Schneebälle aus der Stadt Rothenburg an der Tauber



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Grüsse an alle!

Ich abboniere auch ein Rezept-Newsletter aus den Staaten, und ein Leser sucht seit 14 Jahre nach dem o.g. Rezept. Es wäre sehr nett, wenn einer mir das mitteilen könnte. An den betroffenen Bäcker: keine Angst, ich wohne nicht in der Nähe und will es nur weiterleiten. Folgend ist der originelle Beitrag:

I've searched 14 years for a recipe to duplicate the wonderful pastry
called "Schneeballen" (snowballs) I enjoyed at a bakery in Germany's
medieval city, Rothenburg ob den Tauber. The pastry (about the size
of an orange) is a delicate ball of rolled flaky pastry strips, then
either baked or deep-fried, and heavily dusted with powdered sugar.
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Mitglied seit 01.01.1970
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Liebe Angela,
dem Manne kann geholfen werden, er muß jetzt nur noch einen küchenkompetenten Übersetzer finden (mir selber fehlt leider die Zeit dazu):

SCHNEEBALLEN

Ein Festgebäck, das früher zur Kirchweih oder zu Hochzeiten gehörte wie der Gang zur Kirche, heute in Rothenburg das ganze Jahr hindurch in den Bäckereien und Konditoreien angeboten wird. Man braucht dafür ein spezielles Fritiereisen (das man in den Haushaltsgeschäften der Stadt natürlich kaufen kann). Geschickte Hausfrauen formen die Kugeln von Hand. Man kann sich auch mit einem Drahtsieb behelfen. Im übrigen sehen die duftigen Gebäckkugeln komplizierter aus, als sie sind.

Für etwa 10 Stück:

2 Eier, 60 g Zucker, 4 EL Sahne, 2 EL Kirschwasser, 65 g Butter, ca. 350 g Mehl, Butterschmalz zum Ausbacken, Puderzucker zum Bestäuben.

Eier und Zucker schaumig rühren, Sahne und Kirschwasser einarbeiten, schließlich die zimmerwarme, fast geschmolzene Butter und das Mehl untermischen. Einen glatten Teig daraus kneten.
Den Teig in Stücke teilen, knapp tennisballgroße Kugeln formen. Jeden dieser Bälle auf bemehlter Fläche zu einem dünnen Kreis ausrollen. Mit dem Teigrädchen oder einem Messer in einem Zentimeter Abstand Schnitte ziehen, aber dafür sorgen, daß rundum ein intakter Rand stehen bleibt. Jeden zweiten Streifen über den Finger ziehen, die gesamte Platte schließlich hochnehmen und locker in den Fritierkorb legen. In heißem Butterschmalz drei Minuten hellbraun ausbacken.
Die Schneeballen sehr gründlich abtropfen lassen, dick mit Puderzucker bestäuben und möglichst noch warm zum Kaffee servieren.

QUELLE: M. Meuth/B. Neuner-Duttenhofer, BAYERN - Küche, Land und Leute (aus der Reihe "Kulinarische Landschaften"), DROEMER KNAUR

In diesem Buch finden sich auch die entsprechenden Abbildungen zum "Flechten".

Schöne Grüsse!
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Liebe Angela,
dem Manne kann geholfen werden, er muß jetzt nur noch einen küchenkompetenten Übersetzer finden (mir selber fehlt leider die Zeit dazu):

SCHNEEBALLEN

Ein Festgebäck, das früher zur Kirchweih oder zu Hochzeiten gehörte wie der Gang zur Kirche, heute in Rothenburg das ganze Jahr hindurch in den Bäckereien und Konditoreien angeboten wird. Man braucht dafür ein spezielles Fritiereisen (das man in den Haushaltsgeschäften der Stadt natürlich kaufen kann). Geschickte Hausfrauen formen die Kugeln von Hand. Man kann sich auch mit einem Drahtsieb behelfen. Im übrigen sehen die duftigen Gebäckkugeln komplizierter aus, als sie sind.

Für etwa 10 Stück:

2 Eier, 60 g Zucker, 4 EL Sahne, 2 EL Kirschwasser, 65 g Butter, ca. 350 g Mehl, Butterschmalz zum Ausbacken, Puderzucker zum Bestäuben.

Eier und Zucker schaumig rühren, Sahne und Kirschwasser einarbeiten, schließlich die zimmerwarme, fast geschmolzene Butter und das Mehl untermischen. Einen glatten Teig daraus kneten.
Den Teig in Stücke teilen, knapp tennisballgroße Kugeln formen. Jeden dieser Bälle auf bemehlter Fläche zu einem dünnen Kreis ausrollen. Mit dem Teigrädchen oder einem Messer in einem Zentimeter Abstand Schnitte ziehen, aber dafür sorgen, daß rundum ein intakter Rand stehen bleibt. Jeden zweiten Streifen über den Finger ziehen, die gesamte Platte schließlich hochnehmen und locker in den Fritierkorb legen. In heißem Butterschmalz drei Minuten hellbraun ausbacken.
Die Schneeballen sehr gründlich abtropfen lassen, dick mit Puderzucker bestäuben und möglichst noch warm zum Kaffee servieren.

QUELLE: M. Meuth/B. Neuner-Duttenhofer, BAYERN - Küche, Land und Leute (aus der Reihe "Kulinarische Landschaften"), DROEMER KNAUR

In diesem Buch finden sich auch die entsprechenden Abbildungen zum "Flechten".

Schöne Grüsse!
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Ein Schneeballenrezept
125 g Butter,
5 Eier
500 g Mehl
125 g Zucker
etwas Zimt
1 Gläschen Schnaps
Fett zum AusbackenDie Zutaten wie für einen Rührteig schaumig rühren,mit dem Mehl ,das zuletzt untergearbeitet wird,zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Portionen von 80 g abwiegen (je nach Grösse des Schneeballeneisens) und diese dünn auswellen zu einer runden Scheibe. Mit dem Teigrädchen Schlitze in1-1,5 cm Abstand rädeln, wobei der Rand ganz gelassen wird. Auf einen Rührlöffelstiel jeden zweiten Streifen auffassen und locker in ein Schneeballeisen gleiten lassen. In nicht zu heißem Fett unter ständigem Drehen goldbraun backen, abtripfen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
vor Weihnachten war ich in Rothenburg und habe auch Schneeballen mit Vollmilchschokoladeüberzug und mit zusätzlich in Nüssen gewendet probiert.
Rezept stammt aus
Landfrauen kochen Traditionsrezepte aus Württemberg vom Ulmerverlag.
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