Babygläschen einwecken / einkochen


Mitglied seit 21.11.2007
25 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,
Ich bin neu hier und hätte gerne eure Meinung bzw. Expertise. Ich habe ein Baby und wir fangen gerade mit Beikost an. Ich möchte gerne auf Fertigkost verzichten, und bei den winzigen Mengen, die sie so isst, lohnt es sich, voraus zu kochen. Einfrieren rentiert sich oft nicht, da ich eine Woche das gleiche füttere und es somit nur ein paar Tage haltbar gemacht werden muss. Meint ihr, ich kann kleine Weck-Gläser verwenden? Wenn ja, wie? Außer Marmelade habe ich noch nie eingekocht ... Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Hilfe!
Sweetsmartie
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.07.2003
30.014 Beiträge (ø5,27/Tag)

Guten Morgen

na ja so neu bist du auch wieder nicht Küsschen

aber warum willst du einkochen? isst du nichts? Ein Kind kann durchaus Kartoffelbrei oder klein gestampftes Gemüse essen, das ganze nur weniger gewürzt.

Viele Grüße von der Waterkant

Angelika
Nr. 151 im Club der bleibenden User
Nr. 14 im Club der Soßen Junkies

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 13.03.2011
12.017 Beiträge (ø4,14/Tag)


Hallo

hier
hier
hier
da kannst du auch nochmal nachlesen.
Ich selber habe eher eingefroren in Eiswürfelbehälter, alten Babygläschen (mit 80 Grad Wasser vorgewärmt und nicht ganz voll) eingefroren.
Aber es sollte auch so gehen
1. Heißes püriertes in Marmeladengläser zuziehen lassen indem man es auf den Deckel stellt
wenn das nix bringt
2. Ein paar Minuten in heißes Wasser (Topf auf Herd eevtl) und zuziehen lassen.
>>kleine Weck-Gläser sollten auch gehen mit 2. Methode>> Einfach ausprobieren du kochst ja da auch andere Sachen mit ein. Ich koche auch z. b. Letschi oder Chutney in Marmeladengläser ein
Vor-und Nachteile kannst ja oben in den anderen Threads nachlesen.

Liebe Grüße
Patty
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 28.10.2003
13.248 Beiträge (ø2,37/Tag)

Hallo,

von den Methoden, die Patty unter 1. und 2. vorschlägt, kann ich nur ganz dringend abraten.

Lies Dir hier die Methoden des Einkochens durch. Heiß einfüllen oder wenige Minuten im Wasserbad sind absolut nicht geeignet.

In diesem Einkochforum wird mindestens alle zwei Wochen darauf hingewiesen, dass nicht einfach das Vakuum die Haltbarkeit herstellt, sondern dass gerade bei Gemüse und Fleisch und eiweißhaltigen Lebensmitteln die ausreichende Einkochzeit bei ausreichend hoher Temperatur notwendig ist, um Mikroorganismen abzutöten, die das Produkt ansonsten verderben würden.

Marmelade wird nicht eingekocht, sondern heiß eingefüllt. Durch den hohen Zuckergehalt wird hier konserviert.
Du kannst also das Essen für Dein Kind nicht einfach heiß einfüllen und dann aufbewahren. Ich selber esse vielleicht eine Suppe oder ein Fleischgericht, das drei Tage verschlossen im Kühlschrank gestanden hat noch, einem Kleinkind oder Baby würde ich das niemals zu essen geben.


Lieben Gruss Els´chen


La vie est dure sans confiture.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 28.10.2003
13.248 Beiträge (ø2,37/Tag)

Und in diesem thread wird von einigen kompetenten Usern erklärt, was das Einkochen in Bezug auf die Keime bewirkt und wie das funktioniert.


