Vorkochen ?!

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Mitglied seit 23.04.2019
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Moin,

vorab, habe mir bis jetzt nie die Mühe gemacht mich in die Küche zu stellen. Ganz selten mal Nudeln gekocht und die Fertigsoße zubereitet.

Will das jetzt mal ändern und mich bewusster ernähren... Bin aber von morgens bis Abends außer Haus, nur Mittags habe ich 30-40 Minuten Zeit und Sonntag Nachmittags.

Mein Plan sieht so aus, das ich Sonntags für die ganze Woche "koche".
TK
Hähnchen-Brustfilet unpaniert von Hanna 1kg Beutel 10*100g
Blattspinat portioniert von Bonduelle 2,5kg Beutel
Broccoli 1kg von Bonduelle

Frisch
1Kg Zwiebeln
0,5kg Knoblauch
und Paprika noch kein Gewicht.

Würde dann 10 Tupperdosen nehmen und das Brustfilet durchbraten und das ganze dann einfrieren.
Eine Dose/ Portion hätte dann 250g Spinat, 100g Broccoli,100g Hähnchen,100g Zwiebel und halt Knoblauch und Paprika.
Wären dann 600+g pro Portion.


Bräuchte dann Mittags, 1Dose auf einen Teller und danach in den Ofen packen.


Ist das zuviel?
Kann man das so machen?
Wie macht Ihr das?

Bin echt komplett neu im Bereich "Küche" und bin für alle Vorschläge gerne offen.
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Mitglied seit 22.11.2007
5.981 Beiträge (ø1,3/Tag)

Hallo,

möchtest du denn jeden Tag dasselbe Gericht essen?

Ich koche, worauf wir Appetit haben. Gerne so, dass es für den nächsten Tag reicht. Wenn es sich zum Einfrieren eignet, koche ich schon mal mehr, um eine Portion einzufrieren.
Ganz sicher aber nicht für die ganze Woche dasselbe Gericht.

LG bini
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Mitglied seit 22.11.2007
5.981 Beiträge (ø1,3/Tag)

Sehr gerne nutze ich auch das sogenannte Kettenkochen.
Du kochst etwas und kombinierst es am nächsten Tag mit einer anderen Beilage.
Danach kannst du googlen und findest viele Beispiele.

LG bini
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Mitglied seit 16.12.2003
51.874 Beiträge (ø8,58/Tag)

600g mit Gemüseanteil 400g und 100g Fleisch wäre für mich von der Ausgewogenheit her sehr gut, für nen guten Esser mit grossem Appetit auch nicht zuviel - ob du die Portion schaffst kann ich dir natürlich nicht sagen.

wie bini-mu stellt sich mir die Frage ob du tatsächlich jeden Tag daselbe kochen willst ?

wenns vor allem um die Zeit geht - du verbringst da nen ganzen Nachmittag mit Kochen - und machst jeden Abend nur noch warm. OK. klingt gut.

Aber das Aufwärmen kostet ja nun auch Zeit. Da du mit TK-Gemüse arbeitest gäbe es sehr viele Rezeptmöglichkeiten mit denen dsu auch in kurzer Zeit was aufm Teller hast - und du hättest Abwechslung. Dabei kannst du , wie bini vorschlägt, so kochen dass immer was übrig ist das am nächsten Tag in nem anderen Gericht verwendet wird.

Spinat ist ein sehr schnelles Gericht, ne Hühnerbrust lässt sich auf zig Varianten sehr schnell zubereiten. Und wenn du nicht auf einen Schlag vorkochst muss es ja nicht immer ne Hühnerbrust sein - Eier zB sind ein schnelles Essen und lassen sich mit Gemüse zusammen sehr schnell zubereiten.
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Mitglied seit 26.09.2006
28.109 Beiträge (ø5,58/Tag)

Moin,

ich bin vor allem gespannt, wie lange du Bock hast, an einem Tag für eine komplette Woche zu kochen....In 30-40 Minuten pro Tag kann man locker eine anständige Mahlzeit zubereiten. Im dümmsten Fall kocht man die einzelnen Zutaten vor wie Nudeln oder Gemüse, der Rest kommt frisch dazu. Und täglich dasselbe? Auch absolut unlecker.

