Wie geht Ihr eigentlich mit der Trauer um euren Hund um

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Mitglied seit 03.08.2007
133 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo Pascha auch wenn du mir nicht glaubst aber ich habe nie eine KM von dir erhalten, sorry.
Und da du ja pastagenovese so gut kennst ist auch für mich klar das du zu ihr hältst aber bleibe bitte bei der Wahrheit ich habe nie eine KM von dir erhalten.

Und Joschi Danke, genau das werden wir tun das " Wohl unseres Hundes" im Auge behalten und nicht das was andere schreiben die den Hund nicht kennen. Denn ich hoffe nicht, dass soetwas auf der Erde passiert das es irgendwann spritzen für Menschen gibt . Denn auch eine Chemo hat schon vielen Krebs -Patienten das leben gerettet das weiß ich aus eigener Erfahrung. Es wäre schade den Menschen dann auch eine Spritze zu verschaffen weil es ja einfach ist .
ich melde mich jetzt auch das letzte mal hier weil ich eigentlich nur gefragt habe
" Wie Ihr mit Trauer umgeht" und nicht ob ich meinen Hund einschläfern lassen soll oder nicht aber einige fühlen sich wohl als Gott in diesm Forum.
Trotzdem an alle anderen vielen Dank für die Tröstenden Worte und euer Mitgefühl
Einen letzten Gruß Karlson1
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Mitglied seit 23.02.2004
8.484 Beiträge (ø1,51/Tag)

Servus Karlson,

ich bleibe bei der Wahrheit ! Ich bin wahrlich kein PC-Genie, aber ich habe diese KM verschickt. Wo sie dann geblieben ist, wissen die Götter.

Und ja, ich kenne Pasta durchaus. Und ? Das hat nichts damit zu tun, dass sie Dir helfen wollte, oder ?

Meinst Du denn nach 40 Jahren hat man keine Hundeerfahrung ? Wieso tust Du Deinem geliebten Hund das an ?

Ich hab alle meine Hunde geliebt. Mein erster wurde fast 22 Jahre alt.

Und wennst jetzt gehst, dann bestätigst meine Meinung nur um so mehr.

Ich wein Dir keine Krokodilsträne nach.

Pascha
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Mitglied seit 05.11.2004
4.928 Beiträge (ø0,92/Tag)

Hallo Karlson,
ich weiß, das ich einen Schritt zuweit gegangen bin, aber das war Absicht und ich werde mich nicht entschuldigen dafür!

Was nicht meine Absicht war, war Dich zu belehren oder gar zu sagen, wann Du Deinen Hund über die Regenbogenbrücke schicken sollst!

Aber Du schreibst ja selbst:
Auch wenn mein Hund über die Regenbogenbrücke geht dann, weil wir es wollten und nicht du.

Das sagt für mich alles aus und ich kann Karlson nur bedauern aus tiefstem Herzen!
Er soll nicht gehen heute oder morgen und schon gar nicht, weil ich es will! Bist Du noch ganz bei Trost?

Aber er soll gehen, wann ihr es wollt, das ist korrekt, ja?
Ihr wollt ja nicht mal, wenn er röchelnd vor euch liegt, so schreibst Du jedenfalls! So kommt es rüber!
Weißt Du, was eine Chemotherapie bedeutet, wieviele Schmerzen, Hoffnungslosigkeit und Todessehnsucht damit einher gehen? Wahrscheinlich nicht, für Dich ist nur wichtig, das Karlson Dich anlacht......

Am Beginn der Postings habe ich Dich noch zutiefst bemitleidet, weil ich selbst weiß, wie weh es tut, einen geliebten Freund gehen lassen zu müssen. Ich habe Jessy heute noch in meinem Herzen.
Aber nun fehlt mir sämtliches Verständnis, Dein Ego ist ungebrochen, Du entscheidest über Tod oder Leben und gibst mir noch die Schuld, das Du Dich vom Chefkoch zurückziehst......... lächerlicher geht es wohl nimmer!

