Feenküsse
Von: Eliane Neubert, Länge: 1:35 Minuten, Aufrufe: 21.871

Das Rezept zum Video:

Was versteckt sich denn da unter der feinen, weißen Baiserhaube? Ein herrlich weiches Toffifee! Feenküsse heißen die kleinen Leckereien und machen ihrem Namen alle Ehre: Der knusprige Keksteig harmoniert perfekt mit dem gebackenen Eischnee und der Nuss-Nougat-Füllung. Wie das himmlische Gebäck gelingt, zeigt unser Video.

Feenküsse zu Weihnachten

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Vanillekipferl, Zimtsterne, Spekulatius und Co. sind natürlich ein Muss in der Weihnachtsbäckerei. Doch ein wenig Abwechslung auf dem Plätzchenteller kann nicht schaden. Wer etwas Neues ausprobieren möchte, der sollte sich an Feenküssen versuchen. Das himmlische Gebäck besitzt einen leckeren Mürbeteigboden, einen weichen Kern aus Toffifee und eine zarte Baiserhaube. Zudem ist das Rezept unheimlich praktisch, denn die Grundzutaten Mehl, Zucker, Butter und Eier sind meistens im Vorratsschrank vorhanden. Kleiner Tipp: Wer z.B. einen Teig für Ausstechplätzchen herstellt, kann diesen auch prima für die Feenküsse verwenden. So muss man nicht extra einen neuen Teig zubereiten. Und falls sie euch noch fehlen: Diese drei Küchenhelfer könnt ihr für die Zubereitung der Feenküsse gut gebrauchen: Ausstechformen, einen verlässlichen Handmixer und natürlich den Spritzbeutel, mit dem ihr erst die Baiserhaube kreiert.

Statt Toffifee eignen sich übrigens auch andere Pralinen wie Rocher, Raffaello oder auch Giotto. So kann man seine Feenküsse immer wieder variieren. Aber Achtung: Die Feenküsse sind auf jeden Fall herrlich süß.

Feenküsse: Teig zubereiten

Mehl, Zucker, Butter, Eigelb, Wasser und Salz – mehr braucht es nicht für den Teig. Mit den Knethaken des Handrührgeräts lassen sich die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Damit man den fertigen Teig gut verarbeiten kann, kommt er für 1 Stunde in den Kühlschrank.

Aus dem durchgekühlten und ausgerollten Teig können prima Kreise ausgestochen werden. Wer keinen passenden Ausstecher besitzt, der kann auch einfach ein Glas benutzen. Natürlich könnt ihr auch andere Formen wie Herzen oder Sterne verwenden. Für die leckere Karamell-Schoko-Füllung darf auf jedes ausgestochene Plätzchen ein umgedrehtes Toffifee gebettet werden.

Der perfekte Eischnee für die Feenküsse

Ihre tolle Haube aus Baiser bekommen die Feenküsse durch Eischnee. Zusammen mit Zitronensaft und langsam eingerieseltem Zucker wird das Eiweiß steif geschlagen. Wichtig: Der Eischnee muss richtig schön fest sein, damit er hinterher nicht überläuft. Damit der steife Eischnee gelingt, könnt ihr ein wenig Mondamin oder Stärke zu dem Eiweiß geben.

Mithilfe eines Spritzbeutels könnt ihr den Eischnee als hübsche Tupfen auf die Toffifee geben. Wer keinen Spritzbeutel besitzt, kann sich auch selbst einen basteln: Nehmt einfach einen Gefrierbeutel, befüllt ihn mit der Eischneemasse und schneidet eine Ecke des Beutels ab. Jetzt ist ein kleines Loch entstanden und ihr könnt mit gleichmäßigen Druck die Masse auf die Toffifee spritzen. Wichtig: Die Toffifee müssen mit dem Eischnee ganz bedeckt sein.

Die vorbereiteten Feenküsse dürfen für ca. 15-20 Minuten im Ofen zu einer himmlischen Leckerei backen. Nach dem Abkühlen könnt ihr sie gleich vernaschen oder noch mit Kuvertüre verzieren. Ob als kleines Geschenk aus der Küche oder für den heimischen Plätzchenteller – die Feenküsse werden sicherlich jede Naschkatze überzeugen. Viel Spaß beim Nachbacken!

 

Wenn man gemeinsam kocht, schmeckt es nachher doppelt so gut!

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