Hefegebäck auf Vorrat einfrieren


Mitglied seit 14.03.2002
101 Beiträge (ø0,02/Tag)

Ich würde gerne ein paar Hefebrötchen / Hefekrönchen und anderes süßes Kleingebäck auf Vorrat einfrieren und nach bedarf frisch aufbacken. Ich dachte, ich verwende ein klassisches Rezept für einen guten Hefezopf, forme meine Brötchen oder Figuren daraus und friere diese dann als Teiglinge ein.

Nun ein paar Fragen dazu:

1. Sollte ich den Teig komplett fertig vorbereiten, also mit allen Gehzeiten, und sogar mit Ei bestrichen, bevor ich ihn einfriere? Oder das Ei lieber weglassen und erst nach dem Auftauen drauf streichen?

2. Kann man solches Hefegebäck auch im tiefgefrorenen Zustand backen, oder MUSS ich das Gebäck jedes mal vorher auftauen lassen? Ich wäre gerne etwas "spontaner" ...

3. Oder wäre es sinnvoll, die Brötchen schon etwas vorzubacken, bevor man sie einfriert?

4. Kann man auch Hefegebäck mit Streuseln einfrieren? Oder mit Nussfüllung, Rosinen, etc.? Oder anders gefragt: Wass eignet sich denn NICHT zum Einfrieren?

5. Die Teiglinge sollte ich wahrscheinlich am besten einzeln auf einem Blech schockgefrosten und dann die gefrorenen Stücke in einem TK-Beutel im Gefrierschrank aufbewahren, damit sie nicht "zusammenklumpen". Kann ich die Gebäckstücke dazu "offen" in den Froster legen, oder sollte ich sie irgendwie abdecken oder "einpacken"? Und wie viel Grad sollte der Froster haben, damit die Teiglinge schnell und schadenfrei gefrieren?

Ich bin in der Tiefkühl-Bevorratung nicht so bewandert, weil ich TK-Vorräte bisher immer fertig eingefroren gekauft habe.

Wer kann mir Tipps geben? Vielen Dank schon mal!
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Mitglied seit 28.11.2010
622 Beiträge (ø0,2/Tag)

Hallo

ich kann nicht alles beantworten, nur eben das was ich schon gemacht habe.

Ich habe Hefeteig schon in dem zustand eingefrohren wo man formen wuerde, hab den aufgetaut und geformt und gebacken - geht.

Hefeknoedel habe ich auch schon fertig geformt und eingefrohren und dann steinhart im wasserdampf aufgetaut und gebacken - geht auch
Selbige hab ich aber auch schon fertig gegart in den TK gegeben, dann ebenso ueberwasserdampf aufgetaut - ich weiss nicht was besser ist - es ist mehr die eine variante ist bewust vorbereitet die andere ist eben zuviel gemacht...

Broetchen fertig geformt habe ich noch nicht versucht, aber kann mir eigentlich nicht vorstellen warum das nicht gehen sollte. Mit dem Germknoedel ging es ja auch. Beim backen wuerde ich sie aber vermutlich auftauen, denn die waermeuebertragung im trockenen Ofen ist sicher viel schlechter als im feuchten Dampf, sodas es sein kann das du von aussen schwarz und von innen roh bekommst. Ansonsten wuerde ich das einfach mal in einer kleinstmenge versuchen. Sprich beim naechsten Backen ein Weck in den TK und sehn ob es geht.

Was die Temperatur betrifft, um so schneller du das ganze kalt bekommst um so besser - fuers einfrieren gibt es erstmal kein zu kalt. Spaeter reichen dann -18

S
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Mitglied seit 06.11.2004
8.183 Beiträge (ø1,56/Tag)

Hi,
da unser Sohn sehr gerne die luftig lockeren Pizzen nach Amerikanischer Art isst, wie sie Papa macht Lachen , habe ich schon mal soviel Teig angerührt, das es für 4 Stück reichte. Die habe ich kompl. fertig gemacht und dann etwa 10 Min. gebacken, anschliessend abkühlen lassen und dann ein gefroren. Unser Ableger hat die Teigfladen dann nur noch etwa 5 Min. (nach dem auftauen) gebacken und sagte uns hinterher - die Pizza war wie frisch gemacht ! ICH könnte mir gut vorstellen, das so was auch mit Kleingebäck sehr gut geht. Da kommen bestimmt noch bessere Tip`s .

