Flüssige Ernährung / Weiche Kost und trotzdem gesund?

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Mitglied seit 23.02.2013
13 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

nach einer Kiefer-OP darf ich einige Monate nicht kauen, also ausschließlich flüssige Ernährung. So Dinge wie Grießbrei oder Kartoffelpürree, zerdrückte Kartoffeln mit Spinat etc. geht aber auch solang man es nur runter schluckt in kleinen Portionen.

Mache das ganze nun seit einer Woche, habe aber derzeit das Gefühl nicht genug Nährstoffe zu bekommen. Abends habe ich oft riesen Hunger, oder auch zwischendrin von jetzt auf gleich totale Hungerattacken bis hin zu Übelkeit.

Das Hauptproblem ist aber Ernährung unterwegs bzw. vor allem auf der Arbeit.

Zuhause gibt es vorwiegend:
- Suppen (sowohl Brühe, Fertigsuppen als auch selbstgemachte Cremesuppen etc.)
- Grißebrei
- Milchreis
- Pudding
- Eiweißsshakes
- Apfelbrei
- Hipp-Gläschen (absolut ekelhaft)
- Babybrei (noch ekelhafter)

Hat denn jemand eine Idee wie man die Zeit vom Frühstück bis Abendessen (also auf der Arbeit) mit kalten Speisen überbrücken kann? Suppen etc. ist ja alles was warmes, aber auf der Arbeit geht wenn nur kalt. Klar geht mal ein Eiweißsshake, oder Glas Milch, Gemüsesaft, aber vielleicht hat ja jemand noch einen tollen Tipp.

Und meint ihr man kriegt so mit flüssiger Ernährung alle Nährstoffe die man braucht? Fleisch z.B. geht nicht, aber Lachs kriege ich schön klein auch runter.


Danke für Tipps.
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Mitglied seit 20.10.2003
15.817 Beiträge (ø2,77/Tag)

¡Hola!

Wenn es ein paar Monate dauert ist das schon hart. Wir hatten das Problem auch schon. In dieser Zeit gab es so viele Hackfleischgerichte, dass ich danach erstmal kein Hack mehr sehen konnte Na! Aus dieser Zeit stammt auch dieses Gnocchi-Rezept

Und wenn du wirklich lange damit zu tun hast empfehle ich dir diesen Blog http://www.geschmeidigekoestlichkeiten.at/ Da wirst du sicher einiges finden das sehr gut schmeckt und satt macht und findest auch Gerichte zum Mitnehmen.

Gute und schnelle Besserung wünsche ich dir!

Saludos chica Flüssige Ernährung Weiche Kost gesund 4289697649
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Mitglied seit 24.02.2009
7.851 Beiträge (ø2,09/Tag)

Hallo,

Du könntest Deine Nahrung mit Schmelzflocken anreichern - die lösen sich komplett auf, tragen aber zur Sättigung bei.

VG

Sanja
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Mitglied seit 16.05.2012
54 Beiträge (ø0,02/Tag)

Moin,

mir fallen da noch Smoothies, vor allem grüne, ein. Die gehen auch tagsüber sehr gut finde ich, habe eine Woche lang mal ne Kur damit gemacht. Haben auch gut gesättigt. Gerade wenn du dir Sorgen wegen der Nährstoffe machst, ist son grüner Smoothie am Tag sicher ganz sinnvoll.

Gute Besserung und liebe Grüße :)
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Mitglied seit 11.06.2013
556 Beiträge (ø0,25/Tag)

Hm, auf die Schnelle würden mir nur ein paar Dinge einfallen.

Kompott / Obstbrei / Mus (selbstgemacht)

So Sachen wie Tzaziki, Sauerrahm mit ein wenig Knoblauch und pürierten Gurken oder Paprika

Pürierte Gemüse-Kartoffel-Suppen (z.B. Tomate schmeckt auch kalt, finde ich)

Smoothies
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Mitglied seit 09.09.2014
358 Beiträge (ø0,21/Tag)

Hallo,

mir faellt da spontan als kalte Speise Spinatjoghurt ein. Mir schmeckt das super und ich denke, das koenntest Du gut schlucken ohne zu kauen.

Sonst fallen mir noch Brotaufstriche aus Huelsenfruechten ein, aber davon kannst sicherlich keine Unmengen essen. Ggf. aber zu irgendwas dazu.

Gruss,
Susi
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Mitglied seit 11.06.2013
556 Beiträge (ø0,25/Tag)

Argl, zu früh abgeschickt...

Anleihen aus der orientalischen Küche nehmen (Auberinenmus mit Knoblauchjoghurt, Linsenpürree (die kleinen gelben sind ja fast schon ohne Kauen zu essen), Kichererbsenpaste mit Frischkäse
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Mitglied seit 22.11.2007
5.772 Beiträge (ø1,37/Tag)

Hallo,

wenn Du tagsüber etwas Warmes möchtest, könntest Du die Suppen in der Thermoskanne mitnehmen.

