Was braucht man mindestens... in der Bar?

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Mitglied seit 06.01.2005
523 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo,
ich habe keine Ahnung was man als Grundstock, an Getränken, für Cocktails braucht.
Kann mir jemand helfen Wichtige Frage
Die wichtigsten vielleicht.
Let´s rock!
LG Lucia
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Mitglied seit 22.09.2005
89 Beiträge (ø0,02/Tag)

Lachen Hallo Ghluci

Ich habe mal eben unsere Bar so angeschaut. Wir haben lange keine Cocktails mehr getrunken. Gute Idee.
Also auf jeden Fall Barcardi, Gin, Wodka, Cognac, Zitrone, Tequila ist der Hit.
O-Saft, Angostura Bitter, Grenadine, Barlöffel, Cocktailmaß.
Und natürlich Eis.
Ich denke mal das du da schon schöne Sachen ausprobieren kannst.
Trinkt für mich ein mit.
Liebe Grüße Petra
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Mitglied seit 06.01.2005
523 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo Petra,
klar trinken wir für Dich einen mit und vielen Dank schonmal.
LG Lucia
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Mitglied seit 25.12.2005
101 Beiträge (ø0,02/Tag)

Grundstock an Spirituosen:
weißer Rum, brauner Rum, Wodka, Bourbon, Scotch, Tequila weiß, Weinbrand, Gin
Grundstock an Likören und Co:
Apricot Brandy, Peachtree, Cointreau oder Triple Sec, Martini bianco, Martini rosso, Amaretto
Grundstock an alkoholfreien Mixzutaten:
Grenadine, Kokossirup, Zuckersirup, Blue Curacao - Sirup, Zitronensaft
alkoholfreie Getränke:
Bitter Lemon, Ginger Ale, Tonic Water, Orangensaft, Ananassaft, Maracuja, Cola

Mit dieser Ausstattung kommst Du schon mal sehr weit.
Hast Du schon Bargeräte?
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Mitglied seit 06.01.2005
523 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo havanaclub,

schon mal vielen Dank, hilft mir sehr. Ich möchte nur ein bißchen mixen für den Anfang.
Deswegen denke ich reicht mir erst mal ein shaker. Ey man, bin ich blau!

Ich hoffe, wenn ich dann mal noch mehr Info brauche, kann ich mich wieder melden.

LG Lucia
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Mitglied seit 20.11.2003
189 Beiträge (ø0,03/Tag)

ich weiss ja nicht was du vor hast, aber ich denke nicht, das du jetzt in den fachhandel gehst und gleich 15 flaschen auf einmal kaufst?

ich würde dir was ganz anderes raten: klar gibt es standartspirituosen die du mit der zeit haben solltest, wenn deine bar was hermachen soll, aber anfangen würde ich damit, dass du dir einen drink aussuchst, den du gerne herstellen würdest und dann die zugehörigen zutaten kaufst. dann hast du vielleicht 2 oder 3 flaschen.
dann erweiterst du deine karte um einen drink und kaufst das neu benötigte dazu. inzwischen wird sich schon genug angesammelt haben, dass du mit dem vorhandenen ausser den ursprünglichen etliche weitere kombinationen machen kannst.

wenn du so weiter machst und spass daran hast, wird deine bar ganz natürlich wachsen und die so genannte grundausrüstung wird bald wie selbstverständlich dazugehören.
vielleicht wird deine grundausrüstung ganz anders aussehen, als die oben vorgeschlagenen - mach dir nichts draus - solange es dir schmeckt!

viel spass mit deiner bar!

grüessli

roman
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Mitglied seit 07.02.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Hi ghluci,
interessant, interessant, Deine Frage und die Antworten. Die von Roman gefiel mir gut.
Wir haben vor ca. einem 1/2 Jahr mit Cocktails angefangen, Bücher gekauft (GU) ist nicht schlecht, dann die Flaschen zu den Rezepten, dann das Lexikon der Bar - Standardwerk der professionellen Barmixer -, da lernt man viel über die Getränke selbst usw. kostet nicht billig (?) und inzwischen sind wir bei rund 120 Flaschen angelangt und finder immer noch etwas, was wir nicht haben, manche sind auch gar nicht leicht zu kriegen, wenn man auf dem Land wohnt, hast Du schon mal im Laden Absinth gesehen (die grüne Fee) oder Kahlúa. Am aufwendigsten sind die verschiedenen Liköre, ich wusste gar nicht, dass es soviele Varianten gibt.
Noch einen Tip: Martini Dry wird normalerweise mit Vermouth und Gin (unter anderem) gemixt - (James Bond) aber es gibt Engländer die sagen, dass man sich beim einschenken des Gin in Richtung Frankreich über das Glas verbeugen soll - also nix mit Vermouth.
Auf jeden Fall fiel Spass (fiel kommt von fallen, nach dem Death in the Afternoon - das ist eine Mischung aus Sekt und Pernod)
lg Niko
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Mitglied seit 06.01.2005
523 Beiträge (ø0,09/Tag)