LG
Knöderl
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Mitglied seit 12.06.2018
1.403 Beiträge (ø1,85/Tag)

Zitat von semmelknöderl am 01.06.2020 um 09:44 Uhr

„ich bin vor allem gespannt, wie lange du Bock hast, an einem Tag für eine komplette Woche zu kochen....In 30-40 Minuten pro Tag kann man locker eine anständige Mahlzeit zubereiten. Im dümmsten Fall kocht man die einzelnen Zutaten vor wie Nudeln oder Gemüse, der Rest kommt frisch dazu.“



Ich habe es so verstanden, dass 30-40min nicht die Kochzeit, sondern die komplette Pause sind. Bei 30min. Pause bleiben max. 10-15min zum Zubereiten. Das Essen muss ja noch gegessen werden. Jacke und Schuhe an- und ausziehen und aufs Klo gehen können, muss man in der Zeit auch noch können.
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Mitglied seit 25.01.2014
3.215 Beiträge (ø1,36/Tag)

Huhu.

Hast du denn nicht wenigstens Abends ein bißchen mehr Zeit?

Selbst bei aufgetautem Essen das nur noch erwärmt werden muß klingen 30-40 Minuten nach hastigem „in sich rein stopfen“, und das ist ja nun alles andere als gesund. Dann lieber Mittags etwas Kaltes und Abends warm.

Oder unterwegs? Ich weiß ja nicht wo du dich aufhältst aber kannst du nicht das gefrorene Essen mitnehmen und da wo du Mittags bist in der Mikro aufwärmen? Falls möglich? Aufgetaut ist es dann ja schon und du würdest Zeit sparen für den Hin- und Rückweg.

Davon ab halte ich es für unrealistisch wenn man nur 1/2 Tag in der Woche Zeit hat (was schon verwunderlich ist aber gut) diese paar freien Stunden dann mit Kochen zu verbringen. Das hält man sicher nicht lange durch.

Also her mit Plan B, Plan A ist nicht so toll.

LG und viel Erfolg
Dorit
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Mitglied seit 26.09.2006
28.109 Beiträge (ø5,58/Tag)

Ja, ich finde es auch seltsam,

dass man so gar keine Zeit für irgendwas außer Arbeit hat. Wäre nicht mein Leben.
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Mitglied seit 12.09.2016
2.180 Beiträge (ø1,56/Tag)

grias di,

mein Mitleid hast Du - Du hast während der Woche nur einen halben Sonntag Freizeit? Das ist echt wenig,....
Wie wäre es, wenn Du anfangs, bis sich alles etwas eingespielt hat und ein gewisser Grundstock aufgebaut ist, parallel 2 od. 3 unterschiedliche Soßen zubereitest, ebenso 2 bis 3 Fleischsorten halb vorgarst und einfrierst. Bei Bedarf dann auftaust und fertigstellst. Frikadellen zB können gut vorbereitet und eingefroren werden, ebenso gefüllte Zwiebel / gefüllte Paprika / gefüllte Pilze, Frikassee, Königsberger usw....usw... und vor allem im Sommer geht auch Rohes, zB Oliven, Schafs-/Ziegenkäse, Paprika, Peperoni, Gurken, gefüllte Weinblätter.....
Für's Auftauen selbst würde ich mir, zwecks Zeitersparnis, eine (billige) MW besorgen.
Oder..solltest Du doch mal abends etwas kochen, immer mehr kochen , auch frisches Gemüse und den Rest einfrieren. Mit der Zeit sammelt sich so einiges an und Du kannst dadurch, je nach Gusto, immer neu kombinieren.

ps.: bei TK-Gemüse: No Name bzw Eigenmarken schmecken genauso gut und sind erheblich günstiger

pfiati
wolfgang
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Mitglied seit 16.12.2003
51.874 Beiträge (ø8,58/Tag)

so wie ich das verstehe sind die 30-40 Minuten die Mittagspause. Dass man da nicht gross kocht kann ich verstehn (die meisten Berufstätigen dürften ihre Mittagspause eh am Arbeitsplatz verbringen, Corona-Home Officezeioten mal ausgenommen).