LG bini
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Mitglied seit 22.09.2014
3.180 Beiträge (ø1,84/Tag)

Hallo,

oh ja, hab ich, ich hatte diese fiese OP nämlich auch. Im Krankenhaus dachte ich noch, ich verhungere (das war wirklich absolut scheußlich, was die einem da angeboten haben, zuhause ging es dann endlich). Also, ich habe mich so über die Monate gerettet:

Morgens gab es beim mir Joghurt- oder Quarkspeisen mit zerquetschten Früchten. Banane, Erdbeeren, was ich halt so finden konnte mit zarten Haferflocken und Honig. Milchreis, Griesbrei, immer mit viel Obst, damit ich meine Vitamine kriege. Etwas Leinsamen für die Verdauung, das brauchte man nicht kauen.

Mittags gab es dann - weil ich auch in der Firma essen musste - entweder dieses labberige Toastbrot (das gibt es ja mittlerweile auch mit Vollkorn, ohne Rinde) mit Belag meiner Wahl - ich hab mit Messer und Gabel gegessen in winzigen Stückchen (weil ich zusätzlich zu dem Nicht-Kauen-Dürfen auch noch eine Kiefersperre hatte und an den Schneidezähnen genau 4 mm Platz, da passt nicht viel dazwischen), aber die konnte man problemlos einfach so runterschlucken. Hauptsache mal Geschmack im Mund. Oder ich habe Pumpernickel zerkrümelt und mit Kräuterquark und geraspelten Möhren / Paprika / Zucchini verrührt. Auch nicht schlecht.

Abends habe ich dann gekocht - und ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen, es gab viel mit Hack. Reis mit Hack, Kartoffeln mit Quark, Kartoffeln mit Soße (wenn das Fleisch ausgekocht und gut geschmort ist, reicht die Soße ja), Buchstabennudeln mit Tomatensoße...

Suppen mag ich nicht so, daher fiel das für mich raus. Aber eine Brühe zwischendurch hatte ich auch.

Wenn ich wirklich dachte, ich bekomme zu wenig Nährstoffe, habe ich tatsächlich mal eine Vitaminbrausetablette geschluckt.

LG und gute Besserung!

TanteAnnette
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Mitglied seit 11.06.2013
556 Beiträge (ø0,25/Tag)

Aus Buchstabennudeln könnte man ja auch verschiedene Nudelsalate basteln und mitnehmen...
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Mitglied seit 05.01.2010
10.498 Beiträge (ø3,04/Tag)

Hallo,

mir fallen da ein paar Sachen ein. Zum einen passierte Kost. Das muss nicht so grauenhaft schmecken wie im Krankenhaus und steigert die Vielfalt ganz enorm. Rinderbraten in der Sauce püriert, Rotkohl mit Apfelsaft oder Rotwein püriert, dazu Kartoffelpürree. Hähnchenbrust in Sahnesauce püriert, dazu Pilzmus und Reis. Hechtklößchen gehen vielleicht auch?
Gehacktes gibt es nicht nur von Rind und Schwein, auch Geflügel, Lamm und Wild. Steigert ebenfalls die Vielfalt.

Für unterwegs würde ich auf Milchshakes setzen, Schmelzflocken wurden ja bereits erwähnt. Außerdem Getreide- und Nussmilch, Trinkjoghurt, Buttermilch, Smoothies, diverse Gazpacho-Varianten, dünnflüssiges Porridge oder Brei aus Reisflocken. Bei 6 Monaten würde ich über die Anschaffung eines Henkelmanns nachdenken.

Wenn alle Stricke reißen würde ich mich mit hochkalorischen Drinks eindecken. Kein Highlight, aber definitiv besser als Übelkeit und Bauchweh vor Hunger!

Gute Besserung!

LG Mina
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Mitglied seit 22.01.2012
4.211 Beiträge (ø1,56/Tag)

Obatzter wäre vielleicht noch eine Alternative.
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Mitglied seit 05.10.2014
540 Beiträge (ø0,31/Tag)

Hallo,
warum pürierst du nicht alles so wie man es für ein Baby auch machen würde?
Da geht genauso Fleisch und Gemüse, also genügend Vitamine und Nährstoffe.......
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Mitglied seit 23.04.2009
138 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo,
ich schließe mich Küchenzauber an. Wenn du dir einen gescheiten Mixer kaufst, kannst du alles kochen, was du magst und das dann einfach pürieren. Da es mehrere Monate dauert, bis du wieder kauen kannst, lohnt sich das ja.

LG
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Mitglied seit 22.11.2007
5.772 Beiträge (ø1,37/Tag)

Babykost schmeckt vor allem deshalb so schlecht, weil fast kein Salz drin ist.
Falls Du also schon mal darauf zurück greifen willst oder musst, würde ich es mit würzen versuchen.

LG bini
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