Wie geht Ihr eigentlich mit der Trauer um euren Hund um

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Mitglied seit 03.08.2007
133 Beiträge (ø0,03/Tag)

Mein Hund Karlson wird im August 7 Jahre alt. Gestern haben wir die erschütternde Nachricht bekommen das er Lymphdrüsen Krebs hat.
Ich bin regelrecht zusammengebrochen.Seit dem am Samstag die Biopsie gemacht wurde bin ich nur am weinen. ich bin so unmächtig und ich kann da einfach nicht mit umgehen. ich bin doch schon gestraft das ich keine Kinder bekommen kann wieseo das jetzt auch noch. Wieso wird mir das mitliebste genommen was ich habe meinen Mann habe ich natürlich auch ganz,ganz doll lieb.
Was habt Ihr gemacht um mit eurer Trauer klarzukommen.Ich habe schon Pillen bekommen vom Arzt, weil ich nichts mehr esse nicht mehr schlafe und mittlerweile 20 Jahre älter aussehe wie ich bin. Wer kann uns helfen oder hat einen kleinen Rat. Ich wäre euch so Dankbar.

Lieben Gruß Euer Karlson der 1 traurig traurig zum Heulen zum Heulen
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Mitglied seit 13.09.2007
1.367 Beiträge (ø0,32/Tag)

karlson,
das tut mir sehr leid zum Heulen

ich hatte viel zeit mich von meinem liebling zu verabschieden. im nacherein hätte ich ihn früher erlösen sollen, konnte es aber einfach nicht, mache mir heute noch vorwürfe.
bin aber eher der typ der die sachen in sich reinfrisst.
viel weinen hat mir geholfen, mit anderen darüber reden leider gar nicht.
selbst heute nach einigen jahren tut es noch weh.
er steht heute bei mir in der vitrine, da ich zu der zeit keinen eigenen garten hatte.
manchmal rede ich mit ihm und werfe ihm ein küßchen zu *ups ... *rotwerd*

*dichliebindenarmnehme*
gruß
keks
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Mitglied seit 03.08.2007
133 Beiträge (ø0,03/Tag)

Vielen Dank traurig traurig traurig
LG
Karlson
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Mitglied seit 08.11.2004
16.065 Beiträge (ø3,01/Tag)

Hallo Karlson,

so leid es mir für Deinen Hund und für Dich tut, Du mußt damit klarkommen, daß Hunde per se bei weitem keine so lange Lebenserwartung haben wie Menschen. Das führt dazu, daß man sich von Haustieren fast immer irgendwann verabschieden muß. Hunde und Kinder sind nicht das gleiche, Kinder sind sozusagen dafür da, die Eltern zu überleben, Hunde aber nicht.

Mach Deinem Hund noch eine schöne Zeit, Du machst ihm sein restliches Leben nicht leichter, wenn Du zusammenbrichst.

Ich wünsche Dir, daß ein Wunder geschieht und Dein Hund den Krebs besiegt.

Viele Grüße, Jana
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Mitglied seit 05.11.2004
4.928 Beiträge (ø0,92/Tag)

Hallo Karlson,
der Beitrag erschüttert mich!
Mir geht es genau so, wenn ein geliebtes Haustier von uns gehen muss!

Unser Justin I. war "nur ein Kater" aber so herzallerliebst, das mir heute noch die Tränen kommen, wenn ich sein Bild betrachte und am liebsten in sein langhaariges schneeweißes Wattefell kraulen würde.... traurig
Er wurde auch nur 6 Jahre alt, er hatte Knochenkrebs..... zum Heulen

Unsere Jessy, die ich völlig abgemagert aus dem Tierheim hatte (eine Schäferhündin) war auch die Beste und Liebste, die es auf Erden gab, sie hat vor langer Zeit mit meiner Hilfe die Regenbogenbrücke überquert!
Es ist mir nicht leicht gefallen, erst ab dem Zeitpunkt, wo sie freiwillig die Valium geschluckt hat und mich mit jeder Tablette dankbar angesehen hat, als würde sie wissen, das ich es nur gut meine und es ihr hilft, den letzten Weg leichter zu beschreiten! Das war für mich eine Zustimmung von ihr, sie hat Zeit ihres Lebens nie freiwillig eine Tablette geschluckt!

Es ist nun 2 Jahre her und heute bekomme ich noch feuchte Augen und einen dicken Kloss im Hals.........

Für mich (und meine Familie) sind Tiere nicht einfach nur Tiere, so scheint es bei Dir auch zu sein, sie sind Familienmitglieder, wertvoll und beschützenswert.

Deshalb habe ich nur einen Rat für Dich, auch wenn es momentan sehr roh und herzlos klingt: Bitte geh so rasch es nötig ist und begleite Karlson auf den letzten Weg! Lass ihn nicht leiden, das hat er nicht verdient!
Diese Kraft musst Du noch aufbringen, auch wenn es schwer fällt! (und das tut es!)

