wie bringt man Laugenbrezeln ins Wasser und wieder raus


Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Leute,
In allen Rezepten zu Laugenbrezeln steht man soll sie mit der Schaumkelle in die siedende Lauge hineintun. Nur bitte wer hat das schon mal so gemacht. Die schaun spätestens beim herausholen aus wie beim Bleigießen in der Silvesternacht, total zerfranst und zerwurstelt.

Hat da wer einen Tip
Danke, Reinhard
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Mitglied seit 17.01.2002
1.007 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo, Reinhard! Am besten liest Du einmal, was auf der Seite www.andreas-boerner.de steht (Kulinarisches, Laugengebäck). Vielleicht bekommst Du ja dort die Antwort ...

Liebe Grüsse, Esther Lächeln
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Mitglied seit 17.01.2002
618 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hei rneuraut
vor langer, langer Zeit habe ich mal einen Back-Kurs gemacht. Unter anderem haben wir solche Laugenbrötchen gemacht... soweit ich mich erinnern kann, haben wir das auch mit der Schaumkelle gemacht. Wichtig war dabei - glaube ich - dass das gesalzene Wasser nicht mehr kochte... oder aber was ich mir noch vorstellen könnte, ist dass Dein Teig etwas zu weich ist...? Keine Ahnung...

Hoffentlich war ich nun eine ganz kleine Hilfe!

Grüessli - Bashiba
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Mitglied seit 17.01.2002
935 Beiträge (ø0,14/Tag)

Lieber Reinhard!
Genau aus diesem Grund forme ich keine Brezeln mehr, sondern nur Ringerln, die man dann leicht mit der Schaumkelle herausfischen kann.
sunnyhilly
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Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

danke fürdie Hinweise,

habe es gelesen - aber nicht verstanden, und werde in Zukunft keine Laugenbrezerln mehr essen
Danke, Reinhard
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Mitglied seit 17.01.2002
935 Beiträge (ø0,14/Tag)

Lieber Reinhard!
Was hast du nicht verstanden? Vielleicht hast du kein richtiges Rezept. Meine Ringerln werden immer knusprig und sehr gut. Willst du mein Rezept ausprobieren?

Gruss aus Graz
sunnyhilly
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Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo sunnyhill,

tut mir Leid, aber das vorhin sollte die Antwort zu Esther sein. Wegen dem Hinweis auf die Homepage von Andreas Boerner. Das dort habe ich zwar gelesen aber eher nicht kapiert. Das ist dort ziemlich wissenschaftlich und hat den Eindruck hinterlassen daß das Gebäck nach der Behandlung mit der Lauge gar nicht mehr so gesund sein kann, wenn es auch gut schmeckt.
Nach welchem Rezept machst Du das Laugengebäck, ich habe ein Rezept verwendet das ich hier irgendwann einmal gefunden habe. Die Nachbarskinder sind ganz wild auf Laugenbrezen und ich habe es bisher nicht geschafft

Gruß aus Innsbruck
Reinhard
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Mitglied seit 17.01.2002
222 Beiträge (ø0,03/Tag)

Forme Stangen oder Brötchen, die lassen sich besser aus der Lau´ge heben. Oder du besorgst dir aus der Apotheke 5%ige Natronlauge. Vorsicht, könnte die Haut reizen. Damit bepinselst du die Teigstücke und legst sie anschließend auf Backpapier und läßt sie gehen. Oder aber mit 2 Fleischgabeln in der Lauge vorsichtig wenden. Klappt ebenso gut. Solltest du noch Fragen haben, melde dich mal. Gruß Rhonda
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Mitglied seit 17.01.2002
949 Beiträge (ø0,15/Tag)

Der Teig für Laugengebäcke sollte sehr fest und kalt sein. Nach dem Formen der Brezel stellt man diese solange in den Kühlschrank ( ca. 40 Min.oder länger) oder den Froster(ca. 20.Min.)bis man die Brezel mit der Hand oder dem Schöpflöffel,ohne dass sie sich verformen in die Lauge legen kann und sofort wieder heraus auf ein mit Trennpapier belegtes Backblech legen, mt Salz oder Reibekäse bestreuen und abbacken.
Man nimmt dazu eine 4% tige gereinigte Natronlauge aus der Apotheke.
Weitere Informationen von
rolf-christian@freenet.de
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Mitglied seit 17.01.2002
949 Beiträge (ø0,15/Tag)

Noch etwas zum Thema Laugebgebäcke:
Die Natronlauge sollte kalt sein, nicht siedend- Das ist eine ganz andere Art von Brezel
rolf-christian@freenet.de
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Mitglied seit 17.01.2002
222 Beiträge (ø0,03/Tag)

... und das ist die Art, wie man Laugengebäck in Schwaben beim Bäcker macht. Nämlich mit der 3-5%igen Natronlauge, die, wie Rolf-Christian schon schreibt, kalt verwendet wird.
Lächeln Rhonda Lächeln
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Mitglied seit 17.01.2002
935 Beiträge (ø0,14/Tag)

Laugenbrezeln: (österrreichische)
5oo g Farina-Mehl
1 Packung Trockengerm
1/4 l Milch, lauwarm
1 TL Zucker
1 TL Salz

Lauge:
2 l Wasser
1 EL Salz
1 EL Natron (Speisesoda)

Dampfl machen, Teig gut abschlagen, über Nacht an einem kühlen Ort aufgehen lassen.
In drei Teile teilen, dünne Rollen formen, etwas gehen lassen, abschneiden, bleistiftdünne Rollen wutzeln, Ringerl formen, beide Enden verbinden, indem man mit der Handkante fest draufschlägt. Kurz gehen lassen.

