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Food-Trends: Was essen wir 2018

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Mitglied seit 17.01.2002
36 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Zusammen,

unser aktuellster Artikel beschäftigt sich mit den Trends für 2018 in der Foodbranche.

Jedes Jahr beschäftigen sich Ernährungswissenschaftler und Trendforscher mit der Frage "Was essen wir nächstes Jahr? Was hat das Zeug zum Trend?"

Was uns nun interessiert: Wie steht ihr zu "Trendfood"? Gehört ihr eher der Kategorie "Kenne mer nit, bruche mer nit (Übersetzung: Kennen wir nicht, brauchen wir auch nicht!)!"-Fraktion an oder seid ihr aufgeschlossen und probiert erstmal alles? Und was ist euer persönliches Lieblingsessen?

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion. Lächeln

Liebe Grüße
die Chefköche
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Mitglied seit 23.10.2011
407 Beiträge (ø0,16/Tag)

Ich persönlich bin grundsätzlich schrecklich neugierig und probiere fast alles, was mir in die Einkaufstüte oder auf den Teller kommt. In meinem Fall sollte es nur vegetarisch sein - ansonsten bin ich eigentlich ziemlich offen, was sogenanntes "Trendfood" angeht. Also bin ich mal gespannt, was dieses Jahr (neben den drei im Artikel genannten Vorschlägen) auf dem Gebiet noch alles passiert.
Mein persönliches Lieblingsessen? Das gibt es so nicht direkt. Ich esse so vieles unheimlich gerne. Aber ganz unspektakuläre "Spaghetti aglio e olio" liegen sehr weit vorne.
Lieber Gruß,
Jules
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Mitglied seit 23.07.2008
11.720 Beiträge (ø3,11/Tag)

Moin,

wenn es sich um unverarbeitete Produkte handelt, bin ich gerne bereit neues zu probieren (bei weitem nicht alles), ich bin allerdings weit davon entfernt die nächste Sau mit durchs Dorf zu jagen. Superfood und Konsorten lassen mich kalt. Ich esse etwas weil es mir schmeckt und nicht weil es angeblich besonders gesund sein soll, heilende Kräfte hat oder eben gerade trendig ist. Das geht mit rheinischer Gelassenheit, ganz nach beleiben recht oder links an meiner Hinterseite vorbei. Ich hinterfrage da gerne auf die rheinische Art nach dem Motto: Watt soll der Quatsch!

LG

Vini

Erwachsen werden kann ich auch morgen noch Na!

In jedem Anfang wohnt ein Ende - in jedem Ende wohnt ein Anfang....
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Mitglied seit 27.10.2008
7.488 Beiträge (ø2,04/Tag)

Hi,

wenn die Sache schon auf einen Kilometer Distanz nach gequirlter infantiler Hipster-Kacke aus der Instagramm-Ecke riecht (wie z.B. Fried Pickles, Pandan, alle möglichen "Superfoods", Bubble-Tea) halte ich Abstand ...

Dinge wie Nahost-Küche hingegen - oder generell bislang "unentdeckte", spannende Nationen-Küchen: Sehr gerne! Immer her damit!

VG, turbot
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Mitglied seit 06.08.2017
588 Beiträge (ø1,27/Tag)

Hi,

ich bin ein Gemisch aus "brauche ich nicht" und aufgeschlossen. Ich freu mich manchmal, wenn ich eine neue Kombination entdecke oder eine neue Frucht, Gemüse etc. kennenlerne durch einen Artikel. Oder ein angestaubtes Produkt neuen Schwung und Rezeptideen bekommt wie Pastinake, Rote Beete, Avocado etc.
Aber ich finde dieses Trendfoodgedöns schon überbewertet und auch oft überteuert. Ich würde mir nie irgendwelche Trockenbeeren oder Proteinshakes kaufen. Die künstlich coolen Namen bräuchte es für mich jetzt auch nicht ( Overnight Oats, One Pot Bowl.. etc.). Ich bevorzuge generell Bezeichnungen unter der jeder egal welchen Alters, Schicht und Kochinteresse sofort etwas versteht.

Meine persönliche Lieblingskombination im Trendfood ist Rucola, Granatapfel, Avocado und Hüttenkäse mit Balsamicodressing.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.033 Beiträge (ø6,08/Tag)

Hi,

der angebliche "Levante Trend" ist doch ein alter Hut. Was soll daran neu sein?

