Plätzchen-Baumschmuck
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:26 Minuten, Aufrufe: 12.543

Das Rezept zum Video:

Weihnachtskugeln schmücken nahezu jeden Tannenbaum. Doch wie wäre es mit selbstgebackenem Baumschmuck aus Lebkuchen? Der sieht nicht nur toll aus, sondern überzeugt auch geschmacklich. Aus einem klassischen Lebkuchenteig lassen sich hübsche Formen ausstechen und zu Anhängern backen. Mit bunten Verzierungen gestaltet man so seinen ganz persönlichen Baumschmuck. Wie man Lebkuchen für den Weihnachtsbaum backt, zeigt Rike im Video.

Lebkuchenteig für den Baumschmuck

Als Basis für den Plätzchen-Baumschmuck dient ein klassischer Lebkuchenteig. Aus Honig, Zucker und Butter entsteht ein dunkler Sirup, der durch Mandeln, einem Ei, Kakaopulver und Mehl zu einer glatten Teigmasse verarbeitet wird. Für einen kräftigen Geschmack verwendet Rike neben Weizenmehl auch Roggenmehl. Das verleiht dem Lebkuchen eine tolle Würze. Für noch mehr Aroma im Teig sorgen traditionell feine Gewürze wie Anis, Kardamom, Nelken, Koriander, Piment, Ingwer und Zimt. Je nach Region können sich dabei die Gewürzrezepturen voneinander unterscheiden, sodass jeder Lebkuchenbäcker seine ganz eigene Lebkuchenspezialität besitzt. Wer die zahlreichen Gewürze nicht in seinem Vorratsschrank parat hat, der kann einfach ein fertig gemischtes Lebkuchengewürz verwenden.

Damit die Lebkuchen richtig schön aufgehen, kommt als Backtriebmittel noch Pottasche in den Teig. Die löst man am besten in etwas Flüssigkeit wie Rum auf. Rikes Tipp: Das Auflösen gelingt besonders gut, wenn man den Rum vorher ein wenig erwärmt.

Der feste, aber formbare Teig kommt in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Die Gewürze entfalten sich noch besser, wenn man den Teig über Nacht oder sogar für mehrere Tage im Kühlschrank lässt.

Baumschmuck aus Lebkuchen: Plätzchen ausstechen und backen

Der mit Mehl ausgerollte Teig wird mit hübschen Ausstechförmchen als Baumschmuck vorbereitet: Ganz nach Gusto sticht man den Lebkuchenteig mit Herzen, Sternen, Männchen oder Tannenbäumen aus. Rike verwendet ein zweites Förmchen, mit dem sie ein Fenster in die Plätzchen sticht. So bekommen die Kekse ein Loch, das später mit buntem Bonbongranulat gefüllt wird. Damit man die Lebkuchen am Baum aufhängen kann, sticht man mithilfe eines Trinkhalms zusätzlich kleine Löcher in die Plätzchen. Die ausgestochenen Plätzchen dürfen im Backofen etwa 6 Minuten vorbacken.

Lebkuchen für den Baumschmuck verzieren

Für das hübsche Bonbongranulat hackt man einfach mit einem Messer bunte Bonbons klein. Alternativ kann man die Bonbons auch in eine Plastiktüte geben und mit dem Nudelholz klein klopfen oder man lässt sich die Arbeit von einem Küchengerät abnehmen. Das Granulat füllt man in die Fenster der vorgebackenen Plätzchen, die für weitere 6 Minuten in den Ofen wandern. Dort verschmilzt das Bonbongranulat zu tollen bunten Fenstern. Wichtig: Die Backzeit kann je nach Plätzchendicke variieren. Die Lebkuchen sind fertig, wenn der Boden braun ist, aber sie oben noch etwas weich sind.

Ein richtiger Hingucker wird der Baumschmuck aus Lebkuchen, wenn man ihn nach dem Auskühlen noch mit einer Glasur verziert. Dafür einen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft herstellen und mithilfe einer Spritztülle Muster auf die Plätzchen malen. Wer mag, der kann die Lebkuchen auch noch mit Zuckerstreuseln, Perlen etc. verzieren.

Sind die Plätzchen getrocknet, zieht man schöne Bänder durch die kleinen Löcher und schon kann man den Baumschmuck aus Lebkuchen an die Tannenzweige hängen. Jetzt kann das Weihnachtsfest kommen!

Viel Spaß beim Nachbacken!

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