einlegen von Weinblättern


Mitglied seit 17.01.2002
3 Beiträge (ø0/Tag)

Wie legt man Weinblätter ein?
Mit welchen Weinblätter geht das?

Danke!
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Mitglied seit 17.01.2002
43.740 Beiträge (ø6,72/Tag)

Weinblätter werden in Salzlake eingelegt. Hierzu die Weinblätter kurz blanchieren, abkühlen und in ein Einmach- oder Marmeladenglas mit Salzlake sperren, so daß sie bedeckt sind. Das ist schon alles. Sie halten sich einige Monate. Vor dem Verarbeiten musst Du die Blätter dann etwas wässern. Es gehen alle Blätter von essbaren oder für die Weinerzeugung möglichen Trauben, aber nicht von wildem Wein oder irgendwelchen weinartigen Zierpflanzen. Die Blätter sollten im Frühjahr geerntet werden, wenn sie älter sind, schmecken sie schonmal bitter.
Liebe Grüsse
Susa
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Mitglied seit 17.01.2002
43.740 Beiträge (ø6,72/Tag)

Ach noch was, habe ich aber noch nicht selber ausprobiert bezüglich Salzlake, ich rühr immer einfach Salz in Wasser bis ich meine es ist salzig genug.
Man soll eine geschälte rohe Kartoffel in die benötigte Menge Wasser geben und solange Salz reinrühren, bis die Kartoffel oben schwimmt. Das hat bestimmt was mit Chemie zu tun und da hab' ich gefehlt.
Susa
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Mitglied seit 17.01.2002
1.133 Beiträge (ø0,17/Tag)

Das mit der schwimmenden Kartoffel funktioniert auch mit einem Ei. Und in einer Salzlake, in der ein rohes Ei schwimmt, kannst du sogar reife Tomaten über längere Zeit einlegen und dadurch haltbar machen. Ist aber im Zeitalter der Holländischen Gewächshauskultur nicht mehr so bedeutsam.
angi
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Mitglied seit 17.01.2002
1.252 Beiträge (ø0,19/Tag)

Mensch "hannes" dieses Thema hatten wir schon---und ich hatte auch einen Threat dazu abgegeben. Lachen Lachen Weiß leider nicht mehr wo er zu finden ist ???
Ich hab das Weinlaub in Bulgarien immer frei " Schnautze "eingelegt und es hat geklappt. Ich geb mir Mühe noch mal nachzuschauen .

Jetzt gehts ins Bett MfG joachim
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Mitglied seit 17.01.2002
559 Beiträge (ø0,09/Tag)

Ich lege meine Weinblätter immer selbst ein, da ich einen Weinstock am Haus habe. Der Salzlake füge ich immer noch etwas Zitronensaft bei. Außerdem lege ich sie nicht in ein Marmeladenglas, weil mir hinterher, wenn ich sie füllen will, das Auseinandergefriemele zu lästig ist. Ich lege sie stattdessen flach in eine Frischhaltedose. Hält sich im Kühlschrank Monate.
Gruß Mara
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Mitglied seit 17.01.2002
1.781 Beiträge (ø0,27/Tag)

Wichtig ist auch, dass die Weinblätter nicht gespritzt sind. Falls man keinen eigenen Weinstock hat, auf jeden Fall beim Winzer fragen, ob man ein paar Blätter holen darf und ob die Reben in letzter Zeit gespritzt wurden. Auf jeden Fall die Weinblätter vor dem Einlegen gut waschen.

Liebe Grüße
Aurora
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Mitglied seit 09.09.2005
2 Beiträge (ø0/Tag)

Super Idee mit den Weinblättern, werde es nächstes Jahr gleich ausprobieren.

Mfg.
OTTI
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Mitglied seit 22.06.2009
4 Beiträge (ø0/Tag)

Dieses Jahe endlich mal frei Schnauze gemacht. Eigener Weinstock. frische Weinblaetter . Mit Salzlake und oder Zitrone- gefuellttuerkischer Art. mit Reis sundry Tomatoes Schnittlauch und geriebenene Parmesan in Reis . Hit kann ich nur sagen . Portion , die zweite . 40 Stuck pro . weg waren die wie frische Semmel. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Oh nun jedes Jahr .
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Mitglied seit 05.01.2013
4 Beiträge (ø0/Tag)

Milchsäuregärung: Weinblätter *nicht* blanchieren. Zusammen mit 2,5% Salz im Gefäß mit wenig Wasser in ein nicht ganz fest verschlossenes Glas dicht stopfen. Zimmerwarm stellen. Milchsäuregärung setzt innerhalb eines Tages ein, nach Abschluß der Gärung Glas verschließen.
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Mitglied seit 03.05.2014
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hi Hey-Wu,
wozu ist die Milchsäuregärung gut? Wie schmecken dann die Weinblätter? Bei 2.5% Salzlösung: fängt das nicht an zu schimmeln? Wie weiß ich, dass die Gärung fertig ist? Ist die Konsistenz dann noch so, dass man was drin einwickeln kann oder werden sie 'matschig'? müssen die Blätter bis oben hin in der Lake liegen oder reicht ein 'Bodensatz'? Braucht's irgendeine Art Gärspund, damit sich da kein anderer Keim einschleicht?
Danke schon mal für die Antwort.
Tom
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