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Traditionelle Rezepte! (von Oma,Verwandten usw.)

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Mitglied seit 01.01.1970
54.428 Beiträge (ø0/Tag)

Suche (Lieblings-) Rezepte von Verwandten oder auch Bekannten usw., die immer weiter gegeben werden. Finde, daß das die heimlichen Favorites sind! Hoffe auf viele Beiträge - Danke!
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Mitglied seit 01.01.1970
54.428 Beiträge (ø0/Tag)

Hi Leute, das scheint mir die richtige Rubrik zu sein um mich mit einer eigenen Frage einzuklinken. Meine Oma hat immer sogenannte "polnische Klöße" gemacht. Unter dem Namen hab ich sie in noch keinem Kochbuch gefunden und ich weiß leider nicht unter welchem Namen die sonst noch bekannt sind. Man reibt dafür rohe Kartoffeln, gießt mehrmals die Flüssigkeit ab und mischt etwas Mehl darunter. Dann formt man esslöffelgroße Klöße und läßt sie in kochendes Salzwasser gleiten. Dazu gibt es dann eine Mischung aus Zwiebeln, Speck und Bauchfleisch die man in der Pfanne anbrät. Alles mischen und fertig.
Wer hat dazu ein schriftliches Rezept. Ich habe nämlich das Gefühl daß bei mir noch irgendwas fehlt. Es schmeckt halt nicht so wie bei Oma...
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Mitglied seit 01.01.1970
54.428 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo bender,

ich kenne diese Klöße, sie heißen auf polnisch "Kopytka". Ich kenne sie so: Kartoffeln kochen, stampfen, abkühlen lassen, mit Mehl und Ei vermengen. Daraus werden dann längliche Rollen geformt, in ca. 4 cm große Stücke geschnitten und in Salzwasser gekocht. Zwiebeln in der Pfanne anbraten und darüber geben.
Ich hoffe, du meinst diese Klöße.
Gruß
Ewa
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Mitglied seit 01.01.1970
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Hallo Bender,
anlehnend an Deine Frage:
Kartoffelklöße aus rohen Kartoffeln.
( Meine persönliche lieblings Beilage für Wild)

Kartoffeln schälen und Reiben.
den rohen Kartoffelbrei in ein Tuch geben und auswringen.
Das erfordert erhebliche Kraft !
Semmelbrösel herstellen.:
Eine oder zwei Scheiben Toast würfeln und in der
Pfanne goldgelb rösten.
Nun zu den Klößen :
Wer möchte, kann zu der rohen Kartoffelmasse ein Ei geben
und unterrühren, ev. auch etwas Mehl.
Tut aber nicht nötig ( Meine Erfahrung )
Nun ca 6 - 7 cm im Durchmesser große Klöße
formen. Den Kloß öffnen und ziemlich genau in die Mitte
3 - 4 Semmelbrösel hinein geben.
Den Kloß verschließen.
In einem Genügend großem Topf Wasser Kochen. Salz hinein
geben.
Vorsichtig die Klöße in das kochende Wasser gleiten lassen.
Wenn das Wasser wieder beginnt zu kochen,
Wärmezufuhr reduzieren damit das Wasser nur noch leicht wallt.
Wenn die Klöße an der Oberfläche schwimmen, ca noch 5 Minuten
im Wasser Garen.
Klöße vorsichtig heraus heben.
Die leicht bläuliche Farbe der Klöße ist normal.
Für Kartoffelliebhaber eine Delikatesse.
Übrig gebliebene Klöße in Scheiben schneiden und in der Pfanne
anbraten .
Die Semmelbrösel in der Mitte der Klöße
sind für den Garvorgang unerläßlich.
Auf keinen Fall die Kartoffeln in den Entsafter
geben und den Trester verwenden.
Dazu braucht es Erfahrung. Ist die Kartoffelmasse
zu trocken, werden die Klöße nicht gar.
Das Produkt sind gummiartige Bälle.
Gruß Capo
( Das Rezept habe ich von meiner Pflegemutter abgeguckt )
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Mitglied seit 01.01.1970
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Für bender:

In meinem Kochbuch aus Polen ( von 1979 aus einem warschauer Verlag) sind 9 Rezepte für Klöße. Allerdings nur eines mit rohen Kartoffeln. Ich schreib es Dir mal auf.
500 g Kartoffeln kochen, schälen und durch den Wolf drehen.
1 kg Kartoffeln schälen und reiben, auspressen. Den Kartoffeldsaft dabei auffangen und setzen lassen.
Kartoffeln miteinander vermengen, 1 Ei und etwas Salz zugeben, ebenso die abgesetzte Stärke. Zu einem Teig verarbeiten und nußgroße Klößchen portionsweise in Salzwasser garen. Dabei ein Klößchen zur Probe kochen, ist der Teig zu locker, 3-4 EL Weizenmehl zugeben.
Speck zerlassen, reichlich Zwiebeln darin anbraten und die Klößchen damit mischen. Es sollte alles heiß gegessen werden

Ich hoffe, das ist es.

