Kann nerv. "Belastung" krank machen???

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Mitglied seit 29.12.2009
698 Beiträge (ø0,2/Tag)

Frohes Neues Jahr an Alle Lächeln

Also irgendwie bin ich seit Monaten total schlecht drauf... Haben ganz oft schlimme Magen-/Darmprobleme und habe schon sämtliche Untersuchungen hinter mir - ohne Diagnose zum Heulen

Seit längerer Zeit habe ich den Verdacht, die Ursache zu wissen. Mir ist ca. 2 Monate, bevor die Symptome aufgetreten sind, innerhalb meiner Arbeit ein Job in höherer Position angeboten wurden, ein bisschen anderes Aufgabengebiet und auch mehr Verdienst, aber folgl. Weise auch mehr Verantwortlichkeit und Aufgaben, die irgendwie absolut nicht mein Ding sind (z.B. Außendienstfahrten innerhalb Deutschlands, pers. Kundenbesuche ...). Viele Sache muss ich auch noch dazulernen, weil es doch ein völlig anderes Gebiet innerhalb der Firma ist.

Wäre ja blöd gewesen, das Angebot im ersten Moment abzulehnen. Aber ich habe das Gefühl, das mein Krankheitsbild mit der Belastung zusammenhängt. Wache mit den Gedanken auf und schlafe mit ein...und nur negativ, dass ich das nicht packe. Meine derzeitige Arbeit macht mir auch Spaß und ich weiß dabei, was ich kann.

Als ich zugesagt hatte, ging es mir auch super!!! War total begeistert, vom Chef soviel Vertrauen zu bekommen.

Bin normalerweise kein Stück labil bzw. bin eigentlich selbstbewußt... Jajaja, was auch immer!

Hat irgendjemand schon mal Ähnliches durch ??? Oder spinne ich mir nur was zusammen ???
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Mitglied seit 18.03.2007
1.845 Beiträge (ø0,41/Tag)

Hallo,

ein klare Ja - nervliche Belastung kann krank machen.

LG K-lorie
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 21.06.2009
2.687 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hi ouzosommer,


vielleicht kennst du den Spruch, solange jemanden befördern, bis er fehl am Platz ist.
Ich sehe das aus deiner Schilderung, das dies bei dier der Fall ist. Der Chef sieht deine Fähigeiten, hat dir mehr anvertrauen wollen und das kam dabei raus. Sprich doch mal mit ihm, das die das so nicht liegt und du deinen alten Job wieder willst und du da weit aus effektifer bist.
Was du beschreibst sind beginnende psychosomatische Erkankungen. Hör auf, bevor es schlimmer wird. Hatte selbst mal Herzanfälle deswegen mit Symptomatik bis hin Richtung Herzinfarkt. Bin erst 37 soviel dazu. Der Doc meinte auch, das mit dem Herz bestens in Ordnung ist.

Weiter möchte ich hier nicht dazu eingehen. Kannst mir aber gerne eine KM schreiben.

Ach so, seit 9 Jahren bin ich den Krempel los und mir geht es bestens.



lg mayordomus
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Mitglied seit 06.02.2004
4.243 Beiträge (ø0,75/Tag)

Hallo,

das kommt mir sehr bekannt vor traurig

Mir ging es vor 4 Jahren ähnlich, nur dass ich jobmässig die Wahl zwischen Pest und Cholera hatte, also hab ich die besser bezahlte Stelle genommen.

Abgesehen davon, dass im neuen Job wohl jeder Anfangsschwierigkeiten hat, die bei manchen halt etwas länger dauern, bezeichne ich meine Entscheidung als größten Fehler, den ich je gemacht habe. Aber momentan muss ich da einfach noch durch, bis sich etwas anderes findet.

Ich hatte selten Zweifel, dass ich den Job nicht schaffe, wenn ich die Menschen in meiner Umgebung sehe, die im Grunde den gleichen Job machen. So gesehen bin ich gut YES MAN Vielleicht kannst Du Dich da auch an Anderen orientieren, die vor Dir den Job gemacht (und geschafft) haben. Gerade in verantwortungsvollen Posten trifft man öfters die größten Pfeifen (sorry Na! ), da kannst Du nur besser sein *motivier*

Trotzdem kränkel ich seit 4 Jahren nur rum und bin mir auch sicher, dass es am Job liegt und genau deshalb orientiere ich mich gerade um. Kein Job ist es wert, dass man krank wird.

Ist es vielleicht eine Option für Dich in den alten Job zurück zu gehen? Oder denk nochmal genau darüber nicht, was Dich so sehr stört. Ich mache übrigens teilweise auch einen Job, der nie mein Ding war, aber ich bin hineingewachsen und genau dieser Bereich ist es jetzt, der mich nicht hat früher wechseln lassen.