Ich habe nirgendwo gelesen dass nicht am Abend etwas Zeit wäre um für den nächsten Tag was vorzubereiten. Das dann nicht eingefroren werden muss sondern einfach im Kühlschrank stehn kann. Erst am Abend nachhause kommen heisst ja nicht Mitternacht.
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Mitglied seit 16.12.2003
51.874 Beiträge (ø8,58/Tag)

PS.

ich habe natürlich das hier " Bin aber von morgens bis Abends außer Haus, nur Mittags habe ich 30-40 Minuten Zeit und Sonntag Nachmittags. " schon gelesen. Aber vielleicht sollte man seine eigene Definition von "Zeit haben" noch mal überdenken. Oder gehts direkt nach dem Nachhausekommen ins Bett ? das wäre dann wirklich ein extremer Arbeitsalltag.
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Mitglied seit 23.04.2019
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Wohne auf einer Insel, arbeiten wo andere Urlaub machen... März bis November ist gut zu tun. Aber es ist ein schönes Arbeiten.

Wenn ich nach Hause komme putz ich täglich einen Raum und staubsaugen... Haushalt halt. Danach habe ich einfach keine Lust mehr, dann will ich noch 2-3Stunden relaxen.

Bis jetzt esse ich selten warm, eigentlich meistens nur Brot Käse Wurst. Gefällt mir, ist schnell und sättigend, aber den Bereich will ich optimieren.

Abends habe ich eher keinen Hunger, eher morgens und Gerade Mittags.

In Sachen kochen und essen bin ich eher primitiv veranlagt, Hauptsache es stopft und gibt Energie 😁

Also wenn sich die Oben genannten Zutaten einfrieren kann und die Portion nicht zu gross ist, werde ich es testen.

Wollte das vorher abklären, bevor ich das Geld Wort wörtlich in den Müll schmeisse,
Danke Euch.
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Mitglied seit 16.12.2003
51.874 Beiträge (ø8,58/Tag)

TK-Spinat , zubereitet zusammen mit Brokkoli, wieder eingefroren und nochmal aufgetaut und erwärmt wär jetzt nicht gerade was das ich tageiundtagaus essen möchte. Da würde ich lieber am Abend weniger putzen und 15 Minuten in, frisch zubereten investieren. Aber ich esse auch nicht nur um den Magen zu füllen.

Grundsätzlich geht das aber. ob du das Geld in den Müll schmeisst kommt alleine drauf an wie du die Zutaten verarbeitest und obs dir hinterher aufgetaut soweit schmeckt dass dus auch isst.

.
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Mitglied seit 12.06.2018
1.403 Beiträge (ø1,85/Tag)

Das Essen für Montag und Dienstag frierst du besser gar nicht ein, sondern lässt es im Kühlschrank.Wenn du dafür sorgst, dass du die Gerichte etwas verteilst, so dass du z.B. an einem Tag das Vorgekochte von vor drei Wochen isst; dann bekommst du etwas Abwechslung in den Speiseplan. Auch mal ein Tiefkühlfertiggericht von Frosta könnte den Speiseplan abwechslungsreicher machen. Frische Nudeln aus dem Kühlregal gehen extrem schnell. Da braucht man länger die Aufzutauen als frisch zu kochen. Eine Soße oder Pesto dazu und fertig. Man kann Kartoffelsalat nehmen und dazu sich was schnell frisch braten oder Frikadellen aufwärmen.
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Mitglied seit 23.04.2019
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Danke Euch werde es erstmal so probieren und wenn ich mehr Übung am Herd habe 😁
werde ich Experimentieren in Sachen Abwechslung auf der Basis aus alt mach neu und co.
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