Fast vergessene Rezepte und alte Schätze

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Mitglied seit 01.08.2016
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo liebe Chefkoch-Community!

Kürzlich habe ich bei meiner Oma ein Kochbuch wiederentdeckt, das sie schon seit Jahrzehnten besitzt. Darin habe ich richtige Rezeptschätze gefunden, die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Gibt es in eurer Familie auch ein solches Kochbuch, das vielleicht schon an euch weitergereicht wurde? Zeigt uns eure Familienschätze und erzählt uns eure Geschichte dazu!

Den Artikel mit Rezepten findet ihr hier:
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/6338/Chefkoch/fast-vergessene-rezepte-und-alte-schaetze.html

Viele Grüße vom Rhein!
Carolin Meier/ Redaktion Chefkoch.de
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Mitglied seit 04.09.2006
8.157 Beiträge (ø1,71/Tag)

Hallo!

Ja, ich habe auch ein Kochbuch meiner Oma. Drin steht unter anderem ein Rezept für Erbsensuppe, das geht so:
"Eine Dose Erbsensuppe in einen Topf geben, eine Bockwurst klein schneiden und darin erhitzen."

Ernsthaft!

LG
Cleo
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Mitglied seit 11.06.2015
1.527 Beiträge (ø0,98/Tag)

Zitat von Cleo13 am 25.04.2017 um 14:55 Uhr

„Hallo!

Ja, ich habe auch ein Kochbuch meiner Oma. Drin steht unter anderem ein Rezept für Erbsensuppe, das geht so:
"Eine Dose Erbsensuppe in einen Topf geben, eine Bockwurst klein schneiden und darin erhitzen."

Ernsthaft!

LG
Cleo“




Na Humor hatte deine Oma! 😄

Ich habe erst vor einigen Tagen ein sehr altes Rezeptbuch gefunden. Leider kann ich die Schrift nicht lesen. Ich muss unbedingt mal jemanden ausfindig machen, der das noch lesen kann.

Liebe Grüße
Chefkoch_Isa
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Mitglied seit 21.03.2017
2.906 Beiträge (ø3,19/Tag)

Hallo, habe auch noch solche Schätzchen:
Dr. Oetker Schulkochbuch für den Elektroherd von 1969 - da sind "herrliche" Rezepte drin :o))))
Max Inzinger: Küche für die Liebe von 1977 - von mir aber noch nicht erprobt :o))))
LG, Bine
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Mitglied seit 27.12.2005
5.439 Beiträge (ø1,08/Tag)

Hallo,
ich habe ein ganz, ganz altes Kochbuch (Auflage aus dem Jahr 1934, 1. Auflage 1901) von meiner Oma, darin steht noch wie man Igel und Biber zubereitet.
Da ist vieles drin, das heute keiner mehr so essen möchte.
Es ist nicht alles gut, nur weil es alt ist.

LG Piri
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Mitglied seit 04.09.2006
8.157 Beiträge (ø1,71/Tag)

@ Isa: Nein, es ist ein gedrucktes Kochbuch!!

@ Piri: Biber durfte man früher in der Fastenzeit essen - das galt als Fisch! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG
Cleo
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Mitglied seit 20.10.2003
15.941 Beiträge (ø2,74/Tag)

¡Hola!

Ich habe ein uraltes Kochbuch von meinem Paps geerbt das noch in altdeutscher Schrift geschrieben ist. Daraus kochen tu ich nicht, aber ich nehme es immer mal wieder aus dem Regal und erinnere mich noch genau wie ich als kleines Mädel neben ihm stand und er daraus gekocht hat. Mir fällt eben ein, dass ich in jungen Jahren sogar mal daraus nachgekocht habe, einen Reisauflauf als meine Mutter im Krankenhaus war und ich Paps was Gutes tun wollte. Ich fands lecker😅

Isa, ist deins auch altdeutsch? Meine Oma hatte viele Bücher in dieser Schrift aus denen sie mir zuerst vorgelesen hat und mir dann das Lesen beibrachte.

