Einkochen in Schraubgläsern im SKT

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Mitglied seit 10.02.2006
3.902 Beiträge (ø0,82/Tag)

Hallo
Wir haben eine Apfelschwemme, was ja schön ist. Nun möchte ich Apfelmus einkochen.
Meine Weckgläser sind fast alle im Einsatz und ich möchte keine Neuen kaufen.
Ich koche im Schnellkochtopf ein. Nun meine Frage: Funktioniert das mit einfachen Schraubgläsern, zum Beispiel alten Joghurtgläsern o.ä.?
Danke fürs Antworten Lächeln
c-
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Mitglied seit 10.04.2006
49.495 Beiträge (ø10,54/Tag)

Hallo courgrette ,

wenn die Deckel einwandfrei sind klappt das gut.

Grüße katir
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Mitglied seit 19.08.2016
56 Beiträge (ø0,06/Tag)

Guten Tag, Katrin
Habe eine Frage.
Bin gerade dabei einzukochen.
Habe schon Leberwurst eingekocht.
Nun möchte ich gerne Suppen (Rindsuppe klar und Haferflockensuppe einkochen.
Kannst du mir bitte nochmal verraten wieviel Grad ich einstellen muß.
Habe mir schon einen Einkochautomaten gekauft.
Danke im voraus
Krokofant

















b
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Mitglied seit 10.02.2006
3.902 Beiträge (ø0,82/Tag)

Hallo Katir
Danke für die schnelle Antwort und einen lieben Gruß
c-
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Mitglied seit 03.06.2007
18.587 Beiträge (ø4,35/Tag)

Hallo,

ich koche alles im SKT ein. Ich nehme sowohl Weck-Gläser wie auch Schraubgläser, funktioniert beides.

@Krokofant

Hier findest du alle Angaben, auch die Zeiten für die verschiedenen Einkochgüter und die verschiedenen Methoden.



LG Anne
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Mitglied seit 21.02.2007
28.181 Beiträge (ø6,44/Tag)

Ich stelle mal kurz eine Zwischenfrage -- sorry Courgette, aber ich nehme an, du hast nichts dagegen, zumal sie zum Thema passt und ein eigener thread sich (zumindest für mich) nicht lohnt, da ich keinen SKT besitze und grundsätzlich im Dampfgarer einkoche.

Als ich kürzlich auf die Suche nach Ersatzdeckeln für meine Twist Off-Gläser ging, fiel mir immer wieder auf, dass nur pasteurisierungsfähige Deckel angeboten werden. Das macht bei mir nichts aus, da die verwendeten Temperaturen nicht über 100°C kommen, genauer gesagt, ein wenig darunter liegen.
Der SKT liegt aber bei 118°C oder so ---- habe jetzt nicht nachgeguckt. Dazu wären ja eigentlich sterilisationsgeeignete Deckel erforderlich, sprich die Dinger, die die Industrie verwendet, z. B. für Fonds ---- vermutlich eher nicht für Joghurt.

Wo nimmt man die her? Für den Hausgebrauch habe ich nichts gefunden, die Sache allerdings auch nicht weiter vertieft; es interessiert mich nur theoretisch, speziell weil es hier immer wieder einen Aufschrei gibt, wenn bei der Herstellung von Fruchtaufstrichen die Gläser beim Abkühlen auf den Kopf gestellt werden..... Da werden immer wieder Weichmacher.... genannt.

Aber was passiert, wenn Dichtungen, die für einen bestimmten Temperaturbereich nicht geeignet sind, überhitzt werden? BOOOIINNNGG....
Offensichtliche Mängel, z. B. durch Schmelzen scheint es nicht zu geben, davon würde man hier lesen, aber sonst?

Anne, weißt du das evtl.?


Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 08.02.2003
17.000 Beiträge (ø2,9/Tag)

Hallo Carrara,

doch im Backofen kommt es immer wieder vor, das die Deckel beschädigt werden und das Einkochgut nicht hält, das wird auch mit Bildern belegt, ich bin auch auf FB in einer ziemlich großen Einkochgruppe, da sieht man solche Beschädigungen immer wieder. Ich selber koche nur im Wecktopf ein, weil die Backofenmethode mir suspekt ist und meine beiden SKT zu wenig Platz bieten.


Rosalilla

Wenn Niemand perfekt ist,
dann bin ich Niemand!
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Mitglied seit 21.02.2007
28.181 Beiträge (ø6,44/Tag)

Das ist auch ein interessanter Hinweis, Rosalilla, obwohl ich selbst eigentlich keine Einwände gegen die Backofenmethode hätte, ich wende sie allerdings nicht an und kann da nicht mitreden.

Ich bin aber sicher, dass es im SKT keinerlei offensichtliche Schäden - die ggf. durch zu starke Oberhitze.... bei diversen Backöfen auftreten können ---- gibt.
Optisch wird das Ergebnis einwandfrei sein, mikrobiologisch auch. Ich frage mich nur, warum die Industrie bei autoklavierten Lebensmitteln (wie Fonds.....) den Aufpreis für sterilisationsgeeignete Deckel zahlt, wenn deutlich billigere pasteurisierungsfähige zum gleichen (unbedenklichen) Ergebnis führen würden.


Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 03.06.2007
18.587 Beiträge (ø4,35/Tag)

@Carrara,

sind die Dichtungen in den Deckeln fürs Pasteurisieren wirklich nicht für höhere Temperaturen geeignet?

Ist diese Vorgabe nur eine Vorsichtsmaßnahme /-angabe?

Ich finde durchaus Schraubdeckel, die auch steriliserbar sind. Ich sehe da auch keine Angaben, inwieweit sich die Deckel von anderen Deckeln, die als "nur" pasteurisierbar eingestuft sind, unterscheiden.

Laut wiki haben die Dichtungen aller Schraubdeckel Weichmacher (Ausnahmen scheinen die Dichtungen für Flaschen zu sein und auch die Dichtungen für Laborflaschen, aber die haben eh meist Plastikdeckel). Optisch habe ich auch noch keinen Unterschied gesehen, ob ich Gläser mit gekauftem Inhalt/Fonds oder Gläser von Joghurtdeckeln ansehe. Innen ist eine Dichtung und ich nehme an, alle haben Weichmacher enthalten, der mit der Zeit und Wärme entweicht.

Beim Einwecken sind die Gläser ja nicht ganz gefüllt und Deckel und Einkochgut kommen gar nicht in Berührung.
Jedenfalls habe ich auch schon in Joghurtgläsern mit Erfolg eingekocht im Schnellkochtopf.

Eher sind mir schon mal Gläser geborsten, da sie doch nicht für die Hitze geeignet waren oder irgendwie unter Spannung im Topf waren (Boden schön abgechnitten).

Die Industrie muss doch sicher die Gläser und auch die Deckel für alles industriell gefertigte sterilisieren, auch die Gläser und Deckel für Marmelade. Und ich nehme an, dies geht alle durch große Autoklaven und nicht mit chemischen Mitteln.
Deshalb ist meine Frage, ist da wirklich ein Unterschied im Innenleben der Deckel?

Bei der Suche nach sterilisierbaren Schraubdeckeln fand ich z.B als erstes eine Versand für Imker und "Honigabfüller" und die Gläser werden ja nun wenn überhaupt nur vor dem Abfüllen sterilisiert.

LG Anne
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Mitglied seit 10.02.2006
3.902 Beiträge (ø0,82/Tag)

Hallo zusammen, vielen Dank für die Antworten und auch für Deinen Hinweis, Carrara.
Genau das war meine Überlegung. Die Deckel haben innen die Gummibeschichtung. Hält sie die hohen Temperaturen aus?
Die Erfahrungen der anderen spricht jedenfalls dafür.
Dann also die Frage, merkt man, wenn Chemikalien aus dem Deckel in die Lebensmittel gehen?
Wahrscheinlich schon. Man sieht doch Defekte bei der Beschichtung.
Was meint Ihr?

C-
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Mitglied seit 21.02.2007
28.181 Beiträge (ø6,44/Tag)

Hallo Anne, hallo Courgette ---

ich würde gerne eine detaillierte Stellungnahme abgeben.
Leider ist das nicht möglich.

Sobald ich hier mehr als 5 - 7 Sätze schreibe, erscheint die unerfreuliche Meldung: die Website ist abgelaufen --- und ich fliege raus.

Ich werde also meinen nächsten Text in Word vorformulieren und versuchen, ihn morgen einzustellen.

Sorry, aber ich kann nichts dafür HAR HAR HAR




Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 10.02.2006
3.902 Beiträge (ø0,82/Tag)

Danke schon mal Carrara, ich achte drauf.

c. Lächeln
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Mitglied seit 03.06.2007
18.587 Beiträge (ø4,35/Tag)

Pfeil nach rechts merkt man, wenn Chemikalien aus dem Deckel in die Lebensmittel gehen?
Wahrscheinlich schon. Man sieht doch Defekte bei der Beschichtung. Pfeil nach links

Ich habe noch nie Defekte in der Beschichtung von Schraubdeckeln gesehen, auch nicht als ich noch meine Gläser nach dem Einfüllen der Marmeladen umgedreht habe (mache ich schon lange nicht mehr!)

Deshalb würde ich nicht davon ausgehen, dass man ein geringes rauslösen an Weichmachern auch sehen würde.

LG Anne
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Mitglied seit 21.02.2007
28.181 Beiträge (ø6,44/Tag)

Letzter Versuch für heute, diesmal mit Word-Text der reinkopiert wird.

@ Anne
Pfeil nach rechts sind die Dichtungen in den Deckeln fürs Pasteurisieren wirklich nicht für höhere Temperaturen geeignet? Pfeil nach links
Das weiß ich eben nicht, deshalb habe ich die Frage gestellt.

