Kürbis (Hokaido) haltbar machen

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Mitglied seit 23.03.2005
160 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo zusammen,
Leider will es mir nicht gelingen Kürbisse haltbar zu machen/zu lagern.

Ich habe Versucht sie "frisch" im dunkeln und trockenen Keller zu lagern. Leider ist dieser aber zu warm, so dass alle schlecht wurden.Ich habe Teile eingefroren, was dazu führt, dass die Spalten (also geschnitten ohne Kerne) weich werden und mehr so Geschmacklos.
Da wir Kürbis fast ausschließlich zu Suppe verarbeiten, habe ich dann dieses Jahr eingekocht.
Also Kürbis gewaschen, geschnitten, Kerne raus, püriert, ca 20 Minuten vorgekocht, und dann in Weck Gläser gefüllt, die ich vorher im Geschirrspühler bei 70 grad gewaschen habe (auch die Gummis).
Beim kochen habe ich schon gemerkt, dass die Konsistenz recht dickflüssig ist, was mich vermuten lies, dass es lange dauert bis die gesamte Masse (1liter gläser) durch gekocht ist. Deswegen habe ich 30 minuten bei 100 Grad eingekocht. Das find eich schon lange und heiß.
Danach die Gläser rausgenommen, abgekühlt und am nächsten Tag die Klammern abgemacht. Alle Gläser waren dicht.
Nun, ca 1 Woche später sind alle Gläser aufgegangen, riechen faulig und sind ausgelaufen, also gegährt.

So etwas ist mir auch im letzten Jahr mit Möhren passiert, allerdings sind da 2 von 8 gläsern zu geblieben.
Ich war und bin ziemlich enttäuscht, denn es waren 10 kilo möhren und ca 5 Liter Kürbismus, die draufgegangen sind.
Was habe ich wohl falsch gemacht?

Viele Grüße
Michaela
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Mitglied seit 27.10.2008
8.272 Beiträge (ø2,06/Tag)

Hi,

wenn's Dir hauptsächlich um Kürbissuppe geht: Wieso frierst Du die fertig gekochte Suppe nicht ein?! So mach ich das zumindest in der Kürbis-Saison; ein Unterschied zwischen einer frisch gekochten und einer zuvor tiefgefrorenen Kürbis-Suppe ist m.E. nicht zu schmecken...

VG, turbot
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Mitglied seit 25.01.2014
2.575 Beiträge (ø1,23/Tag)

Hallo Michaela.

Ganz spontan würde ich sagen dass 30min einfach zu kurz ist.

Bei so großen Gläsern (die ich nicht verwende da ich nur allein esse) hätte ich bestimmt ca. 90 Minuten genommen.

Spricht ja auch nichts dagegen wenn der Kürbis eh püriert ist, und wenn die Temperatur erreicht ist frisst eine längere Einkochzeit nicht wirklich viel mehr Strom.

Gruß

Dorit
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Mitglied seit 23.03.2005
160 Beiträge (ø0,03/Tag)

Zitat von turbot am 12.09.2019 um 09:28 Uhr

„Hi,

wenn's Dir hauptsächlich um Kürbissuppe geht: Wieso frierst Du die fertig gekochte Suppe nicht ein?! So mach ich das zumindest in der Kürbis-Saison; ein Unterschied zwischen einer frisch gekochten und einer zuvor tiefgefrorenen Kürbis-Suppe ist m.E. nicht zu schmecken...

VG, turbot“



Hallo turbot,
danke für deine schnelle Rückmeldung.
Ich variiere die Suppe gern mal mehr mit Ingwer und mal mehr mit Kräutern. Daher kam ich auf die Idee.
Das mit dem Einkochen muss doch irgendwie gehn....aber wahrscheinlich ist einfrieren die bessere Variante.

Ich kann mir nur vorstellen, dass ich vielleicht zu Kurz gekocht habe... ?!

Viele Grüße
Michaela
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Mitglied seit 23.03.2005
160 Beiträge (ø0,03/Tag)

Zitat von DieKäserin am 12.09.2019 um 09:31 Uhr

„Hallo Michaela.

Ganz spontan würde ich sagen dass 30min einfach zu kurz ist.

Bei so großen Gläsern (die ich nicht verwende da ich nur allein esse) hätte ich bestimmt ca. 90 Minuten genommen.

Spricht ja auch nichts dagegen wenn der Kürbis eh püriert ist, und wenn die Temperatur erreicht ist frisst eine längere Einkochzeit nicht wirklich viel mehr Strom.

Gruß

Dorit“



Hallo Dorit,
ja, ich denke du wirst recht haben.
Das ist es bestimmt auch bei den Möhren gewesen. Ich weiß nicht genau wie lange die gekocht haben.
Ich werd dann wohl welche kaufen und es nochmal versuchen.

Vielen Dank!
Michaela
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Mitglied seit 27.10.2008
8.272 Beiträge (ø2,06/Tag)

> Ich variiere die Suppe gern mal mehr mit Ingwer und mal mehr mit Kräutern. Daher kam ich auf die Idee. <

Es spricht ja nix dagegen, lediglich eine Kürbissuppen-Basis einzufrieren und diese dann bei der Zubereitung je nach Bedarf und Gusto mal mit frischen Kräutern,, mal mit Ingwer zu würzen - bzw. was Dir sonst noch so vorschwebt... 😉

Ganz im Gegenteil: Das kulinarische Ergebnis wird auf diese Weise sicher noch besser, als wenn Du eine zuvor komplett gewürzte Suppe einfrierst. Und was die Profis betrifft: Zumindest der TV-Koch Alfons Schuhbeck ist ein großer Verfechter davon, Kräuter und Gewürze erst am Ende des Garvorgangs an ein Gericht zu geben...