Ich habe heute noch eine Galerie meiner Tiere in den fröhlichsten Momenten, das erinnert mich immer daran, wie gut es ihnen bei uns ging. Auch wenn ich traurig bin, das sie nicht mehr da sind, weiß ich, das sie ihr Leben gut und sorglos und geliebt, sowie behütet bei uns verbringen durften.

Ich wünsche Dir natürlich, das Karlson den Krebs besiegt und alles gut ausgeht!
Aber sollte dem nicht so sein und Du vor der schwerwiegenden Entscheidung stehen, schicke ich Dir ein (wahrscheinlich abgedroschenes und veraltertes, aber trotzdem wirksames) Gedicht, das mir sehr geholfen hat:


Wenn es soweit ist...

"Text aus urheberrechtlichen Gründen von Admin entfernt."

aus dem Englischen von Werner Schuster

Ich wünsche Dir und Karlson viel Glück und wenn das Unausweichliche kommt, viel viel und noch mehr Kraft!

liebe Grüße

Claudia
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Mitglied seit 11.12.2005
30.242 Beiträge (ø6,13/Tag)

Hallo Karlson!


Das ist nun mal so, die Hunde werden nicht so alt wie die Menschen. Irgendwann kommt dieser Zeitpunkt.

Versuche, es ihm so schön als möglich zu machen. Und freue Dich an der Zeit, die euch zusammen noch bleibt!

Alles Gute!

LG Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
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Mitglied seit 13.08.2006
3.759 Beiträge (ø0,8/Tag)

Hallo,

es ist bestimmt ein furchtbarer Schmerz, den Du fühlst. Ich mache mir oft Gedanken, wie es sein wird, wenn einer meiner geliebten Tiger von mir geht. Ich weiß, dass dieser Zeitpunkt nicht mehr weit weg ist traurig Ich habe es einmal, überraschend mit erleben müssen, es tut einfach nur weh, wenn ein geliebter Freund geht...

Aber es ist so, unsere Tiere sterben früher als wir, vielleicht ist das gut, denn wir können bis zum Ende für sie da sein. Es wäre furchtbar für mich, zu wissen, dass ich gehen muss und weiß nicht, was aus meinen Tieren würde...

Gib deinem Freund bis zum letzten Moment das Gefühl, für ihn da zu sein, ihn zu lieben....und ich bin mir sicher, wen man liebt, der ist nicht für immer weg.

Ich wünsche Dir viel Kraft, alles Liebe,

Biker



Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren dieser Welt können keinen erschaffen!
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Mitglied seit 06.11.2004
8.181 Beiträge (ø1,53/Tag)

Hallo,
wie meine div. Vorredner bereits bemerkt haben, ist es nun mal so, das Tiere nicht so alt werden wie wir. Mit diesem Aspekt muss man sich schon auseinandersetzen bevor man sich einen Hund anschafft. Irgendwann kommt dann dieser schmerzliche Moment und ist unvermeidbar. Bei uns war es auch so und der Tierarzt sagte zum Trost " denken Sie immer daran, das der Hund sehr schöne 13 Jahre bei ihnen hatte " . DAS hat mir und meiner Fam. sehr geholfen.
LG Jürgen
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Mitglied seit 03.08.2007
133 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo,

ich danke euch für eure vielen tröstenden Worte. traurig traurig traurig traurig
Danke euer Karlson1
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 22.03.2005
6.147 Beiträge (ø1,18/Tag)

Hi!

Ich hab 3 Jahre gebraucht um nicht binnen 2 Minuten loszuheulen, wenn von meinem Hund gesprochen wurde. Mittlerweile halte ich 10 Minuten aus, bevor ich feuchte Augen kriege.... Welt zusammengebrochen
Verstehn tun das die wenigsten in meinem Umfeld, "war doch nur ein Hund". Lass Dir nix einreden. Manch einen trifft es mehr, manch einen weniger.
Ein Erfahrungswert rückblickend betrachtet:
Trotzalledem er ein ziemlich ungutes Ende mit schmerzhaftem Krebs hatte. Ich war ernstlich froh, dass ich sagen konnte "Nein, wir erlösen ihn jetzt, es reicht!", ein Mensch hätte sich qualvoll zutode leiden müssen. Ich konnt ihm diesen Dienst erweisen, das war schlimm und gut zugleich.

Ich versteh Dich, helfen kann ich Dir leider auch nicht.

Grüße und gute Wünsche
Melli
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Mitglied seit 01.05.2008
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Karlson!

