Welches Objektiv für Foodfotografie?


Mitglied seit 10.08.2015
68 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo, Community  Ich bin Hobbyfootgrafin, habe eine Nikon D5100, habe mich allerdings bis jetzt für Lanschaft- und Porträtfotografie interssiert. Ich lese hier gerne die Rezepte und zusätzlich kenne ich noch einige Blogs und Vlogs, verschiedene Kanäle auf Youtube, wo man interessante Rezepte finden kann. Man sieht so wirklich spektakuläre Fotos von leckeren Speisen im Internet...Außerdem bin ich der Meinung, dass die Speisen nicht nur gut schmecken, aber auch gut aussehen sollen und bemühe mich darum, immer wenn ich Zeit habe, etwas interessanter anzurichten und zu dekorieren.
Jetzt dachte ich mir ich will auch solche Fotos machen. Weil mir sowieso beides Spaß macht  Ich kenne mich aber leider im Makro Bereich nicht so gut aus. Und will aus diesem Grund hier nachfragen, ob und welche Erfahrungen ihr mit solchen Objektiven habt.
Zusätzlich habe ich mir gedacht, dass ein Stativ auch nicht schaden kann. Also, da bin auch offen für eure Vorschläge.
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Mitglied seit 25.01.2006
7.723 Beiträge (ø1,68/Tag)

Ein Stativ ist unbedingt zu empfehlen. Als Objektiv ein leichtes Tele, mit dem man einigermaßen nah herangehen kann. Eine diffuse Lichtquelle ist dringend zu empfehlen.
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Mitglied seit 18.03.2014
8.410 Beiträge (ø5,21/Tag)

Zitat von Erzett am 27.03.2017 um 13:47 Uhr

„Ein Stativ ist unbedingt zu empfehlen. Als Objektiv ein leichtes Tele, mit dem man einigermaßen nah herangehen kann. Eine diffuse Lichtquelle ist dringend zu empfehlen.“



Mit allem liegt er richtig, der Erzett :)

Also nur noch als Ergänzung: Ein "leichtes Tele" bedeutet bei der Nikon D5100 mit Crop-Faktor 1,5 Brennweiten von ca. 50-80mm. Kaufe das lichtstärkste Objektiv das du dir leisten kannst damit du mit der Schärfe spielen kannst (große Blende, kleiner Schärfenbereich).

Je kürzer die Brennweite ist desto mehr bekommst du aufs Bild bei gleichem Standpunkt. Aber auch der Bildwinkel ist größer deshalb hast du auch mehr, eventuell unterwünschten, Hintergrund auf dem Bild. Je länger die Brennweite ist desto weniger kommt aufs Bild und du musst vielleicht weiter zurück gehen. Dafür kommt weniger Hintergrund mit drauf.

Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 11.05.2009
1.091 Beiträge (ø0,32/Tag)

Hallo Nella,
Ich empfehle dir das Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv, es ist ein lichtstarkes Standard Zoom, für Foodfotografie ist es bestens geeignet.








L.G. Ulix
Fotografieren Sie Ihr Leben – wenn Sie es verlieren, haben Sie immer noch das Foto!
- Detlev Motz
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Mitglied seit 07.06.2015
119 Beiträge (ø0,1/Tag)

Ich verwende für diesen Zweck das 18-35 mm f1.8 Art von Sigma.

Ich habe es mir ursprünglich für Architektur- und für Landschaftsbilder gekauft, aber es ist dank seiner Lichtärke auch Foodfotografie sehr gut geeignet.
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Mitglied seit 10.08.2015
68 Beiträge (ø0,06/Tag)