Liebe Grüße
Gaby
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Mitglied seit 29.12.2009
698 Beiträge (ø0,2/Tag)

Bin echt total "gespalten", der Job muss halt besetzt werden und dann bekomme ich jemanden vor die Nase gesetzt traurig Und die "schlauen Sprüche" der Kollegen traurig

Aber wie erwähnt, glaube mich belastet das alles so...
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Mitglied seit 11.06.2006
13.219 Beiträge (ø2,76/Tag)

Hallo ...

gerade der Darm reagiert extrem auf nervliche/psychische Belastung (vegetatives Nervensystem) ...

von daher ist das gar nicht so abwegig.

Lieben Gruß
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Mitglied seit 29.12.2009
698 Beiträge (ø0,2/Tag)

... ich glaube ( Jajaja, was auch immer! ), dass ich bei einer Absage weiterhin meinen derzeitigen Job machen kann. Aber unter welchem Blickwinkel vom Chef .... traurig
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Mitglied seit 05.08.2009
688 Beiträge (ø0,19/Tag)

ohwei, ich mache genauuu das selbe gerade durch und bin dadurch jetzt auch arbeitslos... selbst jetzt, wo ich keine belastung mehr durch nervende chefs und intregante kolleginnen mehr habe, halten die beschwerden an... und weiter wissen tu ich auch nicht...

aber um auf die frage zu antworten - JA, vieles kommt allein von der psyche...

gute besserung und grüße
mb
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Mitglied seit 22.08.2006
2.846 Beiträge (ø0,6/Tag)

Dir fehlt nichts anderes, als: Mut.

Wer keinen "Bammel" vor einer neuen Herausforderung hat, der darf sicher sein, dass die Aufgabe für ihn zu klein ist. Wachsen tut weh. Du hast dich entschieden. Jetzt sammle deine Kräfte, packs an, und hör auf zu schwächeln. Nichts ist fataler, als unter seinem Können zu bleiben.

Du schaffst es! Ich weiß das. Frag mich bloß nicht warum hechel... - aber ich weiß es.

Ein großes Neues Jahr!

Dorys.
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Mitglied seit 11.11.2006
4.321 Beiträge (ø0,93/Tag)

Hallo

ich kann auch nur ja dazu sagen.

Hatte lange einen verantwortungsvollen Job, und die Belastungen
schlugen bei mir auch auf Magen Darm über. Habe aufgehört und
nun geht`s mir gut Lachen

lg
tinchen
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Mitglied seit 06.02.2004
4.243 Beiträge (ø0,75/Tag)

Ein guter Chef sieht meiner Meinung nach die Sache realistisch und ist letztendlich froh, wenn Du ihm rechtzeitig eine "Absage" erteilst. Wenn Du Deinen Dir angebotenen Job schlecht machst oder sogar krank wirst und länger ausfällst, ist keinem geholfen.

Und letztendlich geht es um Deine Gesundheit. Ich weiß, ich hab gut reden, habe ja schließlich auch lange gebraucht, bis ich endlich eine Entscheidung getroffen habe. Aber allein seit ich diese getroffen habe, geht es mir schon viel besser.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 21.06.2009
2.687 Beiträge (ø0,73/Tag)

Hi,

was ist dir wichtiger: wie dein Ansehen ist oder deine Gesundheit?


lg mayordomus
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Mitglied seit 06.04.2008
1.789 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo,

natürlich kann sie das > s. psychosomatische Erkrankungen.

LG wermut
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Mitglied seit 04.04.2005
13.861 Beiträge (ø2,65/Tag)

Hallo,
Dein Chef hätte Dir das doch sicher nicht angeboten, wenn er nicht meinen würde, dass Du das packst. Also nur Mut!
Gibt es die Möglichkeit es auszuprobieren und dann ggf. einen Rückzug zu wagen, vielleicht das ganze vorher noch mal mit ihm klären.
Sonst ist es sicher besser, ehrlich mit ihm zu reden, bevor Du es wagst und es nicht klappt. Wie die anderen sagten, lieber ehrlich bleiben - sollte die Meinung von Deinem Chef über Dich sicher nicht verschlechtern.
Gute Besserung und viel Erfolg
lg
morgaine
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Mitglied seit 17.01.2002
43.740 Beiträge (ø6,84/Tag)

Ich kann Dir auch nur raten, wirf die Dir gebotene Chance nicht leichtfertig weg, eine Aufstiegschance abzulehnen kann einem auch schnell den Ruf einbringen, ein Feigling zu sein, sich nichts zuzutrauen - heutzutage auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.

Erstens, wie einige andere schon sagen, Dein Chef hätte Dir den Job sicher nicht angetragen, wenn er nicht auch davon ausgeht, dass Du ihn auch packst. Kundenkontakte oder so etwas kann man lernen. Zweitens: Vielleicht kannst Du darum bitten, dass man Dir anlässlich der Beförderung sozusagen als flankierende Maßnahme zur Einarbeitung ein entsprechendes Seminar (Kundenkommunikation oder so was) spendiert oder Du suchst Dir eventuell auf privater Basis einen Coach, der Dich auf die neue Aufgabe vorbereitet. Es gibt viele Menschen in Führunspositionen, sie so etwas machen.

google mal nach: Personal Coaching/Mentoring

lg
susa


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