Wildsau grillen


Mitglied seit 10.11.2004
47 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,
wir planen für eine größere Gruppe eine ganze Wildsau (ca. 60KG) zu grillen.
Da ich sowas noch nie gemacht habe, habe ich ein paar Fragen dazu und es wäre schön wenn jemand sie mir beantworten könnte. Lächeln

1. Wie lange muss ich für die Garzeit rechnen?
2. sollte man die Sau vorbehandeln?
3. Weiß einer wo man einen solchen Grill bekommen kann?
4. Muss ich irgendwelche wichtigen Dinge beachten da es ja Wildfleisch ist und kein Spanferkel.

Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 12.09.2004
15.632 Beiträge (ø3,23/Tag)

Moin!
Geh ma zum Grillsportverein. de da werden se dir helfen....Lächeln Grillzeit übrigens so 10 Stunden!

Gruß, Nick
Wildsau grillen 3231941027Wildsau grillen 2076956033

---- YES MAN ich koche nur aus Verzweiflung. Wo kann man sonst gut essen? YES MAN ------
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.05.2009
873 Beiträge (ø0,28/Tag)

zu Frage 4 gehört die ergänzende Frage 5:
wer garantiert mir, dass es kein Spanferkel ist, sondern eine Wildsau?
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Mitglied seit 12.07.2010
40 Beiträge (ø0,01/Tag)

Ich denke das der TE seine Wildsau sicher beim Jäger kaufen wird um sicher zugehen das es sich um eine Wildsau handelt. Habe mal gelsen das die Sau bevor sie im ganzen auf den Spiess kommt vorgegart wird um die Grillzeit zu verkürzen. Aber der Tipp von Nick ist schon sehr nützlich, ich denke das würde Dir sicher helfen.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
16.150 Beiträge (ø2,78/Tag)


Mitglied seit 05.02.2009
4 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo zusammen!

@14faber06

Mal kurz zum Unterschied zwischen Spanferkel und Ferkeln oder Schweinen.
Ein Spanferkel ist ein Milchferkel, hat also noch nie feste Nahrung zu sich genommen.
(Span kommt von spänen und das ist säugen).
Alles andere was sich schon aus dem Fressnapf bedient ist kein Spanferkel mehr!
Ein echtes Spanferkel ist auch höchstens 8- 12 kg schwer.
Die sind aber in der grösse sehr selten zu bekommen.
Ein echtes Spanferkel kann man der Grösse wegen auch ohne weiteres im Backofen machen.
Kein Witz!!! ...

Gruss

HarryO
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Mitglied seit 14.09.2010
360 Beiträge (ø0,14/Tag)

Analytisch betrachtet:

Wer am Geschmack und der Größe den Unterschied zwischen Wildsau und Spanferkel nicht erkennen sollte...
.
.
.
der hat auch kein Problem in dem Fall, dass er das Vieh als "Wildschwein" isst.



Allerdings wäre ein 60 kg schweres Spanferkel auch ne interessante biologische Kuriosität. "Piglet-zilla" wird dann hoffentlich nicht aus den Überresten bestehen, die die Kampfhubschrauber nach der verzweifelten Verteidigung der Innenstadt von dem Vieh übrig gelassen haben. Lächeln
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Mitglied seit 17.01.2002
10.113 Beiträge (ø1,74/Tag)

Hallo

Jeder Laie kann den Unterschied zwischen Spanferkel und Wildschwein erkennen - Spanferkel mit Schwarte - Wildschwein ohne Schwarte - eben abgezogen.

Gruß
Werner
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
16.150 Beiträge (ø2,78/Tag)

Und spätestens wenn du den Viechern ins Gesicht schaust siehst du den Unterschied. So ne Wildsau sieht schon um einiges "martialischer" aus.
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Mitglied seit 10.11.2004
47 Beiträge (ø0,01/Tag)

vielen Dank für eure zahlreichen Tipps. Zum Thema Wildsau, ich bin nicht nur Küchenmeister sondern auch Jäger und hab die Sau selber erlegt. Der Vergleich Wildschein und Spanferkel bezog sich mehr auf die Fleischunterschiede ob man dort was zu beachten hat. Eigentlich wollte ich kein eigenen Grill für einen Tag bauen da sich sowas nicht lohnt. Aber jemanden zu finden der einem so etwas leiht ist schwer zu finden
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Mitglied seit 26.05.2010
679 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hallo Corny,
wenn Du den geeigneten Platz dazu hast, wir haben mal einen etwa 40kg-Überläufer wie folgt zubereitet:
vorher abschwarten, dann einen Metzger bitten das Fleisch mit einer Salzwasser zu durchspritzen (sorry, mir fällt grad einfach nicht der richtige Ausdruck ein). Schweinchen in Alufolie packen, an den Läufen die Folie mit Draht befestigen, damit sie nicht runterfällt. Vormittags ab 10 / 11 Uhr sollte jemand an dem Ess-Platz einen ziemlich großen Haufen Buchenscheite anzünden und gut pflegen, so dass gegen 15/ 16 Uhr ein riesiger Haufen Glut vorhanden ist. Dann das Alu-Schweinchen drin eingraben und locker 5 Stunden drinlassen. Wir haben das damals von Baumscheiben gegessen, die wir frisch von einem Buchenstamm runtergesäbelt hatten, dazu Salz, Pfeffer, Brot und Kartoffelsalat: perfekt und urig. Vielleicht wäre das ja eine Alternative für Dich.
LG
Sandra
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Mitglied seit 26.05.2010
679 Beiträge (ø0,25/Tag)

Sorry, ich meinte natürlich "Salzwasser-Lösung"...
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
16.150 Beiträge (ø2,78/Tag)

Ich hab auch schon sehr einfach gehaltene Selbstbau-Drehgrills im Einsatz erlebt. Einfach 2 Holzböcke (Hauklötze) und als Spiess drüber eine alte Metallstange oder auch ein halbwegs grader armdicker Ast/Stamm. Feuer/Glut dann einafch von unten in einer Feuergrube.
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Mitglied seit 10.11.2004
47 Beiträge (ø0,01/Tag)

Was ich evtl. zu erwähnen habe ist, das es in mienem Restautant statt finden soll somit fällt das eingraben flach ( Hygiene)
Die Idee mit den Holzblöcken ist gut nur haben die das Schwein per Hand gedreht? Könnte ich mir schwierig vorstellen bei der langen Garzeit
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
16.150 Beiträge (ø2,78/Tag)

Drehen von Hand gehört schon dazu. Im Normalfall wird das so gehandhabt, dass der Bierkasten neben die Kurbel kommt und wer sich ein Bier nimmt darf so lange kurbeln bis sich jemand anders ein Bier nimmt und ihn ablösen muss.

Gleichmässiges, langsames Drehen ist zwar ideal, aber bei der rustikalen Methode mit 2 Holzblöcken reicht es auch wenn man alle paar Minuten mal eine 1/4 Drehung macht.
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