Lieben Gruss Els´chen


La vie est dure sans confiture.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 31.01.2003
1.632 Beiträge (ø0,28/Tag)

Moin, Moin,
... und da muss das Würmchen die ganze Woche das gleiche essen? Ob das zur Ausbildung eines gesunden Essverhaltens beiträgt?
Praktische Erfahrungen diesbezüglich kann ich Dir leider nicht weitergeben, da meine Kinder auch mit Gläschen zu wunderbar gesunden und munteren Erwachsenen geworden sind.
Liebe Grüße
Marioni
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 20.02.2004
3.737 Beiträge (ø0,68/Tag)

HI,

gerade Gläschen sind doch eines der best überwachten Lebensmittel die es gibt. So gesund kannst du gar nicht kochen.

Gruß

PS. Ab und an gönne ich mir ein Obstgläschen. ;o)
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 03.06.2007
18.595 Beiträge (ø4,34/Tag)

Pfeil nach rechts und da muss das Würmchen die ganze Woche das gleiche essen? Ob das zur Ausbildung eines gesunden Essverhaltens beiträgt? Pfeil nach links
Der Geschmack entwickelt sich auch, wenn die Würmchen nicht schon mit Einführung der Beikost jeden Tag ein komplett anderen Geschmack bekommen.

Im Gegenteil, es ist sogar besser am Anfang mit einer Sache anzufangen, ruhig auch jeden Tag diesen Brei zu füttern und nach ein paar Tagem oder auch eine Woche mit der nächsten Komponente beginnen.

So kann sich Darm und Immunsystem gut an das "Neue" gewöhnen und man kann viel besser erkennen, was wann wie gut vertragen wird.

Meine sind auf diese Weise jedenfalls zu munteren und gesunden Erwachsenen mit ausgeprägtem Geschmack und wenig bis keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten herangewachsen.

Man sollte den Darm und das mukosale Immunsystem gerade am Anfang zur Einführung der Beikost auch nicht überfrachten, so meine Erfahrung!
Aber diese Zeit ist nur sehr kurz, man kann die Kinder dann relativ schnell, an nicht "normale" Kost gewöhnen und es entwickelt sich ein durchaus gesundes Eßverhalten und eine Neugier aufs "Mitessen".

LG Anne

Es wird ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten - Wilhelm Busch
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 13.07.2005
1.199 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo,

die Zeit des Breikochens ist bei uns gerade mal ein paar Monate her...
Ich habe immer vorgekocht und dann eingefroren, das ist einfach am praktischsten.

Und Babybrei "richtig" einzukochen, steht wohl in keinem Verhaeltnis zum Nutzen. Nur heiss einfuellen waere mir zu riskant.

Ausserdem kann man wunderbar kleine Portionen einfrieren und spaeter, wenn das Kind schon mehr isst, als Bausteine nutzen und mit anderen Sachen kombinieren.

Ab und an gab es auch mal ein Glaeschen bei uns, aber die sind echt fies, das wollte ich meiner Kleinen nicht antun...

Bislang isst sie jedenfalls alles und das mit Begeisterung Lachen

Gruss, See-ei
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.11.2007
25 Beiträge (ø0,01/Tag)

Danke an Patty, Els'chen, Anne und See-ei für ihre kompetenten und hilfreichen Beiträge ... ich werde wohl doch auf das Einfrieren zurückgreifen. Vor allem, was Els'chen zum Abtöten der Keime geschrieben hat, leuchtet mir ein (und erklärt gleichzeitig, warum ich nicht so auf Fertiggläschen stehe - zusätzlich zu den Kosten und Müllmengen, die ich vermeiden will). Wer Gläschen für so super gesund hält, kann sich übrigens mal über Furan und Benzol in Babyfertignahrung informieren, sowie über die Weichmacher in den Deckeln. Dazu kommt noch, dass ich bei jedem Gläschen nachlesen muss, was tatsächlich drin ist (hauptsächlich Gemüse oder doch mehr Wasser und Verdickungsmittel? Und ist das für Babys notwendige Fett enthalten, oder muss ich es selbst zufügen?). Übrigens sollte man Babynahrung gar nicht würzen bzw. salzen, weil das nachweislich schon bei Kindern und Jugendlichen den Blutdruck erhöhen kann; also wenn, dann nicht "weniger gewürzt", sondern ganz ungewürzt mitkochen und dann mit dem Kochwasser pürieren, so bleiben die Mineralstoffe erhalten. Und dass ein Baby nicht jeden Tag etwas Neues braucht, zeigt sich schon dadurch, dass meine Tochter fünf Monate lang tagtäglich Muttermilch als Nahrung bekommen hat - und das, ohne zu murren.
Jedenfalls danke!
VG,
sweetsmartie
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 19.10.2002
10.530 Beiträge (ø1,76/Tag)

