Weinanbau in China


Mitglied seit 17.01.2002
7.488 Beiträge (ø1,09/Tag)

Hallo,
hat jemand darüber mal einen Bericht gesehen. Ich habe per Zufall die Tage im 2. frz. Fernsehen ein Bericht gesehen und was die da auf die Beine stellen ist gigantisch! Hier wird darüber berichtet. Die legen da riesige Flächen an bzw. haben es schon getan. Der tägliche Ausstoß geht in die Millionen und sehr schöne mhmmmh hmmhmhmmmmhhh Chateaux haben sie sich auch hingestellt. (Walt Disney läßt grüßen)
Mann o mann, da kommt eine Weinschwemme auf die Welt zu!
Gruß grappola
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Mitglied seit 17.01.2002
7.488 Beiträge (ø1,09/Tag)

verbessere .. der geplante Millionenausstoß ist wohl Zukunftsmusik, aber was in dem Film gezeigt wurde war schon beängstigend!
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Mitglied seit 13.07.2005
1.199 Beiträge (ø0,21/Tag)

Oh ja, der gute "Great Wall", den durfte ich mir auch schon diverse Male gönnen... Welt zusammengebrochen

Mag sein, dass es den auch in trinkbar gibt, bislang hatte ich nur die Version "ungenießbar" erwischt!

Also, so sehr ich China liebe und Wein liebe, aber beides mag ich (noch nicht, wer weiß was die Zukunft bringt) kombinieren, ich bleibe bei grünem Tee und Schnaps!

Aber machen sich gut als Mitbringsel, die Flaschen, den meisten Leuten klappt erst einmal der Unterkiefer herunter, dass Chinesen Wein produzieren..

gruß, See-ei, mit "Great-Wall"-Allergie...
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Mitglied seit 17.01.2002
43.740 Beiträge (ø6,38/Tag)

Ich bin kein Freund von Weltuntergangsszenarien, vor der gelben Gefahr wurde schon mal gewarnt, da war ich gerade mal 10 Jahre alt Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen. Zunächst mal wachsen in China Millionen neue Konsumenten heran, die ihren Wein haben wollen, für die wird die chinesische Weinwirtschaft wohl erst mal produzieren. Besser als dass sie den Weltmarkt leer kaufen. Und ob die Chinesen nun ein paar amerikanische oder australische Massenerzeuger schlucken oder sich ein paar Repräsentations-Châteaux kaufen, who cares? Ich sehe darin nicht das Ende des guten Weins, ich denke, die Erzeuger, die wir heute schätzen, werden auch in ein paar Jahren noch da sein.

See-ei, glaub es oder nicht, ich hab schon schlimmeres getrunken als Great Wall Na!

lg
susa



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We live in an age when unnecessary things are our only necessities. (Oscar Wilde)
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Mitglied seit 13.07.2005
1.199 Beiträge (ø0,21/Tag)

Grins, Susa, schlimmeres als Great Wall hatte ich auch schon...

..aber selten den Fall, dass die Flasche beim Bankett in der chinesischen Provinz nur für mich besorgt wurde..

Da half nur Augen zu und " gan bei"! Bis zum bitteren Ende...
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 12.09.2004
15.531 Beiträge (ø2,64/Tag)

Moin!
Bei den Mengen werden die Chinesen wohl kaum die "Genusstrinkerfaktion" im Blick haben, eher die Gelagekundschaft im In- und Ausland.

Gruß, Nick
Weinanbau China 3231941027Weinanbau China 2076956033

---- YES MAN ich koche nur aus Verzweiflung. Wo kann man sonst gut essen? YES MAN ------
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Mitglied seit 25.01.2008
2.680 Beiträge (ø0,58/Tag)

Jetzt macht doch nicht so viel Aufhebens um die Chinesen was deren Weinproduktion und deren Weinkonsum betrifft. Ein Volk von unterschätzten 1,3 Milliarden hat andere Probleme im Auge, als die des Weinkonsums.
Da gibt es die Marken Great Wall, Dragon Seal, Chang Yu und verschiedene mehr, die in Supermärkten auftauchen und in ihren Specialcuvées auch stattliche Preise erziehlen, einen Exportwert haben sie allenfalls als Mitbringsel.
Die Trinkkultur bezüglich Wein in China steckt noch in den Kinderschuhen, ob selbst produziert oder für immense Preise importiert. Bei Weißwein wird einem gerne ein Eiswürfel freundlicherweise ins Glas getan, wenn man die Temperatur moniert und der Rote ist auch zumindest im Sommer bei über 35°C ohne Kühler viel zu warm. Einen Weinkühler gibt es nur in allerbesten Restaurants.
Kan Bai (das bedeutet randvolles Glas in einem Zug austrinken) bei teuren Weinen im Kreise von Geschäftsfreunden in teuren Lokalen ist eher die Prämisse als sie im Kreise genussvoller Freundschaften familiär zu genießen.
Die Chinesen produzieren inzwischen gewaltig viel Wein, keiner ist mir bisher aufgefallen oder hat mir besonders geschmeckt, obwohl es auch in China gewaltige Qualitätsunterschiede gibt und viele Joint Ventures mit u.A. französischen, kalifornischen und australischen Firmen bestehen.
In Großstädten, wie Beijing oder Shanghai und selbst in den Touristenmetropolen auf Hainan kann man alles kaufen was Rang und Namen aus dem Ausland hat, chinesische Weine sind da für zahlungskräftige Klientel weniger interessant.
Zur Zeit gehen jedenfalls chinesische Weine zum größten Teil innerhalb des einheimischen Marktes in Supermärkten unter, da gibt es riesige Weinabteilungen und der wachsende Wohlstand, zumindest in den großen Städten, macht es möglich, diese Weine auch an den Mann zu bringen, obwohl mit Wein alles bezeichnet wird, was unter 40% liegt. Maotai mit 63% kommt immer noch besser an und kostet dann soviel wie hier ein Flasche teuren Burgunders. In der Provinz ist das Angebot schon eher mager und auch recht billig, die Leute haben erheblich weniger Geld zur Verfügung und können sich das noch nicht leisten.
Meiner Meinung nach wird es noch sehr lange dauern, bis sich chinesische Weine auf dem Weltmarkt etablieren können, wenn überhaupt, der Einkauf der Chinesen in Frankreich, besonders in Bordeaux, spricht eine ander Sprache.

Gruß, Grenache
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