Grillen mit Holz


Mitglied seit 29.01.2006
2.385 Beiträge (ø0,47/Tag)

In unserem Garten steht ein selbstgemauerter riesengroßer Grill. Über der Feuerstelle kann man das Grillgut über 5 Etagen verstellen. Rost und Auflagen an den Seitenwänden des Ofens sind aus 18/10, bisher habe ich den Grill nach alter Sitte mit Grillkohle betrieben. Nachdem vor 2 Jahren ein großer, alter Apfelbaum aus dem Garten weichen musste, stapeln sich die Baumhölzer, schön abgedeckt und gut durchgetrocknet, in einer Gartenecke.
Frage: Wichtige FrageWie und in welcher Weise könnte ich das \'Apfelbaum\'-Holz zum Grillen verwenden Wichtige FrageIch könnte jede Menge Grillkohle einsparen, und das Holz würde weniger Achtung / Wichtig
Würde das Grillgut den Geschmack des Holzes annehmen? Ich möchte, wenn möglich, nicht alles in Alufolie einwickeln, ein Backblech könnte benutzt werden.
Hilfe erbittet von Euch Euer Klaus aus NRW. na dann...
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 15.11.2005
716 Beiträge (ø0,14/Tag)

Hi Klaus,

also zugegeben, Apfelbaumholz hatte ich noch nie, aber mit Buche habe ich sehr gute Erfahrungen.

Einfach ein nettes Feuerchen machen und wenn das Feuer runtergebrannt ist und die Holzstücke glühen, wie normal grillen Lächeln

Grüße

Kai
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Mitglied seit 03.11.2003
1.859 Beiträge (ø0,32/Tag)

hihi guys

@ klausdewittene: ich brauche zwar selten Holz zum Grillieren, aber wie Kai erwähnt hat, das Feuer runterbrennen lassen und
nicht über offener Flamme grillen!!

Trocken genug sollte das Holz nach 2 Jahren ja sein

c u

Mike
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Mitglied seit 29.01.2006
2.385 Beiträge (ø0,47/Tag)

Ich danke Euch, meine Freunde, so wird das Apfelholz noch zu etwas Nütze sein.
Die nächste Grill-Party also mit loderndem Holzfeuer Achtung / Wichtig
Wenn ich den Zugang mit einer Metallplatte verschließen würde, könnte ich bestimmt auch gut Brot in \'diesem Kamin\' backen Achtung / Wichtig Wichtige Frage
Euer Klaus aus NRW.
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Mitglied seit 18.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)

hi guys an gals,

grillen mit holz ist das ultimative grillerlebnis .
mit einem guten holz grill lassen sich resultate erzielen ,welche weder mit kohle noch mit gas erreicht werden können.voraussetzung ist natürlich das der grill zugedeckt werden kann, und eine kontrolle der verbrennungsluft möglich ist.

verschiedene holzarten können den speisen eine geschmacksnuance verleihen, welche sonst unerreichbar ist (sogar mit der smoke box).

speziell holz von fruchtbäumen können hier nur als vorteil angesehen werden. bei nadelhölzern musst du etwas vorsichtiger sein ,denn verbranntes harz kann einen (zu) starken geschmack hinterlassen.
was das grillieren über der flamme anbelangt, da streiten sich die geister. für ein scharfes anbraten sind einige sekunden über der flamme geradezu ideal, aber dann rasch weg auf eine kühlere gegend des rostes. viel spass beim experimentieren

lg tawatinaw
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Mitglied seit 29.01.2006
2.385 Beiträge (ø0,47/Tag)