Saludos chica Fast vergessene Rezepte alte Schätze 4289697649
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Mitglied seit 31.12.2012
17.069 Beiträge (ø6,96/Tag)

Wir haben eine Zettelsammlung von Omas Rezepten.☺😉

LG Urmel
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Mitglied seit 21.03.2017
2.906 Beiträge (ø3,19/Tag)

Hallo Piri!
Igel und Biber sind schon echt extrem heftig. Aber andere Zeiten andere Sitten, denk ich mal. Anders gesehen gibts in Teilen Asiens und Südamerika auch Dinge, die ich nicht auf meinem Teller möchte. :o)))))
LG, Bine
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Mitglied seit 22.11.2007
5.830 Beiträge (ø1,35/Tag)

Hallo Isa,

vermutlich ist das Buch in der Sütterlin-Schrift geschrieben.
Wenn du mal bei google unter Sütterlin lernen schaust, findest du das Alphabet in Sütterlin.
Mit ein wenig Übung kann man sich ganz gut darin einlesen oder du kannst zumindest schon mal erkennen, ob es sich um diese Schrift handelt.
Ich wollte das als Kind unbedingt von meiner Oma lernen und freue mich heute, dass ich das lesen kann.

LG bini
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Mitglied seit 04.01.2006
2.952 Beiträge (ø0,59/Tag)

Hallo,

Ja, solche Schätzchen habe ich auch:
Fast vergessene Rezepte alte Schätze 1355407085

Beide Bücher stammen aus dem Nachlass meiner Großmutter (die Bücher sind von 1922 und 1907), beides wohl Standartwerke ihrer Zeit. Das zweite Buch hat meine Großmutter wohl schon von ihrer Mutter übernommen.
Als ich die Bücher bekommen habe, waren sie allerdings in einem bemitleidenswerten Zustand - es ist eben mit ihnen gearbeitet worden. Ich habe den Büchern einen neuen Einband spendiert.

Viele Grüße
elmjägerin


„Eigentlich bin ich ganz anders,nur komme ich so selten dazu.“
Ödön von Horvath

Fast vergessene Rezepte alte Schätze 1244440610
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Mitglied seit 09.04.2015
7.466 Beiträge (ø4,6/Tag)

Hallo,

ich habe von meiner Mutter ein Koch- und Haushaltslehrebuch von 1953, außerdem das Dr. Oetker-Backbuch "Backen macht Freude" von Anfang der 60er.

Die wertvollsten Schätze sind aber mündlich überlieferte Familienrezepte, die man nirgendwo nachlesen kann - wie z.B. Mamas "süße Rüben mit Kochspeck", die ich schon als Kind geliebt habe. Was bin ich froh, dass ich sie mal gefragt habe, wie man das zubereitet. Heute könnte ich sie nicht mehr fragen und habe dieses Gericht bisher noch in keinem Kochbuch gefunden, auch im Internet nicht. Man findet immer nur sowas wie Steckrübeneintopf, aber der ist was ganz anderes und hat mit den süßen Rüben nichts zu tun.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 24.03.2008
14.489 Beiträge (ø3,45/Tag)

Isa, hier können noch einige User Sütterlin lesen. Wir hatten auch schon mal eine Aktion, bei der wir Rezepte "übersetzt" haben. Wenn du ein Foto des Rezepts einstellst, helfen wir dir gerne.
.
LG Lollo
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Mitglied seit 04.09.2006
8.157 Beiträge (ø1,71/Tag)

Ja, da helf ich gern mit. Lächeln
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Mitglied seit 25.01.2006
8.965 Beiträge (ø1,8/Tag)

Zitat von bini-mu am 25.04.2017 um 15:50 Uhr

„vermutlich ist das Buch in der Sütterlin-Schrift geschrieben. “


Diese Gattung von Schriften heißt nicht altddeutsch und auch nicht Sütterlin. Es sind gebrochene Schriften, in der Regel Fraktur.

Sütterlin war eine Schulschrift, die nur kurze Zeit in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts gelehrt und geschrieben wurde.

Fraktur lesen zu können, sollte man sich aneignen. So schwer ist das gar nicht. Sonst steht man ja wie der Ochs vorm Berg vor praktisch allen Büchern, die vor der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gedruckt wurden. Zum Beispiel bei wirklich alten Kochbüchern wie denen von Davidis.
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