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Von: Rike Dittloff, Länge: 3:05 Minuten, Aufrufe: 22.325

Das Rezept zum Video:

Ihr habt Spekulatius noch nie selbst gebacken? Dann wird es aber höchste Zeit! Mit Rikes Rezept gelingen köstliche Spekulatius kinderleicht.

Spekulatius: traditionelles Gebäck zum Nikolaustag

Spekulatius sind für uns der Inbegriff der Adventszeit und Weihnachten. Kein Wunder, schließlich stecken in den knusprigen Keksen feine weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Gewürznelken und Kardamom. Außerdem gilt Spekulatius als typisches Gebäck zum Nikolaustag. Wer das noch nicht wusste, kann das auf traditionellen Spekulatius erkennen: Dort sind oft Szenen der Geschichte des heiligen Nikolaus abgebildet. Auch der Name zeigt diese traditionelle Verbindung, schließlich lautet der lateinische Begriff für Bischof „Speculator“.

Doch Spekulatius versüßt uns nicht nur den Nikolaustag, sondern die ganze vorweihnachtliche Zeit. Rike zeigt euch, wie die feinen Plätzchen kinderleicht gelingen. Zunächst stellt sie den Teig her, dafür werden das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver gut vermengt. Dann kommen Zucker, eine Prise Salz, zimmerwarme Butter, Eier und natürlich die Gewürze dazu. Bei dem Duft kommt ihr schon beim Backen in weihnachtliche Stimmung – versprochen!

Für einen feinen Teig erst alle Zutaten mit dem Knethaken vermischen und zum Schluss mit der Hand zu einem homogenen Teig kneten. Dann heißt es für den Teig: ab in den Kühlschrank für 30 Minuten. Denn gekühlt lässt er sich besser verarbeiten.

Spekulatius: So stecht ihr die traditionellen Plätzchen aus

Spekulatius werden anders hergestellt als normale Plätzchen, die man aussticht. Schließlich ist Spekulatius eine Art 3D-Plätzchen mit mehreren Teigebenen. Das lässt sich nicht mit einem normalen Ausstechern lösen. Traditionell werden Spekulatius einfach andersherum gemacht: Mit Förmchen, in die ihr den Teig hineindrückt, einem sogenannten Model.

Ihr solltet die Form vorher auf jeden Fall gut ausmehlen, damit das Plätzchen nachher leichter herausfallen kann. Dann wird der Teig in das Förmchen gedrückt und das 3D-Muster kann entstehen. Dabei solltet ihr zügig arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird.

Dann könnt ihr mit einem Schaber oder einem Messer die überschüssigen Ränder abschneiden. Wenn ihr die Förmchen gut ausgemehlt habt und der Teig noch nicht zu warm ist, werden die Plätzchen einfach aus der Form herausfallen. Sollten sie nicht direkt fallen, könnt ihr mit einem kurzen Klopfen des Förmchens auf den Tisch nachhelfen.

Spekulatius mit Stempel oder Walze

Rike zeigt euch eine zweite Möglichkeit, das Muster in die Spekulatius zu bekommen – nämlich mit Stempeln. Rike verwendet einen runden Stempel mit der Aufschrift „Merry Christmas“, aber auch bei den Stempeln gibt es zahlreiche andere Motive – von klassischen Nikolausmotiven bis zu modernen Mustern und Aufschriften. Um nun mit dem Stempel Spekulatius herzustellen, müsst ihr den Teig auf der gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit dem Stempel das Motiv auf den Teig drücken. Mit einem zweiten, größeren runden Ausstecher könnt ihr das Plätzchen dann komplett ausstechen. Ähnlich wie die Stempel funktioniert auch eine Spekulatiuswalze, die klassische rechteckige Spekulatiusmuster in den Teig drückt. Wenn die Walze das Plätzchen nicht direkt komplett vom Teig löst, müsst ihr nachhelfen und mit einem Brotmesser oder einem dazu passenden Förmchen die einzelnen Kekse aus dem Teig schneiden.

Spekulatius muss nicht lange in den Ofen. Bei 180 Grad könnt ihr die feinen Weihnachtsplätzchen nach 10 Minuten aus dem Ofen ziehen. Und dann euren Lieben mit euren selbstgemachten Spekulatius im Nikolausstiefel, im Advenstkalender oder auf dem Plätzchenteller eine Freude machen.

Rezept: Spekulatius >>

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