Knieküchle - fasnächtliches Schmalzgebäck


Mitglied seit 09.10.2002
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Hallo Backfreunde,

habe sie gestern gebacken. Sie schmecken köstlich, sind nicht so aufwendig wie Krapfen und sehen appetitlich aus.

Zutaten
500 g Mehl
20 g Hefe
1/8 l Milch, lauwarm
1 Prise Salz
100 g Butter
100 g Zucker
1 Paket Vanillezucker
1 Ei
2 cl Zwetschgenwasser
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
700 g Schmalz
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe und die Hälfte der lauwarmen Milch in die Mulde geben, etwas Mehl vom Rand hineinrühren. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken, und den Vorteig etwa 30 Minuten im offenen Backofen bei 50 Grad (Gas: Stufe 1) gehen lassen. Dann die restliche Milch, das Salz, die zerlassene Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei, Zwetschgenwasser und die Zitronenschale zum Vorteig geben und durchkneten. Den Teig mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Zugedeckt weitere 30 Minuten im offenen Backofen (50 Grad) gehen lassen. Dann den Teig auf ein leicht bemehltes Brett geben und noch einmal durchkneten.

Mit einem Löffel kleine Teigstücke abstechen, daraus auf dem bemehlten Brett Kugeln formen. Die Kugeln wieder abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Jede aufgegangene Teigkugel in die leicht bemehlte linke Handfläche legen. Mit den Fingern der rechten Hand die Kugel so auseinander drücken, dass die Fläche in der Mitte ganz dünn ist und am Rand ein gleichmäßig dicker Wulst entsteht.

Das Schmalz erhitzen, die Küchle schwimmend darin ausbacken. Mit Löffel und Gabel umdrehen, wenn sich ein Hütchen gebildet hat. Vorsicht, dass in die Mitte der Küchle kein heißes Fett gelangt, sie müssen dort ganz weiß bleiben.

Wenn der Wulst auf der unteren Seite knusprig braun ist, die gegarten Küchle mit der Schaumkelle aus dem Fett heben, abtropfen lassen und noch heiß mit Puderzucker bestreuen. Am besten schmecken die Küchle, wenn sie heiß aus dem Fett kommen. Allerdings kann man sich dann schnell den Magen verderben. Besser ist es, man isst sie kalt zu heißem Kaffee.

Damit ihr wisst wo ich\'s her hab: http://www.livingathome.de/essen_trinken/regionale_kueche/franken/nachtisch2.html

Gutes Gelingen und LG
lone_bohne
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Mitglied seit 14.05.2002
2.148 Beiträge (ø0,33/Tag)

in der Schweiz heissen die \"Chnöiblätze\" oder ganz einfach \"Fasnachtschüächli\"

Griässli Kimero, die mit dem Widder tanzt
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Mitglied seit 09.10.2002
7.904 Beiträge (ø1,26/Tag)

Hallo kimero,

danke für das Tänzchen. Ich bin nämlich Widder! Na! Lachen Na! BOOOIINNNGG.... na dann... hechel... 11.11.11:11

LG lone_bohne
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Mitglied seit 11.01.2004
262 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo Lohne-Bohne,
bei uns sind das \"Auszogene Kiachle\". Ich freu mich schon auf das Wochenende. Da backe ich für heuer das erste Mal welche. Lachen Lachen Lachen
Liebe Grüße Maria
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Mitglied seit 11.01.2004
262 Beiträge (ø0,05/Tag)

entschuldige, natürlich lone bohne
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Mitglied seit 31.12.2003
4.423 Beiträge (ø0,76/Tag)

Wenn Du schon \"Knieküchle\" schreibst, sollten sie dann nicht wenigstens über dem Knie ausgezogen werden? Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Wir machen das noch so, weil sie dann einfach am schönsten aussehen und nicht so leicht in der Mitte reißen.

ICh finde sie auch superlecker!

SChönen Tag noch,
humstein
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Mitglied seit 09.10.2002
7.904 Beiträge (ø1,26/Tag)

Hallo humstein,

selbstverständlich kann man sie auch übers Knie ziehen, so wie es ursprünglich gemacht wurde, aber ich habe sie mit Daumen und Zeigefinger auseinandergezogen, weil ich es persönlich appetitlicher finde.
Klar liebe Leute, das ist jedem selbst überlassen und ich denke es tut dem Geschmack keinen Abbruch, egal wie man\' s letztendlich macht Na!

Eine glückselige Fasnet

lone_bohne
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