@roman vielen Dank für den Vorschlag hört sich extrem gut an und vereinfacht das Ganze.
Ich möcht auch ciht alle Drinks der WElt sofort machen, es reicht mir schon mein Lieblingsdrink
Pina Colada und seit letztem Jahr auch Tequilla Sunrise.

@ Niko bis zu 120 Flaschen wäre mir jetzt ein wenig zuviel. Eine kleine Auswahl an Drinks reicht mir schon und bei uns auf dem Land bekommt man auch nicht alles.

Ich bedanke mich für die Tips, vielleicht gibts ja noch mehr.

LG Lucia
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Mitglied seit 07.02.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Lucia,
nach Tequila Sunrise empfehle ich eine Margarita.
Übrigens das Buch von GU heisst schlicht Cocktails, hat viele Bilder und eine gute schnelle Übersicht über die verschiedenen Getränkezutaten.
Im Internet findest Du auch die DBU - Deutsche Barkeeper Union -, dort wiederum links auch zu endlosen Drinks.
Bei uns war es das Problem wie beim kochen, man fängt mit Spiegeleiern an und möchte dann mal beim Wohlfahrt essen gehen (oder so ähnlich) und das gleiche gilt wohl auch für Cocktails.
Also dann mix mal schön und den shaker nich läner als 15 Sekunden schütteln *gggg*
Liebe Grüße und na dann Prost denn
Niko
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Mitglied seit 04.11.2005
81 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Lucia!
Wie Roman würd ichs auch halten. Nicht gleich draufloskaufen. Fang mit Deinen Favoriten-Cocktails an, dann haste 2-3 Flaschen. Vielleicht machst Du auch ein kleines (sollte wirklich klein sein) Treffen mit 2-3 Freunden, wenn dann jeder eine Flasche irgendetwas mitbringt, hast Du schon einen gewissen Grundstock (du kannst das ja steuern). Und so nach und nach wird Deine Bar-Ausrüstung tatsächlich von selber wachsen. (Ich greife gerne mal im P...y zu, da gibt es ab und zu mal Bols-Liköre im Angebot). Wenn ich soetwas sehe, fackel ich gar nicht lang.

Liebe Grüße und hoch die Tassen
Killerhering

PS: Das mit den 120 Flaschen von Niko geht übrigens schneller und einfacher als man denkt Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 25.12.2005
101 Beiträge (ø0,02/Tag)

120 Flaschen sind wohl doch etwas zuviel. Na! Es gibt vieles, das miteinander kombinierbar und auch untereinander ersetzbar ist. Z.B. lässt sich Triple Sec sehr gut durch Cointreau austauschen und umgekehrt. Bols ist auch nicht das Ultimative. Einige Firmen stellen Standardspirituosen für die Bar her (z.B. Beveland), die viel weniger kosten als Bols. Für einen Pina Colada brauchst Du nicht unbedingt Kokosmilch. Kokossirup mit Sahne vermischt erfüllt denselben Zweck. Es gibt auch Grundrezepte für diverse Cocktailgruppen wie Sours.
Ein Spirituosensour hat das Rezept 4cl Spirituose, 2cl Zitrosaft, 1cl Zuckersirup. Spirituosen sind in dem Sinne Branntweine wie Gin, Whisk(e)y, Weinbrand etc. . Ein Likörsour folgt dem Grundrezept 4cl Likör, 3cl Zitrosaft und 2cl Orangensaft. Das kannst Du machen mit Amaretto, SC und was die Menschheit sonst noch so an Likören erfunden hat.


