Bundeswehr Hartkeks nachbacken

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Mitglied seit 02.04.2020
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

ich bin zwar schon länger immer wieder stille Mitleserin, aber jetzt konnte ich (auch im Netz) nichts befriedigendes finden.

Ich würde gerne die Hartkekse aus der EPA der Bundeswehr nachbacken.

Habe im Intenet schon ein bisschen Recherchiert und da ist wohl nur folgendes drin:
Weizenmehl, Zucker, ca. 12 % teilweise gehärteten Pflanzenfetten (habe auch Palmfett gelesen), Dextrose, Salz und Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat, Natriummetabisulfit - wobei ich da einfach ein ganz normales Backpulver nehmen würde)

Aber ein genaues Rezept konnte ich nirgends finden.

Ich würde jetzt so vorgehen zum Probieren.


500g Mehl (ich würde lieber Dinkel nehmen - muss man da was beachten?)
200g Zucker
100g Maltodextrin (haben wir noch zu Hause)
110 g Palmfett (haben wir auch noch zu Hause)
1 kleiner Teelöffel Backpulver


Zucker und Maltodextrin mit geschmolzenem Fett vermischen und auflösen und dann das Mehl mit Backpulver dazu geben.
Kneten, ausstechen und bei ca. 180 Grad in den Backofen bis die Oberfläche etwas bräunlich wird.


Denke ihr das könnte funktionieren?


Würde mich über Antworten freuen


LG Susuli
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Mitglied seit 03.03.2014
71 Beiträge (ø0,03/Tag)

Warum probierst du es nicht einfach aus? Und warum willst du Hartkekse aus der EPA nachbacken?
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Mitglied seit 02.04.2020
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

Zu 1. weil ich keine Zutaten verschwenden möchte

Zu 2. Weil ich meinem Mann eine Freude machen möchte. Er mochte die immer sehr gerne bei der Bundeswehr. Und weil ich gerne Sachen selber mache, anstatt sie unpersönlich in irgend einem Webshop zu kaufen.

LG Susuli
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Mitglied seit 26.09.2006
31.111 Beiträge (ø5,68/Tag)

Ich wollte auch gerade nachfragen....dein Mann scheint ein besonderes Exemplar zu sein, ich kenne niemanden der die Dinger mochte.

LG
Knöderl
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Mitglied seit 29.05.2019
45 Beiträge (ø0,05/Tag)

Zitat von semmelknöderl am 02.04.2020 um 09:48 Uhr

„Ich wollte auch gerade nachfragen....dein Mann scheint ein besonderes Exemplar zu sein, ich kenne niemanden der die Dinger mochte.



Doch! Ich! Die kenne ich noch aus meiner Kindheit als mein Vater
beim Bund war. Und ich habe die, als ich beim Bund war, auch gerne
gegessen.

Gruß Dirk
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Mitglied seit 26.09.2006
31.111 Beiträge (ø5,68/Tag)

Ok, 2 von wie viel Millionen Bundeswehrsoldaten? 😂
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Mitglied seit 21.04.2006
2.430 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo Susuli,

Wenn Du keine Zutaten verschwenden möchtest, würde ich nicht mit einem Pfund Mehl anfangen sondern mit weniger. Dann ist der Schaden nicht so groß, falls es nicht so wird wie erwartet. Ich nehme dann meist 200g Mehl als Grundlage zum Testen, das reicht zum Ausprobieren und es nicht so viel, dass es nicht doch aufgegessen oder verwertet werden kann, selbst wenn es nicht so schmeckt wie erwartet.

Im Übrigen ist in deiner Planung zu viel Fett. In deiner Zutatenliste sind "etwa 12%" angegeben, das entspricht 120g auf 1 Kilo Mehl. Du bräuchtest also nur 60g für deine Mehlmenge.
Dinkelmehl kann deutlich schneller überknetet werden als normales Weizenmehl. Ansonsten schmeckt es natürlich auch etwas anders, aber es kann 1 : 1 gegen Weizenmehl getauscht werden beim Backen. Da es hier keine anderen Zutaten gibt, die den Mehlgeschmack überdecken könnten, wie Vanille, Zitrone etc, würde ich zum Testen erst mal Weizen probieren, das entspricht geschmacklich eher dem Orginal und günstiger ist es auch. Auf Dinkel umstellen kann man später immer noch, außer natürlich im Haushalt verträgt jemand keinen Weizen.

Liebe Grüße Claudia
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Mitglied seit 10.04.2006
54.751 Beiträge (ø9,7/Tag)

Hallo Susuli,

Dinkel Mehl verändert denn Geschmack schon stark.



https://de.wikibooks.org/wiki/Kochbuch/_Hartkekse

Lies dich hier mal ein
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 31.12.2004
4.058 Beiträge (ø0,66/Tag)

Hallo Susuli,
diese harten Dinger kannst Du wahrscheilich nicht nachbacken.
Die Kekse sind so ausgelegt dass sie unverwüstlich und sehr lange
haltbar sind.
Mein Rat. Frage einfach bei den Kreiswehrersatzämter nach wann
wieder ein Verkauf der EPA's ansteht. Ich könnte mir vorstellen
dass es das immer noch gibt. Zu meiner Zeit hättest Du damit jeden
Soldaten glücklich gemacht.👍👍
Ps.: Kein Backpulver sondern Hirschhornsalz verwenden

LG Peter
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Mitglied seit 02.04.2020
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

danke für eure Antworten.

Werde mich am Wochenende mal an experimentieren machen

Lg Susuli
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Mitglied seit 15.07.2016
1.697 Beiträge (ø0,9/Tag)

Hallo!
Katirs Link ist lustig, da steht auch:

"Abweichende Rezeptur für weiche Hartkekse"

🤔

LG Henri
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Mitglied seit 26.09.2006
31.111 Beiträge (ø5,68/Tag)


Mitglied seit 20.01.2006
3.331 Beiträge (ø0,58/Tag)

Hallo,

bitte nach dem backen der Hartkekse darauf achten das diese im Vakuumpack mind. 2- 12 Jahre in einer
muffigen, dunklen Umgebung gelagert werden!
Erst dann wird das unvergleichliche Aroma vollständig erzielt. 😉

Gruß
l2
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Mitglied seit 16.12.2003
54.576 Beiträge (ø8,41/Tag)

MINDESTENS 12 Jahre, unbedingt...

Ich finds lustig dass Jemand tatsächlich nostalgische Erinnerungen an diese Wurfgeschosse hat. Und ich würde mich über Bericht freuen ob das echte Hartkeksfeeling nachgebacken werden konnte.

"Zu meiner Zeit hättest Du damit jedenSoldaten glücklich gemacht."

ich bin ja auch schon etwas älter. zu meinen Zeiten fanden weder Onkels noch Freunde Freude an den Dingern. Ein Freund nannte die immer "Ersatzmunition" - wenn alle Waffen versagen kann man damit den Feind vertreiben.

Keiner wollte sie essen. Und mein Vater wurde wütend wenn wir versuchten sie unseren Hunden zu füttern. Der fand dass die auch nix für Hunde waren...
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Mitglied seit 01.10.2020
1 Beiträge (ø0/Tag)

Und ist es etwas geworden?

Das sind mit Abstand meine Lieblingskekse da sie keinen unangenehmen Nachgeschmack hatten, nicht in den Zähnen klebten usw.. Würde es auch gerne probieren da sie schon sehr teuer sind und man dann ein paar hundert als Reserve machen könnte. :)
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