Kann ich meinen Konfirmationsbraten (Sauerbraten und Rouladen) für 40Personen vorkochen und einfrieren?


Mitglied seit 12.01.2010
4 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo liebe Kochkünstler,
mir wird etwas bange. Ich habe im März unsere erste Konfirmation und habe mir eingebildet mein Essen für ca. 40 Leute selbst zu kochen.
Es soll Sauerbratehn und Rinderbraten mit Klößen und Blaukraut geben. Da meine Zeit und die Ofenkapazitäten begrenzt sind, aber ich ans Vorkochen gedacht. Hat jemand Erfahrung, ob man einen Braten in dieser Menge vorkochen und einfrieren kann. Wie mache ich ihn dann wieder warm?
Meine nächste Frage ist: Hat schon mal jemand Klöße im elektr. Einwecktopf gekocht. Wie lang braucht das Wasser zum Kochen und wenn ich dann die Klöße (wahrscheinlich 100Stück) drin hab, wie lang brauchen die bis sie fertig sind?
Welche Mengen an Rouladen und Rinderbraten empfehlt ihr mir?
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 15.08.2007
15.117 Beiträge (ø3,35/Tag)

Hallo,

alle Fragen auf einmal kann ich dir auch nicht beantworten. Aber immerhin: Sauerbraten und Rinderbraten lässt sich problemlos einfrieren. Lass das Fleisch bei dieser Menge erst einmal ganz auskühlen, schneide es in Portionen und kühle es dann im Kühlschrank weiter runter, während der Gefrierschrank auf Super-Frost gestellt ist. Dann würde ich das portionsweise (2 bis 3 mal) im Abstand von einigen Stunden einfrieren.

Auftauen würde ich es über Nacht im Kühlschrank. Wegen der Platzkapazität würde ich mir einfach noch einen Kühlschrank ausleihen, das kostet nicht die Welt und du kannst dann auch später genügend Getränke darin kühlen. Wenn du im Ofen genug Platz hast, kannst du das Fleisch in reichlich Soße langsam in seiner Soße erwärmen. Bei 100 Grad klappt das gut, dauert aber einige Zeit. Geht das nicht, sollte das Fleisch rechtzeitig in sogenannten Chafing-Dishes warm werden. Die leihst du dir auch aus.

Mit dem Einkocher kannst du gut große Mengen Knödel kochen. Randvoll musst du ihn aber nicht machen, die Knödel sollen ja mehr nebeneinander als hochgestapelt darin garen. Wegen der Dauer: wie lange das Wasser bis zum Kochen braucht, würde ich einfach mal am Vortag ausprobieren. Die Garzeit selbst ist dann eigentlich wie sonst auch. Du kannst ja die Temperatur auch wunderbar regulieren. Ich würde die Klöße nicht alle auf einmal garen, sondern in mindestens zwei Etappen. Während die ersten gegessen werden, können die nächsten garen.

Der wichtigste Rat: Du brauchst jemanden vor, während und nach dem Essen, der in der Küche hilft.

Liebe Grüße
Salvy

"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe)
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Mitglied seit 18.10.2009
4.546 Beiträge (ø1,23/Tag)

Hi,

einfacherweise würde ich erstmal die Gäste Fragen was sie essen möchten, somit ist das mit der Menge schonmal geklärt.

Nun meine Frage, warum möchtest du denn alles einfrieren?
Wenn du das Fleisch aufschneidest und dann in eine große Bratenform mit ausreichend Sauce schichtest hält sich der Braten einige Tage im Kühlschrank.

Sicherlich kannst du ihn auch in der Sauce einfrieren, somit machst du dir aber unnötig mehr Arbeit.

Zum warmmachen einfach langsam im Backofen auf Temperatur bringen, das gleiche gilt natürlich auch für die Rouladen.

Die Knödel in zwei Etappen scheint mir viel zu wenig, wenn du 50 Knödel auf einmal in den Topf wirfst ist das Wasser schlagartig kalt, dann gibts Kartoffelsuppe, es sei du hast einen wirklich großen Topf.

Alternativ kannst du auch die Knödel vorkochen.

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Gruß vom Küchenpunk!

... Über guten Geschmack lässt sich Streiten, über schlechten nicht! HAR HAR HAR
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Mitglied seit 28.11.2003
4.105 Beiträge (ø0,7/Tag)

Hallo Betsi!

Zu deinen Problem mit den Klößen. Vielleicht kannst du sie im Dampf machen. Ich habe für eine Kommunion-Feier einer Freundin mal Semmelknödel im Dampf gegart. Dabei habe ich einen Chafing-Dish als Dampfgarer zweckentfremdet. Den normalen Edelstahl-GN-Behälter habe ich durch einen gelochten ersetzt. Dann die Wasserwanne aus dem Halter genommen, diese direkt auf den Herd gestellt und zwei Finger breit Wasser darin sprudelnd kochen lassen. Mit dem Deckel drauf gibt das einen prima Riesendampfgarer für wenig Geld. So konnte ich locker 40 Knödel auf einmal machen.

Den Braten (Rinderschmorbraten) damals habe ich 2 Tage vorher gemacht. Dann in kaltem Zustand in Scheiben geschnitten und diese am Tag des Festes in der Soße erwärmt. Wegen der großen Menge hat das etwa 1 Stunde gedauert.

Kannst mir gerne eine KM schicken, wenn du noch mehr Tipps aus eigener Erfahrung willst.


Liebe Grüße,

Thomas.
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Mitglied seit 14.01.2010
4 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo! Also zweimal Rind würde ich nicht machen.Schweinelendchen mit Nudeln schmecken immer und lassen sich auch zwei Tage vorher schon zubereiten.Da brauchst du dann nicht mehr so viele Klöße.Dazu ein Gemüse. V.G Steinbackofen
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Mitglied seit 12.01.2010
4 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure netten Ratschläge. Mittlerweile hat sich eine neue Situation ergeben. Wir werden die Braten nun von einem Metzger bestellen, da wir Samstag auch Kirche haben mit anschließendem Fototermin...
Das hätte mich zeitlich völlig überfordert, da ja Torten und Beilagen auch noch zu machen sind. Außerdem verlangen die für die Braten pro Portion (wahrscheinlich wieder mehr als ein Mensch essen kann) nur 4,50€. Für das Geld lohnt es sich nicht mal sich an den Herd zu stellen.
Also danke noch mal und Euch allen alles Gute
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