Wochenplan Vegetarisch (Alleine wohnen)


Mitglied seit 24.03.2010
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo, ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich.
Ich plane demnächst von zu Hause auszuziehen deswegen plane ich derzeit den Haushalt im groben vor.
In meiner Rechnung habe ich 200€ monatlich für Essen und Trinken eingeplant. Nun würde ich mir gerne ein Wochenplan erstellen, was es denn so in der Woche zu essen gibt. Hierbei muss ich natürlich auch das Budget beachten und bedenken dass am Wochenende 2 Personen durch zu-füttern sind.

Also ich habe Pro Tag 6,60€ Zur Verfügung. Hier rechne ich mal für Trinken 1,60€ runter. Also habe ich pro Tag 5 Euro für Essen.
Und dann geht es los. Was esse ich die liebe lange Woche?
Zu meiner Essgewohnheit:
Ich esse morgens eigentlich gar nichts, mal eine Scheibe Brot maximal. Dafür esse ich Mittags und Abends warm. Mittags mag ich es, wenn es fettig und schnell ist. Hier haue ich mir gerne auch mal Eier in die Pfanne.


So was ich mir von euch erhoffe ist, dass ihr mir bei einem Wochenplan helft. Hierzu bräuchte ich so ca. 20 Rezepte
(10 Mittags, 10 Abends - ich will ja auch variieren können) und das am besten mit einer Kostenaufstellung. Perfekt ist es natürlich wenn ihr mit den Kosten unter 4,50€ bleibt, so kann ich nämlich noch Brot und Aufstrich holen ;)
Ach ja und bitte kommt nicht mit Tofu an, ich mag das nämlich gar nicht. ;) Dafür esse ich gerne Gemüse (außer Oliven) und ich habe auch kein Problem am Abend 1 Stunde inner Küche zu stehen, denn ich koche gerne.

Danke schon mal im voraus und ich hoffe ihr könnt mir helfen.
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Mitglied seit 20.01.2010
144 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo,
also ich koche mir gerne eine Gemüsepfanne mit Reis. Das dann auch für zwei Tage und dann sind diese schonmal um.
Auch sehr günstig sind Nudeln mit verschiedenen Saucen: z.B. Tomatensauce, Pilzsauce, Sahnesauce, Zitronensauce etc.
Auflaufe, Gemüselasagnen und co. sind auch immer recht günstig.
Rezepte findest du z.B. hier:
vegetarisch und kostengünstig

glg Sepp
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Mitglied seit 12.12.2007
1.902 Beiträge (ø0,44/Tag)

200 Euro für 1,2 Personen ist mehr als großzügig, wenn Du selbst kochst.

Bei dem Budget würde ich es so machen:
- 30 Euro die Woche für eine Biokiste (incl. Eiern, Milch, Käse, Brot) - da hast Du nicht prima Ware et all sondern auch gleich immer eine neue Herausforderung und automatische Abwechslung
- 1 mal im Monat zum Großsortimenter für Trockenware (Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Dosen, etc.)

Gruß
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Mitglied seit 16.04.2006
3.356 Beiträge (ø0,68/Tag)

Hey!

Nicht leicht aber lösbar, was Du da hast.

Ein wichtiger Tipp gleich zu Anfang- versuch möglichst viele Sachen mehrfach zu nutzen.
Ein Krautkopf zum Beispiel- an einem Tag gibts davon Krautpfannkuchen oder Krautspätzle, vom Rest kannst Du Dir einen leckeren Krautsalat machen und mit Brot anderem Gemüse und einem Klecks saurer Sahne einen leckeren Minidöner.

Oder die schön erwähnten Spätzle- an einem Tag frisch kochen und mit Spinat, Tomatensoße oder selbst gemachtem Pesto essen und am nächsten Tag überbacken, als Krautfleckla, Kässpätzle oder als Spätzlesalat essen.