Obendrein: Nimm Dir doch die Zeit und lies mal nach, wieviele User noch der gleichen Meinung sind und nimm nicht mich als Schuldenbock!

Deine "schweren Stunden" sind nur Selbstmitleid und Du hast gehofft, das alle sagen : Mach, tu, rette ihm das Leben, was es auch kostet... an Schmerzen, Leid, Geld, Geduld, Hoffnung.....
Jetzt bist Du enttäuscht, weil es nicht so ist.
Wirklich schwere Stunden hat nur Dein Hund und Du verursachst sie!

Ich habe es wirklich nur gut gemeint, nicht für Dich, sondern für Karlson!
War wohl ein Schuss in den Ofen.....

trotzdem liebe Grüße aus Wien

Claudia
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Mitglied seit 18.11.2004
20.273 Beiträge (ø3,78/Tag)

Kommt, habt mal ein bisschen Verstaendnis fuer Karlsons derzeitige Gemuetsverfassung. Sie schreibt, dass sie vor Sorge nicht isst und nicht schlaeft, da sind ausgefranste Nerven doch kein Wunder. Manchmal moechte man das Unausweichliche einfach nicht wahr haben, ich habe 3 Monate gebraucht, um den Tod meines geliebten Katers zu akzeptieren. Und egal, was man tut, man macht sich immer Vorwuerfe. Haette ich ihn schon frueher erloesen sollen, habe ich ihn unnoetig leiden lassen? Oder habe ich zu schnell aufgegeben und haette ihn doch noch retten koennen? Das sind ganz normale Gefuehle bei der Trauerverarbeitung und der Entscheidung, das Richtige fuer das Tier zu tun. Man hilft Karlson nicht, indem man ihr noch mehr Schuldgefuehle an den Hals haengt.

LG Ingrid
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Mitglied seit 05.11.2004
4.928 Beiträge (ø0,92/Tag)

Hallo OZ,

ich habe bestimmt Verständnis, zumal ich auch selbst schon mehrfach in der gleichen Lage war!

Man ist einfach nicht klar im Denken, hat Sorgen und Ängste und man weiß nicht, was ist jetzt richtig, was falsch ????? Jajaja, was auch immer!

Aber dennoch, habe ich niemals helfende Hände, ganz egal ob ich deren Meinung war oder nicht, dermassen angegriffen! Na wenn das mal stimmt!?

Das hatte ich mir auch hier nicht erwartet, leider läuft es oft anders, als man denkt, wenn man es mit ehrlichem Herzen (und trauriger Erfahrung) nur gut meint.

Aber Du schreibst schon ganz richtig: Manchmal moechte man das Unausweichliche einfach nicht wahr haben....

Und ich wünsche mir und vor allem Karlson, das es ein Trug war und alles wieder gut wird, das er auf gar keinen Fall leiden muss! Die Berichte sprechen für mich dagegen, aber es gibt noch Zeichen und Wunder! *Daumenhalte*


liebe Grüße

Claudia
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Mitglied seit 18.11.2004
20.273 Beiträge (ø3,78/Tag)

Claudia,
das hat auch jeder verstanden, dass du es nur gut gemeint hast. Nur Karlson hat vielleicht im Moment nicht so einen klaren Kopf, um das zu erkennen. Ich wuerde das daher nicht persoenlich nehmen, unter normalen Umstaenden haette sie sicher anders reagiert.
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Mitglied seit 10.01.2006
5.277 Beiträge (ø1,07/Tag)

Hallo
Ich habe auch schon sehr viele Tiere verloren..und weine dann natürlich auch sehr viel.
Aber ich denke auch viel darüber nach, wie gut es das Tier bei mir gehabt hat.
Ich habe schon viele Tiere aufgenommen..gepäppelt, und den Kampf verloren.Aber die Zeit, die sie hier verbringen durften...war andererseits zu meiner Freude..denn ich konnte ihnen das Leben nochmal richtig schön machen. traurig
Das hilft mir wehrend der Trauerzeit.

