicht ständig hinter einen Busch kann *ups ... *rotwerd*

LG Brunhilda
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