Halsschlagader-OP

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Mitglied seit 07.06.2012
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallochen, ich hätte eine Frage:
Wer hat schon eine Hansschlagader-OP hinter sich? Mein Mann wird demnächst operiert und hat mächtige Bedenken. Die Risiken sind aber auch sehr hoch. Läßt man es aber nicht machen, kann es zu einem Schlaganfall kommen. Wie macht man es richtig.
Liebe Grüße
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Mitglied seit 12.12.2005
5.636 Beiträge (ø0,91/Tag)

Hallo,

Ansprechpartner wäre hier wohl der betreffende Arzt und nicht Hobbymediziner aus einem Kochforum.

vG Marion
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Mitglied seit 21.04.2005
6.292 Beiträge (ø0,98/Tag)

Hallo,

sowas wird ja nun wirklich von Spezialisten gemacht. Und ich gehe davon aus, grundsätzlich wissen die, was sie tun und warum. Jedenfalls allemal besser als irgend ein Laie oder man selbst. Klar ist sowas risikoreich und man hat Angst. Aber du schreibst es ja: ohne die OP steigen die Risiken für einen Schlaganfall sehr, es ist auch nicht gut, das Gehirn eventuell nicht genug durchblutet zu haben.

Mein Vater hat vor Jahren (es mögen ca 8 sein) so eine OP machen lassen und hat es sehr gut überstanden. Die Angst vorher war das Schlimmste, vor allem für meine Mutter. Die OP und die Nachsorge waren nicht schlimm. Man merkt ja nicht, wenn so eine Schlagader sich zu setzt, wenn man die Auswirkungen bemerkt, ist es zu spät. Und man merkt nach der OP auch nur die Wundschmerzen, die Narbe. Und das war, so erinnere ich mich, bei meinem Vater alles halb so wild. Es ging ihm erstaunlich schnell wieder sehr gut.

Also haltet euch tapfer, das wird schon! ...

Liebe Grüße, Doris
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Mitglied seit 11.07.2007
9.124 Beiträge (ø1,62/Tag)

Hmh, was genau wird denn operiert???? Was denn nun?
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Mitglied seit 14.07.2004
1.920 Beiträge (ø0,29/Tag)

Hallo Ani - ich kann Dir mitteilen, dass eine Freundin von mir vor 3 Jahren operiert wurde - da war sie 60J. Bei ihr lag eine Verengung vor und die Ader wurde geweitet und es musste eine Gefäßprothese (Stück aus einer Beinvene) eingesetzt werden. Danach war sie 3 Tage auf Intensivstation, vor allem auch deshalb, weil sie Diabetikerin ist - und sie musste sich danach lange schonen. Aber inzwischen ist das vergessen und es geht ihr gut.

Bitte mach Dich nicht verrückt und vor allem - such im Internet nicht nach Risiken usw ... das entmutigt Dich nur vollkommen. Wenn es euch beruhigt, fragt den Operateur wie viele der OPs dort im Monat in dieser Art gemacht werden und lasst euch dort in der Klinik aufklären. Denk immer daran, dass keine OP ds Leben Deines Mannes in Zukunft zum Eiertanz macht - die OP aber doch offenbar eine grosse Chance bietet, den Schlaganfall abzuwenden.

Risiken gibt es, das weisst Du und Dein Mann weiss es auch ... aber: es ist offenbar eine gut geplante OP, also kein Notfall, da wäre das Risiko um einiges höher - das heisst, das OP-Team wird nach besten Möglichkeiten für Deinen Mann zusammengesetzt. Die Beschwerden werden von selbst sicher nicht besser werden und wenn es keine konservative Alternative 8also ohne OP) gibt, solltet ihr Eurem Arzt vertrauen, wobei eine Entscheidung immer bei euch bleibt - das kann euch niemand abnehmen.
Ich wünsche Deinem Mann auf jeden Fall alles erdenklich Gute , eine excellentes Operationsteam und dass er ganz schnell wieder gesund wird.
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Mitglied seit 04.04.2010
4.032 Beiträge (ø0,87/Tag)

Hallo,

es gibt zu diesem Eingriff keine Alternative. Das müsste der Hausarzt aber auch schon gesagt haben.