Mit Vorsicht genießen würd ich als Laie die Seite der DBU. Dort sind vor allem Rezepte von Meisterschaften drin. Ein Statut der Union besagt, daß nur Rezepte zu Wettbewerben zugelassen werden, die noch nie veröffentlicht wurden. Da ist es kein Wunder, wenn da aus diesem Grund die exotischten Ingredienzen in der Rezeptur auftauchen. rezepte in den vorderen Ränge werden in den Rezeptpool übernommen. Vorgestellte Klassiker haben aber IBA-Standard.
Womit wir bei einem anderen Thema wären...Klassiker, die im \"Pool\" der IBA aufgenommen wurden, sind von der Rezeptur her verbindlich. Anders sieht es aus bei den sogennanten Fancy Drinks. Du kannst Deiner Phantasie freien Lauf lassen. Manchmal habe ich nur wenige Flaschen offen, wenn Gäste kommen. Man nimmt dann einfach, was da ist und kombiniert.
Es gibt gewisse Grundlagen für die Geschmachsrichtung von Cocktails.
Sauer wird ein Cocktail, wenn die Menge des Zitrosaftes doppelt so hoch ist wie die Menge des Sirups (achte aber auch auf die Liköre, die Du verwendest). Medium wird er, wenn sich Zitrosaft und Sirup ausgleichen. Süß, wenn der Anteil des Sirupes den des Zitrosaftes übersteigt. Verwendest Du Sahne, darfst Du keinen Zitrosaft dazugeben, sonst flockt der Cocktail nach einiger Zeit aus. Besser ist da Grapefruitsaft, wenn Du eine bittere Note reinbringen willst. Als Universalsäfte (d.h. passen fast überall hin) gelten Orangen- und Ananassaft. Bei Maracuja dominiert anfangs die Säure, aber er hat auch genug Zucker in sich.
Kurz und gut: es ist wie beim Kochen in der Kombi süß-sauer. Fehlt bei manchem Cocktail der gewisse Pep, kann man 1cl Aperol oder Campari zugeben. Probiere einfach mal aus und lasse Dich nicht auf irgendwelche Rezepte in Büchern festelegen. Das beste Mixbuch für mich ist das von Eric Bolsmann \"Das Lexikon der Bar\". Ist auch Standardwerk bei der Barmeisterprüfung. Ohne Bilder, aber voll von Fachwissen.
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Mitglied seit 07.02.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

@havanaclub
@ghlucia
Hallo,
ich hab noch was für Euch:
unter der hp www.gastonomie-mag.de Stichwort Servce, Bar-Seminaregibt es für Anfänger und Fortgeschrittene verschieden auch Eintagseminare zum Tham Cocktails und Barkeeper, könnt ja man vorbeischauen.
lg potwor
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Mitglied seit 07.12.2005
512 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallöchen, potwor!

Danke für diese Internetseite, werde gleich mal reinschauen.

Eine andere gute Seite \"unter anderem mit Barzubehör\"; da steht das Zubehör und die Beschreibung, wofür dass Zubehör da ist usw. finde ch auch ganz gut.

www.Cocktails.de

Mfg

Sammy
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Mitglied seit 07.02.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

@sammy
@lucia
Hallo Ihr Lieben, habe gerade ein Heftchen von der IHK Koblenz in die Finger bekommen. Dort veranstaltet man verxhiedene Seminare, das geht vom Barmeister über den Barmixer (IHK geprüft) weiter über Cocktailseminare. Diese \"einfachen\" eintägigen Seminare kosten EURO 86,00. Grundkenntnisse sind nicht erforderlich.
Übrigens gibt es auch eine \"Cocktail\" Zeitschrift, sie heisst \"Drinks\", erscheint zweimonatlich und kostet 6,00 EURO und ist das Exclusive Journal der Deutschen Barkeeper Union e.V.
Mit winterlichen Grüßen aus dem Schwarzwald
potwor
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Mitglied seit 25.12.2005
101 Beiträge (ø0,02/Tag)

Ach, Koblenz bietet jetzt auch schon den Meister an? Das wußte ich nicht. Ich hab meine Abschlüsse damals noch an der Bavaria in Altötting gemacht (die existiert ja nun leider nicht mehr), 1997 den Mixer IHK und 99 dann den Meister IHK. Für die IHK-Kurse gibts Zugangsvoraussetzungen, jedenfalls in Bayern ist das so.
In Rostock kann man die beiden Prüfungen auch ablegen und von Zeit zu Zeit ist das auch in München möglich.
Den Kauf der DRINKS kann man sich guten Gewissens sparen, wenn man nicht bei der DBU ist. Soviel neues steht da nicht drin, was nicht auch in einem guten(!) Buch nachlesen kann. Die Hälfte der Zeitschrift sind Berichte der verschiedenen Sektionen und Reportagen über Wettbewerbe.
P.S.: Bei manchen Wettbewerben kann man auch als \"Laie\" teilnehmen, braucht weder DBU-Mitglied zu sein noch hinter der Bar arbeiten. Nur eine technisch perfekte Arbeitsweise soll man beherrschen, denn darauf gibt es auch Punkte.
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