Fried Pickles hingegen liest sich interessant-Das würde ich auch mal probieren.

Das marketingtechnisch gehypte "Superfood" ist verzichtbar.
Ernährungtechnisch müssen, gerade wir in Europa, keine Angst haben unterversorgt zu sein, wenn wir normale Mischkost zu uns nehmen.
Superfood ist etwas für verwöhnte Youngsters, denen nichts besseres im Leben mehr einfällt, als nach potentiellen Mängeln in ihrer Ernährung oder Umgebung, zu fahnden.

Neue Gewürze/Geschmacksrichtungen probiere ich aber gerne.

VG
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Mitglied seit 06.03.2004
307 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hmm, naja ich stehe den Trends ein wenig zwiegespalten gegenüber.
Was nervt ist dieser Hype um "Superfoods" und es da dann häufig heißt: Besser als..., gesünder als..., hält jung und fit und schön und am Besten machen sie mich noch zu einem besseren Menschen.
Dann kann es nicht exotisch genug sein und wenn es dann super exotisch war kommt man auf "altbewährtes" zurück und tut so als sei es schon fast eine Neuentdeckung.
Da gab es einen Koch (weiß nimmer welcher) der während des Holundertrends Hollerküchle (gebackene Holunderblüten) als DAS Dessert verkauft hat und als ob es etwas Neues sei und ich dachte irgendwie nur: Ha, s hot scho d'Oma so gmacht, ward no demnäscht holet se no die Pfitzauf-Förmle widder naus. Soetwas nervt...

Andererseits, hat es eben auch den schönen Effekt, dass man Neues entdecken kann.
Jemand hier im Forum hat durch den Goji-Trend, diese Beeren für sich entdeckt und auch eine Pflanze im Garten und kann sie dadurch frisch genießen. Jemand anderes hat durch die "Overnightsoats" seine Frühstückspalette erweitern können und ich habe Cakepops, Quinoa, Lassis und verschiedene Gemüsesorten (z. B. Teltower Rübchen, Mairübchen, Topinambur) für mich entdeckt. Also drei Personen die durch Foodtrends etwas für sich gefunden haben an dem sie sich freuen können/das ihnen schmeckt. Das ist doch schön.

Ich glaube schön fände ich einfach, wenn diese Vergleiche wegblieben und mir eben nicht erzählt würde: das ist das neue "must eat", weil die Leute darüber unglaublich ausflippen. Als Cupcakes und Cakepops so gehypt wurden hat man sich echt gefragt, ob nun alle ihre Springformen entsorgen und als Sprossen so In waren, sind einem bei jedem zweiten Gericht welche zwischen den Zähnen gehangen, obs gepasst hat oder nicht.
Also schön als Bereicherung.
Toll auch um Altes wiederzuentdecken.
Nervig und überflüssig, wenn mir quasi erzählt wird, dass mich meine bisherige Ernährung gleich morgen umbringt und ich unbedingt um gesund zu bleiben heute noch einen Liter Weizengrassaft in mich reinkippen müsste.
Viele Grüße
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Mitglied seit 07.03.2007
10.929 Beiträge (ø2,56/Tag)

Hallo,

grundsaetzlich bin ich neuen Trends aufgeschlossen....

Fried Pickles - das ist hier in der Tat "ein alter Hut", so wie Fried Green Tomatoes, urspruenglich aus dem Sueden der USA stammend, heute ueberall hier bekannt. Und nun auch in DE entdeckt.....
Man sollte aber bedenken, dass es nicht Gewuerzgurken sind (als Rezept darunter verlinkt), sondern Dill Gurken (die Gurken, die man auf einem Hamburger in einer Hamburger Ladenkette findet), also mehr salzig/sauer als suess/sauer. Das ist schon wichtig, geschmacklich. Und auch noch wichtig - sie sollten ein bisschen tangy sein, sprich etwas an Schaerfe haben.

Liebe Gruesse aus Pittsburgh, Pennsylvania, Susan
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Mitglied seit 16.12.2003
47.407 Beiträge (ø8,7/Tag)

"wenn die Sache schon auf einen Kilometer Distanz nach gequirlter infantiler Hipster-Kacke aus der Instagramm-Ecke riecht (wie z.B. Fried Pickles, Pandan, alle möglichen "Superfoods", Bubble-Tea) halte ich Abstand ...
"

den Gedanken hatte ich auch spontan - können Fried Pickles überhaupt "2018" sein - die kennt mn doch schon länger ???

ich mag durchaus Pickles plus Fett - aber gerne nebeneinander auf dem Teller. Ich muss wurklich nicht alles in einem haben - ich mag auch keine Cronuts...

