Verrsprochen ist versprochen: frankg lernt jetzt Torten herstellen.

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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,42/Tag)

So, meine Lieben,

da bin ich.

Zuerst muss man sich ja Ziele setzen, und ich denke, es sollte moeglich sein, dass ich bis Weihnachten Lilliane's Kirsch-Mascarpone-Torte hinkriege.

Zuerst muss ich aber Basis-Know how erwerben, und dazu erscheint mir Genovefas Joghurt-Zitronen-Gugelhupf recht geeignet, weil da Ruehrtechniken geuebt werden koennen, von denen ich keine Ahnung habe.

Da ist das Rezept
http://www.chefkoch.de/rezepte/938041199462053/Joghurt-Zitronen-Gugelhupf.html

Als Basis soll ich Butter mit einigen Zutaten "sehr schaumig ruehren"

Wie erkenne ich, was "sehr schaumig" ist? Paar Blaeschen? wie Schlagsahne?

Was muss ich sonst noch beachten?

Naechste Schritte:

Ich plane, das Ding Freitag Abend herzustellen - wer hat ein paar warme Worte oder Erklaerungen/Ergaenzungen fuer mich? Ihr koennt mir gerne auch Aenderungstipps geben.

Gruesse Frank
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Mitglied seit 08.11.2004
16.098 Beiträge (ø2,93/Tag)

Hallo Frank,

Du schneidest die Butter in Stücke und läßt sie etwa eine halbe Stunde außerhalb des Kühlschranks liegen, damit sie nicht mehr so hart ist. Die Butterstücke in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer verrühren, so daß es keine Stücke mehr sind. Weiterrühren und den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Dann gibst Du noch die Aromen hinzu und rührst weiter. Schaumig ist die Chose, wenn sich alles miteinander vermischt hat und sich "Spitzen" in der Masse ausgebildet haben.

Anschließend einfach weiter machen wie im Rezept angegeben. Den Eischnee hebe ich immer gern mit einem Schneebesen unter, indem ich den Schneebesen durch den Schnee drücke und von unten den Teig hochhole, dies so lange wiederholen, bis sich eine homogene Masse gebildet hat, aber bloß nicht länger, sonst zerfällt der Schnee.

Du schaffst das schon Lachen

Viele Grüße, Jana
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Mitglied seit 21.02.2007
28.326 Beiträge (ø6,09/Tag)

Pfeil nach rechts und sich "Spitzen" in der Masse ausgebildet haben Pfeil nach links
das ist dann der Fall, wenn du den Rührer aus der Masse ziehst und sich dabei eine Spitze (oder auch mehrere) ausbildet.

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Mitglied seit 12.03.2006
1.301 Beiträge (ø0,26/Tag)

... und das Mehl zügig unterrühren. Wenn Du zu lang rührst wird der Teig zäh und der Kuchen nicht locker.
Also bis zur Mehlzugabe viel rühren und dann nur noch unterheben. Den Teig dann gleich in den vorgeheizten Ofen, nicht mehr lange stehenlassen.

Viel Erfalg
Lara
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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,42/Tag)

Boooaaahhh,

Ihr seit Klasse!

Da habe ich das mit der "Spitzen"-Bildung nicht wirklich kapiert, und waehrend ich noch denke, was gemeint ist - jawoll, ich bin Mann und kann trotzdem 2 Sachen gleichzeitig machen, z.B. lesen und denken - waehrend ich so still vor mich hindenke, erklaert Ihr schon 1 oder 2 threads spaeter, was mit Spitzenbldung gemeint ist.

Also, ich verneige mein Haupt in Ehrfurcht ob Eurer paedagogischen Faehigkeiten und bin jetzt hoch motiviert, ich glaube, ich backe das Ding schon morgen, mal kucken, ob ich es zeitlich auf die Reihe kriege.

Gruesse Frank
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Mitglied seit 17.01.2002
2.844 Beiträge (ø0,44/Tag)

Hallo Frank,

schön, dass wir dich überzeugen konnten, dass es auch ohne Backmischungen geht. hechel...

Noch ein Tipp für den Eischnee, der wird richtig steif mit einer Prise Salz und muss schön weiß glänzen.

Also viel Erfolg, und hier werden sie geholfen.

LG Karin
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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,42/Tag)

Hi,

etwas wuerde mich noch interessieren: Beim Kochen achte ich sehr drauf, dass ich Mehl, Staerke oder auch Reis vorher gut einweiche, Spaetzleteig, Maultaschen, Pizzaboeden und Tortelliniteig lasse ich locker 'ne Stunde ziehen.

Koennt Ihr mir erklaeren, warum ich beim Backen das Mehl anders herum behandeln muss, also zuegig verarbeiten soll?


fragt Frank
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Mitglied seit 31.12.2004
3.993 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hallo,

das wichtigste bei Eischnee.....
Alles muss Fettfrei sein,(Topf und Besen) kein
Eigelb im Eiweiß, nicht mal Stecknadelkopf groß.

Für's erste würde ich Rührkuchen ohne Eiweiß vorschlagen. Achtung / Wichtig

So wie Jana vorschlägt, die Butter mit Zucker
schaumig rühren. Das Mehl und die ganzen
Eier (ohne Schale Lachen )abwechselnd mit dem
Rührgerät darunter rühren.
Weiter machen wie im Rezept beschrieben.

Keine Angst, wir bringen dir das Backen schon bei Lachen


LG
Peter
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Mitglied seit 31.12.2004
3.993 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hallo Frank,

sobald Backpulver im Spiel ist,
muss der Kuchen sofort in den Ofen.
Backpulver treibt sofort durch die Feuchtigkeit
im Teig. Wenn der länger steht, ist die Triebkraft
verloren Achtung / Wichtig
Eiweißschnee fällt zusammen.