Danke für eure Tipps!
@Erzett: Wie immer ist das Licht von großer Bedeutung. Ich habe mich etwas eingelesen und einige Infos gefunden: als Hauptlicht sollte man diffuses Licht verwenden (Tageslicht vom Nordfenster, angeblitzte Wand, angeblitzen Reflektor, Sonnenlicht durch Diffusor). Ich habe ein Blitzgerät (Yongnuo YN568), aber ob ich es tatsächlich verwenden werde, weiß ich nicht, ich muss mal probieren. Einen Reflektor könnte ich im Prinzip auch brauchen. Den könnte man auch als zusätzliche zweite Lichtquelle verwenden, wenn man die Tiefe von den Schatten mildern will. Es wäre auf jeden Fall nicht schlecht, ich habe früher einen gehabt, seitdem ich in der neuen Wohnung aber bin, finde ich den nicht mehr (geschenkt/verkauft/verloren?! Keine Ahnung :D). Ich kann da aber investieren, den werde ich sicher auch weiter brauchen.
Ein anderer Aspekt hier, über den ich leider nicht ausreichende Information gefunden habe, ist, wie man die richtige Winkel findet. Wenn ihr da welche Tipps aus eigener Erfahrung habt, wäre ich euch sehr dankbar.
In Bezug auf die vorgeschlagenen Objektive: ich habe mir beide angesehen. Der Unterschied bei der Naheinstellungsgrenze ist nicht sehr groß – 1 cm kürzer bei dem Sigma, das ist bei mir allerdings nicht entscheidend. Was aber @Fotomanni angesprochen hat, ist mir schon wichtig – ich will mehr Spielraum bei der Schärfentiefe haben, dafür eignet sich besser das lichtstärkere 18-35mm. Zwar ohne OS, aber wenn ich einen Stativ nehme, ist das nicht so wichtig.
Jetzt ist die Frage, wieviel Hintegrund ich haben will und überhaupt welchen Hintegrund ich zu Hause habe :D Ich gehe davon aus, dass ich wahrscheinlich im Wohnzimmer fotografieren werde, vor allem wegen dem Licht. Das heißt, dass ich weiter zurück gehen kann, weil das das größte Zimmer ist...ich kann in diesem Fall auch ruhig eine längere Brennweite nehmen oder?
Ich habe mir in diesem Zusammenhanng auch das 50mm f/1.4 Art angesehen – es ist noch lichtstärker im Vergleich zu den schon erwähnten, hier kann ich noch mehr mit der Schärfentiefe spielen. Von dem, was ich gesehen habe, sollte es eine ordentliche Optik sein und da ich mich bis jetzt mit Porträtfotografie beschäftigt habe, kann ich damit auch gleich eins von meinen Porträtobjektiven ersetzen. Was glaubt ihr – lohnt sich in so eins zu investieren oder ist das in diesem Fall nicht flexibel genug?
Ich dachte, wenn ich weniger Hintergrund haben will, kann ich alternativ zum 17-50mm auch das 17-70mm f/2.8-4 Contemporary nehmen. Allerdings ist hier die Blende nicht konstant und ich weiß nicht, ob es dann Sinn macht, wenn ich bei 70mm fotografiere - der Bildwinkel wäre wesentlich enger, aber f/4 wäre für "kreative" Fotos vielleicht nicht ausreichend?
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Mitglied seit 07.06.2015
119 Beiträge (ø0,1/Tag)

Na ja bei 35 mm braucht man im Normalfall weder einen Bildstabilisator noch ein Stativ.

Bei 50 mm kannst du natürlich ebenfalls mit Schärfentiefe arbeiten, vor allem dann, wenn das Zimmer groß ist. Die Linse könntest du dann auch für Portraits verwenden.

