Einkochen & Haltbarmachen


Mitglied seit 08.01.2010
27 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,
nachdem ich uns dank meines Eingekochten gut durch den letzten Hüttenurlaub gebracht habe, musste ich jetzt eine herbe Schlappe hinnehmen. Ich habe eine richtig tolle Rindfleischsuppe zubereitet und anschließend ca. 10 Gläser damit eingekocht.
Ich meine, alles so gemacht zu haben wie immer: Backofen 200 Grad, Gläser in die Saftpfanne (ich meine das tiefere Backblech), ca. 3 cm heißes Wasser auffüllen und 45 Minuten einkochen. Beim Herausnehmen sah ich schon, dass bei einigen Gläsern der Deckel nicht eingezogen war. Die habe ich dann noch einmal im Kochtopf "nachgekocht"; leider ohne Erfolg, die Deckel wölbten sich immer noch. Die anderen vermeintlich guten Gläser habe ich weggestellt. Nach einiger Zeit bemerkte ich einen unangenehmen Geruch im Vorratsschrank und stellte fest, dass zwei Gläser einen gewölbten Deckel hatten und entsetzlich stanken. Obwohl bei den restlichen Gläsern die Deckel noch eingezogen waren, sah der Inhalt nicht gut aus. Beim Aufmachen "ploppte" der Deckel zwar aber die Suppe war eindeutig schlecht. Was kann hier schief gelaufen sein?
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Mitglied seit 28.10.2003
13.248 Beiträge (ø2,37/Tag)

Hallo,

die Deckel waren nicht in Ordnung. Ich verwende Deckel meist nur zwei Mal, wenn ich einkoche. Bei Gläsern, die ich geschenkt bekomme, bin ich besonders kritisch und nehme meist gleich neue Deckel.

Lieben Gruss Els´chen


La vie est dure sans confiture.
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Mitglied seit 17.01.2002
10.664 Beiträge (ø1,71/Tag)

Hallo

>Beim Herausnehmen sah ich schon, dass bei einigen Gläsern der Deckel nicht eingezogen war.<

Solange die Gläser heiß sind sind die Deckel nach oben gewölbt, erst nach dem Abkühlen bildet sich das Vakuum und die
Deckel werden angesaugt.

Gruß
Werner
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Mitglied seit 17.11.2008
511 Beiträge (ø0,14/Tag)

Moin Moin,

ich beäuge meine Deckel auch immer sehr kritisch, ob die "Gummierung" noch intakt ist und überhaupt - aber wenn eine ganze Fuhre verdirbt, würde ich die Ursache nicht wirklich bei den Deckeln sehen. Wenn du viel einmachst würde ich die Anschaffung eines Einkochgeräts überlegen - da ist das Einhalten der für die Konservierung notwendigen Temperaturen und Zeiten doch eher zu schaffen. Für Gerichte mit Fleisch etc. würd ich mich damit einfach wohler fühlen, es ist doch immer ärgerlich und eine Verschwendung von Zeit und Geld wenn es zu solchen Rückschlägen kommt.

Grüße, Tia

Wenn das Leben dir Zitronen gibt - einfach umtauschen in Schokolade!
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Mitglied seit 08.01.2010
27 Beiträge (ø0,01/Tag)

Vielen Dank, ihr Lieben!
Möglicherweise lag es ja auch am Wetter Na!. Ich meine mich zu erinnern, dass früher bei uns zu Hause bei bestimmtem Wetter oder auch körperlichen Zuständen einige Sachen (vielleicht auch Einkochen ???) nicht gemacht wurden. Vielleicht ist das aber auch alles nur "Spökenkram". Ich versuch's einfach noch einmal.
lg, Pizzatonno
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Mitglied seit 07.05.2008
3 Beiträge (ø0/Tag)

Ich bin auch kritisch was die Deckel angeht. Hab aber jetzt ne nette Methode gefunden.......ich frag einfach bei meinem Lebensmittel Laden nach und die geben mir immer fuer den Pfandbetrag die "nur einmal benutzten" Landlie.e Glaeser. Zu Hause in die Spuelmaschiene und schon..... Besonders gut find ich die Koerbchen dazu, super zum stapeln und wenn sie leer sind geb ich sie einfach fuer das Pfand wieder zurueck. Beim naechsten Einkochen leih ich mir dann wieder welche mit fast neuem Deckel!
Und klasse fuer alles was fluessig ist oder Sirup sind die Sahneflaschen.

So long.....
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Mitglied seit 28.02.2004
3.401 Beiträge (ø0,62/Tag)

Hallo,

ab wann hast du die Einkochzeit berechnet? Ab Beginn des Sprudelns in den Gläsern oder insgesamt?

Beim Einkochen nehme ich immer neue Deckel, wenn ich ausnahmsweise Twist-off Gläser verwende. Sonst gehe ich auf Nr. Sicher und verwende nur Weckgläser zum Einkochen.

lg
Gerda

Man kann nicht immer gegen den Strom schwimmen,
aber man muss stets genug Charakter haben,
sich nicht mitreißen zu lassen.
Curt Goetz
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Mitglied seit 08.01.2010
27 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Gerdanic,
die Einkochzeit habe ich ab Kochen in den Gläsern berechnet. Hat irre lange gedauert, bis es soweit war; totale Energieverschwendung. Ich hatte dann erstmal genug vom Einkochen, fange aber jetzt wieder damit an.
Ich werde mir jetzt einen Einkochautomat besorgen.

Wer kennt eine günstige Quelle für Twist-Off-Deckel?

Gruß
P
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Mitglied seit 08.01.2010
27 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo, alle zusammen
ich habe jetzt einen Einkochautomat und koch' ein wie verrückt. Es ist wirklich kein Vergleich zu meinen früheren Versuchen mit Backofen, Kochtopf und Schnellkochtopf. Gut, hin und wieder ist mal ein Glas dabei, das nicht zu ist, aber im Großen und Ganzen ist alles ok.

Nun mein heutiges Anliegen. Ich hätte so gerne Hintergrundwissen zum eigentlichen Einkochen. Was passiert da eigentlich?
Zum Beispiel koche ich auch Hühnerfrikassee mit Kapern ein. Jeder, der schon einmal Hühnerfrikassee aufgewärmt und nicht aufgepasst hat, findet die Kapern danach völlig vermatscht vor. Nicht so beim Einkochen! Immerhin koch ich die Gläser 90 Minuten ein - und es passiert nichts. Auch bei Eintöpfen mit Kartoffeln. Die Kartoffelstückchen sind fest und kein bisschen matschig.
Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass die Gläser, in denen es beim Herausnehmen nicht kocht, auch nicht zu sind. Wie kann es darin nicht kochen, wenn es in den Nachbargläsern nur so brodelt?

Ich fände es toll, wenn der eine oder andere mir Hinweise zum Lösen dieser Mysterien geben kann.

Liebe Grüße
Pizzatonno
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