Babygläschen einwecken einkochen 2803340705

Marioni, am Anfang der Beikost soll man keinesfalls täglich etwas neues anbieten, völlig unabhängig davon, ob man Gläschen kauft oder selbst kocht. Wie Anne schon schreibt, würde man den kleinen Körper völlig überfordern, die daraus eventuell resultierenden Verdauungsbeschwerden und evtl. Unverträglichkeiten finde ich als Folgen schlimmer, als wenn es wirklich passiert, dass mein Kind mäkelig wird....im Übrigen kenne ich kein Kind, dass durch 1 Woche lang gleiche Beikost mäkelig wurde.... Na!


~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Liebe Grüße von Patzi Babygläschen einwecken einkochen 3007072513
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 26.01.2013
694 Beiträge (ø0,31/Tag)

Hallo,

als mein Sohn (heute 10 Jahre alt) noch im Babyalter war
habe ich immer ein kleines Töpfchen für ihn extra gemacht.
Einfrieren und dann wieder auftauen war mir zu nervig.

Wir haben "normal" gegessen und für ihn habe ich dann halt im Töpfchen ein eigenes Essen zubereitet.
War nicht viel mehr Arbeit und immer frisch.
z.B. Kartoffeln mit Möhrchen, Kartoffeln mit Spinat
und es kommen ja, jede Woche bis alle 2 Wochen, neue LM dazu.

Ich kann nur sagen das es ihm nicht geschadet hat auch wenn es am Anfang sehr eintönig ist.
Er ist ein gesunder und allergieloses Kind geworden. Lächeln

Es ist auch richtig das Babys am Anfang nich so viel verschiedene LM essen sollen,
mein Sohn hat außer Apfelmus kein anders Fruchtmus gegessen und heute isst er so viel verschiedenes Obst.

Liebe Grüße
Blümchen
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 13.07.2005
1.199 Beiträge (ø0,24/Tag)

Hallo,

@Blümchen: Wenn es bei uns etwas "püriergeeignetes" gab, habe ich selbstverständlich auch das genommen und nicht etwas Eingefrorenes aufgetaut!

Allerdings gibt es bei uns eher häufig Dinge, die nun wirklich nicht Babykost geeignet sind und dann muss man natürlich was da haben, also war Vorkochen und Einfrieren angesagt.
Ausserdem war ich mittags allein, da stelle ich mich nicht auch nich jeden Tag an den Herd und koche uns 2 Kartoffeln und 1/2 Möhre.

Davon mal ganz abgesehen, dass ich viele Babykurse gemacht habe und zur Essenzeit immer gerade erst zu Hause war...da war keine Zeit, ein Kartöffelchen zu kochen, da musste in den hungrigen Raupenmagen Essen geschoben werden und zwar schnell.... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ich hatte also genug Gründe, schon vorbereitetes Essen im Tk zu haben Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Gruss, See-ei
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 26.01.2013
694 Beiträge (ø0,31/Tag)

Hallo See-ei,

jeder soll es so machen wie er denkt, wenn du mit den einfrieren gut zurecht kommst
dann ist das für dich die beste Lösung. Lachen

Ich wollte nur den Tipp an sweetsmartie weitergeben wie ich es gemacht habe.