Vor zwei Tagen hätte ich bald meinen kleinen Cheppy(Shih Tzu) verloren. zum Heulen
Es hätte mir das Herz zerissen, denn ich hänge auch sehr an ihn.
Er ist Herzkrank..und sollte er Schmerzen bekommen, oder sollte ich merken, das sein Leben nicht mehr lebenswert ist, lasse ich ihn gehen....IHN zuliebe.
Ich kann da nicht an mich denken..auch wenn es sehr, sehr wehtun würde..oder wird.
Für mich ist es sehr wichtig, das sich ein Tier bei mir wohl fühlt, und ein schönes Leben hat.
So lange es geht, bemühe ich mich, dafür zu Sorgen.
Wenn es einer meiner Tiere nicht gut geht, würde ich auch alles versuchen....
Aber eine Chemo käme für mich nicht in Frage.Der Gedanke, das es darunter noch mehr Leiden müsste, wäre für mich unerträglich.
Sicher gibt es Tiere, die verkraften ein Chemo ganz gut.Ich würde es aber nicht darauf ankommen lassen.
Dein Hund hat schon gezeigt, das es ihm damit nicht gut geht. traurig

Pfeil nach rechts Heute nacht ein großer Schock . Karlson stand vor unserem Bett und hechelt wie verrückt er ging dann wieder die Treppe runter aber nicht wie immer sondern ganz langsam. Ich sprang aus dem Bett und raste runter Karlson hechelte wie verrückt ich habe ihn durch den Wintergarten rausgelassen und ich merkte das er kaum noch die rechte hinterseite Bewegen konnte. Pfeil nach links

Bist Du sicher, das Du so weiter machen willst??Bei einer Chemo haben auch Menschen "Knochenbeschwerden". Achtung / Wichtig
Tut mir sehr Leid, aber dafür habe ich kein Verständnis.
Ich weiß sehr genau, wie Du Dich fühlst, das kannst Du mir glauben.
Bitte frage Dich aber mal, wie Dein Hund sich fühlt. traurig
Ist es das Wert..nur weil Du Dich nicht trennen kannst???
Ich verstehe ja, das Du alles versuchen willst, um ihn am Leben zu halten.
Und ich verstehe Deinen Schmerz...aber ich weiß auch, das ein Tier das Recht hat, ohne Schmerzen zu leben.

Wenn es ihm weiterhin so schlecht geht...dann hoffe ich, das Du Dich FÜR das Tier entscheiden kannst.

Leider gibt es viele Menschen, denen es sehr schwer fällt, sein Tier gehen zu lassen.
Gerade wie in Deinem Fall, wenn sie Kinderlos sind....(was mir sehr Leid für Dich tut Was denn nun? )..und hängen dann ganz besonders an dem Tier...

Das beste...wie Yanik schon geschrieben hat, wäre ein anderer kleiner Freund.
Auch wenn man daran noch nicht mal denken möchte...weiß ich aus Erfahrung, das Yanik recht hat.

Ich wünsche Dir alles Gute...und viel Kraft, sollte es Dein Hund nicht schaffen.


LG Geli
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Mitglied seit 23.02.2004
8.484 Beiträge (ø1,51/Tag)

Servus miteinander,

@ Ingrid, Du hast sicherlich mit Deinen Einwänden auch Recht. Ich kämpfte auch um das Leben meiner Ondra, weißt nimmer ?

Die Ausgangsfrage beinhaltet aber m.E. auch, dass man sich sehr gut überlegen muss und sollte "was passiert mit meinem Tier, während der Behandlung ?".

Und das Argument "eine 25jährige Frau hatte Brustkrebs und es ging ihr gut", kann ich leider nicht akzeptieren.