Und für deine Zwecke würde ich auf jeden Fall eine durchgehende Lichtstärke vorziehen. Auch wenn das 17-70mm f2.8-4.0 Contemporary trotzdem ebenfalls ein sehr gutes Standardzoom ist.
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Mitglied seit 25.01.2006
7.723 Beiträge (ø1,68/Tag)

Du kannst nicht gewünschtes Drumrum auch nachträglich wegschneiden. Das ist bei den heutigen Auflösungen problemlos möglich.
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Mitglied seit 18.03.2014
8.410 Beiträge (ø5,21/Tag)

Zitat von Erzett am 31.03.2017 um 13:59 Uhr

„Du kannst nicht gewünschtes Drumrum auch nachträglich wegschneiden. “



Leider ist das nicht ganz richtig. Zwar ist es heute, gerade bei Fotos fürs Web, natürlich möglich auch stärkere Ausschnitte zu machen aber einfach Hintergrund wegschneiden ist oft nicht. Wenn nämlich das Hauptmotiv das Format ausfüllt aber durch einen zu großen Bildwinkel zu viel Hintergrund auf dem Bild ist kann der nicht einfach weggeschnitten werden.

Umgekehrt sieht es auch nicht gut aus wenn alles zusammengedrückt erscheint durch die zu lange Bennweite. Und das passiert natürlich auch wenn man einen Ausschnitt macht.

Das oben erwähnte 50mm scheint mir ein guter Kompromiss zu sein wenn genügend Platz da ist. Leichte Teleperspektive und lichtstark genug für springende Schärfe.

Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 24.03.2015
530 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo,

es gibt eine Alternative zu dem Sigma 50/1.4.
Es handelt sich um ein Nikon AF D 60/2,8 MIKRO NIKKOR, (Achtung: D-Series)
Gebraucht sind diese für ca. 150 - 250€ zu haben.
Made in Japan, Metall, Makro bis 1:1, sehr scharf und sehr guter Bildqualität für Reproduktionen, Auf DX ein sehr gutes Porträt-Objektiv.

Grüße
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Mitglied seit 10.08.2015
68 Beiträge (ø0,06/Tag)

Dann versuche ich das 50mm ART auszuleihen, um es auszuprobieren. Es scheint die beste Variante für den Zweck zu sein und findet Verwendung auch in anderen Bereichen. Die Frage ist nur ob ich das Objektiv justieren lassen muss. Ich habe gelesen, dass meine Kamera keine Feineinstellung vom Autofokus hat, bzw. ich Fehlfokus kriegen könnte.
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Mitglied seit 07.06.2015
119 Beiträge (ø0,1/Tag)

Alles klar, dann wünsche ich dir viel Erfolg mit dem Testen des 50 mm f1.4 Art!

Ich denke auf jeden Fall, dass diese Lichtstärke besser geeignet ist als f2.8. Und auch, dass 60 mm mitunter schon etwas zu lang für den Zweck sind...
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Mitglied seit 10.08.2015
68 Beiträge (ø0,06/Tag)

Zitat von legomsupon am 31.03.2017 um 22:58 Uhr

„Hallo,

es gibt eine Alternative zu dem Sigma 50/1.4.
Es handelt sich um ein Nikon AF D 60/2,8 MIKRO NIKKOR, (Achtung: D-Series)
Gebraucht sind diese für ca. 150 - 250€ zu haben.
Made in Japan, Metall, Makro bis 1:1, sehr scharf und sehr guter Bildqualität für Reproduktionen, Auf DX ein sehr gutes Porträt-Objektiv.

Grüße“



Danke!
Das AF-D 60mm f/2.8 ist für meine Kamera leider nicht sehr gut geeignet, weil sie keinen AF-Motor hat. Ich habe mich explizit darüber ausgebildet, als ich die Kamera gekauft habe. Außerdem bevorzuge ich die geringe Schärfentiefe vor dem großen Abbildungsmaßstab, also ich bleibe beim Sigma :) Trotzdem danke ich für den Vorschlag!
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Mitglied seit 07.06.2015
119 Beiträge (ø0,1/Tag)

Das mit dem Fehlen des AF-Motors beim Body wusste ich zugegebenermaßen nicht, aber wie gesagt 60 mm wären bei APS-C sowieso zu lang gewesen (das wären dann 90 mm gewesen und diese Brennweiten wäre dann schon eher für Makro geeignet).
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