Liebe Grüße
Blümchen
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 20.01.2012
423 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hallo,

bin zufällig auf Deine Frage gestoßen und kann mich ganz gut in Deine Lage versetzen, da mein Sohn erst 18 Monate alt ist und ein Frühchen (1 1/2 Monate zu früh) war. Er hat bis heute noch nie ein Fertiggläschen bekommen. Das finde ich einfach nicht ok, wenn ich für meinen Mann und mich jeden Tag frisch koche und für ihn mache ich dann so'n Gläschen auf. Und mal ganz ehrlich, erzählen kann Dir die Industrie viel von wegen ist ja alles so toll und so gesund zubereitet. Jede Mutter probiert doch schon mal ein Löffelchen von dem, was das Baby bekommt. So, und wenn Du als Mutter das lecker findest, kaufst Du das Produkt wieder. Doch ein Baby hat einen ganz anderen Geschmackssinn. Das kennt kein Salz und dergleichen. Ich gebe zu, dass ich das Gemüse, dass ich für unseren kleinen Schatz gekocht habe, auch am Anfang echt faaaaaaaaaaaaaaaad fand, weil es eben nicht gewürzt war und wir benutzen echt sehr wenig Salz, aber das ist eben mal so. Nur wenn Du die Mahlzeiten selber machst, weißt Du was drin ist. Mal ganz abgesehen von dem Geld, das Du sparst, wenn er erst mal etwas mehr futtert als ein paar Löffelchen.
Ich hatte damals einen Essensplan für jeden Tag erstellt. Beginnen sollte man mit Karotten/Kürbis oder Pastinaken. Anfangs nur ganz wenig. Ein, zwei, drei Teelöffel. Jeden Tag steigern. Und immer schaun, ob er / sie Ausschlag oder einen wunden Popo davon bekommt. Das Gemüse einfach in größeren Mengen kochen, pürrieren und im Eiswürfelbehälter einfrieren und am nächsten Tag die Würfel in Gefriertüten verpacken. Dann kannst Du schön portionieren. Immer ein Eiswürfel mehr geben. Nach einer Woche bis 5 Tage das nächste Gemüse einführen und wieder ca. 5 Tage testen und nur das geben. Wieder schauen wegen Ausschlag und wundem Popo. Wenn Dein Kind dann 4 - 5 Gemüsesorten getestet hat, kannst Du Gemüse mit Kartoffeln geben. Wieder testen. Dann habe ich Fleisch und Fisch eingeführt und so weiter. Findet man alles im Internet.
Man kann kleine Behälter/Schälchen kaufen, die zum Einfrieren, für die Mikrowelle und für die Spülmaschine geeignet sind z.B. von NUK. Die gibt es in verschiedenen Größen. So und wenn Du auf die Qualität der Lebensmittel achtest, also Bio oder zumindest Saisongemüse verwendest, das aus der Region kommt, dann mach Dir mal keine Sorgen. Ich habe diese Behälter oder kleine Gläschen von Saucen etc. verwendet. Die waren alle sauber gespült, aber nicht sterilisiert oder ausgekocht. Und unser Sohn war noch nie krank. So unglaublich das klingt. Das mit dem Auskochen, Sterilisieren hat man vielleicht früher gemacht, aber das ist vorbei. Ich war, weil er eben so früh kam und demzufolge beobachtet werden mußte, 2 Wochen im Krankenhaus und habe mich jede Nacht, wenn ich ihn gestillt habe mit den Krankenschwestern unterhalten. Die haben mir gesagt, dass es nicht gut ist, alles auszukochen, auch die Milchpumpe nicht, weil das Kind seine natürlichen Abwehrkräfte entwickeln muss.
So nun ist er bald 19 Monate alt. Das er ein Frühchen war hat man schon nach 2 Monaten nicht mehr gesehen, er läuft, quatscht, lacht und ist kern gesund. Und bei Dir klappt das auch Lächeln.
Viel Erfolg und alles Gute,
ma_puce
Zitieren & Antworten
Antwort schreiben

Partnermagazine