Viele Grüsse aus Köln

pu
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Mitglied seit 11.07.2007
9.124 Beiträge (ø1,62/Tag)

Ani, soll bei Deinem Mann ein Katheter gesetzt werden??

Wenn ja, klar gibt es Risiken, aber die sind relativ gering. Es ist ja keine wirklich richtige OP, Von dem Eingriff selbst dürfte er nicht spüren, er kann sich auch etwas zur Beruhigung geben lassen.

Alles Gute für ihn........

LG Marlar
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Mitglied seit 21.04.2005
6.292 Beiträge (ø0,98/Tag)

@Marlar,

unter OP verstehe ich die Ausschabung der Arterie. Eine Aufdehnung durch Ballon-Katheter ist nach dem, was man meinem Vater damals gesagt hat, noch nicht die OP. Aber eine genaue Antwort kann sicher Ani geben.

Gruß, Doris
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 14.11.2008
13.002 Beiträge (ø2,54/Tag)

hallo
Dies ist das Forum Beauty und Life...
aber life passt doch.
hilfreich ist immer, wenn so eine Frage kommt, der Hinweis, der Arzt wäre doch der passende Ansprechpartner.
Ich kenne 2 Patienten, die einen Aortenriss durch operatives Eingreifen überlebt haben.
Da es sich hier um einen geplanten Eingriff zu handeln scheint, ist nur die Frage nach der Qualifikation des Operateurs zu klären.
Gruß mo
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 14.11.2008
13.002 Beiträge (ø2,54/Tag)

Nachtrag-
2 von 2.
gruß
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Mitglied seit 07.06.2012
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallochen,
vielen, vielen Dank für eure Infos. Natürlich wurde mein Mann aufgeklärt durch den entsprechenden Operateur. Aber gerade das hat ihn so verunsichert. Risiken über Risiken, da überlegt man 3x ehe man sich zu so einer OP hinreißen läßt. Aber, ich habe ihn heute früh in der Uni abgeliefert und nun wollen wir hoffen, dass er nicht zu den 5% gehört, wo es Komplikationen gibt.
Ich werde Bescheid geben, wenn alles überstanden und er zu Hause ist. Vielleicht kann man da doch bevorstehende Ängst nehmen.
Nochmals vielen Dank sagt Ani
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 15.08.2007
15.117 Beiträge (ø2,71/Tag)

Hallo,

da drück ich mal die Daumen. Natürlich ist man da verunsichert, erst recht nach der Aufklärung über die Risiken. Aber eigentlich dürfte man sich ja noch nicht mal trauen, ein Aspirin zu nehmen, wenn man den Beipackzettel durchgelesen hat. Bei deinem Mann ist die OP eben unumgänglich, deshalb muss man da nicht zweifeln, ob man das Richtige tut. Eigentlich ist es doch ein Wunder, was die Ärzte heute alles fertigbringen. Noch vor wenigen Jahren wäre das Schicksal deines Mannes besiegelt gewesen. Und jetzt wird ganz sicher alles wieder gut!

mfg
Salvy


Rückgrat - Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ...
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Mitglied seit 18.07.2005
37.729 Beiträge (ø5,95/Tag)

Hallo,

dann wünsche ich Deinem Mann alles Gute und Dir, dass Du nicht allzu aufgeregt bist und so viel Angst hast. Das wird schon alles klappen.
Meine Schwiegermutter hatte die OP vor etlichen Jahren in der Berliner Charite und es hat alles wunderbar geklappt.


Halsschlagader OP 1526355418Gruß renimo
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Mitglied seit 04.04.2010
4.032 Beiträge (ø0,87/Tag)

Salvy,

ganz so dramatisch war die Lage vor einigen Jahren nicht. Derartige Eingriffe an der Halsschlagader werden schon seit 50 Jahren durchgeführt.

Viele Grüsse aus Köln

pu
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Mitglied seit 11.07.2007
9.124 Beiträge (ø1,62/Tag)

Ani, der Arzt muß aufklären, um sich rechtlich abzusichern!!

Ich drück die Daumen, wird schon gut gehen........... ...
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