Rezept von der Oma

zurück weiter

Mitglied seit 13.01.2008
40 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo, meine Oma stammte aus dem Sudetenland, ihre Küche war göttlich und ich such ganz dringend ein Rezept!! Sie hat manchmal so eine längliche Kartoffelmasse hergestellt und dann wurden Stückchen abgeteilt und ins Wasser getan. Es waren k e i n e Gnocci!!! Kennt jemand das Rezept, kann sie leider nicht mehr fragen, denn sie lebt leider nicht mehr...
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
3.349 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo Schneckischneck,

ich denke, das ist ein Kartoffelteig. Daraus wird eine lange Rolle, Durchmesser etwa 2 cm, hergestellt. Dann etwa 2-3 cm lange Stücke abgeschnitten und ins kochende Salzwasser gegeben.

Ich meine, dass der Teig aus gekochten durchgedrückten Kartoffeln, Mehl, Salz und Ei ist.
Nach dem genauen Rezept könnte ich aber meine Mutter fragen, sie kommt ebenfalls aus dem Sudetenland (war damals noch ein Kind, aber Oma hat das auch gekocht).

LG, Geris
Zitieren & Antworten

Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
36 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Geris,

das Rezept hätte ich auch gerne!

Meine Oma hat darüber zerlassene Butter und Mohn gestreut.
Wie esst ihr das?

LG, Mine
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
5.472 Beiträge (ø0,83/Tag)

...wie dieses hier:
http://www.chefkoch.de/rs/s0/schupfnudeln/Rezepte.html
die werden auch mit Mohn serviert.
LG Ju
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
5.472 Beiträge (ø0,83/Tag)

...hier noch:
http://www.chefkoch.de/rezepte/964981202202581/Boehmische-Fingernudeln.html
LG Ju
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 13.01.2008
40 Beiträge (ø0,01/Tag)

Danke für Eure Antworten. Diese Klösse wurden aber nicht mit zerl. Butter und Mohn gegessen, sondern herzhaft mit Fleisch und Soße. Da kennt Ihr bestimmt auch Apfelreis oder Buchteln?!?!
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
5.472 Beiträge (ø0,83/Tag)

...Schupfnudeln werden inn der Regel zu Fleisch und Soße gegessen.
LG Ju
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
3.349 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

Schupfnudeln sind was anderes, vom Teig könnte es hinkommen, aber die sehen anders aus.

Diese Teile (wir haben uns dafür einen ganz speziellen Namen ausgesucht, schreib ich hier aber nicht Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ) werden nur abgeschnitten. Zwiebeln anbraten, die Kartoffel... dazu, ein Gedicht.
Meine Eltern essen sie auch gerne zu Hackbraten, Fleischpflanzerl, Schweinebraten.

Am Sonntag treffe ich meine Mutter, dann frage ich nach dem genauen Rezept, ok?

LG
Geris
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 13.01.2008
40 Beiträge (ø0,01/Tag)

Genau Geris, Schupfnudeln hätte ich auch gewußt!! Sind es aber nicht!!!! Wäre ja zu leicht gewesen Vorschlag / Idee Schön, daß Du Deine Mutti mal fragen willst!!!!! LG Schneckischneck
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.07.2003
30.356 Beiträge (ø5,01/Tag)

hallo

das sind wie die polnischen klösse-hat meine mutter immer gemacht

Liebe Grüße vonner Waterkant

Angelika
(Nr. 151 im CdbU, Nr.14 im CdSJ)

"Man kann einen Menschen mit guten Saucen ebenso unter die Erde bringen wie mit Strychnin, nur dauert es länger." (Christiaan Barnard)
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 17.01.2002
3.349 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

leider konnte mir meine Mutter die genauen Mengenangaben nicht geben.
Sobald sie das nächste Mal diesen Kartoffelteig macht, wiege ich die Zutaten genau ab.

Gruß, Geris
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 29.11.2002
9.138 Beiträge (ø1,45/Tag)

Hallo,

meinst Du vielleicht das?

VG
m2k
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 23.06.2007
823 Beiträge (ø0,18/Tag)

Hallo schneckischneck,

als Oberlausitzerin kenne ich das gesuchte Rezept als Stopperle (eine Art Kartoffelknödel).

Die böhmische Variante lautet: (4 Portionen)

400 g Kartoffeln
1 großes Ei
2 EL gehackte Petersilie
Salz
120 g Mehl

Die Kartoffeln kochen, pellen, auskühlen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Das Ei, Salz und die Petersilie dazu geben und alles gut vermischen. Nach und nach Mehl in die Schüssel zugeben und gut verrühren. Die Masse vorsichtig entnehmen und zu einer großen Kugel formen und auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen. In 4 Portionen teilen, die auf der mehligen Arbeitsfläche in ca. 1,5 cm große Würstchen rollen und davon ca. 3 cm lange Stücke abschneiden. Das sind die Stopperle. (Anmerkung: Stopperle ist auch die Bezeichnung für ein kleines Kind, ähnlich dem Wort "Steppke").

Die Stopperle in kochendes Salzwasser geben, damit sie nicht am Topfboden kleben, vorsichtig mit einem Schaber immer wieder vorsichtig vom Boden heben. Nach ca. 2 Minuten steigen die Stopperle an die Oberfläche. Jetzt müssen sie noch 20 Minuten ziehen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort servieren.

Die Oberlausitzer Variante: (8 Portionen)

1,5 kg Kartoffeln
100 g Stärkemehl
75 g Weizenmehl
50 g Grieß
2 Eier
Muskat
Salz

Die mit der Schale gekochten Kartoffeln warm schälen, abkühlen lassen, reiben oder quetschen, mit dem Weizenmehl 50 g Stärkemehl, Grieß, Eiern, Slaz und einer Prise Muskat zu einem Teig kneten und zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser formen, von der etwa 6 cm lange Stücke abgeschnitten werden. Diese werden in dem restlichen Stärkemehl gewälzt und in ca. 2 l siedendem Salzwasser 5 Minuten auf kleiner Flamme gekocht , anschließend noch 5 - 10 Minuten ziehen gelassen.


Ich esse die Stopperle zu Sauerkraut oder Weinkraut und Kasslerbraten. Mit Gulasch schmecken sie auch sehr lecker.

Wenn noch ein Rest übrig ist, brate ich die Stopperle gerne in einer Pfanne mit Speck und Zwiebeln oder Wurst an.

Vielleicht konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.

Ganz liebe Grüße

missmartini



Nr. 80 der SHGdBS
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 26.01.2004
1.575 Beiträge (ø0,27/Tag)

Hallo!

Ich such ein ähnlches Rezept. Unsere Klöße waren wohl einfach aus Mehl, Wasser und Salz. Evt. ein Ei, vermutlich aber nicht.. Ein genaues Rezept hätte ich wie gesat auch gern.

Sie wurden erst gekocht und dann unter Speck und Sauerkraut gehoben. War relativ fettig aber lecker!


Es grüßt

D.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 23.06.2007
823 Beiträge (ø0,18/Tag)

Ich habe noch das hier und das hier finden können.

Denkelchen die Klöße/Stopperle/Stupperle werden zuerst gekocht und dann untergehoben. Ich denke, dass deine Variante erst gekocht wurde und dann unter den Speck gemischt wurde oder sogar mit angebraten wurde.

Liebe Grüße

missmartini



Nr. 80 der SHGdBS
Zitieren & Antworten
zurück weiter