Ansonsten finde ich Foodtrends eher abturnend - und ich hoffe dass die paar Küchen die noch nicht komplett abgenudelt und crossverkocht wurden noch ne ganze Weile untrendy bleiben.
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Mitglied seit 16.12.2003
47.407 Beiträge (ø8,7/Tag)

ach so - aufgeschlossen zu sein hat für mich so gar nix, aber wirklich rein gar nix mit Foodtrends zu tun.

Nicht selten ist der aufgeschlossener der einfach offen für alles ist was um ihn herum wächst und fleucht und damit kreativ umgeht - als der der jedem Trend hinterherhechelt.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.033 Beiträge (ø6,08/Tag)

Tja-Der Punkt ist ja, dass es heutzutage kaum noch neue Dinge gibt.

Seit den diversen Zubereitungsarten/Zutaten, die durch Adriá (und der Lebensmittelindustrie im Hintergrund) gehyped wurden und für Privatkeute wirklich neu waren, krauchen nur noch irgendwelche Leute durch alle Ecken der Welt, um krampfhaft Zutaten zu finden die man als besonders gesunden "Superfood" andienen kann.

Lustigerweise wird Superfood ausgerechnet überwiegend von den Leuten gerne konsumiert, die ansonsten jeden nieder machen der sich nicht zwingend am "regionale Produkte Hype" beteiligt.
Aber wenns gesund ist, und schön macht, ist es ja wurscht wenn es einmal um den halben Erdball geflogen wird. Na! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ach so- Frittierte grüne Tomaten habe ich auch schon in den Südstaaten gegessen, aber nicht als Pickles angesehen.
Gewürzgurken gehen nicht?
Dillgurken mag ich schon so nicht, und habe Zweifel dass sich das durchs Frittieren ändern würde. na dann...


Was ginge denn sonst noch?


VG
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Mitglied seit 16.12.2003
47.407 Beiträge (ø8,7/Tag)

"regionale Produkte Hype"

achso, stimmt - regional ist ja auch Trend. Wie blöd - eigentlich kann man nix mehr essen dass nicht irgendwann schon mal Trend war - und das was man noch gar nicht kennt war garantiert auch schon mal Trend. Irgendwo.

Was ich 2018 essen werde - weiss ich im Detail heute zum Glück noch nicht. Da ich weder blogge noch Essen anderzeitig publizistisch verarbeite - muss ich das auch nicht.
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Mitglied seit 07.03.2007
10.929 Beiträge (ø2,56/Tag)

Eva - die fried green tomatoes sind auch keine pickles, einfach nur gruene Tomatenscheiben - frittiert in einem Teig...

Dann - natuerlich kannst du - wer sagt, dass du es nicht kannst 😉☺ - wenn du die Dill Gurken nicht magst, einfach auch Gewuerzgurken nehmen... ich nehme hier auch mal bread and butter pickles, die sind mehr suess und nicht so suess/ sauer....fuer die fried pickles.... just for a change - und die auch so ein bisschen mit Schaerfe bedacht....
Meistens werden nur die Dill Gurken hergenommen, aber - es gehen auch die fried bread and butter pickles..... oder Gewuerzgurken in DE..

LG, Susan
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Mitglied seit 19.06.2015
915 Beiträge (ø0,74/Tag)

Hallo,

da ich neugierig bin, probiere ich gerne Neues aus, ob Trend oder nicht. Dann entscheide ich, ob das in unserer Küche Einzug hält oder nicht.

Dass die Küche der Levante im Trend ist, freut mich sehr, ich habe selten so gut gegessen, wie im Libanon und bin sicher, dass es da noch viel zu entdecken gibt.

Liebe Grüße
Heidi

Wir sind Chefkoch - Chefkoch ist Vielfalt
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Mitglied seit 15.03.2002
37.033 Beiträge (ø6,08/Tag)

Danke Susan,

dann werde ich es einfach mal mit den kleinen Cornichons versuchen. Schärfe kann man ja mit Chili/Cayennepfeffer in der Panierung unterbringen.

VG
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