Ingrid, hast Du erst getrauert, als Deine Katze nicht mehr da war, oder schon, als Du wusste, dass es sein könnte, dass sie bald geht ?

Ich bin diesen Weg leider auch schon oft gegangen. Er wird deshalb nicht leichter. Da muss man sich entscheiden. Will ich mein Tier unter allen Umständen am Leben erhalten oder lass ich es "gehen" ? Eine schwere Entscheidung, sicherlich. Aber da sollte m.E. im Vordergrund stehen "was ist besser für das Tier ?"

Ich persönlich, würde meinen Pascha erlösen. So schwer es mir auch immer fällt. Ich habe nicht nur Freude, ich hab auch Pflichten gegenüber meinem Tier. Und Trauer beginnt m.E., wenn ich auch nur den Hauch einer Ahnung habe.

Aber meine Pflicht erfüll ich. Das mag und muss jede/ für sich entscheiden und diese Entscheidung ist sehr schwer.
Aber, wer muss die Chemo ertragen ? Die oder der Karlson ? Beide. Aber m.E. haben wir ein Glück, als Menschen. Wir können und dürfen Leid und Qualen von unseren Tieren nehmen.
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Mitglied seit 18.11.2004
20.273 Beiträge (ø3,78/Tag)

Pascha,
ich habe erst getrauert als er tot war. Vorher war ich nur schwer deprimiert, weil er ueberhaupt nicht auf die Behandlung und Pflege angesprochen hat. Zu dieser Zeit war ich auch ganz allein, weil mein Mann beruflich unterwegs war. Beim letzten Tierarztbesuch sagte mir dieser, es haette keinen Sinn mehr, das Tier wuerde sich nur noch quaelen. Ich habe ihn gleich an Ort und Stelle einschlaefern lassen. Dann sass ich allein zu Hause mit dem toten Tier und habe ihn erst begraben als er stocksteif war, vor lauter Angst, er koennte wieder aufwachen und sich dann nicht befreien. Ein netter Nachbar hat ihn dann im Garten begraben. Von da an habe ich mir 3 Monate lang taeglich die Augen aus dem Kopf geheult, so sehr hat mir das Tier gefehlt. Wir hatten ihn 12 Jahre, und er hatte ein gutes Leben bis er schliesslich an einem Calici-Virus erkrankte. Damals glaubte ich, dass ich nie wieder ein Tier so lieben koennte. Aber heute habe ich meinen Zeppi, den liebe ich mindestens genauso sehr. Ich weiss, dass ich da eines Tages wieder durch muss, wovor mir natuerlich graut. Ich weiss aber auch, dass der Schmerz nachlaesst und dass ich dann einem anderen Kater aus dem Tierheim eine Chance fuer ein glueckliches Leben geben werde.

LG Ingrid
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Mitglied seit 23.02.2004
8.484 Beiträge (ø1,51/Tag)

Servus Ingrid,

Du warst schwer depremiert, allein und hoffnungslos = Trauer. Aber es war richtig Ingrid, Deinen Kater zu erlösen. Wenn das das erste Mal war, dann ist Deine Angst verständlich. Nur der Tierarzt, da kannst sicher sein, überprüft das alles und wennst das schon ein paar Mal gemacht hast, dann kennt man das auch an den Pupillen z.B.

Aber darum, ist man nicht zu beneiden. Aber eine/r muss es tun. Am Schönsten hatte es unser Tarek. Er ist im Sommer auf den warmen Fliesen neben dem Pool "eingeschlafen".

Sicher häng ich sehr an meinem Pascha. Aber bevor er sich quält, leid ich. Er gibt mir Lachen, Freude und passt sehr gut auf mich auf. Dann bin ich dran eines Tages, der hoffentlich noch weit weg ist. Ist er näher, bin auch in dran. Ich häng zu sehr an ihm, um ihn leiden zu sehen.

Mein Traum war immer Pascha II, aber wir finden keine passende Dame.
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