Sonja
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Mitglied seit 01.01.1970
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Hallo Stefan, tschuldige wenn ich deine Rubrik etwas zweckentfremdet habe.
An alle die hier ihre Kloss-Rezepte niedergeschrieben haben: Vielen Dank. Ich werde die Rezepte alle mal ausprobieren. Sonjas Rezept kommt dem Gesuchten wohl am nächsten. Das "Orginal" von meiner Oma wird allerdings ohne gekochte Kartoffeln (dafür aber mit etwas Mehl oder Stärke) gemacht.
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Mitglied seit 01.01.1970
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ich kenne die Klöße von nouser auch, aber da kommt noch ein salziger Grießbrei dran, dann heissen sie Thüringer Klöße und färben sich nicht blau. Die sind echt spitze zu Sauerbraten!!!
Am nächsten Tag können Sie sich etwas dunkler gefärbt haben, dann in Butter schön braun backen, Salat dazu ...... herrlich!!!
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Mitglied seit 01.01.1970
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Ich bin zwar kein Kloßfan, aber ich kenne ein Rezept, das eine Freundin meiner Großtante schon vor Jahren gekocht hat und das einfach himmlisch schmeckt und außerdem nicht sehr schwierig ist. Zunge in Rotwein a la Grete Ramthun. Man braucht dazu Schweinezunge, die in Salzwasser mit Wurzelgemüse und Lorbeerblatt sowie einigen Piment- und Pfefferkörnern gut gekocht und anschließend abgezogen wird. Vorher weicht man etwa eine Handvoll Rosinen in einen halbtrockenen Rotwein ein.
Wenn die Zunge durch ist (kann gut auch vorgekocht werden, macht man mit etwas gutem Speiseöl und Stärke eine leichte Schwitze, die mit der Kochbrühe und Rotwein halb und halb zu einer nicht zu dicken, reichlich langen Sauce abgelöscht wird. Hierin werden Rosinen und in Scheiben geschnittene Zunge noch ein wenig geköchelt - Achtung, nicht ansetzen lassen! - und je nach Rotwein noch mit etwas Preiselbeeren oder Johannisbeerkonfitüre, sowie Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Dazu passt Reis oder Salzkartoffeln und Rosenkohl oder Brokkoli.
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Mitglied seit 01.01.1970
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Wer kennt ein Hefeklöße- Rezept ?
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Mitglied seit 01.01.1970
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Echte Kärntner Käsnudel

Nudelteig:
500 g Mehl
4 Eier
Salz
Wasser nach Bedarf

einen geschmeidigen Nudelteig kneten, in Folie wickeln und 1 Stunde kühl rasten lassen.

Füllung:
500 g Bröseltopfen (krümeliger, eher trockener Quark)
500 g gepresste, gekochte Kartoffeln
2 EL Salz
3 EL getrocknete Minze
2 grosse Zwiebeln
Pfeffer nach Geschmack

Die Zwiebeln hacken und mit den anderen Zutaten gut vermengen, kleine Klösschen formen und beiseitestellen (die Klösschen sollten etwa Walnussgross sein)

Den Nudelteig dünn ausrollen, in Quadrate von etwa 5x5cm schneiden, die Klösschen auf den Quadraten verteilen, ein zweites Teigquadrat drüberlegen und die Ränder zusammendrücken. In kochendes Salzwasser geben und garziehen lassen, fertig sind die Nudeln, wenn sie schwimmen. Aus dem Wasser heben und sofort anrichten und mit brauner Butter übergiessen. Dazu wird traditionell entweder grüner Salat, warmer Krautsalat mit Speckwürfeln oder auch Apfelmuss gegessen. Die ungekochten Nudeln lassen sich prima auf Vorrat einfrieren. Einfach auf einem Brett etwa 2 Stunden anfrieren lassen und dann in Gefrierbeutel füllen. Sie halten sich etwa 8 Monate im Gefrierschrank, nur gekühlt sind sie nicht länger als 2 Tage haltbar.
Aus gekochten Resten macht meine Grossmutter immer "Käsnudelgröstl", einfach die Nudeln etwas zerkleinern und in Butterschmalz krossbraten.
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Mitglied seit 01.01.1970
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Wir schwingen den Kochlöffel

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44649 Herne

Tel: 02325-74362

Janina
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Hallo, ich bins wieder!