Hej, tawatinaw!
Anaquoness, ein Ojibway, diente im ersten Weltkrieg als Soldat der kanadischen Armee in Europa. Er schrieb folgende Zeilen an eine Krankenschwester, die ihn in einem englischen Spital gepflegt hatte:
Für uns sind die Wälder und die weiten Hügel und das Nordlicht und die Sonnenuntergänge lebendig, und wir leben mit ihnen und leben im Geist der Wälder, wie kein Weißer es könnte.---und wenn wir allein sind, sprechen wir mit dem Wasser und mit den Bäumen und sind nicht einsam, nur denken wir immer an die alten, lang vergangenen Tage und an die alten Männer unseres Volkes--- Der Wolf ist wild, aber er ist unser Bruder, er lebt auf die alte Weise, doch der Saganash, der weiße Mann, ist manchmal wie ein Welpe und stirbt, wenn der Wind ihn anbläst---
Die Ojibway oder Chippewa (Algonkin) gehören zum Kulturkreisder Waldindianer. Sie besiedelten einst das riesige Gebiet das von Michigan und Ontario bis zum Prärieland von Saskatchewan reichte.---
tawatinaw, was bedeutet Dein indianischer Name im Deutschen??
Salute! Klaus aus NRW.
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Mitglied seit 18.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)

hello klaus,

besten dank für die worte von anaquoness.

den namen "tawatinaw" habe ich mir von einem nahezu verlassenen weiler in meiner umgebung entlehnt. ich habe mir sagen lassen das es soviel wie "wo die wasser sich treffen" bedeutet. der "tawatinaw river" fliesst in süd nord richtung durch das tal mit dem selben namen . in diesem tal haben vor der ankunft der siedler die " first nattions people "! häufig ihre camps aufgestellt. ich vermute dass die pioniere einfach den namen für ihre siedlung übernommen haben. der tawatinaw river fliesst etwa 70 km nördlich von hier in den athabasca river welcher nach norden fliesst und dann denn lake athabasca bildet. der name entstammt wahrscheinlich aus der sprache der cree aber sicher bin ich hier nicht.
für mich hat der name aber auch eine persönliche bedeutung. es scheint dass ich immer irgendwo lebe wo die wasser sich treffen. ich bin nömlich in der schweiz aufgewachsen und zwar an der stelle wo sich die drei flüsse "aare" , "reuss" und "limmat" vereinigen um dann etwas weiter nördlich zusammen in den rhein zu fliessen..
diese tatsache habe ich eigentlich erst bemerkt als du mich nach der bedeutung meines nicks gefragt hast , aber merkwürdig ist es trotzdem.
meinen indianischen spitznamen ,welcher mir einmal von einer metis freundin gegeben wurde ,ist "masqua" was bär bedeutet auch hier wollte es der zufall das im indianischen tierkreis mein geburtstag ins zeichen des bärs fällt. könnte einem zum denken anregen.

LG Tawatinaw
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Mitglied seit 29.01.2006
2.385 Beiträge (ø0,47/Tag)

Hello, tawatinaw! Du trägst einen tollen Spitznamen: masqua!
Ein ganz berühmter Namenskollege war der 'chief of the Nortern Arapahoe': Black Bear (etwa um 1899).
Es gab auch noch einen 'Friedenshäuptling der Sioux: 'Rocky Bear', etwa auch 1899.
Der Sioux 'Kicking Bear' war ein Apostel des Geistertanz-Kultes, er kümmerte sich wenig um dessen ursprüngliche gewaltlose Doktrin, sondern ließ durchblicken daß die Gläubigen (seines Volkes, Anhänger des Geistertanz-Kultes...) dazu beitragen könnten, eine der Prophezeihungen des Kultes-das Verschwinden des Weißen Mannes- zu beschleunigen. Der G.-Kult wurde von Staat verboten, Anhänger unter Strafe gestellt, Alles so um 1889-1892. Es hieß auch, die Toten würden auferstehen, und der Bison zurückkehren (Geistertanz-Religion).
...Übrigens: die Ojibwas haben vom Jagen und Fischen gelebt, weil das Land nicht gut geeignet war als Farmland. Sie sind unruhig umher gezogen, von einem Ort zum anderen, haben im Sommer Canoes aus Birkenrinde gefertigt, mit denen sie auch auf grössere Flüsse gingen.

Für heute erst mal genug aus alten Zeiten. Es grüsst Dich, 'little masqua', der Klaus aus NRW. Salute! Vorschlag / Idee Lächeln
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