Pfeil nach rechts Ist diese Vorgabe nur eine Vorsichtsmaßnahme /-angabe? Pfeil nach links
Ohne Insider-Wissen werden wir kaum sagen können, ob es ein Produkthaftungsgrund, eine Marketingstrategie oder aber ein ernstzunehmender Hinweis ist.

Wiki ist so eine Sache, das weißt du so gut wie ich.

Pfeil nach rechts Beim Einwecken sind die Gläser ja nicht ganz gefüllt und Deckel und Einkochgut kommen gar nicht in Berührung. Pfeil nach links
Richtig, aber was im Kopfraum passiert, wissen wir nicht --- zumindest ich kann es nicht abschätzen.

Pfeil nach rechts Die Industrie muss doch sicher die Gläser und auch die Deckel für alles industriell Gefertigte sterilisieren Pfeil nach links
Davon weiß ich nichts. Die meisten Packmittel sind schon auf Grund ihrer Herstellung so keimarm --- für CK-Verhältnisse wären sie schon mega-steril --- dass solche Verfahren nicht erforderlich sind. Natürlich gibt es spezielle Erfordernisse, die sterile Packmittel erfordern, aber die werden dann steril geliefert. Eine Packmittelsterilisation im Abfüllbetrieb ist mir persönlich noch nie begegnet (mag sein, dass es die in Spezialfällen gibt), aber Autoklavieren von Behältnissen? – echt, gibt es das? Vorstellen kann ich mir das nicht, aber ich würde es auch nicht ausschließen und fände es interessant zu erfahren, wann und warum man das macht, zumal es die denkbar kostenintensivste Methode wäre, die ich mir im Moment so vorstellen kann. Aber da ich ganz sicher nicht alle lebensmitteltechnologischen Verfahren kenne, bin ich ganz Ohr, wenn jemand dazu etwas erzählen kann.

@ Courgette,
Pfeil nach rechts Dann also die Frage, merkt man, wenn Chemikalien aus dem Deckel in die Lebensmittel gehen? Pfeil nach links
Nein

Pfeil nach rechts Man sieht doch Defekte bei der Beschichtung. Pfeil nach links
Ähm ja, wenn es ganz arg ist, dann schon; in aller Regel nicht.

Also noch einmal. Mir ist die Sache mit den lediglich pasteurisierfähigen Deckeln eher zufällig aufgefallen.
Ohne wirklich mit der Materie vertraut zu sein, kann man m. E. nicht beurteilen, ob es da einen Unterschied zu den sterilisierbaren Deckeln gibt.
Ich weiß nicht, ob das lediglich nur ein Marketing-Gag ist oder ob es irgendwann mal in den betreffenden Firmen ein ‚cost-saving-project’ gab und die Innenbeschichtungen nun in zwei Qualitäten – sterilisationsfähig bzw. pasteurisierfähig – hergestellt werden. Vorstellen könnte ich mir das sehr gut, denn Sinn und Zweck dieser Deckel ist es, das Produkt, das der Hersteller in den Handel bringt, sicher in den Handel zu bringen, nicht irgendwelchen Hobbyköchen (Eichhörnchen Na! ) einen Zusatznutzen zu liefern. Dafür ist er nicht verantwortlich.

Entscheiden muss man letztendlich selbst. Und wie ich entscheiden würde, obwohl ich ansonsten keinerlei Berührungsängste mit chemischen Mitteln habe, ist auch klar.



Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 03.06.2007
18.587 Beiträge (ø4,35/Tag)

Pfeil nach rechts Die meisten Packmittel sind schon auf Grund ihrer Herstellung so keimarm --- für CK-Verhältnisse wären sie schon mega-steril Pfeil nach links

O.k. hätte ich eigentlich wissen müssen!

Der Aufwand der Sterilisation wird ja beachtlich, vor allem wenn Zertifkationen zu beachten sind. Führt auch in den Kliniken zu teilweise sehr paradoxen Situationen (Einmalbesteck aus Edelstahl, Zentrale Sterilisationseinheiten und damit verbundene weite Wege).

Für bestimmte Dinge nehme wir die Sachen ja auch "Herstellersteril", ohne nochmals zu sterilisieren (aber nie für die Gewebekultur).

Pfeil nach rechts ob es irgendwann mal in den betreffenden Firmen ein ‚cost-saving-project’ gab und die Innenbeschichtungen nun in zwei Qualitäten – sterilisationsfähig bzw. pasteurisierfähig – hergestellt werden. Pfeil nach links

Sind zwei Herstellerverfahren wirklich günstiger?

ABer wir kommen hier vom Thema ab. Letzlich kann ich es nicht beurteilen. Ich nutze sehr viele Schraubgläser als "Second-hand", also schon mal vom Handel gefüllt.
Da weiß ich dann eh nicht mehr, ob und wie die vorher behandelt wurden und ob Deckel fürs sterilisieren oder pasteurisieren verwendet wurden.

LG Anne
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