Weißkohlrouladen roh einfrieren?


Mitglied seit 04.10.2002
125 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo liebe CKler!
Ich möchte gerne für eine Feier Kohlrouladen zubereiten.

Es ist ein altes Familienrezept: Die blanchierten Weißkohlblätter werden mit einer Mischung aus geräuchertem Schinken, Hackfleisch und Reis gefüllt.
Danach werden die Röllchen (kleiner als bei den normalen Kohlrouladen) in einen Schmortopf mit Sauerkraut dazwischen geschichtet und im Backofen leise gegart.

Da ich nicht genau weiß, wann und wieviele Familienmitglieder ich unter einen Hut bringe, wollte ich die Rouladen fertig füllen und sie dann portionsweise einfrieren, um sie dann je nach Menge fertigzukochen.

Meine Fragen: Meint Ihr, es funktioniert? Sollte ich dann die Rouladen aufgetaut, oder lieber noch gefroren in den Schmortopf geben?

(Übrigens, fertige eingefrorenen Kohlrouladen schmecken nach dem Auftauen nicht so dolle).

Ich überlege schon die ganze Zeit hin und her Was denn nun?

Könnt Ihr mir helfen? Lächeln

Vielen lieben Dank sagt schon mal

die Pamina
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 11.12.2005
30.242 Beiträge (ø5,97/Tag)

Hallo zusammen!


Ich würde sie fertig machen und dann erst einfrieren.

Dann könnten sie direkt unaufgetaut weiter verarbeitet werden.

Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 04.10.2002
125 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Emmy-Ly,

huch, bist Du schnell! (Obwohl meine Frage im falschen Forum steht). Vielen Dank für Deine Antwort.
Ich denke unaufgetaut in den heißen Backofen ist besser, als erst auftauen lassen, wegen des Hackfleisches.

LG
Pamina
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 11.12.2005
30.242 Beiträge (ø5,97/Tag)

Hallo zusammen!


@ Pamina, alles ist gut! Lächeln

Gerade wegen des Hackfleischs würde ich sie vorher braten. Wenn das Hack roh bleibe, dann es könnte beim Auftauen doch Probleme geben.


Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 11.03.2009
319 Beiträge (ø0,08/Tag)

Ich friere sie Roh ein und brate sie dann in der Pfanne noch gefrohren an dann karamelisieren sie auch richtig schön
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 28.10.2003
13.259 Beiträge (ø2,27/Tag)

Hallo Pamina,

ich würde sie roh einfrieren. Probleme sehe ich da überhaupt keine - da wirst ja schließlich Hack verwenden, das frisch ist.

Ich habe rohes Hack schon öfter eingefroren und danach ganz normal weiter verwendet. Bei der Fertigstellung musst Du nur schauen, dass die Garzeit ausreichend ist, wenn Du sie, wie Jessika vorschlägt, gefroren weiter verarbeitest.

Gibt es da übrigens ein Rezept? Diese Schichtung mit Sauerkraut hört sich spannend an.


Lieben Gruss Els´chen


La vie est dure sans confiture.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 04.10.2002
125 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Jessika, hallo Els`chen,

Danke für Eure Mitteilungen!

Ich habe am Samstag 100 Rouladen zusammen mit meinem Vater zubereitet und portionsweise eingefroren.
Wir haben einen "Mittelweg" genommen: Die Kohlrouladen haben wir halbfertig zubereitet, d.h. das Hackfleisch war gar, aber der Kohl noch recht fest. Ich werde sie dann demnächst gefroren weiterverarbeiten. Hoffentlich klappt es so, wie ich es mir vorstelle. na dann...

Für Els`chen: Es ist ein altes Familienrezept und sehr lecker!! Für ca. 50 Stück brauchst Du:

1 kg geräuchertes Schweinefleisch (Wir nehmen immer Katenschinken), durch den Wolf gedreht
1/2 kg gem. Hackfleisch
1/2 Knoblauchknolle
2 Zwiebeln
viel schwarzer Pfeffer und Rosenpaprika
250 gr. Langkornreis, gewässert

Alle Zutaten mit Wasser gut miteinander vermengen. Teig sollte gescheidig und nicht zu fest sein!

Vom Kohl die Blätter blanchieren. Du brauchst ca. 2 mittelgroße Köpfe.
Dann auf jedes Blatt etwas Füllung geben, zusammenrollen und mit der Naht nach unten in einen großen
Bräter schichten. (Den Bräter zuvor mit Rapsöl und Sauerkraut auslegen). Lieber kleinere Röllchen zubereiten.
Zum Schluß wieder Sauerkraut auf die Kohlrouladen legen, etwas Öl und Brühe darübergeben.

Dann ab in den vorgeheizten Ofen, bei ca. 120° für ca. 1.1/2 - 2.1/2 Stunden. Die Garzeit hängt stark vom Alter
des Weißkohls ab. Ich schiebe das Sauerkkraut bei Seite und prüfe zwischendurch, ob der Kohl gar ist.
Für die letzte halbe Stunde erhöhe ich die Temepratur auf 150°, damit das Sauerkraut eine leckere bräunliche
Farbe bekommt. Wir reichen dazu immer Meterbrot und ein kühles Bierchen!

Liebe Grüße
Pamina
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 28.10.2003
13.259 Beiträge (ø2,27/Tag)

Hallo Pamina,

danke für das Rezept - das ist jetzt in meinem Kochbuch gespeichert auf der Ausprobierliste.

Und ich wünsche gutes Gelingen bei der Feier.



Lieben Gruss Els´chen


La vie est dure sans confiture.
Zitieren & Antworten
Antwort schreiben

Partnermagazine