VG, turbot
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Mitglied seit 22.01.2013
5.828 Beiträge (ø2,37/Tag)

Klar geht einkochen, aber die 30 Minuten sind zu kurz, ich würde auch eher 90 Minuten nehmen. Alternativ könntest Du eine "Grundsuppe" herstellen, einfrieren und die erst später vor dem Essen mit Ingwer oder Kräutern oder wasauchimmer verfeinern.

Bei mir klappt das Einfrieren von Kürbiswürfeln für die Suppe übrigens auch ganz hervorragend. Ich schneide den Kürbis in Würfel, vakuumiere diese und friere sie dann ein. Bisher konnte ich noch keine Geschmacks- oder Konsistenzverluste feststellen.

LG
Schnürzel
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Mitglied seit 26.11.2005
2.908 Beiträge (ø0,57/Tag)

Hallo,
wo hast du dieGläser eingekocht, im Topf oder Backofen?

LG Ria
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Mitglied seit 10.04.2006
51.093 Beiträge (ø10,34/Tag)

Die Zeit war viel zu kurz.
Eingekocht wird die Kürbis Suppe 120 Minuten bei 100 Grad im Einkochautomaten oder Topf.

Leider steht an vielen Stellen im Internet das 30 Minuten ausreichen würden, das ist jedoch nicht der Fall.

Michaela,

wenn du dir Mühe nicht machen möchtest. Kürbisse lagert man besser auf dem Balkon oder draußen. Die halten das wochenlang aus.

katir
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Mitglied seit 12.08.2019
13 Beiträge (ø0,19/Tag)

Zitat von katir am 12.09.2019 um 10:06 Uhr


Kürbisse lagert man besser auf dem Balkon oder draußen. Die halten das wochenlang aus.

katir“


Hallo katir,
halten die auch Frost aus?
Dann würde ich das auf meinem Balkon (was besonderes zu beachten?) ausprobieren. Drinnen haben meine Kürbisse es letztes Jahr auch nicht alle überlebt.
Liebe Grüße
rimase
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Mitglied seit 10.04.2006
51.093 Beiträge (ø10,34/Tag)

rimase,
https://deskgram.cc/p/1906022185823956064_3155290531

schau dir das Bild mal an. Daran fahren ich..die Pyramide steht jedes Jahr gut gefüllt da...seit Jahren auf der B 42 vorbei. Bis in den Januar wird davon Kürbis verkauft.
Jetzt ist es bei uns bis dahin höchstens mal 1 -2 Grad minus, muss ich dazuschreiben. Viel höher würden sie nicht aushalten.

Auf dem Balkon würde ich lagern solange es geht und sie dann..dekorativ..ins kühlere Treppenhaus stellen. So überleben sie eher als im warmen Keller.
Bei Kürbis unbedingt darauf achten das sie mindestens noch 2 cm Stiel haben. Fehlt der ist das eine Schwachstelle.

Auf dem Balkon können sie auf dem Boden liegen.

katir
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Mitglied seit 22.09.2017
2.805 Beiträge (ø3,7/Tag)

Zitat von Michaela23 am 12.09.2019 um 09:21 Uhr


30 minuten bei 100 Grad eingekocht. Das find eich schon lange und heiß.
Was habe ich wohl falsch gemacht?“


Der Fehler war dass du ganz offensichtlich keine Ahnung von der Materie hast und anstatt dich zu belesen lieber mal nach Gefühl eingekocht hast.

Kürbis lächerliche 30min einzukochen reicht vorne und hinten nicht und ob die Gläser bei 70° in der Spülmaschine waren oder nicht interessiert die Baktieren, die dann im Glasinneren eine riesen Fete mit dem Kürbis feiern, auch nicht wirklich.. 🤓

- Gläser mit Seifenwasser auswaschen reicht völlig, die Spülmaschine macht es nicht besser oder schlechter
- Gummis in leichtem Essigwasser auskochen. KOCHEN. 100° nicht 70°
- Komplett durchgegarte Kürbissuppe oder das Kürbismus in die Gläser füllen
- Glasränder sehr gut säubern
- Gläser verschließen und einkochen - 100° für 90min (manch einer hier kocht Kürbis sogar 120min ein!)

So hält dir der Kürbis sicher.

Viele Grüße 🍂
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Mitglied seit 01.12.2013
1.181 Beiträge (ø0,55/Tag)

Hallo
Schade!
Habe früher viel eingekocht.
AllE verwendeten Geräte/ Materialien müssen hygienisch durchgekocht sein.
Einkochen mind. 2 Stunden, bin auch nicht so für die ganz großen Gläser.

Ein fertiges Grundbasisessen finde ich auch besser, dann kann man immer variieren beim letzten Schlif und aufkochen.

Gruß
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Mitglied seit 08.02.2003
17.164 Beiträge (ø2,81/Tag)

Hallo,

30 Minuten ist viel zu kurz, besonders Kürbisse und Zucchini sind beim Einkochen zickig, dann gehen die Gläser auf, auch wenn sie 120 Minuten bei 100 Grad eingekocht worden sind. Da es bei Dir ja auch noch Pülpe ist, braucht die Hitze noch länger, um das Püree zu druchdringen, oft wird geraten, dann nochmal 10 Minuten zuzugeben.

Rosalilla

Wenn Niemand perfekt ist,
dann bin ich Niemand!
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Mitglied seit 26.12.2015
514 Beiträge (ø0,37/Tag)

Hallo,
ich habe mal das Fruchtfleisch eines großen Kürbisses in Stücke geschnitten und süß-sauer (wie Gewürzgurke) gewürzt und aufgekocht, dann in Drehgläsern abgefüllt. Nach Jahren stehen immer noch fest verschlossene Gläser rum und sind fest verschlossen.

Gruß Churry
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