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Kann man Hefe eigentlich selbst herstellen?

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Mitglied seit 15.12.2004
6.464 Beiträge (ø1,27/Tag)

Hallo,
hat jemand schon mal Hefe selbst hergestellt. Ich meine keinen Sauerteig.
lg sabine
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Mitglied seit 02.10.2003
8.617 Beiträge (ø1,56/Tag)

hallo sabine,

warum willst du hefe selber herstellen? die bekommt man doch echt preiswert überall!
oder gibt es einen bestimmten grund, warum du keine hefe aus dem laden möchtest?!

lg frauantje
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Mitglied seit 17.01.2002
18.925 Beiträge (ø3,08/Tag)

Hallo !

Ich bin auch nicht sicher das es selbst zu machen ist ich mache schon vieles selber aber auf Hefe wäre ich nie gekommen Na!

liebe Grüsse
Greta
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Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø7,43/Tag)

Macht man da nicht besser selber Sauerteig?


best
susa

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Tonight\'s the night
(Neil Young)

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Mitglied seit 09.09.2003
6.322 Beiträge (ø1,14/Tag)

Hallo Sabine,

ursprünglich hat man Bier und Wein ohne Zusatz von Zuchthefen hergestellt; man hat sich einfach auf die wildlebenden Hefen verlassen. Bei der Gärung vermehren sie sich und setzen sich entweder am Boden oder an der Oberfläche ab. Diese Hefen kannst Du dann auch zum Backen verwenden.

Ich würde trotzdem eher zum Sauerteig greifen. Lächeln

Viele Grüße

Marc
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Mitglied seit 17.01.2002
18.925 Beiträge (ø3,08/Tag)

Hallo !
@Sabine
Vielleicht solltest Dich mal mit Joe_Cool in Verbindung setzen er braut selber Bier
Hier habe ich was gefunden Na!

*hefige* Grüsse
Greta
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Mitglied seit 15.12.2004
6.464 Beiträge (ø1,27/Tag)

Hallo,
@Greta
vielen Dank für den Link. Das mit dem Hefe selber machen, war nur so eine Idee, ob man es machen kann, genauso wie man ja auch Sauerteig selber macht.
Irgendwann, während ich die Hefe in den Teig bröckelte, überlegte ich, wie Hefe wohl gemacht wird. Ich denke, es ist wirklich zu aufwändig für zu Hause.
lg sabine
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Mitglied seit 17.01.2002
132 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo, Sabine,

Hefe kann man sich selbst so herstellen:

2 mittelgroße Kartoffeln
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel helles Bier

Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und dann fein gerieben.
Anschließend mischt man die restlichen Zutaten dazu, so daß ein dicker Brei entsteht.
Zur Gärung dieser Masse stellt man sie mehrere Tage an einen nicht zu kalten Ort.
Die Hefemenge ist für eine Mehlmenge von 1 kg bestimmt.

Quelle: Hexenküche

Ich habe es aber noch nicht ausprobiert.
LG Marissa
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Mitglied seit 15.12.2004
6.464 Beiträge (ø1,27/Tag)

Hallo
@ Marissa,
vielen Dank, wenn ich es mal ausprobiert habe, werden ich berichten.
lg sabine
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Mitglied seit 17.09.2004
425 Beiträge (ø0,08/Tag)

Hallo Sabine,

in diesem Thread hat Pöt mal erklärt, wie Bäckerhefe hergestellt wird, hat mich ganz schön schockiert.
Aber dank Greta hab ich ja jetzt für mein Brot einen \"triebhaften Mitbewohner\" und brauche keine Industriehefe mehr.

Viele Grüße Lachen
Polgara
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Mitglied seit 28.02.2005
75 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Marissa,
Dein Rezept ist nichts anderes, als wenn man Hefe im Sauerteig züchtet!
Allerdings sollte man aufpassen, da man hier sicher nicht dieselben Hefestämme züchtet, die man zum backen notwendigerweise braucht, bzw. man erhält Hefestämme, die man ganz sicher nicht braucht!

Ich würde zur Bäckerhefe oder Trockenhefe greifen!
Sicher ist der Herstellungsprozess nicht sehr appetitlich, aber man kann davon ausgehen, daß das Ergebnis absolut unbedenklich und hygienisch einwandfrei ist!

Und wenn Du wüßtest, daß das normale Speisesalz aus dem Supermarkt auch nur Industrieabfall ist, würdest Du dann deswegen versuchen, selbst Salz zu schürfen???

PS: Off-topic: es gibt sehr gute, reine Salze, vor allem diejenigen, welche oberirdisch gewonnen werden, aber leider fast nicht bezahlbar!
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Mitglied seit 14.12.2004
1.126 Beiträge (ø0,22/Tag)

Hallo Sabine,

sag mal, hast du jemals das Rezept von Marissa (Hexenkueche) zur Herstellung von Hefe ausprobiert? Und wenn ja, wie ist es denn geworden?

LG aus Irland

Wolfgang

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\"Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit. \" - chinesische Weisheit
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Mitglied seit 15.12.2004
6.464 Beiträge (ø1,27/Tag)

Hallo Wolfgang,
leider noch nicht.
lg sabine
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Mitglied seit 28.04.2003
4.874 Beiträge (ø0,86/Tag)

Hallo Sabine,
für französische und italienische Weißbrotgebäcke gibt es eine wilde Hefe, die man selbst herstellt aus Rosinen, die man gären läßt. Aus dieser Hefe wird dann ein Mutterteig hergestellt (madre), dann eine Art Weizensauerteig (levain), daraus wird dann der Brotteig gemacht. Dauert alles in allem zwei Tage ohne vorherige Gärzeit der Hefe, aber die Brote schmecken traumhaft. Ich habe es mit Weizensauer versucht, aber das ist nicht das Gleiche.
Ich habe diese wilde Hefe einmal geschenkt bekommen, daher weiß ich leider nicht, wie man sie selbst herstellt, könnte das aber in Erfahrung bringen. Ich glaube, man braucht nur die Rosinen, Wasser und evtl. etwas Zucker (?).
Liebe Grüsse
Jerry

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
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Mitglied seit 28.04.2003
4.874 Beiträge (ø0,86/Tag)

Ach ja, deutlich anders als Industriehefebrot (selbst mit wenig Hefe und langer Gehzeit) schmeckt es auch YES MAN
Liebe Grüsse
Jerry

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
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