Familiäre Bezeichnungen von Lieblingsrezepten

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Mitglied seit 12.02.2014
602 Beiträge (ø0,28/Tag)

Moin,

Wortschöpfung meines Großvaters für Rührkuchen: Ohrenstauber

Schichtpudding mit Löffelbisquit : Aufgeweicht' Brot

Kindermund meines Bruders für Servelatwurst: Selevatwurst.

LG biring
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Mitglied seit 21.07.2006
17.175 Beiträge (ø3,48/Tag)

Malzbier war bei uns immer "Kinderbier".

..... und das mit den Bubespitzle wollte ich auch schreiben, aber Che war schneller wo bleibt das ... wo bleibt das ... wo bleibt das ... wo bleibt das ...

Viele Grüsse, Karen
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Mitglied seit 11.12.2015
146 Beiträge (ø0,1/Tag)

Hallo!

Als Kind wünschte ich mir zum Mittagessen geröstete Leber, die meine Mutter immer fein nudelig schnitt. Da mir der Name nicht einfiel, bat ich um "so schwarze Stricherl".
Gaaaaaaaaaaaaaaanz viele Jahre später kocht meine Mutter (82J.) noch immer ab und zu "schwarze Stricherl"... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG, Juma
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Mitglied seit 17.01.2002
7.951 Beiträge (ø1,21/Tag)

@Esther - Schupfnudeln sinds nicht, die machte meine Großmutter auch gelegentlich. Dieser Teig ist viel fester, als das Püree der gesuchten "Klöße". Sie hießen bei uns Kartoffelnudeln, wobei immer auch jemand grinsend die Bezeichnung "Buwespitzle" fallen ließ.

@Che - genau so mache ich sie auch, sind bei meinen Kids sehr beliebt (mehr als Klöße). Zur Zeit werden sie mit Bärlauch gewünscht, aber ich mache sie auch oft in x Varianten (mit Kürbis, Spinat, Rote Bete u.v.m.). Nur süß nicht (leider)...

@Dalheimerin - das klingt mir schon fast vertraut... irgendso einen ähnlichen Namen verwendete meine Großmutter auch. Weißt du aus welcher Region das Rezept kommt? Ist das eher was östliches? Und dass man es auch mit Zwiebeln machen kann, finde ich sehr interessant. Und natürlich die Frage: Hast du ein Rezept? Lachen

@Juma - das klingt mir auch sehr sehr spannend. Kennst du die genaue Bezeichnung (zwecks Rezeptsuche)?

Gruß Turi
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Mitglied seit 27.01.2016
1.529 Beiträge (ø1,05/Tag)

Hallo,

@Turandot
Das Rezept kommt aus der Pfalz/Rheinhessen.
Ich kenne es nicht aus meiner Familie, wurde in einer TV-Sendung darauf aufmerksam und meine Mutter bestätigte das alte Gericht.

Es gibt zwei Kochbücher in meinem Haus mit Rezepten, gerne schicke ich es per KM.

Auch existiert schon ein Thread von 2009 über das Theme Ausgescheppte

LG von der Dalheimerin
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Mitglied seit 18.06.2003
34.012 Beiträge (ø5,61/Tag)

Pfeil nach rechts Sie hießen bei uns Kartoffelnudeln, wobei immer auch jemand grinsend die Bezeichnung "Buwespitzle" fallen ließ. Pfeil nach links

Das waren bei meiner süddeutschen Verwandtschaft immer Schupfnudeln. Andere Buwespitzle kenn ich garnicht Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Mitglied seit 17.01.2002
7.951 Beiträge (ø1,21/Tag)

Vielen Dank Dalheimerin, das wäre sehr nett, wenn du mir das Rezept schicken könntest. Interessant, dass es offenbar eines der wenigen Gerichte war, die meine aus Mainz stammende Großmutter aus "ihrer" Region kochte (das allermeiste stammte von einer schwäbischen Köchin, von der sie kochen gelernt hatte).

Der von dir verlinkte Thread bezieht sich auf eine süße Variante, hätte ich auch nicht gedacht.

Es ist wirklich spannend: Jetzt befasse ich mich schon ein - gar nicht mehr so kurzes - Leben lang mit Kochen und Essen und den verschiedenen Techniken rund um den Globus (mehr oder weniger), und trotzdem trifft man immer wieder mal auf etwas so Ungewöhnliches, dass man kaum Vergleichbares findet.

Und dann auch noch geröstete Strichel-Leber.... ist mir auch völlig fremd (falls es wirklich so dünn geschnitten wird, wie ich es mir gerade vorselle). Na!

Gruß Turi
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Mitglied seit 27.01.2016
1.529 Beiträge (ø1,05/Tag)

Hallo Turandot,

die beiden Rezepte wurden als KM an Dich geschickt.

LG die Dalheimerin
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Mitglied seit 20.10.2007
108.007 Beiträge (ø24,1/Tag)

Moin☕Moin,

Am Wochenende hab ich versehentlich statt Kalbsleberwurst eine Teewurst mitgebracht.
Da lernte ich ne neue Bezeichnung kennen:
»Was willste denn mit der Beamtenwitwenwurst? Die mag bei uns keiner!«

Der Keiner hat heute den letzten Rest Beamtenwitwenwurst hinuntergewürgt…

Grüß·Ché
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Mitglied seit 20.10.2007
108.007 Beiträge (ø24,1/Tag)

Turi,

süße Schupfnudeln "Bubaspitzla" sind auch nicht so meins,
mit Zimt&Zucker lieber arme Ritter oder, noch besser, Äpfelküechle.

Grüß·Ché
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Mitglied seit 28.12.2012
389 Beiträge (ø0,15/Tag)

Bei meinen Schwiegereltern heisst Raclette "Puppenstuben-Essen", weil die Pfännchen so Puppenstuben-klein sind! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Bei uns zu Hause hiessen fast alle Eintöpfe immer "Durcheinander": Möhren-Durcheinander, Wirsing-Durcheinander...

Kleine Pfannkuchen mit Rosinen hiessen "Arme-Leute-Kaffeestückchen".


Viele Grüße
FrauYpsilon
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Mitglied seit 09.08.2008
8.272 Beiträge (ø1,98/Tag)

Hallo!

Die Mutter einer Bekannten nennt Wurst mit Einlagen wie Paprikaflocken, Pistazien, Kräutern oder sonstigem Gedöns immer "Buntwurst".

Liebe Grüßle vom Schwobamädle

Familiäre Bezeichnungen Lieblingsrezepten 967651228

Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort
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Mitglied seit 06.07.2013
1.141 Beiträge (ø0,48/Tag)

Moin,
meine Mutter nannte Restessen immer ' Schwienschiet mit Dill '.
Die Kaelberzaehnchen und die Schnutenpitzel gab es bei uns auch Lächeln
Und nicht gegessenes Arbeits-, Schul- oder Ausflugsbrot war auch bei uns Hasenbrot.

fitte Gruesse aus Hamburg
Doris
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 27.07.2013
1 Beiträge (ø0/Tag)

Guten Morgen.

Da fällt mit jetzt nur das "Bääh-Brot" ein:
in der Pfanne von beiden Seiten geröstete Bauernbrotscheiben noch warm mit Butter bestrichen.

LG
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