LG
Peter
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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,42/Tag)

Hi Peter,

danke fuer die Erklaerungen.

Ich arbeite beim Kochen viel mit Karteikarten, weisse fuer Rezepte, blaue fuer Methoden.

Dadurch, dass ich nur 1 Mensch bin, Ihr aber mehrere, komme ich ja mit Karteikartenschreiben kaum nach!

Ich merke inzwischen, dass das mit dem Backen ein eigenes Themenfeld wird, werde gelbe Karteikarten zum Backen nehmen.

Gruesse Frank
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747

Mitglied seit 13.10.2008
49 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Frank,

find ich gut was du vorhast! Ich kenn zwar die ganze Vorgeschichte nicht (wenn's denn eine gibt), aber auch so - toll! Lachen

Zu deiner Frage warum man einen Kuchen nicht so lange rühren sollte - soweit ich weiß bildet das Mehl dann Kleber aus, wird also Tapetenkleister immer ähnlicher. Bei Brot oder Nudeln ist dieser Zusammenhalt gewünscht, aber nicht beim Kuchen, der soll schön locker werden... Kuchen hat ja eine viel krümeligere Konsistenz als Brot, und bei zu langem Rühren wird der dann eher zäh. Wie Lara schon sagte.

Das mit dem Backpulver hab ich noch nicht gehört, ist aber wohl auch logisch. Hab ich auch wieder was gelernt Lächeln

Grüsschen
747
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Mitglied seit 17.02.2005
600 Beiträge (ø0,11/Tag)

Hallo Frank

Noch ein kleiner Tip,Butter und Eier sollten die gleiche Temperatur haben, am besten beide Zimmerwarm sonst kann es dir passieren das sie sich trennen YES MAN
Viel Spaß beim Backen ,das ist alles keine Hexerei und Gretas Hüpfe gelingen immer YES MAN

Liebe Grüße
kawasunny
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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,42/Tag)

Hi,

erst mal ganz herzlichen Dank fuer Eure Ratschlaege.

Grosse Ereignisse wie z.B. das Backen eines Kuchens, werfen auch grosse Schatten voraus. Ich habe in aller Ruhe mit der Planung der Herstellung des oben verlinkten Kuchens begonnen und habe jetzt einige Fragen:

3 TL Zitronenschale gerieben

Damit habe ich Probleme. Ich habe viele Jahre in der chemischen Industrie gearbeitet, ich weiss, was auf die Schalen draufkommt, damit sie schoen und haltbar bleiben. Das fresse ich nicht. Auch nicht im Kuchen. Ich weiss auch, wie die "Bio"-Schalen beieinander sind. Das fresse ich genauso wenig.

Kann man das Zeug in vernuenftiger Lebensmittelqualitaet irgendwo kaufen? Kann ich ersatzweise was anderes nehmen?

Naechste Frage:

Muss es Rum sein? Ich haette Sherry da, vom chinesisch suess-sauer kochen, geht das auch?

noch 'ne Frage: Ich habe ein sehr schoenes digital programmierbares Mikrowelle/Heissluft Kombigeraet. Ist es wichtig, das grosse Backrohr des Herdes zu nehmen oder geht dieses Kombigeraet wahrscheinlich auch? Wisst Ihr, da verpenne ich die Abschalttermine nicht und das Ding haelt sauber die richtige Temperatur, - weil, so einfach ist das bei uns mit kochen und backen nicht, mein Hund hilft mir dabei gerne und das macht die Sache nicht einfacher.......

fragt einfach mal so

Frank
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Mitglied seit 17.01.2002
2.844 Beiträge (ø0,44/Tag)

Hallo Frank,

zu Zitronenschalen:

es gibt von Dr. Ö...... fertigen Abrieb oder Zitronenaroma; ist Glaubensfrage wo weniger Chemie drin ist. Ich habe bei einem Kräuterstand einen getrockneten Zitronenabrieb gekauft und noch nicht getestet, will jetzt lieber nicht mehr wissen was drin ist Was denn nun? . Ersatzweise genügend Saft, damit es schön zitronig schmeckt. Falls der Teig zu flüssig werden würde, Joghurtmenge reduzieren oder etwas mehr Mehl.

Zu Rum:

sicherlich kann man Sherry hernehmen, ist aber eine ganz andere Geschmacksrichtung. Ich würde bei Rum bleiben, eher noch Weinbrand. Es gibt ja kleine Flaschen oder von Dr. Ö..... Rumaroma. Rum ist bei Kuchen immer gut, wird sicher nicht schlecht.

Zum Ofen

Ich würde es lieber auf später verschieben mit der Mikrowelle. Wenn der Kuchen was im Backofen geworden ist , würde ich ihnl in der Mikro machen. Die Backzeiten und Grade sind ja auf den herkömlichen Herd abgestimmt. Meine Mikro hat jetzt auch eine Umluftfunktion dabei. Hab mich aber noch nicht getraut sie aus zu probieren, den die Kuchen sollten immer etwas werden. Vor 15 Jahren hatte ich mal einen Backofen mit Mikrowelle, da war ein Stundenkuchen in knapp 30 Minuten fertig. Ich mußte aber immer schauen, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische zu raus tun, den nur 2 Minuten zuviel damals, war um einiges zu dunkeln.

LG Karin
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Mitglied seit 17.01.2002
2.844 Beiträge (ø0,44/Tag)

nehme ein l weg und reiche ein m nach und versetze ein n.

Irgendwie sollte ich das Schreiben heute lassen, müde

Schönen Abend noch

Karin
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