LG
Jürgen
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Mitglied seit 17.01.2010
3.344 Beiträge (ø1/Tag)

Wir können nicht viel , aber was wir können , können wir !!
dr Bäckerseggel !


hi ,

ich versuche mal die passenden antworten zu geben !

zu 1.

am besten meiner ansicht nach ist es : die hefegebäcke leicht angegart einzufrieren ! ohne eistreiche !
besser nach dem auf , oder antauen einstreichen !

zu 2.

man kann im tiefgefrorenen zustand backen , aber da müssen backtemp. und zeit stimmen ! ich würde allerdings empfehlen das gebäck aufzutauen , oder zumindest anzutauen !

zu 3.

mann kann die gebäcke " halbbacken " einfrieren und dann bei bedarf fertigbacken . dann müssen die gebäcke auch nicht unbedingt komplett aufgetaut sein !

zu 4.

ja ! zum ersten ..........

und:

nicht einfrieren würde ich diverse früchte wie wassereiches obst ! ( erdbeeren z.b. )
beim auftauprozess bilden sich eiskristalle die das weiche fruchtfleisch zersetzen können und evtl das obst matschig machen !

aber es geht bedingt , wenn das obst nicht all zu reif ist ( versuch ist es wert ! )

zu 5.

ich habe bis jetzt alles ohne grossen aufwand ohne verpackung oder ähnliches eingefroren .
hat immer gepasst !
auch empfindlichere dinge wie offene pizzen oder süssteige / blätterteige mit frucht !

ich hoffe ich konnte etwas helfen ,

grüssle

neh-zha Let´s cook baby!
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Mitglied seit 27.12.2005
5.392 Beiträge (ø1,12/Tag)

Hallo,
du hast 2 Möglichkeiten.
1.) fast fertig backen (so, dass nur noch außen etwas Farbe fehlt), dann lauwarm einfrieren, antauen, fertigbacken.
2.) komplett fertigbacken, lauwarm einfrieren, bei Zimmertemperatur einfach auftauen lassen, essen. Schmeckt immer noch wie frisch gebacken.
Du kannst auch in der Mikrowelle auftauen, aber aufpassen, nur so lange in der Mikrowelle auftauen wie unbedingt sein muss, sonst wird Hefegebäck zäh.

LG Piri
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Mitglied seit 17.01.2010
3.344 Beiträge (ø1/Tag)

Wir können nicht viel , aber was wir können , können wir !!
dr Bäckerseggel !


hi ,
1.
ungebacken ungegart einfrieren ...........
2.
ungebacken halbgegart einfrieren .........
3.
ungebacken vollgegart einfrieren , ( allerdings kann es sein dass der teigling in sich zusammenfällt ! temperatursturz )
4.
halbgebacken einfrieren ............
5.
gebacken einfrieren ..................

also nicht " nur 2 möglichkeiten " und alle versionen garantieren bei richtigem handling ein gutes produkt !

hier ist bestimmt individualität gefragt !


grüssle

neh-zha Let´s cook baby!
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Mitglied seit 01.10.2003
4.176 Beiträge (ø0,74/Tag)

Hallo,

ich forme meine Nussschnecken fertig, incl. Füllung, und lasse sie auf dem Blech gehen. Dann friere ich sie auch darauf ein und schiebe sie tiefgefroren in den Ofen. Wird super. Lächeln

Viele Grüße

felidae
- Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden. -

Oscar Wilde
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Mitglied seit 28.11.2004
123 Beiträge (ø0,02/Tag)

Ich muss diesen "alten" Thread mal hervorkramen:

Ich habe meist nur am WE Zeit, zu backen... Aber ein Brot reicht nie für die ganze Woche (das selbstgebackene ist immer viel schneller weg als gekauftes Lächeln )

Kann ich auch Brot - egal ob mit Hefe oder Sauerteig gebacken - nach der Hälfte der Backzeit einfrieren, es dann auftauen lassen und fertig backen?

Ist es denkbar, das gefrorene brot in den Backofen zu geben und es zeitgesteuert morgens fertig backen zu lassen? Weil ja der Backofen sich erst aufheizen muss (ca. 10 Minuten) und wärend der Zeit ist das Brot ja schon im Ofen?

LG Catrin
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Mitglied seit 28.11.2004
123 Beiträge (ø0,02/Tag)

Ich tausche ein "b" gegen ein "B" ...
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Mitglied seit 17.01.2010
3.344 Beiträge (ø1/Tag)

Wir können nicht viel , aber was wir können , können wir !!
dr Bäckerseggel !


hi ,

klar kannst du ein halgebackenes brot fertig backen !

allerdings , wenn du es zeitgesteuert machst und da das brot schon im ofen hast , musst du damit rechnen dass dein brot schon bei 175 ° C zu bräunen beginnt .
bis die eingestellte temp erreicht ist ist es vieleicht schon dunkel !

du solltest das probieren !

grüsse

neh-zha Let´s cook baby!
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Mitglied seit 28.11.2004
123 Beiträge (ø0,02/Tag)

Danke Dir!

Dann werde ich das erst mal "bewacht" probieren...
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Mitglied seit 17.01.2010
3.344 Beiträge (ø1/Tag)

Wir können nicht viel , aber was wir können , können wir !!
dr Bäckerseggel !


ich schnapp mir das b !

danke !

grüsse

neh-zha Let´s cook baby!
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