Ich kann gut mit dir fühlen, da ich heute meinen lieben Schnuffi einschläfern musste. Es tat mir sehr weh aber du musst dir nur eines immer vor Augen halten. Was ist für das Tier das beste? Wenn du deine Entscheidung NUR zum Wohle deines Tieres triffst wird die Trauer auch leichter, da du dir nichts vorzuwerfen hast. Bezüglich der Trauer kann ich nur sagen es schmerzt natürlich sehr aber ich weiß dass es meinen Hund nun besser geht und er keine Schmerzen mehr hat. Ich bin dankbar, dass ich einen derart tollen Gefährten hatte und bin froh dass wir 8 schöne Jahre verbringen durfte. Jedesmall wenn mich die Trauer übermannt dann denke ich einfach an einen schönen Moment mit ihm...
Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut zusprechen.

lg,
Stefan
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Mitglied seit 03.03.2005
11.509 Beiträge (ø2,2/Tag)

eigentlich Trauer euren Hund 2216617468... - jeder Gang(k) macht schlank Na!

Herzliche ...

eigentlich Trauer euren Hund 1738415081


Stefan, kein leichter Weg, zum Heulen

ich wünsche dir immmer solche guten Gedanken in traurigen Momenten!

eigentlich Trauer euren Hund 1585107225
eigentlich Trauer euren Hund 230316719eigentlich Trauer euren Hund 648200601


Start:30,0 kg.....24,0 kg.....20,0 kg....15,0 kg...eigentlich Trauer euren Hund 154304515*heul* 10,0 kg....5.0 kg..... Zieleinlauf
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Mitglied seit 26.04.2004
2.411 Beiträge (ø0,44/Tag)

Hi,

meine letzte Huendin Nelly ist an Krebs gestorben, TA hat noch versucht, zu operieren, aber es war nichts mehr zu machen, der Krebs hatte die Blutgefaesse in Leber und Milz zerfressen und ohne Leber kannst nicht weiterleben.

Nelly ist aus der Narkose nicht mehr aufgewacht.

Du kannst den Tod Deines Hundes nicht verhindern, was Dir aber bleibt, ist die Erinnerung an eine schoene Zeit und Erlebnisse, die Du ohne den Hund nicht haettest haben koennen - in meinem Fall beispielsweise 20 km Ausdauerpuefung im Remstal, ununterbrochen stroemender Regen, ca 25 Radfahrer mit je einem Boxer, der daneben trabt,

oder toben mit Hund in der Brandung des Atlantik oder, oder, oder .......

Konzentriere Dich auf das Schoene, das Ihr mit Hund erlebt habt und hol Dir sofort einen neuen Welpen.

Die guten Erinnerungen und der Welpe draengen den Trennungsschmerz in den Hintergrund - Du musst es nur wollen und nicht vor Selbstmitleid zerfliessen

Gruesse Frank
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Mitglied seit 08.08.2005
2.142 Beiträge (ø0,42/Tag)

Hallo, ich habe vor 2 Jahren gleich 2 Hunde verloren: Unsere DSH "Chilca" hatte Krebs und bekam dann noch einen Schlaganfall. Sie war erst sieben Jahre alt und ich mußte sie einschläfern lassen. Natürlich waren wir alle bei ihr und haben sie im Arm gehalten, aber es war schlimm! Trotzdem waren wir erleichtert, daß sie nun nicht mehr leiden mußte und haben "Gina" aufgenommen, die hier in der Türkei unter furchtbaren Bedingungen lebte. Sie war gerade 3 Monate alt und ein Glück auf 4 Beinen. Sie starb unendlich qualvoll an Rattengift eine ganze lange Nacht hindurch...sie wurde gerade 1 1/2 Jahre. Das war viel, viel schlimmer für mich, ein junger gesunder Hund und so langes leiden. Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke-
Ich schließe mich Frank an, auch wenn es immer ein bißchen herzlos kllingt, aber ein neuer Hund hilft immer über die Trauer hinweg und betrachte es doch als sein Erbe ...er vermacht einer armen Seele sein schönes Zuhause und einen liebevollen Platz.
Daß das alles nicht leicht ist und schmerzt ist doch ganz klar und jeder,der ein Tier hat, wird das verstehen
LG
Angelika
eigentlich Trauer euren Hund 1952897506
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Mitglied seit 22.07.2003
22 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Karlson,
ich kann deinen Schmerz sehr gut nachfühlen. Wir mußten uns Anfang Februar von unserer Hündin trennen. Sie war zwar schon fast 14 aber bei dem eigenen Hund denkt man immer er würde alle Altersrekorde brechen. In den ersten Wochen hätte ich ständig weinen können. Ich habe mich an den Computer gesetzt und Abende lang Berichte gelesen, von Menschen, die ein Tier verloren hatten. Ich habe dabei nur geweint, aber ich glaube, dass mir diese ganze Heulerei geholfen hat. Nach zwei Monaten war ich dann soweit und wir haben uns eine Hündin aus dem Tierheim geholt. Das hilft sehr, obwohl wir unseren Liebling nie vergessen werden. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffentlich noch etwas gemeinsame Zeit, die ihr genießen solltet.
Alles Liebe Roxana
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