Meine sonstigen Veggilieblinge:
Tortellini mit Karottensoße (wie Kartottensuppe nur halt weniger und mit anderen Gewürzen gemacht)
Linsen in allen möglichen Variationen (mit Balsamico, als Suppe mit Tomatenmark und Gewürzen oder Curry)
Selbstgemachte Gemüsepizza
Ofenkartoffeln mit Gemüse
Risotto in allen erdenklichen Richtungen (wenns mal arg eng ist sogar mit dem billigen Milchreis ausm Aldi Na! )
Milchreis
Suppe (da nehm ich die Gemüsereste und -schalen und koch die aus) mit Eierstich oder pochiertem Ei
Rum-Fort-Eintöpfe und Aufläufe (was rumliegt und fort muss)
Semmelknödel mit Pilzsoße
Böhmische Hefeknödel mit Soße
Omlettes in allen Variationen

Hoffe, für Dich ist ein bißchen was dabei.

Grüßle Sammi
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Mitglied seit 05.11.2007
1.583 Beiträge (ø0,36/Tag)

Mit 200€ solltest du gut hinkommen. Ich würde mich vor allem darauf konzentrieren, was ich abends essen mag und da "richtige" Gerichte suchen - für Mittags findet sich dann bestimmt noch eine Kleinigkeit. Zwei Mal am Tag ganz unterschiedlich Gerichte zu kochen, fänd ich wahrscheinlich zu kompliziert.
Ich persönlich frühstücke morgens auch immer nur mäßig, esse zum Mittag eine Kleinigkeit unterwegs (mitgenommen oder gekauft) oder mach mir was zu Hause und koche abends richtig und gern mit Zeit, also ähnlich, wie du es beschrieben hast.

Mittags würde ich Dinge verwerten die vom letzten Abendessen übrig geblieben sind oder Reste noch mal aufwärmen. Ansonstene fiele mir noch ein:
- Bartkartoffeln mit Spiegelei
- Bratlinge oder paniertes Gemüse wie Austernpilze
- Baguette reichlich belegen und mit Käse überbacken oder Wraps
- Omelette mit Gemüse und Käse
- herzhafte Pfannkuchen, z.B. belegt
- asiatische Bratnudeln oder Bratreis
- aus Kartoffelbrei Bratlinge machen, z.B. zu Spinat
- Kartoffelspalten als würzige Gemüsepfanne oder mit Curry gebraten zu Kräuterquark
- Nudeln/Tortellini/Gnocchi in etwas Soße oder mit Pesto überbacken
- überbackenen oder panierten Feta zu Baguette
- Couscous-/Reis-/Nudelsalate mediterraner Art
- belegter/gefüllter Blätterteig


Für die "richtige" Mahlzeit würde ich mir jede Woche einen Plan machen und schauen, was sich gerad saisonal gut verwerten lässt und worauf ich Lust habe, da gibt es ja tausende von Rezepten. :)


Liebe Grüße
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Mitglied seit 04.04.2005
13.884 Beiträge (ø2,6/Tag)

Hallo,
bevor wir hier alles vorkauen und haufenweise Sachen vorschlagen, die Du evt. doch nicht magst: es gibt oben den Kategorienbaum, da könntest Du schon mal veg. anklicken und dann rechts weiter eingrenzen, z.B. schnell, preisgünstig, Studentenküche usw.
Da Du ja 2 Mal am Tag warm essen willst, verstehe ich nicht ganz, wozu Du dann noch Brot und Aufstrich brauchst.
Ansonsten, 50 Euro in der Woche nur fürs Essen ist bei vegetarischer Küche kein Problem.
Den Wochenplan würde ich nach Lust und Laune erstellen. Hier auf CK findest Du Tausende Rezepte, was Dir schmeckt, kann keiner von uns sagen - da hilft nur bevorzugt die Rezepte auswählen, die viele Leute gut bewertet haben.
lg
morgaine
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.10.2009
38 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

boh, was für ein Projekt. Ich gebe zu, als ich ausgezogen bin und in die WG hab ich mir keinerlei Haushaltspläne überlegt... Bin aber auch nicht verhungert. Lächeln

Ich finde 200 Euro ziemlich viel, aber dann kannst du den Rest ja sparen. Na!

Wir leben zu zweit, und haben eine Haushaltskasse von 200 Euro im Monat. Mein Freund ist totes Tier auf Brot, aber in meine Töpfe kommt das nicht. (Also wird die Haushaltskasse nicht durch Fleisch belastet.)

Wir kochen oft und gerne und achten auf Zutaten, und Klopapier und so ein Kram wird auch aus der Haushaltskasse bezahlt. Mit 200 Euro kommen wir gut hin.