Hab noch ein paar traditionelle Rezepte von meiner Oma:

Germknödel mit Powidl:
500 g Mehl
250 ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
50 g flüssige Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
300 g Powidl (Pflaumenmus)
Mehl zum Formen
Butterschmalz zum Schwenken und Mohnzucker zum Bestreuen

Mehl mit Zucker und Salz vermischen, Hefe in der Milch auflösen und die Hefemilch gemeinsam mit der flüssigen Butter zum Mehl geben, mit dem Kochlöffel zu einem relativ weichen Hefeteig abschlagen, bis der Teig glatt ist, sich vom Geschirr löst und blasen wirft. Zugedeckt 30 min. gehen lassen, ausrollen und in 20 Quadrate schneiden. In die Mitte jedes Quadrats 1 Löffel Powidl geben, zu einem Kloss formen und auf ein bemehltes Brett legen, zugedeckt nochmals 30 min. gehen lassen. In einem grossen Topf mit Siebeinsatz Wasser zum Kochen bringen, die Knödel partienweise im Dampf garen (dauert etwa 25 min., nach der halben Zeit den Knödel wenden), in Butterschmalz schwenken und mit Mohnzucker bestreut servieren.

Nuss-oder Mohnkuchen:
300 g Butter
300 g Zucker
300 g Mehl
300 g Gemahlene Nüsse oder Mohn
1 Pkg. Backpulver
5 Eier
2 EL Rum
Milch nach Bedarf

Eier trennen, Eiweiss mit der Hälfte des Zuckers zu Schnee schlagen. Butter flaumig rühren, restl. Zucker dazugeben und cremig rühren, Eigelbe und Rum unterrühren, bis der Teig klumpenfrei ist. Mehl mit Mohn/Nüssen und Backpulver vermischen und abwechselnd mit Milch unterrühren. Nur soviel Milch verwenden, dass der Teig schwer vom RÜhrbesen fällt. Zum Schluss Eischnee unterheben und die Masse in eine grosse, gefettete und bemehlte Napfkuchenform füllen und 50 min. bei 200 Grad backen.

Apfelnockerln:
400 g Mehl
4 Eier
1 Prise Salz
Wasser nach Bedarf
1,5 kg Äpfel
200 g Zucker
2 Zimtrinden
5 Gewürznelken

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen zähen Teig rühren (etwas fester als Spätzleteig), mit einem Nassen Löffel Nockerln ausstechen und in kochendes Salzwasser legen, sobald sie schwimmen abschöpfen und abschrecken.
Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden, in einen Kochtopf geben und mit Wasser bedecken. Zucker, Zimtrinde und Gewürznelken dazugeben und zum Kochen bringen, einkochen, bis die Äpfel musig werden, Zimtrinde und Nelken entfernen und die Nockerln dazugeben, gut durchschwenken bis die Nockerln wieder heiss sind und mit Zimtzucker bestreut servieren.

Saure Milchgurken (ein leichtes Sommergericht)
2 Salatgurken
1 l Sauermilch
1 Kg Kartoffeln
2 EL Kümmel
Salz, Pfeffer

Kartoffeln kochen und pellen, Salatgurke in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und mit der Sauermilch übergiessen, Kümmel, Salz und Pfeffer dazugeben und die lauwarmen Kartoffeln hineingeben.

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Ein Schwiegermutterrezept:
Curryhuehnchen

2 Hendlbrueste in sehr grosse Wuerfel schneiden und in der Pfanne in etwas Oel braun braten. 1 Zwiebel in ganz klein hacken und mit einem grossen Stueck Butter (100g) anduensten und zergehen lassen (dauert mind. 15 min). 1 kleine Dose Tomatenmark und 1 EL Currypaste einruehren und mit etwas Wasser aufgiessen (oder 1 grosse Dose Tomaten zugeben). Das Fleisch zurueck in die Pfanne geben und noch ca. eine halbe Stunde zugedeckt schmoren lassen. Mit Reis oder Nudeln servieren.

bon apetit, (meine schwiegermutter ist pariserin)
birgit

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Mitglied seit 01.01.1970
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Ein Rezept aus der Slovakei
5 große Kartoffeln in eine Mixer, dazu eine geschälte Zwiebel, ein Ei. Ganz fein mixen und soviel Mehl dazu, bis ein zäher Teig entstanden ist.
Diesen durch eine Spätzlereibe in kochendes Wasser geben. Wenn diese oben schwimmen sind sie fertig.
500 gr Speck würfeln und gut anbraten, 3 große Zwiebeln würfeln und mit dem Speck andünsten.
Am besten einen Tag vorher 1 kg Quark, 10%, in ein Küchentuch füllen und in kochendem Wasser 20-30 Minuten kochen und abtropfen lassen.
Dann alles durcheinanderrühren und fertig.
Wenn ich im Freundeskreis Reklame mache brauche ich etwa die fünffache Menge, weil die " Bande " ohne Anmeldung vor der Tür steht.
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Mitglied seit 01.01.1970
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Ooops, Walter - aus dem Bett gefallen????
Mal ´ne ergänzende Frage: die Kartoffeln gekocht oder roh.....?? Dürften wohl gekochte sein??!!
Regnerische Schwarzwaldgrüsse - hannnes
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