Grossen Häfen mit Wasser, Salz und Natron zum Kochen bringen.
Die Ringerln kur in siedendes Wasser legen, bis sie hochsteigen. Herausnehmen und auf ein mit Backtrennpapier belegte Blech legen. Sofort ausbacken.
Rohr vorheizen
2oo Grad Umluft Einhängehöhe 3 ca. 14 Minuten.
Auf ein Gitter legen.
1 kleines Schüsserl Wasser mit 1 EL Stärkemehl verrühren. Ringerl damit benetzen, mit Salz bestreuen, aufhängen.

Gruss aus Graz
sunnyhilly
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Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

Danke allen für die Antworten und sunnyhill für das Rezept. Werde mich bei nächster Gelegenheit noch einmal dran machen.

Herzliche Grüße
Reinhard
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Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

Nach diesem Rezept habe ich die Brezeln ursprünglich versucht, und bin damit gescheitert. Woher es ist wieß ich nicht mehr.

Teig: 25 g Hefe, 1 1/2 ts Meersalz, 200 g Wasser, 360 g Weizenmehl
Lauge: 1l Wasser, 10 g Natron

Hefe, Salz, Wasser und Mehl zu einem festen Teig verarbeiten. 10 Minuten gruendlich durchkneten, bis sich der Teig von der Schuessel loest. Eine Kugel formen und mit einem feuchten Tuch zugedeckt zwei Stunden gehen lassen. Danach den Teig nochmals kraeftig durchkneten. Im Gegensatz zu den ueblichen, etwas feuchten Vollkornteigen, ist der Brezelteig glatt und trocken. Er klebt nicht. 9 gleichgrosse Stuecke abschneiden. Jedes Stueck zu einer etwa 50 cm langen Schnur rollen, die an den Enden allmaehlich duenner wird, und zu einer Brezel formen. Die uebrigen Teigstuecke inzwischen mit dem Tuch bedecken, damit sie nicht austrocknen.
Die Brezeln 10 Minuten gehen lassen. Das Blech gruendlich einfetten. Das Wasser mit dem Natron in einem breiten Topf zum Kochen bringen, umruehren, bis das Natron ganz aufgeloest ist. Jeweils 1-2 Brezeln 30 Sekunden in die Natronlauge legen. Mit dem Schaumloeffel immer wieder vorsichtig untertauchen, damit auch die Oberflaeche befeuchtet wird. Die Brezeln herausnehmen, etwas abtropfen lassen und auf das Blech legen. Zum Schluss mit grobem Salz bestreuen. Falls noetig, die Oberflaeche vorsichtig mit Natronlauge einpinseln, damit das Salz besser haftet.

Die Brezeln auf der mittleren Leiste in den kalten Backofen schieben
und bei 225 Grad in 25-30 Minuten braun und knusprig braten.

Zubereitungszeit: 50 Minuten, Ruhezeit 130 Minuten, Backzeit 35 Minuten.


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Mitglied seit 17.01.2002
155 Beiträge (ø0,02/Tag)

Als Dankeschön an alle ein Rezept für sehr gute Linzeraugen

500 g Mehl, 1 Backpulver, 200 g Kristallzucker, 2 Vanillezucker, 2 Eier, Schale von 1 Zitrone, 250 g kalte Butter

die Zutaten gut abmischen, die kalte Butter hineinschnipseln, und alles zusammen zu einem glatten Teig verarbeiten. Wichtig ist, daß man mit der Mehlzugabe beim Kneten sehr sparsam ist. Die Teigrolle in ein Plastiksackerl wickeln und im Kühlschrank rasten lassen, am besten über Nacht damit der Teig richtig durchzieht.
Die Teigverarbeitung, beschreibe ich jetzt so wie ich es mache weil es eine etwas klebrige Geschichte ist.
Die Teigrolle in Scheiben von ca 1 cm schneiden und breite die Scheiben neben dem Nudelbrett aus. Vom Backpapier schneide ich mir Blätter zurecht die genau in Blechgröße sind und lege ein Blatt auf das Nudelbrett.
Jetzt nehme ich eine der Teigscheiben, mache sie beidseitig leicht mehlig und drücke sie mit den Händen zu einem etwas dünneren Fladen. Diesen lege ich auf das Backpapier und treibe den Teig mit dem Nudelholz ziemlich dünn auseinander (ca. 2 mm dick). Das Nudelholz reibe ich immer wieder leicht mit Mehl ab damit der Teig nicht daran klebt. Das mache ich mit mehreren Teigscheiben so bis das Backpapier voll ist. Dann steche ich die Kekse aus und ziehe den Teig aus den Zwischenräumen weg, denn die Kekse selber kleben ziemlich auf dem Backpapier.

Bei 200 Grad ca 5-6 Minuten auf dem 2. Einschub von unten backen. Herausziehen und zur Seite stellen. Nach 1-2 Minuten kann man die Kekse mit der Hand vom Backpapier lösen ohne daß sie sich verbiegen. Marillenmarmelade mit einem Schuß Rum abmischen und zwischen jeweils zwei Kekse einen halben Teelöffel voll. Hübsch sieht es aus wenn man beim Deckelkeks die Mitte aussticht so daß die Marmelade herausschaut

Gutes Gelingen
Reinhard
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