Leg dir eine gute Vorratshaltung an, d.h. alles an Nudeln, Reis, Klößen, Linsen, Bohnen, Dosentomaten ect.pp. Und wünsch dir doch zum Einzug von Freunden als Mitbringsel Öl und Gewürze und so, dann hast du da auch schon mal einen Grundstock.
Currypasten sind klasse, damit kann man aus jedem x-beliebigen Gemüse ein Curry machen, schnell und billig.

Teuer sind immer die "kleinen" Einkäufe zwischendurch, nur mal schnell Milch aus dem Supermarkt holen und dann mit 5 Sachen rausgehen. Und die vermeidet man ganz gut, ich wenigstens, wenn Vorräte da sind.

Viel Glück,

vegfuchs
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Mitglied seit 28.01.2010
9.643 Beiträge (ø2,7/Tag)

Als ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, war anfangs mein größter Fehler, dass ich so eingekauft hab, wie ich es von daheim kannte: Markenprodukte aus kleinen Supermärkten wie Rewe und Co., mehrmals die Woche hinspringen, nicht groß vorplanen. Als ich dann gemerkt habe, dass man Kilopreise vergleichen kann und dass Hausmarken oft viel günstiger als Markenprodukte sind, haben sich meine Lebensmittelkosten drastisch reduziert ;). Auch der Wechsel auf Discounter wie Aldi oder das Mittelding zwischen Supermarkt und Discounter Kaufland haben noch mal deutlich geringere Preise für Lebensmittel mit sich gebracht. Das Nutzen von Angeboten bei haltbaren Lebensmitteln spart ebenfalls (abgesehen von beispielsweise Nudeln - hier ist die Hausmarke oft dennoch deutlich günstiger als das runtergesetzte Markenprodukt). Wenn du in diesen Läden und mit offenen Augen beim Preisvergleich einkaufst, dann sind die 200 Euro pro Monat absolut machbar, ohne Verzicht auf irgendwas.

Große Mengen kochen und portionsgerecht einfrieren hilft in einem Single-Haushalt auch enorm. Einerseits, weil größere Mengen eines Produkts auf's Kilo gerechnet oft deutlich günstiger sind als eine kleine "Single-Menge". Und andererseits, weil man Energie spart, wenn man direkt einen großen Topf von etwas kocht und nicht drei mal einen kleinen. Zeit spart man auch, weil dann eben ein fertiges Essen nur noch aufgetaut und aufgewärmt werden muss (die Investition in mikrowellengeeignete Behältnisse zum Einfrieren ist sehr sinnvoll ;)).

Für den Anfang brauchst du einen "Grundstock" an Nahrungsmitteln. Dazu gehören Gewürze, Mehl, Zucker, Backpulver, Semmelbrösel, Öl, Essig, Nudeln, Reis und ähnliches, je nach Geschmack. Eben alles was sich gut hält und was man immer mal wieder in kleineren Mengen braucht. Wenn du dir das zum Einzug von Familie und Freunden wünschst, dann musst du hier nicht eine große Anfangsinvestition tätigen -> spart Geld. Auf Dauer gehen diese Dinge immer zeitlich versetzt leer und machen sich im wöchentlichen Budget beim Nachkaufen kaum noch bemerkbar. Und auch besondere Dinge wie Produkte aus dem Reformhaus sind immer wieder tolle Geschenkideen zu besonderen Anlässen (ich bekomm zum Beispiel immer zu Weihnachten tolles Olivenöl und super leckere Nudeln direkt aus Italien von meinen Großeltern, was diese im Sommerurlaub dort gekauft haben).

Bei Gemüse empfiehlt es sich, regional und saisonal einzukaufen. Das spart Geld und ist gut für die Umwelt ;). Außerdem variiert so der Speiseplan ganz automatisch.

Wenn du mit diesen Gedanken im Hinterkopf deinen wöchentlichen Einkauf mit Einkaufszettel und Planung erledigst, dann solltest du mit deinem Budget super hinkommen. Für Anregungen, was man kochen könnte in der Woche, nutze ich übrigens gern die Tagesthreads hier ;). Sowohl als direkte Ideen als auch teils als Anregungen für andere Gerichte (wenn einer schreibt, dass er heute Nudeln mit Soße x macht, dann fällt einem zum Beispiel ein, dass man mal wieder Nudeln mit Soße y machen könnte ;)).

Liebe Grüße,
Elphi
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